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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Eurydike
Eingestellt am 28. 02. 2003 22:35


Autor
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Joelle P.
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Feb 2003

Werke: 1
Kommentare: 5
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September 1999

Eurydike

Ich widme diese Phantasie meiner besten Freundin N. ,
J.P. ,
und der Zeit , die vergeht ...

An einem besonderen Tag , irgendwo auf dieser Welt .


Die Dunkelheit bricht herein , w├Ąhrend das Taxi auf der K├╝stenstra├če die zehn Kilometer vom Flughafen hierher entlangrattert. Vom R├╝cksitz sieht man , wie das schimmernde Wei├č der Brandung mit dem letzten Tageslicht schwindet. Das Taxi biegt in eine einsame Stra├če und schl├Ąngelt sich bis zu einem hohen , schmiedeeisernen Tor durch. Er steigt aus. Ihm wird ein bi├čchen schwach in den Knien. Eine Minute vergeht. Aus der Ferne die Ger├Ąusche der Brandung und das Ticken des sich abk├╝hlenden Motors.
Seine Finger zittern , w├Ąhrend er voll Nervosit├Ąt noch einmal die Einladung zu einer „Nacht zeitloser Phantasie“ durchliest. Dieser Abend mit zwei weiblichen „Geishas“ ist ein ganz spezielles Geschenk einer Freundin zum drei├čigsten Geburtstag . - Etwas , wie es nur von ihr kommen kann.
Obwohl er bem├╝ht ist , in l├Ąssiger Haltung zur Haust├╝r zu gelangen , werden seine Schritte von einem heftigen klopfendem Herzen begleitet , das sich irgendwo in seiner Kehle niedergelassen hat.
Wie versprochen ist ihm ein Pfad von Kerzen hinterlassen worden , die ihm flackernd den Weg durch einen eleganten , doch ├╝berwucherten , englischen Garten weisen. Er macht halt , um die faszinierende Szenerie zu genie├čen. Gleich hinterm Garten ragt das majest├Ątisches Profil eines Geb├Ąudes hervor. In Kaskaden wallt der Nebel an den Bergflanken herab , die in diesen letzten Sekunden eines herrlichen Sonnenuntergangs in gl├╝henden T├Ânen von Pink , Orange und Purpur flammern. Irgendwie scheint dies ein passendes Omen f├╝r einen drei├čigsten Geburtstag und den vor ihm liegenden Abend zu sein. Was immer geschieht - es wird auf keinen Fall eine gew├Âhnliche Feier sein.
Gleich hinter dem rustikalen Tor wirkt der Garten mit bl├╝henden Blumen in jeder nur erdenklichen Schattierung wie eine Farbenexplosion. Zu seinen F├╝├čen dunkelt smaragdgr├╝nes Moos , das jeden zerbr├Âckelten Ziegel des alten , ausgetretenen Pfades umrahmt , im schwindendem Licht zu reinem Purpur. Wildrosenbl├╝ten parf├╝mieren die leichte Brise.
Der pl├Âtzliche Flug von Flederm├Ąusen ├╝ber ihm rei├čt ihn aus seinen Sonnenunterganstr├Ąumen. Und er geht weiter auf ein Haus zu , da├č in jeder Hinsicht so malerisch ist , wie dieser Garten.
Der silberne Klang seiner Schuhe gen├╝gt , um seine eben erworbene Gelassenheit in die erwartungsvolle Unsicherheit einer zum Opfer erkorenen Jungfrau zu verwandeln. Sein Blick f├Ąllt auf eine T├╝r , die , von dichten Efeuranken halbverdeckt , einen spaltbreit offensteht. Sein Herz tut einen Sprung , seine Augen und seine Lippen brennen , und sein Atem geht vor Erregung schneller. Er kann das Zittern seines Leibes kaum unterdr├╝cken. Auf der T├╝rschwelle nimmt er ein schwaches Licht am Ende eines langen Korridors wahr. Der Gang f├╝hrt zu einem gro├čen , gew├Âlbten , feuchten Saal , an dessen Ende eine Wendeltreppe nach unten geht. Leise steigt er in die zunehmende Dunkelheit hinunter , bis die Treppe ihm den Blick freigibt auf einen Raum voller Kerzen , deren flackerndes Licht dunkle Silhouetten an die Wand wirft. er ├Ąhnelt dem vorherigen. Sein Blick f├Ąllt auf eine weitere T├╝r , durch die Licht schimmert. Er spitzt die Ohren und glaubt leises Gepl├Ątscher von Wasser zu h├Âren , das ged├Ąmpft und weich bis zu ihm dringt. Er n├Ąhert sich dieser T├╝r , und die Wasserger├Ąusche werden deutlicher , er lugt vorsichtig hindurch , und was er sieht , ├╝bertrifft seine k├╝hnsten Phantasien.
In der Mitte eines wundersch├Ânen , weitl├Ąufigen Raumes mit S├Ąulen und Bogeng├Ąngen , der von mehr als hundert Fackeln erleuchtet wird und dessen W├Ąnde Mosaiken und Gipsreliefs schm├╝cken , ist ein gro├čes Schwimmbecken eingelassen , das in blauem Unterwasserlicht erstrahlt. Um das Schwimmbecken herum stehen zahlreiche K├Ârbe voll verschiedenster Speisen .Am Rande des Beckens kniet eine Frau , vollst├Ąndig nackt , w├Ąhrend eine andere bis zur H├╝fte im Wasser steht..
Anfangs ist die Haltung der beiden Frauen f├╝r ihn verwirrend , weder ber├╝hren sich ihre K├Ârper , noch deutet irgend etwas in ihren Bewegungen auf eine m├Âgliche erotische Beziehung hin. Sie halten ihre K├Âpfe gesenkt und die Augen geschlossen , und von ihren Lippen kommt ein monotones Gemurmel , als spr├Ąchen beide ein leises Dankgebet. Ihre Gesichter strahlen die Konzentration von Menschen aus , die sich einem fremdartigen Ritual hingeben.
Er ist zu zeitig.
Er will sich verstecken , um die mystische Atmosp├Ąhre nicht zu st├Âren , aber als er sieht , da├č die Aufmerksamkeit der beiden Frauen ungeteilt ihnen selbst gilt , atmet er erleichtert auf und beobachtet weiter.
Die Frau im Wasser schwimmt zu der am Beckenrand hin und gesellt sich zu ihr. Am Rand verlustieren sich die beiden Frauen in der ihm wohlvertrauten Haltung 69. Er sieht die Erf├╝llung seiner Sehnsucht.
Zwei Frauen miteinander. Lange , wohlgeformte Schenkel ; hochgereckte , gespreizte Pobacken ; ├╝ppig fallende Schamlippen , dazwischen die scharfen Zungen ; schwingende Br├╝ste in ewig g├╝ltigem Spiel. Sie spielen - aber nicht mit ihm. ( Noch nicht ! )
Gro├čer Gott ! denkt er voller Bewunderung , indem er die Szene seinen eigenen Phantasien gem├Ą├č interpretiert : mit zwei Frauen gleichzeitig im Bett zu liegen !
Die Vorstellung von einem so ├╝ppigen Angebot warmer M├╝nder , weicher Br├╝ste und seidiger Schenkel verwirrt seine Sinne. In seiner Hose regt sich das Zepter.
Irgendwie ist er geniert. Doch seine Scham verfliegt schnell. Innerhalb einer Sekunde vergi├čt er sie und schaut ... schaut wie im Rausch. Die unten liegende Frau dreht sich - dreht ihm im aufkeimendem Orgasmus das Gesicht zu . Er erkennt sie nicht. Er neigt den Kopf nach vorne und sieht in ihrem Gesicht ein Verlangen , das seinem eigenen gleichkommt. Wie ausdrucksstark dieses Gesicht ist. Wie heftig erinnerte ihr Mienenspiel an die Brandung da unten : Die Lust jagt los , ├╝berschl├Ągt sich , ebbt dann ab. Und ihre geschlossenen Lippen formen ein leises L├Ącheln , das ihr Gesicht weitet. Sie zuckt in tausend kurzen Schreien. Ihre Haarflut schwimmt mit jeder Bewegung ├╝ber den Boden. L├Ąngst stimuliert ihre Zunge nicht mehr das Geschlecht der Frau ├╝ber ihr. Sie lebt nur den Orgasmus , den ihr Finger und Zunge der anderen Frau verschaffen.
Die andere Frau wirft sich herum , verbei├čt sich in die schwingenden Br├╝ste. Er erkennt auch sie nicht. Sie st├Âhnt , und pre├čt die Br├╝ste zu einem einzigen H├╝gel mit zwei T├╝rmchen zusammen. Sie saugt an den Brustspitzen , als ginge es um ihr Leben.
Die andere beruhigt sich allm├Ąhlich und scheint nun bereit , auch ihrer Spielpartnerin zur v├Âlligen Lustl├Âsung zu verhelfen. Sie rollt sich mit ihr ├╝ber den Boden , saugt ihren Mund und steckt ihre Finger in das reich behaarte Geschlecht. Er sieht eine hektisch arbeitende Hand. Sie ist leise. Sie krallt ihre Finger in den zarten R├╝cken der anderen. Wenn es ihr kommt , erkennt er es nur an ihrem keuchendem Atem , ihren zuckend sto├čenden Beinen und dem befreitem Aufatmen der anderen. Sie umarmen und k├╝ssen sich z├Ąrtlich , greifen , ohne irgend etwas zu beachten zu ihren Gl├Ąsern , die am Rand des Beckens stehen.
Seine Voyeursblicke haben ihn geradezu schmerzhaft erregt. Er will nichts als Busen f├╝hlen , Weiblichkeit. Seine Sehnsucht f├╝llt ihn so aus , da├č er nicht mal mehr darauf achtet , ob auch er nunmehr Zuschauer hat.
„ Asoko , asoko !“ schallt es durch die Halle , denn so banal sollte sein Tag , sein Erlebnis,nat├╝rlich nicht enden.
Dies l├Âst hektischen Eifer aus , sie ziehen sich ihre Kimonos ├╝ber und durchforsten mit ihren Augen den Raum , auf der Suche nach ihm. Sie haben ihn ersp├Ąht. Er steht in der Ecke , err├Âtet wie ein ertappter , kleiner Junge , seine H├Ąnde wie zum Schutze ├╝ber seine Erregtheit gew├Âlbt , die sich l├Ąngst , durchzuckt durch die frostige Stimme , zur├╝ck gezogen hat. Er bleibt wie angewurzelt stehen. Die beiden Frauen haben den Ursprung seiner Verlegenheit unl├Ąngst erkannt und brechen in ein verspieltes Gekichere aus. Immer wieder schauen sie ihn an , stecken die K├Âpfe zusammen , tuscheln und brechen erneut in Gel├Ąchter aus.
Jetzt l├Âst sich eine der beiden und l├Ąuft auf ihn zu.
Er mustert sie einen Moment. Sie tr├Ągt ihr r├Âtliches Haar kurz , blickte aus leuchtend blauen Augen in die Welt und besitzt einen Kirschenmund mit leicht geschwungenen Lippen , die sie des ├Âfteren mit der Zungenspitze anfeuchtet , was frech einladend aussieht. Ansonsten hat sie einen weiblichen K├Ârper , einen voll ausgeformten Hintern , lange , schlanke Beine , die in einer straffen H├╝fte enden. Sie hat kleine , steile Br├╝ste , die bei jedem Schritt wie Tennisb├Ąlle h├╝pfen. Ja , sie gef├Ąllt ihm. Sie erwidert seine musternden Blicke schelmisch in dem sie einen Finger in den Mund nimmt , feuchtet dessen Kuppe an und l├Ą├čt sie um ihre H├Âfe kreisen , bis ihre Nippel heraustreten und ihn anstarren.
Sie zieht ihn aus seiner Ecke und fordert ihn sanft auf ,sich dem dr├Ąngen ihres K├Ârpers zu beugen. Ihr Mund spielt an seinen markanten , m├Ąnnlichen Wangenknochen. Er erschauert unter ihren Liebkosungen und sp├╝rt wie sein Glied aufquillt. Seine Lippen und seine Zunge wollen ├╝ber ihren breiten , voll ausgemalten Mund herfallen , doch sie zieht diskret ihren Kopf beiseite und stammelt z├Ąrtlich und liebevoll ein : „Iie“.

