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Leselupe.de > Science Fiction
Executif
Eingestellt am 14. 07. 2002 23:14


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Stakker
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Ich starre auf die beiden Dossiers, und meine Zeit vergeht...

Meine Zeit.

Nicht die Zeit der Menschen.

Die beiden Dossiers. Meine Vergangenheit und meine Zukunft, in zwei braune Aktendeckel gepackt. Gleichzeitig die Vergangenheit und die Zukunft zweier Menschen. Nach menschlicher Zeit gesehen endete die Zukunft des einen gestern. Die Vergangenheit des anderen beginnt morgen.

Ich war der entscheidende Faktor und werde es wieder sein. F├╝r den einen – f├╝r den anderen.

Ein leises Klopfen an der T├╝r. Ohne meine Aufforderung abzuwarten, kommt Mate herein. Kein Er, keine Sie. Mate tr├Ągt menschliche Gestalt, ebenso wie ich. Eine stille ├ťbereinkunft zwischen uns. Androgyn, wie es unserem Wesen entspricht. Mate ist Mate. Ich bin Mate. Wir sind die beiden Executif des Systems. Wir erf├╝llen die drei W├╝nsche.

Gem├Ą├č unserer ├ťbereinkunft ist mein B├╝ro nach menschlichen Ma├čst├Ąben eingerichtet. Mate l├Ą├čt sich schwer in den Besuchersessel fallen. Ein tiefes Durchatmen... „Hi!“

„Hi. Du siehst fertig aus.“
Mate legt den Kopf in den Nacken, streckt die Beine aus, reibt sich mit den H├Ąnden ├╝ber das Gesicht. „Was du nicht sagst.“
„Hast du deinen Auftrag abgeschlossen?“
„W├Ąre ich sonst hier?“
Ich senke meinen Blick. Selbstverst├Ąndlich w├Ąre Mate nicht hier, wenn der Auftrag nicht erfolgreich abgeschlossen w├Ąre. Er w├Ąre ein Mensch. In der Menschenzeit. In dem, was f├╝r mich die H├Âlle bedeutet.
Ich stelle die Frage, die Mate erwartet: „Wie ist es gelaufen?“
„Peanuts.“ Ein L├Ącheln blitzt auf. „Einfach ideal. Zielperson war ein Yuppie-Typ. Durchsichtig wie poliertes Glas.“ Mate kommt in Fahrt. „Ich habe ihn in einer Bar abgepa├čt. Er hatte schon ziemlich einen intus. Also hab‘ ich ihn kurz angepingt, ein bi├čchen in ihm gew├╝hlt und schlie├člich seine Vorstellung von einer Traumfrau gefunden.“
Mates Blick richtet sich auf mich. Sein L├Ącheln wird verschmitzt. „Die typische ‚Lady in Red‘... einfach nur billig! Ich mu├čte dann eine geschlagene Stunde warten, bis die Luft rein war. Habe mich vor der T├╝r materialisiert, habe die Gestalt seiner Traumfrau angenommen und bin einfach in die Kneipe hineinmarschiert. Den Burschen hat’s fast vom Hocker gehauen.“
Mate streckt sich ausgiebig, sein Tonfall wird monoton. Desinteresse. Auflistung uninteressanter Ereignisse. „Der Rest war einfach: Wir haben zusammen einen gekippt. Ich hab‘ ihn noch ein paar mal angepingt. Als er den richtigen Level hatte, war er spitz wie eine Stecknadel. G├╝nstiger Moment. Ich hab‘ ihn nach seinen W├╝nschen gefragt. Zuerst wollte er Sex. War zwar etwas abenteuerlich, bis wir bei ihm zu Hause waren, aber dann ist die Geschichte prima gelaufen.“
Ich sch├╝ttele mich. Ich hasse es, wenn die Zielperson Sex w├╝nscht. Der Hass ist die einzige Emotion, die ich den Menschen entgegenbringe. Mate f├Ąhrt fort.
„Es hat geschlagene drei Stunden gedauert. Er war ziemlich blau. Danach wollte er noch einmal Sex. Hat er bekommen. Ist dann eingeschlafen. Am n├Ąchsten Morgen brummelte er irgendwas von Kaffee. F├╝r mich war’s definitiv ein Wunsch, also habe ich ihn erf├╝llt. Das war’s.“
„Peanuts.“
„Genau. Was ist das?“ Mate deutet auf die beiden Dossiers.
„Feedback und neuer Auftrag.“
Mate sch├╝ttelt fassungslos den Kopf. „Sie schicken dich schon wieder los?“
„Yeah... Schei├če.“
„Erz├Ąhl’s mir. Fang mit dem Feedback an.“
Ich fange mit dem Feedback an.

