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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Eva-Maria und der Leibhaftige
Eingestellt am 05. 03. 2015 17:38


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Jo Phantasie
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Eva-Maria und der Leibhaftige


Heute wĂŒrde er bestimmt wieder kommen!
Er kam oft, fast sogar regelmĂ€ĂŸig, wenn Thomas auf einer GeschĂ€ftsreise war.
„Unbefleckte EmpfĂ€ngnis, fĂŒhre mich nicht in Versuchung!“, nur unter Anrufung der heiligen Maria konnte sie es wagen, nachzufĂŒhlen. Ja, ihr Slip war bereits feucht geworden. Aber es war ja nicht ihre Schuld, er hatte diese HöschengrĂ¶ĂŸe ja bei ihr eingefordert. FrĂŒher hatte sie immer diese Slips in GrĂ¶ĂŸe „M“ geliebt, schön weit und warm, von Schiesser oder im Winter dann von Medima. Jetzt war dieses GefĂŒhl so anders. Der String klemmte unanstĂ€ndig in ihrer Poritze und vorne drĂŒckte es so schön anregend an ihre Scham. Nein, sie selbst trug ja dafĂŒr keine Verantwortung, dass ihr die Feuchtigkeit in kleinen Tröpfchen am Bein herunterlief. „Du Gnadenreiche hilf, bitte fĂŒr mich SĂŒnderin!“, der Satz gestattete ihr, vorne auch etwas fester zu reiben, die Vorfreude bereits mit ihren Fingern aufzunehmen und sie danach riechen zu dĂŒrfen.

Er hatte es ihr ja befohlen! Seitdem durfte sie nur noch die GrĂ¶ĂŸe „S“ tragen, immer nur diese Strings, und nur die von Victoria's Secret. Oder eben gar keinen Slip, das war die Alternative. Tief in den Boden hatte sie sich geschĂ€mt, in dieses GeschĂ€ft hineinzugehen zu mĂŒssen. „Durch meine Schuld; durch meine große Schuld!“, ja, mit den unendlichen Gebeten hatte sie es dann geschafft. Ihre Zunge hĂ€tte sie sich frĂŒher abgebissen bei dem Satz: „Es soll richtig scharfe UnterwĂ€sche werden, solche, die jeden Mann geil und wild macht!“
Unschuldig wollte sie dennoch bleiben: „Mater dolorosa!“, aber unter seiner strengen Aufsicht konnte keine Frau unbefleckt bleiben.
Doch die Beichte konnte sie ja von allen SĂŒnden reinwaschen.

„Ich bereue, dass ich Böses getan habe. Mein Geist und mein Körper waren von Wollust besessen. Viele unanstĂ€ndige Dinge habe ich getan!“, ihre Worte kamen leise, das Keuchen des Pfarrers deutlicher und lauter. So schlimm mussten also ihre Verfehlungen gewesen sein.
„ErzĂ€hle, SĂŒnderin. Lass keine deiner unzĂŒchtigen Taten unerwĂ€hnt. Nur so kannst du gerettet werden!“, der Pfarrer forderte es mit belegter Stimme. Bereits zum dritten Mal war sie jetzt hier zur Beichte erschienen. Trotzdem konnte sie nicht verhindern, dass sie sich bei der AufzĂ€hlung all dieser erregenden VorfĂ€lle wieder reiben musste. Aber diese unanstĂ€ndigen Sachen hatten ja schließlich auch ihre Ehe wieder glĂŒcklich gemacht. Und auch sie selbst. Sie wĂŒrde sogar zugeben, geil zu sein, wenn es denn sein mĂŒsste. Thomas hatte ihr auch gesagt, wie sehr er sie wieder lieben wĂŒrde. DafĂŒr nahm sie gerne in Kauf, mit dem Leibhaftigen im Bunde zu stehen.