„Gut !“ seufzt eine leise , f├╝r das turbolente Treiben weiter vorne nicht vernehmbare , weibliche Stimme, erleichtert. Ihrer Ansicht nach k├╝├čt man sich nur , wenn man auch wirklich meint , was man damit tut. Und er durfte auf keinen Fall meinen , was man damit normalerweise meint , das h├Ątte sie nie zugelassen.
Sie hatten sich hinter einer dichten Reihe von Palmen verschanzt, lange bevor Leben in diese Liebeshalle kam. Sie stand die ganze Zeit da , immer noch fasziniert von seinem K├Ârper und beobachtete ihn , seine Reaktionen , die Reaktionen seines Kleinen. Sie steht nur da und beobachtet, wie damals als sie ihn zum erstenmal sah. Sie zittert , wenn sie sich das Ereignis vor Augen holt , denn sie traut ihrer Erinnerung nicht : Alles war einfacher und zugleich schrecklicher als es heute erscheinen mag. Heute ist es nat├╝rlich leicht , es zu dramatisieren , mehr darin zu sehen , als wirklich war. Inzwischen ist ein Jahr vergangen , und das Gef├╝hl , das sie damals durchzuckte , ist bis heute nicht verbla├čt : Als sie ihn sah , als er mit ihr gesprochen hatte , war er f├╝r sie lebenswichtig geworden. Er trug ein wei├čes Hemd mit geschlossenen ├ärmeln , eine dunkle Krawatte , eine helle Phoenix-Hose mit Hosentr├Ągern , elegante Schuhe. Seine Haare waren kurz und hellfarben. Er l├Ąchelte , ein leises L├Ącheln , vielleicht ein bi├čchen ironisch , winzige Falten um die Mundwinkel , und seine Augen , nun , seine Augen sind sch├Ân und von einem unbeschreiblichen Blau und seine Wimpern , lang , geschwungen wie die einer Frau , geben ihm etwas sinnliches. Zuerst sah sie ihn , ohne ihn richtig zu sehen : ein Gesicht unter vielen , das gleich wieder von anderen verdeckt wird. Und dann sp├╝rte sie etwas , wie eine innere Unruhe. Sie suchte ihn mit dem Blick , ohne zu wissen , wer er war , und als sie ihn wieder sah , begriff sie sofort. Sie wu├čte sofort , da├č ihr eine gro├če sehnige Hand gereicht wurde , die sie in eine unbekannte Welt f├╝hren sollte. Sie stand eine Millionen Jahre wie zur Salzs├Ąule erstarrt , schon fasziniert. Er neigte den Kopf , seine Augen funkelten ein bi├čchen , dann wandte er sich ab und ging weiter. Sie blieb wie bet├Ąubt stehen und beobachtet , wie er langsam von der Menge verschluckt wurde , wie in einem Stephan King Film. Und er konnte tanzen , er tanzte als h├Ątte er seine Schritte einge├╝bt. Sie waren so auf einander abgestimmt , als h├Ątte er schon ein Leben lang getanzt. Seine Geschicklichkeit , seine Schw├╝nge und Drehungen , die Vielfalt seiner Schritte und seine totale Ungezwungenheit brachte sie an den Rand des Wahnsinns. Er pr├Ąsentierte seinen K├Ârper so verschwenderisch und freigebig , da├č sie vor brennender Begierde kaum mehr aus noch ein wu├čte. Sie wollte nicht laufen , sie wollte nicht , da├č es auffiel , aber sie rannte ihm hinterher wie eine H├╝ndin. Die jungen M├Ądchen drehten sich nach ihm um , stie├čen sich mit den Ellenbogen an und murmelten - sicher sehr idiotische- Worte. ├ältere Damen musterten ihn sachlich , bis er ihr Blickfeld verlassen hatte. Die anderen M├Ądchen betrachteten ihn neidisch oder hingerissen. Sie sagte sich : Es ist nicht m├Âglich , er darf ihr nicht entwischen. Aber sie mu├čte einen Anschein von W├╝rde wahren. Und dann folgte etwas , da├č ist so peinlich und so unglaublich. Stolz und Jubel ├╝ber dieses mutige, wenn auch au├čergew├Âhnliche , aber dennoch gegl├╝ckte Unternehmen lassen ihre Brust , noch heute , gleicherma├čen anschwellen. Er schenkte ihr einen Blick , der ihr durch und durch ging. Im flackerndem Licht konnte sie den Glanz in seinen Augen sehen, der seinen Blick in ihren eintauchen lie├č. Sie hatten das Schimmern eines rolligen Katers. Und ab diesem Zeitpunkt spielte er mit ihr. Und sie spielte mit. Das ganze ist verr├╝ckt! Sie spielte mit dem H├╝ter der geheimen Lehre , dem magischen Beherrscher all ihrer K├Ârpergewalten. Sie spielte mit dem sinnlichen Mann , der ihr den ersten Orgasmus ihres Lebens bereiten w├╝rde. Und das Ganze ohne das er ├╝berhaupt anwesend sein w├╝rde. Das ist so ph├Ąnomenal ! Oder besser war , warum sonst steht sie hier und beobachtet mit Tr├Ąnen in den Augen eine Szenerie die sie selbst inszeniert hatte. Am liebsten w├Ąre sie zu ihm gelaufen , h├Ątte sich ihm zu F├╝├čen geworfen und ihn angefleht , ihr alles zu zeigen , was sie noch nicht kannte , sie bi├č sich in die Lippe, sie durfte es nicht. Hatte er doch ein unausgesprochenes Verbot ├╝ber sie gelegt.




