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Leselupe.de > Ungereimtes
Es war der 11.
Eingestellt am 15. 09. 2008 14:37


Autor
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seelenstimme
???
Registriert: Sep 2008

Werke: 53
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Es war der 11.

Sie ging zur Arbeit
ganz normal
in der T├╝r
noch ein schneller Kuss
schon sp├Ąt
doch sie wusste nicht
dass es der letzte war

Sie sa├č im B├╝ro
im 16 Stock
schrieb und dachte nicht
an den Tod
sie freute sich schon
morgen sollte die Familie kommen
woher soll sie wissen
dass sie die nie mehr sehen w├╝rde

liebevoll und sanft
sieht sie das Bild
ihrer kleinen Tochter an
dieses kleine M├Ądchen
voller Lebenslust
nie wieder
w├╝rde sie das fr├Âhliche Lachen geben
doch das wusste sie nicht

Sie kamen angerast
die Flugzeuge
alles ging schnell
keine Rettungsm├Âglichkeit
kein Entrinnen
aus den eisernen Klauen
das Feuer verbrannte
ihre Lebensfreude
und das L├Ącheln
all der Menschen
die sie liebten

Als man sie fand
ihr K├Ârper leblos
ihre Hand ausgestreckt
und in ihren Augen
die Frage
Warum?

Es war der 11. September 2001

__________________
Tr├Ąume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum! (Verfasser unbekannt)

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1589
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Hallo seelenstimme,

das ist viel, aber kein Gedicht. Aneindergereihte Prosas├Ątze, die willk├╝rlich umbrochen werden, also mit einem Zeilenumbruch versehen, sind keine Lyrik.

Lyrik lebt von verarbeitendem Erleben und (Mit-)Leiden. Zugleich arbeitet sie mit originellen und origin├Ąren Sprachbildern. An diesem Text vermisse ich alles, was Lyrik ausmacht:

* Verdichtung
* Sprachkunst
* ├ťberzeugende, mitrei├čende Bilder / Metaphern
* Originalit├Ąt

Nichts f├╝r ungut: Betroffenheitstexte m├╝ssen ganz besonders ├╝berzeugend geformt und durchdrungen sein, sonst bleiben sie flach und unerheblich, weil nicht im Entferntesten Neues, Tiefes und Bewegendes in ihnen steckt.

Nichts f├╝r ungut.

Lieber Gru├č W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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