„Es ist der Teufel persönlich. Ich muss ihm gehorchen, sonst schickt er mich direkt in das Fegefeuer. Seinen direkten Anordnungen muss ich Folge leisten, sonst holt er mich. Ich weiß nicht, ob es richtig ist, all diese Dinge zu tun? Aber es scheint unsere Ehe glĂŒcklicher zu machen. Darf man auf den Teufel hören, um eine gute Ehefrau werden zu können?“, sie kannte die Antwort des Pfarrers bereits. Er hatte ihr ja schon zweimal Absolution erteilt. Dennoch, es war immer wieder befriedigend, zu erfahren, wieder einmal ohne SĂŒnde gelebt zu haben. Es war auch eine ĂŒberwĂ€ltigende Erfahrung, geil zu werden und wollĂŒstig den neuen unbekannten Trieben ausgeliefert zu sein.
„ZĂ€hle deine SĂŒnden auf!“, die eindeutige Anweisung des Pfarrers, kein Detail auszulassen.

An das erste Mal konnte sie sich noch sehr gut erinnern. Es war vor ungefĂ€hr vier Wochen an einem Freitagabend gewesen. Thomas war noch in Frankfurt und wollte erst am Samstagmorgen wieder zurĂŒck sein. UngefĂ€hr um 21 Uhr musste es gewesen sein. Sie hatte gemĂŒtlich auf dem Sofa mit einer Decke eingekuschelt gelegen, dabei eine Musiksendung angeschaut, dann wieder die „Brigitte“ durchgeblĂ€ttert. Zuerst hatte das Deckenlicht geflackert, das Fernsehbild auch. Dann war plötzlich alles ganz dunkel geworden. Stromausfall! Den leichten Geruch von Schwefel hatte sie zuerst fĂŒr die Folge eines Kurzschlusses gehalten, bis, ja, bis er dann urplötzlich im Raum gestanden hatte.

Seine Stimme hatte bedrohlich laut und tief geklungen. Sie erinnerte ein wenig an einen dieser Star Wars Filme. Als sie dann hörte: „Weeeißt duuu, weer ich biiin?“, da erst war ihr aufgefallen, dass es tatsĂ€chlich Schwefelgeruch war, der immer noch im Raum hing. Zuerst hatte sie sich ihre Kuscheldecke weit ĂŒber den Kopf gezogen, hatte nichts sehen und hören wollen: „Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte fĂŒr uns SĂŒnder, jetzt und in der Stunde unseres Todes!“ Die Decke hatte er ihr weggerissen und sie musste dann doch hinsehen. Aber bereits vorher hatte sie ihn in einem Bruchteil einer Sekunde erkannt. Er war es, er, vor dem ihre Eltern sie so oft gewarnt hatten: „Wenn du der Unzucht anheimfĂ€llst, dann kommt der Teufel dich holen! Lass dich niemals auf diese satanischen Begierden ein!“ TĂ€glich hatte sie das gehört. Und noch öfter, als ihre BrĂŒste zu wachsen begonnen hatten und spĂ€ter dann auch ihre Periode eingesetzt hatte.

Jederzeit und sehr gewissenhaft hatte sie die Lehren ihrer Eltern befolgt und sich niemals den fleischlichen GelĂŒsten hingegeben. Nur den Geboten der Kirche, ihrem Ehemann den Beischlaf zu gestatten, das Gebot des heiligen Sakramentes der Ehe, das musste sie doch befolgen! Unbefleckte EmpfĂ€ngnis, Mutter des Herrn Jesus! Aber deswegen konnte er sie doch wohl nicht holen wollen? Aber nun war er hier. Seine beiden Hörner, das grĂŒn-rote Gesicht, dann der Ziegenfuß und der rot-schwarze Schwanz, ja, so sah der Leibhaftige aus! Und er leuchtete. Sogar im Dunkeln konnte man dieses Fluoreszieren seiner ganzen Körpers und auch des Schwanzes erkennen.

Ein heftiges Zittern hatte sie damals ergriffen und ihre Stimme fast unverstĂ€ndlich werden lassen: „Ko ... ko ... kommst du mich jetzt holen?“
Ein dickes schwarzes Strick hatte er in der Hand gehalten, mit einer Schlinge wie bei einem Henkerseil: „Jaa, duu wirst jetzt mit mir geeehen!“ Da waren ihr die TrĂ€nen in die Augen geschossen: „Warum? Ich habe niemals gesĂŒndigt, war immer keusch und ohne Fleischeslust? Meine Zeugin, Maria Rosa Mystica!“ Die Schlinge hatte er ihr um den Hals gelegt: „Genauu, desweeegen!“




„Was? Weil ich so keusch war, komme ich jetzt in die Hölle?“, hatte sie geschluchzt. Kann man ĂŒberhaupt mit dem Teufel so etwas diskutieren?
„Duu hast gegen das Geboot verstooßen, deinen Ehemann glĂŒĂŒcklich zu maachen. Das ist die grĂ¶Ă¶ĂŸte SĂŒĂŒnde ĂŒberhauupt!“, die Schlinge hatte er dann zugezogen und sie schmerzhaft gemerkt, dass sie praktisch schon auf den Weg in die Hölle war, zumindest in Richtung Fegefeuer, was eigentlich auch nicht gut war.