Ihre Brauen sind zornig geschwungen , ihre Augen dunkelblau , ihre Lippen beben und sie fa├čt sie an den Schultern :
“ Eurydike , gebannt von Orpheus┬┤ Blicken. Nie sollten sie gemeinsam das Reich des Hades durchstreifen ...“ , sagt die Stimme ihrer besten Freundin , sie will die bittere Pille vers├╝├čen , und dann tr├Âstet sie sie noch mit einem Ku├č , dem ersten einer Reihe , die so lang ist , da├č kein Computer sie z├Ąhlen k├Ânnte. Zwischen ihnen sind K├╝sse und Liebkosungen wie Grundnahrungsmittel , Salz und Brot , sie k├Ânnen ohne sie nicht leben. Ihre K├Ârper reiben sich aneinander. Sie wei├č , da├č ihre Suche einen teil ihres Zieles gefunden hat. Die Frau mit dem arroganten Blick , der sich in der Lust in nachgiebige Glut verwandelt. Der Eisberg , der in der Lust schmilzt. Die endlosen Beine , der fraulich - volle Busen. Die Frau , die so viel erlebt hat wie sie selbst ; die Frau , die sie nicht zickig mit Eifersucht verfolgt. Die Frau , die sich genauso emsig hat von M├Ąnnern jeder Couleur durchziehen lassen. Die Frau , die wie sie um alle Perversionen und Verwirrungen wei├č ( und vermutlich noch weitaus mehr ) Die Frau , die nicht zur├╝ckschreckt , wenn die Sekunde da ist. Die Frau , die angreift. Die Frau , die ihre beste Freundin ist. Den Tod im Herzen l├Ą├čt sie sich von ihr ziehen , aber nicht ohne die Szenerie weiter vorne zu beobachten.