Die Denker geben immer Feedback. Schlie├člich sollen wir wissen, was aus unseren vergangenen Auftr├Ągen geworden ist. Wir sind Executif; wir m├╝ssen aus vergangenen Fehlern lernen – aus meinen und aus denen von Mate. Fehler unterlaufen. Leider sind es nur die kleinen Fehler, die die Natur der Menschen alleine bew├Ąltigen kann. Gr├Â├čere Fehler erfordern das Eingreifen der Operations – und bringen eine miese Bewertung f├╝r uns mit sich. Die Operations b├╝geln unsere Fehler aus. Sollte die Situation v├Âllig au├čer Kontrolle geraten, wird die Zielperson einfach in eine Alternativdimension geschickt. Der Katalog f├╝r Alternativdimensionen ist schier unersch├Âpflich. In wirkliche Schwierigkeiten geraten wir nur, wenn ein Wunsch nicht erf├╝llt wird. Die Strafe in diesem Fall ist die Umwandelung in einen Menschen. Der Gang in die H├Âlle.

Ich ber├╝hre die Feedback-Akte mit meinen Fingerspitzen. Schiebe sie ein St├╝ck von mir. Die Zielperson war eine Menschenfrau mittleren Alters. Single. Einsam. Arm. H├Ą├člich. Sie neigte zum Trinken. Sie w├╝nschte sich Reichtum und Liebe. Ich gab ihr beides – sie verlor beides. Sie w├╝nschte sich eine Flasche, die immer voll ist. Ich erf├╝llte ihr auch diesen Wunsch... und t├Âtete sie damit.

Mate lacht. „Saubere Arbeit. Bei Gelegenheit mu├čt du mir mal erkl├Ąren, wie du sie auf die Sache mit der Flasche gebracht hast. Diesen Trick hab‘ ich dir nicht beigebracht.“
„Das war kein Trick. Sie wollte es wirklich.“
„Bl├Âdsinn! Sag schon, wie hast du es ihr eingetrichtert?“
Ich werde ├Ąrgerlich. „Das ist es nicht. Es war ihr Wunsch.“ F├╝r einen Augenblick ist da etwas in mir. Es k├Ânnte ein warmes Gef├╝hl f├╝r die Menschen sein. Doch das ist nicht m├Âglich. Wenn ich etwas f├╝hle, dann ist es Hass. Und die Angst... die st├Ąndige Angst vor dem Menschsein. Der H├Âlle. Ich bin Executif. Mir bleibt nur eine Schlu├čfolgerung. „Sie wollte sterben. Etwas anderes wollte sie nicht. Ich wu├čte es. Daf├╝r mu├čte ich sie nicht anpingen.“
Ich wei├č, da├č es ein Risiko war. Mate w├╝rde niemals etwas einsch├Ątzen, ohne die Zielperson vorher anzupingen. Mate geht keine Risiken ein. Doch wir sehen dar├╝ber hinweg. Wir sind lange genug im Gesch├Ąft. Mate war mein Lehrer, doch die Grenzen zwischen Lehrer und Sch├╝ler verschwimmen im Laufe der Zeit.
Unserer Zeit.

Mate nickt in Richtung der anderen Akte. „Kompliziert?“
Ich grinse breit. „Peanuts.“
Mate grinst ebenfalls, doch die Augen bleiben ernst. „Du hast Schi├č.“
Mein Grinsen stirbt.
„Ich hab‘ immer Schi├č.“ Ich sage die Wahrheit. Mate wei├č, da├č ich die Wahrheit sage. Wir wissen alles voneinander.
Mates Grinsen wird weicher. „Habe ich auch. Immer. Erz├Ąhl mir davon.“
Ich erz├Ąhle.