Also hatte Thomas doch recht gehabt. Vor zwei Tagen hatte er zum letzten Mal sein Anrecht auf den ehelichen Verkehr eingefordert. Wie oft schon hatte er sie gebeten, etwas mehr AktivitĂ€t im Bett zu zeigen, es zu genießen und das auch zu zeigen. „Es ist ein Sakrileg, wenn man dabei Lust empfindet!“, so hatten es ihre Eltern ihr beigebracht. Stumm und leidend hatte sie es dann ĂŒber sich ergehen lassen, bis es ihm wohl sehr unangenehm aufgefallen war. „Du altjungferliche prĂŒde Nonne, der Teufel soll dich holen!“, hatte er geschrien.
Also stimmte es: Es ist eine SĂŒnde, seinen Ehemann nicht glĂŒcklich zu machen!

Als der Leibhaftige sie dann vom Sofa hochziehen wollte, hatte sie nach dem letzten Strohalm gegriffen: „Ich werde alles wieder gut machen! Teufel noch eins, sag mir, was ich machen soll? Ich schwöre bei der seligen Jungfrau Maria, allen Engeln und Heiligen, ich werde ihm ab sofort eine gute Ehefrau sein!“
Wenn man so viele heilige Zeugen aufruft, kann wohl auch der Teufel nichts machen. Jedenfalls löste er die Schlinge wieder von ihrem Hals: „Duu kaanst das nicht aus eigener Kraaft! Du brauchst dazu teuflischen Beistaand!“

So hatte es angefangen, als der Leibhaftige ihr dann persönlich die ganzen Sachen beigebracht hatte!

„Nun, SĂŒnderin, jedes Detail! Wenn du etwas auslĂ€sst, kann dir nicht vergeben werden!“, der Pfarrer hatte sein Ohr ganz dicht an das Gitter geschoben. Diesmal hatte er sich vorsorglich eine Packung Kleenex besorgt. Es war schon etwas peinlich, dass er sich beim letzten Mal seine Stola beschmutzt hatte. Er hatte auch durch den kleinen Spalt im Beichtstuhl gesehen, dass sie sich regelmĂ€ĂŸig bei der AufzĂ€hlung all ihrer Missetaten zwischen die Beine gegriffen hatte. Wenn es ganz still war, konnte man auch dieses Rubbeln hören. Zu gerne hĂ€tte er auch seinen Schwanz in ihre kleinen sĂŒĂŸen unschuldigen HĂ€nde gelegt. Aber es musste auch so gehen. Nur beim Abgang sollte er sich etwas zurĂŒckhalten. Beim letzten Male hatte sie nach seinem lauten Stöhnen nachgefragt, ob alles in Ordnung wĂ€re. „Es war nur meine Sorge um dein Seelenheil!“, hatte er mit hochrotem Kopf noch herausbringen können.