Mittlerweile haben die drei sich an dem eigens daf├╝r am Rande des Schwimmbeckens hergerichtetem Liebesnest eingefunden. Es besteht aus vielen , gro├čen , weichflie├čenden , bla├črosa gl├Ąnzenden , seidensatin Kissen. Sie haben breite , plissierte R├Ąnder und sind mit Borte bestickt. Umgeben von einem prachtvollem Baldachin aus indischen Stoffen , der vom Plafond aus das Nest umh├╝llt.
Liebevoll ziehen sie ihm das wenige aus , was von seiner urspr├╝nglichen Bekleidung noch ├╝brig ist. Ihre H├Ąnde und M├╝nder sind ganz und gar auf ihre Aufgabe eingestellt. Bis er nackt vor ihnen liegt. Seine nackte braune Haut wird alsdann von ihnen einge├Âlt , glitschiges , schwach moschusduftend parf├╝miertes ├Âl , ├╝berall auf seinem K├Ârper , es wirkt wie ein hochgradiges Aphrodisiakum. Ohho!
Na ja , das schafft Raum f├╝r das folgende Ereignis , den eigentlichen Anla├č daf├╝r , da├č sie dieser Soriee zugestimmt hat.
Eine Massage von zwei Frauen gleichzeitig. Schon immer hat er vier ( oder mehr ) H├Ąnde wohltuend , beruhigend an seinem K├Ârper sp├╝ren wollen. Bald schwebt er in den Wolken , getragen von vier H├Ąnden , die geschickt s├Ąmtliche Spannungen l├Âsen.
Sie teilen sich seinen K├Ârper , die eine massiert ihm Hals und Schulter , wobei sie geschickt ihre steil aufgerichteten Brustwarzen ├╝ber seinen R├╝cken streifen l├Ą├čt. Die andere nimmt sich seine Beine vor und streichelt jeden Schenkel mit ihren sensiblen Lippen.
Sie fallen ├╝ber ihn her , ersticken seinen K├Ârper mit zahllosen K├╝ssen und langen liebevollen Strichen der Zunge. Er treibt dahin , wie auf einem fliegenden Teppich , von den k├Âstlichen , durch ihre Zungen ausgel├Âsten Empfindungen h├Âher und immer h├Âher.
Ein weiterer elektrisiereneder Ku├č treibt ihm das Wasser in die Augen , und er beginnt heftig zu keuchen. Der eine Mund gleitet an seinem Hals hinab , zu einem Fleck , der einst einmal „ die hei├če Stelle“ getauft wurde. Der andere Mund k├╝mmert sich um seine Achillesferse. Die beiden begreifen , wie hilflos ihn diese beiden Flecke machen : zum Sklaven ihrer leidenschaftlichen Ber├╝hrungen. Ganz behutsam bei├čen sie ihn um diese Flecken herum , in einem sinnlichen , erregenden Tanz , der das Blut durch seine Adern rauschen , sein Herz hektisch h├Ąmmern und jeden Muskel unkontrolliert zucken l├Ą├čt. Ein letztes mal k├╝ssen sie diese Flecken . Die K├╝sse sie gehen ihm tief in den Unterleib. Ganz fl├╝ssig ist er , und ganz empfangswillig. Sie ziehen sich zur├╝ck , genie├čen mit belustigten Gekichere seine k├Âstliche Agonie. Er hebt den Kopf , will unbedingt ihre Lippen halten. Aber sie haben sich schon ins Wasser zur├╝ckgezogen und fordern ihn mit Handzeichen auf , ihnen zu folgen. Er steigt zu ihnen ins Wasser. Aufreizend schwimmen sie zu ihm. Ihre Blicke dr├╝cken nun , wenn jede von ihnen eine seiner H├Ąnde an ihre Lippen f├╝hrt , nur noch reine Bewunderung aus. Mit forcierter Verliebtheit k├╝ssen sie jeden seiner Finger. Sie schieben seine H├Ąnde ├╝ber ihre K├Ârper , wobei sie eine Ewigkeit an ihren Br├╝sten verharren. Er betastet ihre kleinen , bebenden , zarten H├╝gel , mit den dunklen Warzen , die sich unter seinen Ber├╝hrungen steil und hart aufrichten. Es macht ihm Spa├č ihnen durch seine zwirbelnden , zwackenden Ber├╝hrungen an ihren Warzen Freudenjauchzer zu entlocken. Sie schieben sich seine H├Ąnde zwischen ihre Schenkel , die sich bereitwillig spreizen. Sie sp├╝ren seine Finger nur wie einen Hauch. Sie gleiten ├╝ber ihre Schamlippen und dann ganz vorsichtig dazwischen . Sie ber├╝hren ihre kleinen Kitzler , und erst wenn sie eine verlangende Bewegung machen , schiebt er ihnen seine Finger in ihre engen Kan├Ąle. Sie sp├╝ren seine eingeseiften Finger ganz tief in ihren K├Ârpern , und das gen├╝gt bereits , ihren Kehlen h├Âchste T├Âne zu entlocken. Sie ziehen sich wider zur├╝ck. kommen aber gleich zur├╝ck , und seifen ihn von Kopf bis Fu├č ein. Sanft waschen sie ihm seinen K├Ârper, bedecken jeden Teil mit zahllosen K├╝ssen. Wann immer es geht , halten sie sich an ihm fest. An seinem Kleinen um genau zu sein. Er lacht dar├╝ber und sieht mit ihnen zu , wie es sich schon bei der ersten Ber├╝hrung aufrichtet , gro├č und hart wird. Sie l├Âsen den restlichen Schaum von seinem K├Ârper.
Wenn er aus dem himmlischen Bad auftaucht , wickeln sie ihn z├Ąrtlich in riesige Badet├╝cher , frottieren ihn ab , bringen einen schwarzen Kimono f├╝r ihn zum Vorschein und begleiten ihn zur├╝ck zu ihrer wunderbar breiten und weichen Spielwiese.
Jetzt sitzt er da , halbnackt. Glatte Muskeln werden sichtbar , bedeckt von gebr├Ąunter Haut. Kein H├Ą├Ąrchen auf seiner Brust erkennbar. Und obwohl er nicht straff aufgerichtet sitzt , bilden sich keine Falten ├╝ber seinem harten Magen. Und die Schultern , sie wirken so ungemein breit in dieser Stellung mit den aufgest├╝tzten Armen. Es sind muskul├Âse Arme , deren Kraft nun beinahe beunruhigend wirkt , nachdem sie sonst unter so eleganten Leinen verborgen war. Wenn man an seine Macht gedacht hatte , war dies immer in Bezug auf seine Autorit├Ąt , nicht auf seinen K├Ârper geschehen. Sicher seine Gr├Â├če wirkt zwar einsch├╝chternd , aber er erscheint so schlank , seine Bewegungen so geschmeidig , da├č man unter der Oberfl├Ąche keine harte Kraft vermutet hatte. Die beiden Frauen nehmen die ihm schon vom Anfang bekannte Haltung ein : gesenkte K├Âpfe , geschlossene Augen , monotones Gemurmel , fast so , wie ein Tafeldankgebet.
Dann hebt die eine ihren Kopf , ├Âffnet die Augen , ergreift eine Handvoll von etwas , das wie Quark aussieht und beginnt sanft und rhythmisch sein Glied damit einzureiben. W├Ąhrend die andere ihm seinen Kimono wieder auszieht. Ohne das sie sie lange bitten m├╝ssen , richtet seine Rute sich auf , reckt sich h├Âher und h├Âher , bis sie ihren Scheitelpunkt erreicht , an dem die eine ein paar Feigen nimmt und sie eine nach der anderen auf sein aufgerichtetes Glied steckt , bis es v├Âllig unter den Fr├╝chten verschwunden ist. Die andere beugt sich ├╝ber seine Rute und verspeist die Fr├╝chte , die er ihr hinh├Ąlt. W├Ąhrend sie von diesem Baum i├čt , l├Ą├čt er seine H├╝ften Kreisen und sp├╝rt auch gleich darauf , wie die andere seine Hinterbacken und die Innenseite seiner Schenkel streichelt. Das flackernde Licht der Fackeln tanzt in kupferfarbenen Reflexen ├╝ber ihnen , dem seltsamen Liebesmahl hingegebenen Gestalten und bedeckt ihre Leiber mit Feuer.
W├Ąhrend die eine noch mit ihrem Mahl besch├Ąftigt ist , greift die andere in einen der K├Ârbe , nimmt eine gro├če , reife Feige heraus und h├Ąlt sie ihm hin. Sie schaut ihm tief in die Augen und spricht kein Wort. Er bemerkt , da├č sie seltsam aufdringlich seinen Mund betrachtet. Aus ihren Augen schl├Ągt eine Sinnlichkeit , die ihn nicht unber├╝hrt l├Ą├čt , und er erschauert unter diesem Blick , der seine Lippen liebkost. Diese Frau fasziniert ihn , aber er z├Âgert noch. Wenn er seinen Mund schlie├člich der Frucht n├Ąhert , zieht sie ihre Hand abrupt zur├╝ck , schlie├čt sie zur Faust und zerquetscht die Frucht vor seinen noch ge├Âffneten Lippen. Das rote Fleisch der Feige quillt zwischen ihren Fingern hervor. Dann ├Âffnet sie die Hand und st├Â├čt ihren Mund in den Fruchtmatsch. Sie sind sich so nah , da├č ihm ihr mit dem Geruch der Frucht vermischter Atem entgegenschl├Ągt und ihm die Sinne raubt. Er k├╝├čt ihr den ihren Arm hinablaufenden Fruchtsaft von der Haut. Und dann er├Âffnet sie ihm die lang ersehnte Chance sie zu trinken. Sie st├Â├čt ihn sanft um und setzt sich auf sein Gesicht. Er schiebt sein Mund dem Geschlecht n├Ąher. Dann schie├čt seine Zunge vor und bohrt sich zielsicher zwischen ihre Schamlippen. Auf dem R├╝ckweg streift sie den empfindlichen Kitzler und l├Ą├čt die Frau in die H├Âhe h├╝pfen. Das wiederholt sich , bis sie am ganzen K├Ârper zittert und nur mehr ein willenloses B├╝ndel Lust ist. Man sieht seine Z├Ąhne an ihren Labien und auch an ihrem Kitzler. Man wei├č nicht woher er seine Ausdauer nimmt.

