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Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
Essay: Umwelt, ein Appell an uns alle!
Eingestellt am 06. 11. 2003 19:54


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Selina
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jul 2003

Werke: 4
Kommentare: 1
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„Die Polarkappen vergießen viel zuviel TrĂ€nen“ las ich vor kurzem in einer Zeitung. Auf der nĂ€chsten Seite verkĂŒndete eine Überschrift in ĂŒbergroßen Lettern „BĂ€der freuen sich ĂŒber Rekordsommer“ mit vielen lustigen bunten Fotos geschmĂŒckt. Daneben fĂ€llt der kleine kurze und sachliche Bericht ĂŒber die Polarkappen kaum auf.

Die Haltung der Menschen zum Thema Umweltschutz ist einwandfrei. NatĂŒrlich soll man das Wasser nicht verschmutzen, die Tiere nicht ausrotten und das Ozonloch am besten wieder flicken ... aber wenn, dann nur unter den Bedingungen, dass es nichts kostet, ich weiterhin meiner Bequemlichkeit frönen kann und ich mir meine HĂ€nde nicht schmutzig machen muss.

Wir bemerken die KlimaverĂ€nderungen und fĂŒrchten uns davor. TĂ€glich hören wir Berichte von Umweltkatastrophen und sind bestĂŒrzt darĂŒber, im nĂ€chsten Moment steigen wir jedoch ins Auto, um in das eine Minute entfernte Kaufhaus zu fahren. Die Konsequenzen tragen die Kinder von heute.

Auch politisch lĂ€sst sich eine VerĂ€nderung feststellen. Gerade die vielen neuen JungwĂ€hler stimmen mehr und mehr fĂŒr die grĂŒne Partei, eben weil sie Angst haben, dass die Natur einmal völlig zusammenbricht. Ja, den jungen Menschen liegt wirklich etwas an dem Thema Umwelt, meiner Meinung nach jedoch aus den falschen BeweggrĂŒnden. Nicht weil die Natur schön ist und erhalten bleiben muss, sondern weil WIR Angst haben vor den Konsequenzen, vor „der Rache der Natur“, die ein weiteres Zerstören der Umwelt mit sich bringt.

Auch die Wirtschaft ist vorne mit dabei und bastelt an einem Wasserstoffauto, das keine giftigen Abgase erzeugt ... und uns vor allem von der AbhÀngigkeit der schwindenden Reserven des Erdöls erlöst. Wir leben halt in eine Zeit des Fortschrittes!

Leider muss ich gestehen, dass ich um nichts besser bin. Ohne Heizung im Winter wĂŒrde ich verzweifeln und mit dem Auto ist es doch auch viel bequemer und zeitsparender. Der Strom ermöglicht mir ein unbeschwertes Nachtleben und ohne Kunststoff wĂŒrde es sehr leer sein in meinem Kleiderschrank, in KĂŒche und Bad. Trotzdem finde ich es wichtig, endlich die Zeichen der Zeit richtig zu deuten und Umweltschutz an oberste Stelle zu setzen. Selbst Kleinigkeiten verlĂ€ngern das Leben von Mutter Natur. Schließlich setzen z.B. Fahrgemeinschaften kein EinbĂŒĂŸen von Bequemlichkeit voraus. Im stĂ€dtischen Bereich stehen viele öffentliche Verkehrsmittel zur VerfĂŒgung und mit dem Fahrrad ist man in Zeiten des Megastaus doch viel schneller unterwegs.
Ich finde auch, dass es nicht nötig ist bei jedem Einkauf ein neues Plastiksackerl zu bekommen. Wiederverwerten lautet die Devise und Stoffeinkaufstaschen reißen auch nicht so leicht. Wassersparen setze ich bereits voraus, da man Wasserleitung, KlospĂŒlung und DuschlĂ€nge selbst regulieren kann.

Ohne uns wĂ€re die Natur noch unberĂŒhrt, mit uns wurde sie krank, also sollten wir auch darauf achten, dass sie wieder gesund wird. Meine Ziele sind daher:
Die Menschen aufrĂŒtteln um endlich gemeinsam gegen die Zerstörung vorzugehen. Alleine wird es nicht möglich sein, doch gemeinsam sind wir stark und fĂ€hig.
Im Kleinen beginnen, das Große kommt von ganz allein. Wenn jeder seinen kleinen Beitrag zur Erhaltung der Natur beitrĂ€gt, haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht.
Unsere Kinder naturbewusst erziehen, damit sie nicht die gleichen Fehler machen wie wir und damit sie selbstverantwortlich an die Problematik herangehen.
Und ...
Die Liebe zur Natur wecken, denn was man liebt, zerstört man nicht mutwillig.
Aber ...
Wir alle lieben doch die Natur, z.B. den Schnee ..., wenn wir in zusehen wie er vom Himmel fÀllt, in einem gut beheizten Raum durch die Fensterscheibe.

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