„Ich bereue, dass ich Böses getan und Gutes unterlassen habe. Erbarme Dich meiner, o Herr!“, der dritte Anlauf, ihre alten Schulden abzuarbeiten und auch eine unbefleckte gute Ehefrau sein zu können. Die beste.
„Der Teufel selbst hat mir gezeigt, wie ich meinen Ehemann um Vergebung bitten und wie er mich fĂŒr meine schĂ€ndliche Verweigerung der Lust bestrafen soll. Also: Ich musste dafĂŒr diese Strapse anziehen, dazu High Heels. Den Slip musste ich weglassen, dafĂŒr aber eine BĂŒstenhebe anziehen. Zu meinem Mann sollte ich dann sagen: ‚Ich war eine ganz böse frigide Schlampe und du musst mir zur Strafe ordentlich den Arsch versohlen!‘ DafĂŒr musste ich mich ĂŒber seine Knie legen“, sie konnte nicht anders und musste jetzt vor dem Beichtstuhl ihren Slip vorne etwas zur Seite schieben.
Herr, im Licht deiner Wahrheit! Es musste sein, zwei Finger einfĂŒhren, dann konnte sie gelöst weiterreden: „Dann sollte ich auch sagen: ‚Auf die Muschi, du musst auch meine geile Spalte schlagen, sodass alles schön rot wird!‘ Dabei sollte ich gleichzeitig die Hose von meinem Mann öffnen und sein Glied in den Mund nehmen.“
Er versuchte, seine eigenen Handbewegungen mit den GleitgerĂ€uschen zu koordinieren, die er auf der anderen Seite des Gitters heraushörte. Die Vorstellung war ĂŒberaus erregend, dass es doch ihre Hand sein könnte, die so etwas mit ihm machte.

Anfangs hatte sie sich nicht getraut, solche intimen Details in der Beichte zu erzĂ€hlen. Aber der Pfarrer hatte ja alles hören wollen: „Ist es eine große SĂŒnde, dass mir von den SchlĂ€gen innerlich so furchtbar heiß geworden ist? Darf es auch sein, dass mir ein großes wohliges Schauer ĂŒber den ganzen Körper gelaufen ist, als mein Mann dann tatsĂ€chlich zwischen meine Schenkel geschlagen hat? Ist es erlaubt, dabei feucht zu werden und sogar unsagbare Lust zu empfinden oder ist es SĂŒnde?“
„Die Frau als solche ist ja der ErbsĂŒnde durch Evas SĂŒndenfall schuldig. Mach dir also keine Gedanken, es ist alles so vorbestimmt. Dich trifft Evas Schuld nur indirekt. Aber du musst nun alles beichten, jedes Detail!“, er war jetzt etwas wĂŒtend auf sie. Solche Zwischenfragen lenkten ihn nur von seiner wichtigsten TĂ€tigkeit ab.

So erzĂ€hlte Eva-Maria Machewski mit belegter und vibrierender Stimme von ihren neuen Handtechniken, vom Oral- und Analverkehr, vom Blowjob mit der Deep Throat Technik, und wie sie zum Ende dann alles geschluckt hatte. Auch, dass ihr Ehemann sie danach „die beste Ehefrau der Welt“ genannt und sie lange gekĂŒsst hatte. Tiefe ZungenkĂŒsse waren ihr nĂ€mlich auch auferlegt worden, von dem Teufel persönlich, dem Leibhaftigen.
„... sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit!“, dabei roch sie an ihren Fingern. Es war in den letzten Wochen alles so leicht, so einfach geworden. Keine Schuld plagte sie mehr. Im Gegenteil, eine ungeahnte Wollust hatte Besitz von ihr ergriffen. Eine Begierde, den Verzicht von Jahren in den wenigen Wochen nachholen zu mĂŒssen, war ĂŒber sie gekommen. Denn sie konnte ja alles ohne eigene Schuld durchfĂŒhren!

„Ja, alles was du mir berichtet hast, ist frei von SĂŒnde. Im Gegenteil, zum ersten Mal hast du nicht unterlassen, Gutes zu tun. Wenn du und deine Ehe damit auf der glĂŒcklichen Seite gelandet sind, bist du frei von aller Schuld!“, bei diesen Worten des Pfarrers hörte sie das leichte Rascheln einer Serviette. Auch sie musste ihren Slip jetzt wieder richtig rĂŒcken und daran denken, nicht an ihren Fingern zu riechen, wenn sie sich von ihm verabschieden wĂŒrde.