Sie sp├╝rt den Blick ihrer Freundin und so etwas wie einen Vorwurf. Unter ihrem Blick f├╝hlt sie sich pl├Âtzlich schuldig - sie hat keine Ahnung , weshalb. Sie sp├╝rt wie sich ihr K├Ârper neben dem Ihrer Freundin verkrampft. Ihre Freundin mu├č etwas von Ihrer Unruhe bemerkt haben , sie legt den Arm um ihre Schulter und dreht sie zu sich um. Sie k├╝├čt sie sanft auf die Augen , die Nase , den Hals. Nach und nach entspannt sich ihr K├Ârper wieder und wird anschmiegsam. Dann dringen ihre Zungen in ihre M├╝nder ein. Sie gibt sich den Liebkosungen ihrer Freundin hin , l├Ą├čt dabei aber ihre Augen nicht eine Sekunde von dem Spektakel weiter vorne abweichen. Die Freundin f├Ąhrt mit einer Hand unter ihre Bluse , unter ihren BH ; sie hat eine ihrer Brustwarzen in den Mund genommen und bei├čt sie zart. Mit der anderen Hand schiebt sie Rock und Slip ein St├╝ck weit beiseite. Mit sanften Druck spreizt ihre Freundin ihr ihre Beine.( Sie macht sie bei ihr nie von alleine auf. Sie hat diese Ber├╝hrungen ihrer Freundin zwar schon immer stillschweigend akzeptiert , mag sie ihr jedoch nicht noch erleichtern , deswegen nimmt sie jetzt auch keine f├╝r ihre Freundin bequemere Haltung ein.) Ihre Freundin kauert sich jetzt unter ihr , so da├č sie zwischen ihren jetzt weit gespreizten Beinen kniet. Ihre Zunge sucht den leise bebenden Unterleib , schl├╝pft hinein , bohrt sich hinein , ihre Z├Ąhne nagen an den Lippen , an der einen , ├╝berempfindlichen Stelle. Sie st├Â├čt einen kleinen Schrei aus. Sie dr├╝ckt den Kopf ihrer Freundin fest in ihr Geschlecht. Sie w├╝nscht , sie w├╝rde sie aufessen , sie in ihrem Mund , in sich verschwinden lassen ; sie w├╝nscht , sie verginge , sie w├╝nscht , sie w├Ąre ein gro├čer , tiefer Brunnen , der alle Geschlechter der Welt verschlingt , alle H├Ąnde , alle Zungen. Sie st├Âhnt leise. Langsam bohren sich die Finger ihrer Freundin in sie hinein , erforschen sie , entdecken sie , l├Âsen eine Lust in ihr aus , unter der sie sich windet , unter der sie zuckt.
Die Kombination des erotischen Spiels vorne mit ihrer Freundin ist mehr , als sie ertragen kann. Der stete Rhythmus von ihrer Zunge , jetzt hoch und hinaus , dann wieder hinab und hinein - verbunden mit der Erinnerung an die melodi├Âsen Ber├╝hrungen seiner Hand , die er hat einmal in ihrem Venusgarten tanzen lassen , immer wieder hatte er die Finger in die fleischige Hitze ihrer Lippen getunkt , umkreiste tastend ihre Perle, als ob er die Gr├Â├če testen wollte. Sie sp├╝rt immer noch , wie er ihre Hand nahm , um sie sich auf sein Glied zu legen , da├č sich aufgerichtet hatte , wie eine Lanze und seine gl├╝henden K├╝sse - verwandeln sie in einen orgasmischen Schmetterling. Jedes St├Âhnen , jedes Aufkeuchen gleicht einem Flattern ihrer Fl├╝gel , das sie h├Âher und immer h├Âher tr├Ągt , bis sie schlie├člich zwischen den Sternen dahingleitet , angetrieben von anscheinend kosmischen Wellen. Schauer der Lust durchdringen jede Faser , jede Pore , jede H├Âhlung ihres K├Ârpers. Nach Sekunden der Verwirrung schickt sie sich an , ihrer Freundin Erleichterung zu verschaffen. Aber sie kann sich nicht auf die vor ihr liegende Aufgabe konzentrieren. Immer wenn sie ihre Augen schlie├čt , um ihrer Freundin die gleiche Behandlung zu kommen zu lassen , die diese hat kurz zuvor ihr zu teil werden lassen , bem├Ąchtigt sich ihrer eine wild wogender , von zutiefst beunruhigender Bilder durchsetzte Szene , die mit jedem seiner durch die Halle schallendem St├Âhner noch lebhafter wird : gierige Schl├╝nde auf steil aufgerichteten Masten reitend und sich geifernd um gewaltige Brocken rohen Fleisches streitend , pralle Glieder , um spermagetr├Ąnkte Speisen tanzend , und zahllose sich windende Leiber in einer s├Ąmigen , glucksenden Br├╝he , die ├╝ber den Rand des Schwimmbeckens quillt. Wellen von Neid und Eifersucht ├╝berlaufen sie. Egal , was auch immer er jetzt dazu sagen m├Âge , abgezehrt , mit dunklen R├Ąndern unter den Augen und dem Blick einer Besessenen , fa├čt sie den unwiderruflichen Entschlu├č , an diesem Abend mit ihm zu speisen und alles zu lecken , zu k├╝ssen , zu kauen und herunterzuschlucken , was er ihr anb├Âte. Mit eben diesem Entschlossenen Gesicht schaut sie ihre Freundin fragend an , sie wollte sie nicht verletzen. Sie verstehen sich ohne Worte. „ Geh schon , bevor es zu sp├Ąt ist !“ , fl├╝stert sie verst├Ąndnisvoll, und bedenkt sie mit einem verbl├╝ffendem , verst├Ąndnisvollem Grinsen. Dadurch f├╝hlt sie sich irgendwie st├Ąrker , sie ist wieder mehr sie selbst , und nicht ganz so verloren , in dieser fremden Welt.

Langsam geht sie - mehr tollpatschig als alles andere - auf ihn zu , unf├Ąhig , auch nur zu l├Ącheln , sie ist gebannt von dieser f├╝r sie immer noch idealen Sch├Ânheit , leuchtend , schelmisch , m├Ąnnlich , er ist so sch├Ân , wie sie es nur aus ihren Tr├Ąumen kennt.
Die Frau ist immer noch damit besch├Ąftigt von seinem Baum zu speisen , doch streift sie das Glied ihres Herrn nicht einmal mit den Lippen , aber unter der gierigen Zunge , die nach den Feigen leckt und dem hungrigen Mund , der sie verschlingt , erbebt die steif aufgerichtete , in rotem Saft gebadete Rute vor Lust.
Sie wu├čte nicht , ob es ihr erlaubt war , es zu tun oder nicht. Es mu├čte eine Grenze geben , irgendeine Grenze , irgendwo. Doch zur H├Âlle mit den Bedenken !Jetzt oder nie ! Sie kniet sich vor ihm hin. Sie schaut ihm lieber nicht ins Gesicht. Die Frau macht ihr ohne Anstalten Platz. Sie legt ihre Hand zwischen seine Schenkel. Er ist ├╝berrascht. Sie sieht auf , ihre Hand bleibt auf seinem Schritt liegen , die Situation hat etwas ungeheuerliches. Sein und Ihr Blick kreuzen sich. Er beobachtet sie , und scheint gelassen , folglich nimmt sie an , sagt es sich wiederholte Male , dies bedeutet , das die Grenze noch weit entfernt ist.
Sie kniet sich mit zusammengepre├čten Beinen vor ihm hin , setzt sich auf ihre Fersen und nimmt seinen Kleinen in die Hand. Er sieht sie an. Er l├Ąchelt sie an. Er gibt ihr die Erlaubnis. Sie macht weiter und blickt zu der Frau , die sich jetzt nach vorn gebeugt hat. Die Frau sieht sie aber nicht an , sondern verfolgt genau , was die H├Ąnde ihrer unverhofften Rivalin machen.
Wenn sie wieder zu ihm blickt , hat er sich wieder dem Geschlecht ├╝ber seinem Gesicht zugewandt. Die Frau trifft zwischen den Schenkeln , und er leckt und saugt immer noch. L├Ąngst hat sie es aufgegeben sich im Zaum halten zu wollen. Sie schreit und st├Âhnt , wie es gerade kommt. Wenn er endlich von ihr abl├Ą├čt , ist sie viel zu schwach , viel zu fertig f├╝r all das , was um sie herum geschieht. Die Frau sinkt in eine Art D├Ąmmerschlaf.