Die Sucher haben als Zielperson einen Penner ausgew├Ąhlt. Einen echten Br├╝ckenpenner. Er ist mein erster Penner. Eigentlich ein Traumauftrag – die Sucher haben ganze Arbeit geleistet. Meine Zielperson ist geradezu ideal f├╝r meinen Job. Sie erf├╝llt alle Voraussetzungen f├╝r einen erfolgreichen Abschlu├č.
Die Zielperson ist stark alkohols├╝chtig und empf├Ąnglich f├╝r jede Form der Suggestion. Durch die Alkoholsucht ist es nicht sonderlich gut um die Gesundheit der Zielperson bestellt. Mit etwas Gl├╝ck wird er einen Herzinfarkt erleiden, wenn ich erscheine. Operation gelungen, Patient tot, Auftrag erledigt. Herz, was begehrst Du mehr?
Mate hatte w├Ąhrend meiner Ausbildung die Eigenschaften einer perfekten Zielperson auf den Punkt gebracht: „S├Ąufer oder Junkie. Hauptsache, er hat den Intelligenzquotient einer tiefgefrorenen Rindswurst. Dazu ein latenter Mangel an Phantasie. Wenn man diesen Menschen im geistigen Leerlauf erwischt, kommt man mit drei Fingerschnippsern locker davon.“

Mate hat sich inzwischen das Dossier vorgenommen. Mate liest nicht. Mate erfa├čt es. Sorge erscheint in Mates Gesicht.
„Der Lebenslauf... komisch.“
„Komisch?“ Alarm in mir.
„Irgendwie komisch. Irgendwie platt.“
Ich greife nach der Akte. Mate zieht sie zur├╝ck. Mate erfa├čt weiter. Ich hake nach. „Wieso platt? Sieht doch alles ganz normal aus.“
Mate sch├╝ttelt den Kopf, erfa├čt noch einmal. Dann klappt Mate die Akte zu und l├Ą├čt sie in den H├Ąnden auf und ab wippen. „Ich wei├č nicht. Das Ding ist einfach nur platt.“
Mate wirft die Akte auf den Tisch. „Es ist alles da. Von der Kindheit bis zu seinem Scheitern. Aber es ist... komisch.“ Ein tiefer Blick in meine Augen. „Vorsicht!“
Ich werde vorsichtig sein. Schlie├člich bin ich Executif.

Der n├Ąchste Tag. Menschenzeit. Ich n├Ąhere mich der Zielperson. Vorsichtig.

Mein erster Ping bringt keine Daten. Erstaunlich. Ein zweiter Ping liefert das gleiche Ergebnis. Sollte dieser Penner tats├Ąchlich schon derart betrunken sein, da├č seine Gedanken Urlaub machen?
Noch ein Ping, dieses mal tiefer....
Nun kann ich etwas erkennen. Undeutlich, farblos. Aber es f├╝hlt sich gut an. Ich lasse eine letzte Analyse laufen. Alle Parameter im gr├╝nen Bereich.
Die Zielperson nimmt Kurs auf eine Parkbank. Sinkt auf der Bank nieder. Letzter Ping...

Showtime!

Ich beginne mit einem weichen, wei├čen Licht. Schimmernd, unscharf, mit einem gewaltigen Weichzeichner. Dazu Sph├Ąrenkl├Ąnge, in die ich einen Frauenchor einflie├čen lasse.
Die Zielperson blickt auf.
Ich reduziere den Weichzeichner, lasse Konturen sichtbar werden. Wallende, wei├če Gew├Ąnder.
Ich hasse diesen Kitsch, aber es scheint mir das beste Outfit f├╝r diese Situation zu sein.
Ich arbeite Konturen heraus. Sanftm├╝tige Augen. Volle Lippen. Strahlend wei├če Z├Ąhne.

Dann setze ich der Maskerade die Krone auf: Ich schwinge einen Zauberstab, an dessen Spitze sich ein f├╝nfzackiger, gelber Stern befindet! Damit ist der Wahnsinn komplett. Ich warte nun einfach ab, bis die 3 Promille des Penners ihre Wirkung tun und sein Herz nach einem letzten, verzweifelten Krampf den Dienst quittiert.

Doch er blickt in meine Augen.

Ruhig. Unbeeindruckt.