Sie hörte eindeutig, dass der Herr Pfarrer etwas abwischte, als er ihr verkĂŒndete: „Das Einzige, was mir noch etwas Sorgen bereitet, ist, dass du immer noch der festen Überzeugung bist, der Teufel persönlich habe dich zu der Umkehr und zu diesen Wohltaten verleitet. Aber der Leibhaftige ist nur das Sinnbild deines schlechten Gewissens, deinen Ehemann so lange vernachlĂ€ssigt zu haben. Vertreibe Satan aus deinen Gedanken und aus deinem Leben. Lass dort nur Platz fĂŒr Gott, Jesus und die Mutter Maria! Drei Vaterunser und zwei Ave Maria. So spreche ich dich los von deinen SĂŒnden. Et ego te absolvo!“

Es hatte geklappt. Innerlich jubelte Thomas, durfte es jedoch vor ihr nicht zeigen. Jetzt lief sie auf ihren Heels immer sexy angezogen, meistens sogar ohne Slip, in der Wohnung umher. Dass sie eine tolle Figur hat, war ohnehin niemals zu bezweifeln gewesen. Zum Verzweifeln dagegen war ihre anerzogene PrĂŒderie, diese verdammte Bigotterie, die von ihrer ganzen Familie ausgestrahlt wurde. Eine richtige Familienplage war das gewesen, die ihn schon an Scheidung hatte denken lassen. Wenn er ihr jetzt jedoch in der KĂŒche unter ihren Rock griff, schlug sie ihm nicht mehr auf die Finger. Jetzt griff sie vorne an seine gespannte Hose und er hörte dann: „Komm, lass es uns machen. Hier in der KĂŒche. Ich bin ja so was von rattenscharf auf dich. Los, schieb mir sofort einen rein!“
Und auch noch andere Worte und unglaubliche Handgriffe beherrschte sie jetzt. Sie war dabei erfinderischer, als er jemals gedacht hatte!

Und all das hatten die wenigen Theaterutensilien, etwas verbrannter Schwefel und diese Chemolumineszenz aus dem Knicklicht fĂŒr Kinder bewirkt. Mit seinen Elektronikkenntnissen war der Bau eines tragbaren Stimmverzerrers ein regelrechter Spaß geworden. Schon fast hatte er sich zu erkennen geben wollen, als sie dann zum ersten Mal seinen Schwanz gelutscht hatte, den des Teufels. Da war sein mit roter und grĂŒner Lebensmittelfarbe eingefĂ€rbtes Teil tief in ihrem Mund gelandet, zu Übungszecken, wie er das mit der verzerrten Stimme gefordert hatte. SpĂ€ter hatte sie sich dann ĂŒber ihre rote Zunge gewundert, auf der auch einige grĂŒne Flecken zu sehen gewesen waren.
Von einer Aufdeckung der IdentitĂ€t des Teufels hatte er abgesehen. Er wollte zunĂ€chst einen vollstĂ€ndigen Erfolg seiner "Umschulung" erreichen, musste sich dafĂŒr erst einmal klar werden, was seine eigenen „Ziele“ dabei ĂŒberhaupt sein sollten.

Jedenfalls lief es im Moment so richtig prÀchtig!

„Ich bereue, dass ich Böses getan und Gutes unterlassen habe. Erbarme Dich meiner, o Herr!“, mittlerweile freute sie sich richtiggehend auf diese intime Beichtstunde. Wenn sie es hier schaffte, alles zu erzĂ€hlen, dabei ohne jedes Schuldbewusstsein an ihrer Muschi spielen zu können, dann hatte das Gute wohl gesiegt. Rosa Mystica, Immaculata, Mater dolorosa, bitte, zeige, dass du Königin des Himmels und der Erde bist.

Und heute war ein ganz besonderer Tag. Heute konnte sie ihm zusĂ€tzlich berichten, dass sie nun auch den Teufel, dieses Sinnbild ihres schlechten Gewissens, endgĂŒltig besiegt hatte.
„Im Restaurant musste ich mich befriedigen. Mit einem Vibrator. Mein Ehemann hat mir immer mit dem Kopf ein Zeichen gegeben, wann ich ihn hineinschieben sollte. Als dann der Kellner kam, konnte ich nicht anders, ich musste einfach stöhnen. Ist es schlimm, dass es mir gefallen hat? Auch habe ich genossen, ohne Slip durch die Stadt gehen zu mĂŒssen, seine Hand unter meinem Rock zu fĂŒhlen und dabei seine Finger in mir. Ich hatte ĂŒberhaupt kein schlechtes Gewissen. Nein, ich hatte unsĂ€gliche Lust darauf. Eigentlich fĂŒhle ich mich jetzt ohne SĂŒnde, Herr Pfarrer!“, wie ein Wasserfall waren all diese Worte aus ihr herausgesprudelt. Das ewig NiederdrĂŒckende, der letzte Rest eines Zweifels, alles war komplett von ihr abgefallen.