Sie dr├╝ckt ihre Schultern nach hinten , richtet sich so weit es geht auf, hebt den Kopf und l├Ą├čt die linke Hand auf ihren Rock fallen , der sich auf dem Boden ausgebreitet hat. Sie versucht , eine gleicherma├čen w├╝rdige und unterw├╝rfige Haltung anzunehmen , dabei sieht sie der Frau in die Augen und h├Ąlt seinen Kleinen in der Hand. Sieh mich an , es ist meiner , er tut , was ich will , und ich will ihn. Sie spricht stumm zu der Frau , aber die weigert sich , sie anzusehen. Er ist in den Hintergrund ger├╝ckt , das kommt manchmal vor , aber nie ganz , ein einziges Wort h├Ątte gereicht , um ihn wieder voll dasein zu lassen. Aber jetzt ist er in den Hintergrund gedr├Ąngt. Sie schaut die Frau immer noch an und befehlt ihr im stillen , sieh mich an , er macht , was ich will. Sie wei├č , da├č es sich nicht ganz so verh├Ąlt , das war nicht die Wahrheit , aber auch die Wahrheit spielt jetzt keine Rolle. Der Gedanke ist angenehm , sie f├╝hlt sich sicher. Es ist merkw├╝rdig , aber in dieser Situation wird ihr ihre wirkliche Beziehung zu ihm bewu├čt. Er behandelt sie zuvorkommend , und sie begreift , da├č er in sie verliebt ist. In diesem Moment kommt es ihr nat├╝rlich und logisch vor. Wenn sie allein ist , hat sie fa├čt nie dieses Gef├╝hl , auch wenn er sich genauso verh├Ąlt. Sie ist immer mi├čtrauisch , sie findet ihn immer noch viel zu sch├Ân , viel zu gro├č und klug f├╝r sich , viel zu viel f├╝r sich. Sie liebt ihn ma├člos. Vermutlich hat sie ihn immer viel zu sehr geliebt.
Sie nimmt seinen Schwanz in den Mund und bearbeitet ihn unerm├╝dlich mit ihren Lippen.
Sie ist ganz und gar ├╝ber jegliche Ambition erhaben , eine grazi├Âse , jugendliche Figur abzugeben zu wollen , das h├Ątte ihre F├Ąhigkeit zur Grazi├Âsit├Ąt , die gleich null ist , bei weitem ├╝berstiegen. Sie konzentriert sich lieber darauf , ihm erstklassig einen zu blasen. Und es mu├čte von erstklassiger Qualit├Ąt sein , weil sie wollte , da├č diese Frau ihr zusieht.
Wenn sie glaubt , ausreichend Geschicklichkeit bewiesen und der Frau den n├Âtigen Respekt eingefl├Â├čt zu haben , nachdem sie seinen Kleinen mit ihren Lippen , ihren Wangen , ihrem ganzen Gesicht geleckt , an ihm geknabbert , ihn gek├╝├čt und sich an ihm gerieben hat , nimmt sie ihn in den Mund und beh├Ąlt ihn eine Weile da drinnen. Das ertragen zu lernen , hatte sie gro├če Anstrengungen gekostet. Sie hatte gelernt , ihn ganz zu verschlingen , ihn ganz in ihrem Mund zu behalten , indem sie ihn an ihren Gaumen dr├╝ckt und ihn mit ihrer Zunge bearbeitet.
Wenn sie ihn schlie├člich wieder freigibt , jetzt zum bersten prall geschwollen , klebrig und steif , h├Ârt sie ihn , sein g├Âttliches Ge├Ąchze , seine kurzen Atemz├╝ge. Sie blickt zu der Frau und sieht , da├č sie sie nun endlich auch anschaut , ihr in die Augen sieht , ihr Mund steht halboffen. Sie macht der Frau mit dem Kopf ein Zeichen , sie soll sich an dem Fest beteiligen. Die Frau kniet sich neben sie.
Sie hat ihn nicht losgelassen. Sie h├Ąlt seinen Schwanz fest in ihrer rechten Hand und duldet nicht , da├č ihre neue Gef├Ąhrtin ihn auch nur anfa├čt. Sie w├╝rde entscheiden , wann sie mitspielen durfte und wann nicht. Er geh├Ârt ihr , und deshalb leckt sie erneut mit der Zunge von unten nach oben und neigt ihren Kopf , um ihn an ihren Lippen entlanggleiten zu lassen , wobei sie ihre Lippen immer schneller bewegt. Erst dann f├╝hrt sie ihn an den Mund der Frau , die neben ihr wartet , sie f├╝hrt ihn mit der Hand an deren Lippen. Die Frau k├╝├čt ihn , aber kaum hat sie ihn auch nur ber├╝hrt , nimmt sie ihr ihn auch schon wieder weg , nur um ihn gleich wieder an ihren Mund zu f├╝hren , und zu sehen , wie sie ihn mit der ganzen Zunge leckt. Dann streckt sie selber ihre Zunge heraus , um ihn zu lecken , und reicht ihr ihn wieder. So geht das eine Weile , bis die Frau ihn mit den Lippen fest umklammert h├Ąlt , und sie sich nicht traut , ihn wegzuziehen. Sie rutscht noch dichter an die Frau heran , und sie beginnen , zu zweit zu lutschen , jede auf einer Seite , jede auf ihre Art. Es ist unm├Âglich , sich mit der Frau abzustimmen , jeden Augenblick ├Ąndert sie den Rhythmus , so da├č sie beschlie├čt allein zu blasen , nur einen winzigen Augenblick. Dann bietet sie ihn wieder der Frau an , sie h├Ąlt ihn aber weiter in der Hand , w├Ąhrend die Frau saugt. Es gef├Ąllt ihr , der Frau zuzusehen. Blas , meine kleine , saug dich voll , aber nicht zuviel , und sie dr├╝ckt ihre Hand so weit nach oben , da├č die Frau ihn ihr ├╝berlassen mu├č. Wieder schluckt sie ihn , beh├Ąlt ihn ein Weilchen in ihrem Mund , und gibt ihn erneut der Frau. Sie zieht sich kurz zur├╝ck , ohne aber ihr Opfer loszulassen. Sie blickt zu ihm auf , der sie aber nicht sehen kann , seine Augen fixieren irgendeinen Punkt an der Decke. Sein Gesichtsausdruck ├╝berzeugt sie davon , das die Frau zu Recht f├╝r sich Reklame gemacht hatte. Die Frau scheint es gut zu machen. Sie beschlie├čt , ihr das Feld zu ├╝berlassen. Sie lockert nach und nach den Druck ihrer Hand und l├Ą├čt schlie├člich ganz los. Dann wirft sie sich auf den Boden , st├╝tzt sich auf ihren Ellenbogen ab , und widmet sich seinen Schenkeln und seinen Eiern. Sie knabberte an ihnen. Das Fleisch ist so fest , das man beinahe die Kugeln ertasten kann , die Kugeln , die er da drin haben mu├čte. Z├Ąrtlich quetscht und knetet sie an ihnen, leckt , k├╝├čt und knabbert dran.
Pl├Âtzlich rei├čt er sie hoch , fa├čt sie unter dem Knie und dreht sie j├Ąh um , bis sie , das Gesicht zu ihm Gewandt , auf ihm sitzt. Sie sieht seinen Kopf , der zwischen ihren Br├╝sten und ihrem Kinn eingeklemmt ist. Sie hebt sein Gesicht mit einer Hand und beugt sich ├╝ber ihn. Sie k├╝├čt ihn , bewegt die Zunge in seinem Mund und genie├čt schon im voraus den Augenblick , in dem er in sie eindringen wird. ER hebt sie kurz hoch , um ihr den Slip auszuziehen , indem er einfach das Gummi zerrei├čt und zwingt sie , ihn zu besteigen. Sie schlingt ihre Arme um ihn und beginnt , ihn zu reiten. W├Ąhrend sie auf ihm reitet , fl├╝stert er ihr niedliche , kleine Schweinereien ins Ohr , ├Âffnet ihre Bluse , fa├čt sie fest um ihre Taille und saugt an ihren Brustwarzen.
Kurz darauf beginnt alles um sie herum zu schwanken. Er rei├čt sie an sich , sein Geschlecht verwandelt sich in einen Teil ihres K├Ârpers , den wichtigsten Teil. Er dringt in sie ein , jedesmal ein bi├čchen tiefer , gleichzeitig ├Âffnet und schlie├čt sie sich um ihn. Er durchbohrt sie , sie sp├╝rt den Druck seiner H├Ąnde in ihrem Nacken. Alles andere verschwimmt , ihr K├Ârper und seiner und alles andere. Deshalb braucht sie auch so lange, um die Quelle , jener feuchten Streicheleien , die von Zeit zu Zeit wie aus versehen ihre Schenkel streifen , zu identifizieren. Kurze , fl├╝chtige Ber├╝hrungen , die nach einem Augenblick der Verbl├╝ffung , ihr wieder bewu├čt machen , das die Frau nach wie vor dort unten zugange ist , leckt , was sie nicht in sich aufnimmt. Sie aber reitet weiter wie eine verr├╝ckte , gleichg├╝ltig gegen├╝ber jenem pittoresken Stra├čenk├Âter , der sich hinter ihrem R├╝cken mit den Resten ihres Festbanketts begn├╝gt. Sie f├Ąllt mit solcher Heftigkeit ├╝ber ihn her , da├č er sie kaum zu b├Ąndigen wei├č. Sie mobilisieren beide die letzten Reste ihrer Kraft und verausgaben sich in einer Vereinigung , die nur noch leere H├╝llen zur├╝ckl├Ą├čt ... Bis dann der Augenblick kommt , in dem sie alles vergi├čt. Tr├Ąnen des Gl├╝cks rollen ihr ├╝ber ihre Wangen , wenn sie gl├╝cklich wird. Bevor es ihn , drei vier St├Â├če weiter, t├Âdlich und brutal , in tausend kleiner , weicher St├╝cke zerrei├čt. Bevor auch er sich gehenl├Ą├čt zwischen den elastischen W├Ąnden ihres Geschlechts , das sich verselbst├Ąndigt hat , das , Lichtjahre von ihrem Willen entfernt , das seine stranguliert.