Die Ping-Ergebnisse waren wohl verf├Ąlscht. Ich lasse eine Blitzdiagnose laufen. Unscharfe Schwarzwei├čbilder flimmern vor meinem Auge vor├╝ber. Herrjeh, ist der Kerl besoffen! Um ihn aus der Bahn zu werfen, greife ich noch tiefer in die Trickkiste.

Ich w├Ąhle eine glockenhelle, melodische Stimme. F├╝ge einen starken Hall hinzu.
„Ich bin die gute... FEE!“
Das letzte Wort unterlege ich mit einer gewaltigen Lichtexplosion, die meine Konturen kurz verschwimmen l├Ą├čt. Das m├╝├čte ihm den Rest geben...

Er reagiert.

Er hebt die H├Ąnde vor seine Brust. Und beginnt, langsam zu klatschen. Ein h├Ąmisches L├Ącheln taucht in seinem Gesicht auf. Seine Z├Ąhne sind beinahe vollst├Ąndig schwarz. In seinem Bart bemerke ich kleine, dunkle Dinge, die sich bewegen. Seine Stimme klingt nach zerbrochenem Glas und Zimmermannsn├Ągeln.

„Mate!“

Ich lerne, wie es ist, wenn man stirbt. Ich vernachl├Ąssige die Effekte. Das Licht verbla├čt.

In seinen Augen lodert Dunkelheit. ├ťberlegenheit in seinem Gesicht.
„Ihr Idioten habt es gefressen. Mit Haut und Haaren. Ich wu├čte, da├č ihr d├Ąmlich seid. Denker, Sucher, Executif... was f├╝r eine Schei├če!“
Meine Gestalt zerflie├čt. Die gute Fee verliert ihren Glanz, wird androgyn. Der Penner erhebt sich. V├Âllig n├╝chtern. Ich pinge ihn an, und finde nur das Ende eines schwarzen Tunnels.
Er tritt nahe an mich heran.
„Ich war du, und du bist ich. Erstaunlich, nicht wahr?“
Ich weigere mich, zu akzeptieren, was ich sehe. Was ich h├Âre. Was ich f├╝hle.
H├Ąrte in seiner Stimme. „Das hier ist die H├Âlle. Und in der H├Âlle ist man alleine. Niemand beobachtet mich, wenn ich Dinge tue.“
Ich finde meine Sprache wieder. Nur f├╝r ein Wort: „Wie...?“
„Ganz gro├če Schei├če, Executif! Eine gro├če Schei├če, mit der du nun fertig werden mu├čt. Ich bin nicht damit fertig geworden, und deswegen bin ich hier.“ Etwas wie ein Bedauern in seinen Z├╝gen. „Du kennst die Angst. Jeder Executif kennt sie. Und irgendwann lernst du das Mitgef├╝hl f├╝r die Menschen kennen. Du erf├╝llst einem Menschen seine drei Herzensw├╝nsche. Der Mensch ist gl├╝cklich, doch fr├╝her oder sp├Ąter erfahren unz├Ąhlige andere Menschen unglaubliches Leid, weil die Zielperson im Grunde voller Ha├č ist.“
Zorn lodert auf. „Weil diese Schei├čmenschen voller Ha├č sind!
Es hat mich angekotzt!
Es hat mich fertiggemacht!“
Seine Hand legt sich auf meine Schulter. Ich m├Âchte zur├╝ckweichen, doch ich bin wie versteinert. Er blickt auf, schaut mir in die Augen. „Ich konnte das nicht mehr vertreten. Ich konnte diese kranken W├╝nsche nicht mehr erf├╝llen! Kann es immer noch nicht. Und ich wu├čte, da├č mich das System ├Ąchten w├╝rde. Deswegen habe ich ein wenig an den Tasten gespielt.“
Das L├Ącheln eines Wolfes erscheint.
„Es wird Zeit f├╝r eine Ver├Ąnderung, nicht wahr?“

Meine Welt dreht sich. Unser System ist unfehlbar. Es ist unm├Âglich, da├č ich meinem Vorg├Ąnger gegen├╝ber stehe. Und doch ist es wahr. Er ist Mate. Ich bin Mate. Er hat das System manipuliert. Ich wei├č es.

Er ber├╝hrt mein Kinn mit einem schmutzigen Finger. Seine Stimme ist sanft. Die Stimme eines Kindes.

