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Leselupe.de > Gereimtes
Es stimmt, es stimmt: ich lese gern...
Eingestellt am 21. 07. 2003 10:24


Autor
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Penelopeia
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Nov 2002

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Es stimmt, es stimmt: ich lese gern,
doch kaum ein Buch, das sei mir fern.
An derlei Geist- und Bildgeschossen,
w├Ąr ich, ja-ja, ums Haar verdrossen.

Und wenn ich les' (Zeitung, Journal)
so w├Ąchst dabei stets meine Qual,
ich kann es selber kaum verstehen:
ich kann solch Druckwerk nicht ersehen!

Trotzdem und im Namen des Herrn:
Ich lese f├╝r mein Leben gern!
Ich lese gern, was scheint zu taugen,
zum Beispiel sch├Âne M├Ąnneraugen...

Ich lese gern was Duftes auch
wie Kringel aus Zigarrenrauch.
Doch les ich auch sehr Hohes gerne,
wie Himmelsw├Âlkchen, bla├č, zart, ferne...

Leider kommt angelegentlich
die Pflichtlekt├╝re ├╝ber mich:
Dann les ich eifrig schwere, viele
Ehegattenmienenspiele...

(Das Lesen dient dem Selbsterhalt,
ein Ehegatte wei├č dies bald.
Und wer nicht lernen will das Lesen,
wird ausgekehrt mit gro├čem Besen...)







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Herr M├╝ller
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Vorschlag

Es stimmt, es stimmt: ich lese gern,
doch kaum ein Buch, das sei mir fern.
(ist doch nicht im Widerspruch, w├Ąre nicht "und" besser?)
An derlei Geist- und Bildgeschossen,
w├Ąr ich, ja-ja, ums Haar verdrossen.
(ja-ja klingt einfallslos, geht nicht "beinah"?)

Und wenn ich les' (Zeitung, Journal)
so w├Ąchst dabei stets meine Qual,
ich kann es selber kaum verstehen:
ich kann solch Druckwerk nicht ersehen!
(ersehen und verstehen w├╝rde ich tauschen)

Trotzdem und im Namen des Herrn:
Ich lese f├╝r mein Leben gern!
Ich lese gern, was scheint zu taugen,
zum Beispiel sch├Âne M├Ąnneraugen...
(die sch├Ânste Strophe, mehr davon!)

Ich lese gern was Duftes auch
wie Kringel aus Zigarrenrauch.
Doch les ich auch sehr Hohes gerne,
wie Himmelsw├Âlkchen, bla├č, zart, ferne...

Leider kommt angelegentlich
(angelegentlich? gibt es das Wort, mu├č ich selber bl├Ąttern)
die Pflichtlekt├╝re ├╝ber mich:
Dann les ich eifrig schwere, viele
Ehegattenmienenspiele...

(Das Lesen dient dem Selbsterhalt,
ein Ehegatte wei├č dies bald.
Und wer nicht lernen will das Lesen,
wird ausgekehrt mit gro├čem Besen...)


Ansonsten eine tolle Idee. Geh nochmal dr├╝ber.

Viele Gr├╝├če
"Herr M├╝ller"
__________________
Wer das Wort sucht, wird den Reim ernten.

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Herr M├╝ller
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Meine Wertung

"Dieses Werk hat was, mit etwas M├╝he k├Ânnte es gut werden" habe ich gew├Ąhlt.
Die P├╝nktchen, die dabei rauskommen sehen ja echt wenig aus. Ich bin mir sicher, da werden mehr draus.
__________________
Wer das Wort sucht, wird den Reim ernten.

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B.Wahr
???
Registriert: Dec 2001

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Stimmige Lesereien

Hallo Penelopeia, aber hallo Herr M├╝ller,

habe gleich ein paar P├╝nktchen draufgelegt - sogut ich das halt nur kann als: LL-...(Nein, ich sag┬┤s nicht!)

Mir hat┬┤s sehr gefallen, endlich mal etwas ├╝ber das Nichtlesen geschrieben zu sehen. Und ich find┬┤s gut gemacht, auch wenn es nicht jedermanns/fraus Sache ist!

LG
B.Wahr
___________________________________________________________________
Ich bin gegen Pr├╝gelstrafe. Aber was hier fehlt, ist ein echter Klopfstock!
___________________________________________________________________


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Penelopeia
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Ja-Ja

Hallo Herr M├╝ller,

vielen Dank f├╝r die gr├╝ndliche Analyse, ich habe mich gleich dran gemacht und nochmals nachgedacht. Leider bin ich noch nicht zu einem endg├╝ltigen Entschlu├č gekommen. Soviel nur: Das Wort angelegentlich ist wohl fr├╝her ├Âfter als heut verwendet worden, vor allem in amtlichen Schreiben. Das "ja-ja" mag einfallslos klingen, soll aber eine Person darstellen, der einfach nichts mehr einf├Ąllt, nachdem sie die Auslagen eines Buchgesch├Ąftes geschaut hat...

Liebe Gr├╝├če

Pen.

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Herr M├╝ller
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Das Ja-Ja Gedicht

Das ist es, Du hast Recht, ja-ja ist genial.
Ich habe da jetzt nur mal eine Idee:

Ja-Ja

Ja-Ja, es stimmt: ich lese gern,
doch kaum ein Buch, das sei mir fern.
An derlei Geist- und Bildgeschossen,
w├Ąr ich, ja-ja, ums Haar verdrossen.

Und wenn ich les' Zeitung Ja-Ja
so w├Ąchst dabei stets meine Qual,
ich kann es selber kaum verstehen:
ich kann solch Druckwerk nicht ersehen!

Trotzdem und im Namen des Herrn:
Ich lese f├╝r mein Leben gern!
Ich lese gern, was scheint zu taugen,
zum Beispiel Ja-Ja M├Ąnneraugen...

.....und so weiter.....

Och, wenn ich Du w├Ąre...
__________________
Wer das Wort sucht, wird den Reim ernten.

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Penelopeia
Autorenanw├Ąrter
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Hallo Herr M├╝ller,

so k├Ânnt' es auch gehen! Die Fassung akzeptiere ich. Ja-Ja.

Sch├Ânen Abend noch

Pen.

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