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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Es ist gut wie es ist
Eingestellt am 19. 08. 2002 18:09


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Stella
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Es ist gut wie es ist

Es ist gut wie es ist

Ich bin Dir nicht b├Âse, nein, ich kann nicht einmal sagen, dass ich richtig traurig bin. So viel habe ich von Dir bekommen. So viele sch├Âne Momente die mich den Alltag vergessen lie├čen, die mich erahnen lie├čen was Gl├╝ck ist. Stunden voller Erf├╝llung, Fantasie und Leidenschaft. Du hast mich ungeahnte Sehns├╝chte entdecken lassen, Begierden in mir, von denen ich bis dato selber nichts gewusst habe, Leidenschaft wie Hemmungslosigkeit.
Nie werde ich vergessen, wie Du das erste mal bei mir warst. Nie vergessen werde ich den strahlenden Blick deiner Augen, die kleinen F├Ąltchen deiner Wangen und den souver├Ąnen und doch freundlichen Ton deiner Stimme der mich Dinge zu tun brachte, die ich mir in meinen k├╝hnsten Vorstellungen nie zu tr├Ąumen wagte. Ob Du jeh wusstest wie aufgeregt ich jedes Mal war, wenn wir verabredet waren. Ich kam mir vor als ob ich Theater spielen wurde, dabei spielte ich nur eine Person, n├Ąmlich mich selber.
Ja es war ein Spiel f├╝r mich, ich dachte es w├Ąre eines. Ein Spiel so sch├Ân, dass ich es nicht einmal zu fragen wagte ob Du liiert bist, aus Angst, dass es damit zu Ende w├Ąre. Zu sp├Ąt erkannte ich, dass ich nicht spielte sondern lebte, richtig lebte in den Momenten unserer Zweisamkeit.




Wie konnte ich ahnen, dass Du genauso allein sein k├Ânntest wie ich selber? Ein Mann wie Du nicht gebunden? Es ist mir unglaublich, dass Du von mir erwartet h├Ąttest mich zu erkl├Ąren. Noch nie hatte ich einen Mann der so viel von der Welt gesehen hatte wie Du, noch nie einen Mann der so erfahren schien wie Du.
All dies machte ein wenig Angst, wenngleich es mich auch erregte. Hattest Du etwa auch Angst?
Alles an Dir schien in meinen Augen riesengro├č. Vor allem deine H├Ąnde, gro├č und wohlgeformt, auch wenn sie mich nun nur noch in meiner Erinnerung streicheln und liebkosen, ich will diese Ber├╝hrungen nicht missen. Deine Lippen, pr├Ąchtige Lippen, von Dir gek├╝sst zu werden lie├č mir manchmal beinahe die Sinne schwinden. Es ist gut dass Du mich gek├╝sst hast, nun wei├č ich was ein Kuss bewirken kann.
Mit Dir zu schlafen war ein Genuss der Sinne. Allein beim Gedanken daran, wie Du das letzte mal deinen Kopf zwischen meinen Beinen vergrubst um mich an der hei├česten Stelle meines K├Ârpers mit deinen Lippen zu verw├Âhnen, verwandeln sich meine Brustwarzen voller Sehnsucht in zwei harte kleine Knospen. Meist konnte ich die unz├Ąhlige Male meiner Orgasmen gar nicht mitz├Ąhlen. Ich glaube meine Nachbarn hingegen werden dein zuk├╝nftiges Wegbleiben nicht bedauern, meine Ekstasen werden ihnen nicht unbemerkt geblieben sein.
Durch dich habe ich mich selber besser kennenlernen k├Ânnen. Auch wenn ich nicht glaube, dass Du dies wusstest. Sollte ich Dir dies alles sagen, was Du mir gezeigt hast? Ich denke nicht. Die Zeit die wir hatten war vielleicht sehr kurz bemessen, aber was wir hatten, haben wir in einer Weise ausgenutzt, dass auch wenn Du jetzt gehst, kein Groll in mir bleibt etwas vers├Ąumt zu haben. Nein ich bin Dir nicht b├Âse, wenn Du wirklich jemanden kennengelernt hast und Dir nun nicht sicher bist, was Du tun sollst.
Du hast recht, wenn Du sagst meine Fragen w├╝rden sehr sp├Ąt kommen, aber ich brauchte meine Zeit um an Dir zu wachsen. Du warst einfach zu lange zu gro├č f├╝r mich. Nun sind meine Fragen gekl├Ąrt. Es ist schade, dass ich so lange brauchte um Dir zu sagen, dass ich dich mag. Aber es ist nicht schade dich kennengelernt zu haben. Ich m├Âchte nichts von Dir missen wollen. Es ist wie Du mir gesagt hast. "Wir werden sehen was die Zukunft uns bringt". Es ist gut wie es ist.





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Nina Walker
Festzeitungsschreiber
Registriert: Aug 2002

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Liebe Stella,
am Anfang der Geschichte hatte ich das Gef├╝hl etwas Reales zu lesen. "Strange", war dennoch mein Gedanke und zwei Gedanken weiter, fiel mir ein bzw. auf, dass so real sie sich auch anh├Ârt, so fl├╝ssig sie sich auch liest, fehlt das Gef├╝hl, dass diese Geschichte r├╝ber bringen muss. Sie ist z├Ąrtlich geschrieben, oder gewollt z├Ąrtlich, nicht aber liebevoll. Und ich pers├Ânlich habe das vermisst. Eine Frau, die durch einen Mann, soviele Erkenntnisse ├╝ber sich erhalten hat, die weder Trauer, Wut oder Ohnmacht ├╝ber sein Gehen empfindet und einfach gl├╝cklich ├╝ber das Erhaltene ist, muss absolut reiner Liebe f├Ąhig sein. (nicht Besitzergreifen, klar)Und wenn sie das tut, und es erz├Ąhlt, dann macht sie das mit einer tiefen, tiefen Zuneigung (Liebe) und nicht nur mit Z├Ąrtlichkeit. Also, gute Geschichte, reale Geschichte, fl├╝ssig aber zu wenig Gef├╝hl. Wenn das noch hinzugef├╝gt wird , ist sie sicherlich ein Kn├╝ller!
Warme Gr├╝├če
Nina

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Stella
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jun 2002

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Hi Nina,

werde mir was einfallen lassen!

Lg
Stella

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