„Gute Fee, erf├╝ll‘ mir meine drei W├╝nsche.“

Er wei├č, da├č ich keine andere Wahl habe. Die Konsequenz f├╝r eine Nichterf├╝llung sehe ich vor mir. Ich scharre alles zusammen, was von meinem Stolz ├╝brig geblieben ist, und schaue offen in seine Augen.
Meine Stimme ist fest, mein Mund l├Ąchelt, meine Augen werden zu Eis. „Leck mich!“
Seine belegte Zunge streicht ├╝ber seine rissigen Lippen. „Vielleicht ist das mein dritter Wunsch. Aber fangen wir am Anfang an.

Ich w├╝nsche mir...“

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Fea
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Hi Stakker...

ich kapiere den Text nur ansatzweise...

An sich ist die Idee nicht schlecht....aber in der Umsetzung wird es wirr......ich ahne, was der Text aussagen soll...aber ich habe wirklich Probleme damit, mich darin hinein zu versetzen. Es ist mir zu abstrakt...

leider kann ich dir nicht sagen, was du besser machen sollst..denn vermutlich ist der Text von dir so gewollt..und da kann man dann nur schwer Verbesserungsvorschl├Ąge machen. Bis auf einen...die Geschichte ist sehr abgehoben und strange..was dann aber gar nicht dazu passt..sind die Alltagsausdr├╝cke...die du reinbringst...

das w├Ąr eigentlich alles...
Ich habs schon bei einem anderen Thread geschrieben...
SF ist zwar sehr flexibel und man kann viel reinbringen...aber wenn man zu abgedrehte Formulierungen bringt und dazu noch eine undurchschaubare Story kommt..dann winkt der Leser dankend ab.

Ich habs nur gelesen...damit du ein Feedback bekommst...

Gruss Fea

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GabiSils
???
Registriert: Mar 2002

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unklar

Hallo Stakker,

obwohl ich den Text auch nicht ganz verstehe, winke ich doch nicht ab. Die Story hat was, und ich mag den Stil.

Ich w├╝rde mir w├╝nschen, etwas ├╝ber die Hintergr├╝nde zu erfahren, wozu das alles. Ist es richtig, da├č es um das Erf├╝llen der drei W├╝nsche geht, der Tod einer Zielperson aber nicht notwendig ist? Das ist an einigen Stellen nicht so recht klar. Ich verstehe es so: Wenn die Zielperson stirbt, ist der Executif raus aus der Sache, ohne seinen Job unbedingt erledigen zu m├╝ssen, richtig?

So wie die Geschichte jetzt ist, bin ich entt├Ąuscht. Geheimnisvolle Auftraggeber im Hintergrund, deren Rolle nie aufgekl├Ąrt wird, sind wie ein Betrug am Leser.

Gru├č
Gabi

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GabiSils
???
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kannst du mal bitte deinen leselupen-messenger freischalten im profil? sonst kann ich dir nicht antworten <g>

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Stakker
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Ups!

...glatt vergessen...

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jon
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Lektor
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Sehr guter Text: Pr├Ągnante Sprache, glaubhafte(r) Charakter(e), Lesesog, originelle Idee. Und ich habe noch nicht mal das Gef├╝hl, dass ich f├╝r die Geschichte wissen MUSS, wer die Denker und die Sucher sind, wozu da herum-Wunsch-erf├╝llt wird, was es mit den Dimensionen auf sich hat und dergleichen.
Nur eines w├╝sste ich zu gern (zumindest andeutungsweise): Was w├╝nscht der Ex-Mate sich? Qu├Ąlt er den Mate, f├╝hrt er ihn zur Erkenntnis, will er einfach nur Spa├čÔÇŽ Die Antwort auf DIESES Warum (warum und wozu lockt der Ex einen Mate herbei?) fehlte mir am Ende f├╝r den perfekten Genuss.

Begeistert bin ich allerdings von der Qualit├Ąt der handwerklichen Seite: Die schon genannte Pr├Ągnanz, der fast lyrische Rhythmus der minimalistischen Elemente und die grob scheinenden Br├╝che darin, an denen sich der Klang neu ordnetÔÇŽ sowas liebe ich!
Danke daf├╝r.
__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dal├Ąsst (Klaus Klages)

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