Im Bewu├čtsein ihrer Unf├Ąhigkeit , etwas anderes zu machen , als nur still dazuliegen , vollkommen ruhig , um sich nach und nach wieder zu fangen , liegt sie eine Weile regungslos in seinen Armen , h├Ąngt an ihm und vermi├čt ihr Zuhause , ihr Bett. Trotzdem ist es angenehm , die W├Ąrme , der Kontakt , mit seiner immer noch hei├čen Haut. Er kehrt viel eher in die Wirklichkeit zur├╝ck als sie , sein K├Ârper ist weitaus gehorsamer als ihrer. Er hebt sie ein wenig hoch , um aus ihr herauszuschl├╝pfen , und schiebt sie sanft auf die Seite. Zusammengekauert, die Knie an die Brust gedr├╝ckt und mit geschlossenen Augen bleibt sie so liegen , w├Ąhrend er sich anzieht. Er h├Ârt in die Stille , die nichts mehr st├Ârt. Nach einem Jahrhundert voller Faszination kehrt er zu ihr zur├╝ck. Sie ist mit angezogenen Knien eingeschlafen , auf der Seite , den Kopf auf ihren Armen, ein L├Ącheln und eine getrocknete Tr├Ąnenspur des Gl├╝cks auf ihrer Wange , und zwischen ihren Schenkeln sieht er die dunkle Schwellung ihrer noch feuchten Scham und genau dar├╝ber die kleine bla├črosa Bl├╝te.
Er beugt sich ├╝ber sie , k├╝├čt sie z├Ąrtlich auf die Wange und fl├╝stert :

Ich liebe Dich !!



Die Grinsekatze grinste noch mehr.
„ Es gef├Ąllt ihr“, dachte Alice und sagte nun h├Âflich :
„ K├Ânntest Du mir bitte sagen , wo ich jetzt hingehen soll ?“
„ Das h├Ąngt ganz davon ab , wo Du hinwillst“ , sagte die Katze.
„ Eigentlich ist es mir egal“ , sagte Alice.
„ Dann ist es auch egal , wo Du hingehst“ , sagte die Katze.
„ Ich m├Âchte nur gern irgendwo hinkommen !“ , f├╝gt Alice als Erkl├Ąrung hinzu.
„ Ach , irgendwohin kommst Du bestimmt“ , sagte die Katze ,
„ wenn Du nur weit genug l├Ąufst“.

(Lewis Carroll : Alice im Wunderland)


Joelle P.

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Joelle P.
Wird mal Schriftsteller
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Zusatz zur Geschichte Eurydike

"Es ist nicht ganz einfach, die parallelen Erz├Ąhlebenen dieser wortgewaltigen Geschichte miteinander zu verkn├╝pfen, aber wer auch mal etwas "schwerere Kost" bei Erotikstories verdauen kann, wird diese Geschichte lieben. "

(Bewertung der Bewerter der Seite, Ver├Âffentlicht am 07.03.2003, 4 von 5 m├Âglichen Bewertungspunkten, 292 mal gelesen in einer(!)Nacht)

Gru├č

Joelle P.

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Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 17
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Eurydike

September 1999

Eurydike

Ich widme diese Phantasie meiner besten Freundin N.
J.P.
und der Zeit, die vergeht ...
An einem besonderen Tag, irgendwo auf dieser Welt.



