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Leselupe.de > Ungereimtes
Ewigkeit II
Eingestellt am 11. 12. 2002 12:37


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SandyGrendel
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Nov 2002

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TrÀume

Ich schwebte durch dunkle, unendliche RĂ€ume
und trÀumte Àonlange, traumlose TrÀume,
als plötzlich ein Lichtstrahl die Finsternis traf.
Ich rieb aus den Augen Vergessen und Schlaf
und schaute und dachte und liebte und litt
und weinte und lachte und spielte und glitt
als glĂŒhender Funke am Ende der Zeit
zurĂŒck in die Fluten der Ewigkeit.

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Parsifal
Guest
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Hallo Sandy,

den Gedanken des Zyklischen unseres Lebens hast Du in Deinem Gedicht gut umgesetzt.

Ich weiß nicht, wie es anderen Lesern geht, aber ich habe in der zweiten Zeile automatisch „Àonenlange“ gelesen und fĂŒhlte mich im Rhythmus gestört. Wenn Du schreibst und trĂ€umte Ă€onenlang traumlose TrĂ€ume, kannst Du diesen Stolperstein leicht umgehen.

Herzlichst
Parsifal

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Vera-Lena
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nur 5 Worte

Liebe SandyGrendel,

das tut so gut, wenn man das ganze Hin und Her unseres Lebens einfach in fĂŒnf Worten zusammengepackt findet, und ansonsten sich wieder die großen ZusammenhĂ€nge vergegenwĂ€rtigt. "dachte, liebte, litt lachte, spielte," - alles keine Kleinigkeiten, aber im Blick auf ein großes Ganzes nicht mehr soooo gewichtig. Ich danke Dir fĂŒr dieses Gedicht. Ich werde es in meine Auswendiglern - Lebenshilfe-Sammlung aufnehmen.

Liebe GrĂŒĂŸe Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das grĂ¶ĂŸte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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SandyGrendel
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Kommentare

Lieber Parsifal, liebe Vera-Lena,

Euch beiden vorerst ganz herzlichen Dank fĂŒr die Reaktionen!

1. Zu Parsifal
Die Metrik mit "Ă€onlange" ist zwar schon korrekt (ich kann nicht anders), aber Dein Vorschlag ist klar die elegantere Lösung und tangiert die Aussage des Ganzen in keiner Weise. Ich belasse meine ursprĂŒngliche Fassung nur, damit allfĂ€llige geneigte LeserInnen diesem Meinungsaustausch folgen können.

2. Zu Vera-Lena
Es freut mich, dass Dich dieser Vers anspricht. Eigentlich hÀtte mich auch Deine Meinung zu Ewigkeit (I) interessiert.

Mit vielen GrĂŒssen

SandyGrendel

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Vera-Lena
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Ewigkeit

Liebe SandyGrendel,

Deine Frage ist so allgemein gehalten, daß ich nicht genau weiß, was Du eigentlich wissen möchtest.Darum jetzt mehrere Antworten:
1. Ich bin ĂŒberzeugt, daß der Mensch ins Jenseits geht, dort einen Lernprozeß durchmacht und dann neu ausgerĂŒstet auf die Erde oder einen anderen Planeten zurĂŒckkehrt, um abermals in eine Schule zu gehen, und so die Möglichkeit hat, die höchste Instanz immer besser zu erkennen, und ihr immer nĂ€her zu kommen. So lebt er unzerstörbar von Ewigkeit zu Ewigkeit.
2. Ich bin ĂŒberzeugt, daß es eine höchste Instanz gibt, nennen wir sie "Gott". Und ich glaube, daß die Gottheit ohne Anfang und ohne Ende ist, was wir Menschen uns aber nicht wirklich vorstellen können, so lange wir auf der Erde sind.

3. Vielleicht hast Du das alles ĂŒberhaupt nicht wissen wollen, sondern irgendetwas Anderes, was mehr mit Deinem Gedicht zu tun hat. Dann frag mich einfach noch einmal direkter.

Liebe GrĂŒĂŸe Vera-Lena
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SandyGrendel
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Ewigkeit II - Ewigkeit

Liebe Vera-Lena,

Sorry fĂŒr meinen unklaren Hinweis. Zur Info: Ich hatte vor wenigen Tagen hier in der "Poesie" die "Ewigkeit " aufgeschaltet - jetzt auf Seite 2 - eine Variante von Ewigkeit II.

Letztere, also "Ewigkeit II" , ist aber eigentlich vor "Ewigkeit" entstanden (soll da noch jemand drauskommen?!).

Nun habe ich angenommen, du hÀttest auch diese erste Ewigkeit gelesen und hÀtte eigentlich gerne einen Kommentar dazu von Dir erhalten. Einiges geht aber trotzdem bereits aus Deiner Antwort hervor!

Mit Dank und freundlichem Gruss!

SandyGrendel



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