Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92241
Momentan online:
245 Gäste und 15 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
Essay: Umwelt, ein Appell an uns alle!
Eingestellt am 06. 11. 2003 19:54


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Selina
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jul 2003

Werke: 4
Kommentare: 1
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

„Die Polarkappen vergie├čen viel zuviel Tr├Ąnen“ las ich vor kurzem in einer Zeitung. Auf der n├Ąchsten Seite verk├╝ndete eine ├ťberschrift in ├╝bergro├čen Lettern „B├Ąder freuen sich ├╝ber Rekordsommer“ mit vielen lustigen bunten Fotos geschm├╝ckt. Daneben f├Ąllt der kleine kurze und sachliche Bericht ├╝ber die Polarkappen kaum auf.

Die Haltung der Menschen zum Thema Umweltschutz ist einwandfrei. Nat├╝rlich soll man das Wasser nicht verschmutzen, die Tiere nicht ausrotten und das Ozonloch am besten wieder flicken ... aber wenn, dann nur unter den Bedingungen, dass es nichts kostet, ich weiterhin meiner Bequemlichkeit fr├Ânen kann und ich mir meine H├Ąnde nicht schmutzig machen muss.

Wir bemerken die Klimaver├Ąnderungen und f├╝rchten uns davor. T├Ąglich h├Âren wir Berichte von Umweltkatastrophen und sind best├╝rzt dar├╝ber, im n├Ąchsten Moment steigen wir jedoch ins Auto, um in das eine Minute entfernte Kaufhaus zu fahren. Die Konsequenzen tragen die Kinder von heute.

Auch politisch l├Ąsst sich eine Ver├Ąnderung feststellen. Gerade die vielen neuen Jungw├Ąhler stimmen mehr und mehr f├╝r die gr├╝ne Partei, eben weil sie Angst haben, dass die Natur einmal v├Âllig zusammenbricht. Ja, den jungen Menschen liegt wirklich etwas an dem Thema Umwelt, meiner Meinung nach jedoch aus den falschen Beweggr├╝nden. Nicht weil die Natur sch├Ân ist und erhalten bleiben muss, sondern weil WIR Angst haben vor den Konsequenzen, vor „der Rache der Natur“, die ein weiteres Zerst├Âren der Umwelt mit sich bringt.

Auch die Wirtschaft ist vorne mit dabei und bastelt an einem Wasserstoffauto, das keine giftigen Abgase erzeugt ... und uns vor allem von der Abh├Ąngigkeit der schwindenden Reserven des Erd├Âls erl├Âst. Wir leben halt in eine Zeit des Fortschrittes!

Leider muss ich gestehen, dass ich um nichts besser bin. Ohne Heizung im Winter w├╝rde ich verzweifeln und mit dem Auto ist es doch auch viel bequemer und zeitsparender. Der Strom erm├Âglicht mir ein unbeschwertes Nachtleben und ohne Kunststoff w├╝rde es sehr leer sein in meinem Kleiderschrank, in K├╝che und Bad. Trotzdem finde ich es wichtig, endlich die Zeichen der Zeit richtig zu deuten und Umweltschutz an oberste Stelle zu setzen. Selbst Kleinigkeiten verl├Ąngern das Leben von Mutter Natur. Schlie├člich setzen z.B. Fahrgemeinschaften kein Einb├╝├čen von Bequemlichkeit voraus. Im st├Ądtischen Bereich stehen viele ├Âffentliche Verkehrsmittel zur Verf├╝gung und mit dem Fahrrad ist man in Zeiten des Megastaus doch viel schneller unterwegs.
Ich finde auch, dass es nicht n├Âtig ist bei jedem Einkauf ein neues Plastiksackerl zu bekommen. Wiederverwerten lautet die Devise und Stoffeinkaufstaschen rei├čen auch nicht so leicht. Wassersparen setze ich bereits voraus, da man Wasserleitung, Klosp├╝lung und Duschl├Ąnge selbst regulieren kann.

Ohne uns w├Ąre die Natur noch unber├╝hrt, mit uns wurde sie krank, also sollten wir auch darauf achten, dass sie wieder gesund wird. Meine Ziele sind daher:
Die Menschen aufr├╝tteln um endlich gemeinsam gegen die Zerst├Ârung vorzugehen. Alleine wird es nicht m├Âglich sein, doch gemeinsam sind wir stark und f├Ąhig.
Im Kleinen beginnen, das Gro├če kommt von ganz allein. Wenn jeder seinen kleinen Beitrag zur Erhaltung der Natur beitr├Ągt, haben wir einen gro├čen Schritt nach vorne gemacht.
Unsere Kinder naturbewusst erziehen, damit sie nicht die gleichen Fehler machen wie wir und damit sie selbstverantwortlich an die Problematik herangehen.
Und ...
Die Liebe zur Natur wecken, denn was man liebt, zerst├Ârt man nicht mutwillig.
Aber ...
Wir alle lieben doch die Natur, z.B. den Schnee ..., wenn wir in zusehen wie er vom Himmel f├Ąllt, in einem gut beheizten Raum durch die Fensterscheibe.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Zur├╝ck zu:  Essays, Rezensionen, Kolumnen Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!