Die Dunkelheit bricht herein, w├Ąhrend das Taxi auf der K├╝stenstra├če die zehn Kilometer vom Flughafen hierher entlang rattert. Vom R├╝cksitz sieht man, wie das schimmernde Wei├č der Brandung mit dem letzten Tageslicht schwindet. Das Taxi Der Wagen biegt in eine einsame Stra├če und schl├Ąngelt sich bis zu einem hohen, schmiedeeisernen Tor durch. Er steigt aus. Ihm wird ein bisschen schwach in den Knien. Eine Minute vergeht. Aus der Ferne die Ger├Ąusche der Brandung und das Ticken des sich abk├╝hlenden Motors.
Seine Finger zittern, w├Ąhrend er voll Nervosit├Ąt noch einmal die Einladung zu einer „Nacht zeitloser Phantasie“ durchliest. Dieser Abend mit zwei weiblichen „Geishas“ Geishas sind a) immer weiblich und b) Gesellschafterinnen in japanischen Teeh├Ąusern und keine Sexgespielinnen, bitte recherschiere hier noch ein mal und ├╝berpr├╝fe das auf Genauigkeit. ist ein ganz spezielles Geschenk einer Freundin zum drei├čigsten Geburtstag. Etwas, wie es nur von ihr kommen kann.
Obwohl er bem├╝ht ist, in l├Ąssiger Haltung zur Haust├╝r zu gelangen, werden seine Schritte von einem heftigen klopfendem Herzen begleitet, das sich irgendwo in seiner Kehle niedergelassen hat.
Wie versprochen ist ihm ein Pfad von Kerzen hinterlassen worden, die ihm flackernd den Weg durch einen eleganten, doch ├╝berwucherten, englischen Garten ein englischer Garten kann nicht ├╝berwuchert sein, denn dann ist er kein englicher Garten mehr. Diese Form des Gartenbaus wird durch eine feine und saubere Struktur ausgezeichnet. weisen. Er macht halt, Er bleibt sehen,... um die faszinierende Szenerie zu genie├čen. Gleich hinterm Garten ragt das majest├Ątische Profil eines Geb├Ąudes hervor. In Kaskaden wallt der Nebel an den Bergflanken herab, die in diesen letzten Sekunden eines herrlichen Sonnenuntergangs in gl├╝henden T├Ânen von pink, orange und purpur flimmern. Irgendwie scheint dies ein es das passendes Omen f├╝r einen drei├čigsten Geburtstag und den vor ihm liegenden Abend zu sein. Was immer geschieht - es wird auf keinen Fall eine gew├Âhnliche Feier sein werden.
Gleich hinter dem rustikalen Tor wirkt der Garten mit bl├╝henden Blumen in jeder nur erdenklichen Schattierung wie eine Farbenexplosion. Zu seinen F├╝├čen dunkelt smaragdgr├╝nes Moos, das jeden zerbr├Âckelten Ziegel des alten, ausgetretenen Pfades umrahmt, im schwindendem Licht zu reinem Purpur Wortwiederholung. Wildrosenbl├╝ten parf├╝mieren die leichte Brise.
Der pl├Âtzliche Flug von Flederm├Ąusen ├╝ber ihm rei├čt ihn aus seinen Sonnenunterganstr├Ąumen. Und er geht weiter auf ein Haus zu, dass in jeder Hinsicht so malerisch ist, wie dieser Garten.
Der silberne Klang seiner Schuhe gen├╝gt, um seine eben erworbene Gelassenheit in die erwartungsvolle Unsicherheit einer zum Opfer erkorenen Jungfrau zu verwandeln. Sein Blick f├Ąllt auf eine T├╝r, die von dichten Efeuranken halbverdeckt, einen spaltbreit offen steht. Sein Herz tut Tuten tuen Hupen in Autos, Menschen t├Ątigen etwas und das Herz macht einen Sprung; tut ist ein Unwort im Schriftbild oder sagst du etwa: „Mein Herz tut ein Sprung“? macht einen Sprung, seine Augen und seine Lippen brennen, und sein Atem geht vor Erregung schneller. Er kann das Zittern seines Leibes kaum unterdr├╝cken. Auf der T├╝rschwelle nimmt er ein schwaches Licht am Ende eines langen Korridors wahr. Der Gang f├╝hrt zu einem gro├čen, gew├Âlbten, feuchten Saal, an dessen Ende eine Wendeltreppe nach unten geht f├╝hrt. Leise steigt er in die zunehmende Dunkelheit hinunterab, bis die Treppe ihm den Blick freigibt auf einen Raum voller Kerzen freigibt, deren flackerndes Licht dunkle Silhouetten an die Wand wirft. Er ├Ąhnelt dem vorherigen. Sein Blick f├Ąllt auf eine weitere T├╝r, durch die Licht schimmert. Er spitzt die Ohren (S├Ąugetiere spitzen Ohren, Menschen haben das Privileg genau hinh├Âren zuk├Ânnen) und glaubt ein leises Gepl├Ątscher von Wasserrauschen zu h├Âren, das ged├Ąmpft und weich bis zu ihm dringt. Er n├Ąhert sich dieser T├╝r, und die Wasserger├Ąusche werden deutlicher. Er lugt vorsichtig hindurch, und was er sieht, ├╝bertrifft seine k├╝hnsten Phantasien.
In der Mitte eines wundersch├Ânen, weitl├Ąufigen Raumes mit S├Ąulen und Bogeng├Ąngen, der von mehr als hundert Fackeln erleuchtet wird und dessen W├Ąnde Mosaiken und Gipsreliefs schm├╝cken, ist ein gro├čes Schwimmbecken eingelassen, das in blauem Unterwasserlicht erstrahlt. Um das Schwimmbecken herum stehen zahlreiche K├Ârbe voll verschiedenster Speisen. Am Rande des Beckens kniet eine Frau, vollst├Ąndig nackt, w├Ąhrend eine andere bis zur H├╝fte im Wasser steht.
Anfangs ist die Haltung der beiden Frauen f├╝r ihn verwirrend, weder ber├╝hren sich ihre K├Ârper, noch deutet irgend etwas in ihren Bewegungen auf eine m├Âgliche erotische Beziehung hin. Sie halten ihre K├Âpfe gesenkt und die Augen geschlossen, und von ├╝ber ihren Lippen kommt rinnt ein monotones Gemurmel, als spr├Ąchen beide ein leises Dankgebet. Ihre Gesichter strahlen die Konzentration von Menschen aus, die sich einem fremdartigen Ritual hingeben.
Er ist zu zeitig.
Er will sich verstecken, um diese mystische Atmosp├Ąhre Atmosph├Ąre nicht zu st├Âren, aber als er sieht, da├č dass die Aufmerksamkeit der beiden Frauen ungeteilt ihnen selbst gilt, atmet er erleichtert auf und beobachtet weiter.
Die Frau im Wasser schwimmt zu der am Beckenrand stehenden Frau hin und gesellt sich zu ihr. Am Rand verlustieren sie sich die beiden Frauen in der ihm wohlvertrauten Haltung Stellung 69. Er sieht die Erf├╝llung seiner Sehnsucht.
Zwei Frauen miteinander. Lange, wohlgeformte Schenkel, hochgereckte, gespreizte Pobacken; ├╝ppig fallende Schamlippen, dazwischen die scharfen Zungen; schwingende Br├╝ste in ewig g├╝ltigem Spiel. Sie spielen - aber nicht mit ihm. (Noch nicht!)
├╝ppig fallende Schamlippen?
Das will ich sehen, wie Schamlippen ├╝ppig fallen k├Ânnen. Sorry, wie ein bekannter Journalist einmal sagte, bis hierher und Dankesch├Ân.
Vor einem Satzzeichen bitte kein Leerzeichen machen, Text vor der Ver├Âffentlichung von einem neutralen Leser gegenlesen lassen und Fehler korrigieren, Wortwiederholungen vermeiden, plastische Detail geschickter formulieren und keine ├╝ppig fallende Schamlippe ins Spiel bringen, die Mann nicht sehen kann, wenn der Hinterkopf einer leckenden Frau vor diesen Schamlippen zusehen ist.
Der Anfang ist ziemlich ├╝berladen mit Adjektiven und dass ist das einzige was an diesem Text schwer ist.

Gru├č
Rene├Ę



PS.: Was nicht gerade gut in der Lupe ankommt, ist Selbstbeweihr├Ąuschung. Zur├╝ckhaltung ist eine Tugend.

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hoover
Guest
Registriert: Not Yet

hi rene├ę,

hmm, du beanstandest: er spitzt die ohren. das ist eine redewendung. ich bin ├╝brigens auch ein s├Ąuger. zwar kein tier in dem sinne, aber immerhin ... *gg*

dann noch das:

... rinnt ein monotones Gemurmel ...

das ist wahnsinnig schief, das gemurmel, das ├╝ber ihre lippen RINNT???
nee ...


hi joelle p.,

insgesamt ist die story ganz nett, aber zu lang. ein paar ausdrucksfehler sind noch drin und so weiter ...
... aber trotzdem ganz okay, solltest du nur noch etwas dran arbeiten und wie renee sagte (deren lektorat gut ist und nicht so schlecht, wie es sich jetzt vielleicht von mir anh├Ârt), las es dann noch mal gegenlesen.

tsch├╝ssi
hoover

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