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Leselupe.de > Ungereimtes
Eskapadora
Eingestellt am 10. 03. 2007 00:29


Autor
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ENachtigall
Foren-Redakteur
???

Registriert: Nov 2005

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Eskapadora
(Entkommene)


halte mich vor├╝bergehend geschlossen

ertr├Ąumte Wasser
und Brot
all die Jahre
gen├Ąhrt von
Natterneiern
unabl├Ąssig Fetzen
Seele abgerissen
hattest mich
ein H├Ąufchen
unheiler Haut
und Knochen
in deine M├Ârdergrube

geschlossen

vor├╝bergehend

haltet mich



┬ę elkENachtigall
(├╝berarbeitet) 2008

__________________
Wer Spuren sucht, wird Wege finden.

Version vom 10. 03. 2007 00:29

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HFleiss
gesperrt
Manchmal gelesener Autor

Registriert: Jan 2006

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eskapadora

Liebe Elke, ein Gedicht ├╝ber auch eine Art Liebe, eine traurige Abart. Auf das N├Âtigste reduziert. Meiner Ansicht nach gehen auf diese Weise aber Zwischent├Âne unter.

Nicht ganz klar der erste Vers: Aufforderung an das Du oder Ich-Aussage?

F├╝r etwas verschwommen halte ich den Vers von der M├Ârdergrube. Hier solltest du meiner Ansicht
nach konkreter werden, denn du bist hier im Herzen des Gedichtes. Zudem ist der Begriff M├Ârdergrube ist ein wenig klischiert mit der Zeit.

Die zerrissene Aufteilung soll modern wirken und wahrscheinlich die Zerrissenheit der Aussage unterst├╝tzen. Sie behindert jedoch das Leserverst├Ąndnis der Aussage, auch wenn viele Autoren diese Versform w├Ąhlen.

Schwierigkeiten habe ich mit dem Titel, denn mit Eskapaden hat dieses Ich sehr, sehr wenig zu tun. Es reagiert nur auf die Umst├Ąnde.

Aber das Gedicht gef├Ąllt mir trotz der Einw├Ąnde, es spricht von der Zerrissenheit und vom Gegen- und Nebeneinanderleben und es trifft den Nerv der Zeit.

Liebe Gr├╝├če
Hanna

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ENachtigall
Foren-Redakteur
???

Registriert: Nov 2005

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Kargheit

Liebe Hanna,

besten Dank f├╝r Deine Besch├Ąftigung mit dem Text und das Mitteilen Deines Auffassens und Eindrucks.

Dem Titel habe ich - angeregt durch Deinen Kommentar - eine deutsche Entsprechung zugef├╝gt, die mir klanglich nicht so gef├Ąllt. Deswegen hatte ich mich f├╝r einen (wenn auch leidlich ungewohnten) eingedeutschten spanischen Ausdruck entschieden, der mir scharf genug f├╝r den Kontext scheint. Wahrscheinlich erleichtert sich durch dieses Verdeutlichen der Thematik die Lesart all- und hoffentlich ungemein.

Der erste Satz ist Ich-Aussage einer (oder eines) Entkommenen.

quote:
F├╝r etwas verschwommen halte ich den Vers von der M├Ârdergrube. Hier solltest du meiner Ansicht
nach konkreter werden, denn du bist hier im Herzen des Gedichtes. Zudem ist der Begriff M├Ârdergrube ist ein wenig klischiert mit der Zeit.

Gut erkannt!
Das Gedicht braucht aber m.E. genau das drastisch Bildhafte des Begriffs, um die Kurve vom Liebenden/Vertrauensvollen (jemanden ins Herz schlie├čen) zum Diktatorischen (Gehorsam/Loyalit├Ąt gegen├╝ber Gewalt und Verlogenheit) in eben der genannten Kargheit zu beschreiben, um subjektiv das Licht auf die Opfersituation zu richten.

Liebe Gr├╝├če

Elke




__________________
Wer Spuren sucht, wird Wege finden.

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