„Und der Teufel? War es wieder der Leibhaftige, der dich solche Sachen lehrte?“, eigentlich hatte er wieder diese Details hören wollen. Aber sie schien ihm im Moment zu sinnesfreudig. Ein wenig Schuldbewusstsein bei der Schilderung all dieser fleischlichen GenĂŒsse sollte wirklich nicht schaden.
„Ja Herr Pfarrer, er war wieder da!“, kam es jetzt ganz fröhlich von ihr.
„Aber stellen Sie sich vor, er wird jetzt nie wieder kommen. Ich habe den Leibhaftigen nicht nur vertrieben, ich habe ihn sogar getötet. Jetzt ist wieder Platz in meinem Leben fĂŒr Gott und die Mutter Maria. Genauso, wie Sie es mir aufgetragen haben!“, sie klang dabei so freudig erregt.
Er war etwas besorgt. WĂŒrde das bedeuten, ihre wunderschönen Beichtstunden wĂŒrden dann der Vergangenheit angehören, weil sie dann auch wohl keine eigenen SĂŒnden mehr erkennen wĂŒrde?

Aber er sollte zuerst zuhören, was sie zu berichten hatte: „Mein großes spitzes KĂŒchenmesser, das habe ich benutzt. FĂŒnfmal habe ich zugestochen. Ich bin ja so dankbar, dass man den Teufel so einfach besiegen kann. Die gnadenreiche Mutter Gottes, der Erzengel Michael, der heilige Johannes der TĂ€ufer, die heiligen Apostel Petrus und Paulus, sie alle habe ich um Hilfe angefleht und alle haben mir geholfen! Rotes Blut, der Widersacher hat fĂŒr mein Seelenheil so viel rotes Blut hergeben mĂŒssen, dort in unserem Wohnzimmer. Er hat sich danach auch nicht mehr gerĂŒhrt. Heute habe ich mich noch nicht getraut, das Wohnzimmer zu betreten. Was meinen Sie, Herr Pfarrer, wird der tote Leibhaftige dort immer noch liegen, wenn ich von meiner Beichte nach Hause komme?“

Etwas missmutig war er schon ĂŒber ihre kindliche Vorstellung des Bösen und des Guten: „Mach dir keine Sorgen, mein Kind. Du hast es endlich geschafft, dich deines schlechten Gewissens zu entledigen. Du bist wahrhaftig eine gute Ehefrau geworden und musst den Teufel nie wieder fĂŒrchten! Es hat ihn auch nie gegeben, es war alles nur in deinem Kopf, ein Trugbild, erzeugt durch den inneren Konflikt. Et ego te absolvo!“

Er hatte ihr zum Abschied noch einmal die Hand gegeben und genossen, zu wissen, dass ein kleiner Rest der Feuchte aus ihrer Scham an seinen HĂ€nden verbleiben wĂŒrde:

„Gehe nun in Frieden. Gehe zu deinem Ehemann und mache ihn glĂŒcklich!“

__________________
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.

Albert Einstein

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Susi M. Paul
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Klasse, das verdient diemal das Sternchen zum Einser Vor allem wegen der LebensnÀhe.

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Jo Phantasie
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Doc Schneider hat richtig erkannt, dass hier die Zeit zurĂŒckgedreht wurde!

Die katholische Kirche wĂŒrde heutzutage niemals behaupten, dass „sexuelle Lust (Wollust) als Selbstzweck“ eine SĂŒnde ist. Hier klicken

Und selbst wenn, wer wĂŒrde sich in unserer aufgeklĂ€rten Zeit denn da noch dran halten?
Nein, das ist wirklich zu weit hergeholt, gebe ich zu! Hier klicken

Und dass ein Pfarrer sich im Beichtstuhl einen ...?
Zzztzzt, ganz schön viel Fantasie war da im Spiel. Hier klicken

Aber es hat Spaß gemacht, so etwas zu schreiben.

Danke Doc fĂŒr Lob und AufklĂ€rung
Und Susi, die GmbH ist gebongt!

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Albert Einstein

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