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Leselupe.de > Ungereimtes
Exil
Eingestellt am 08. 09. 2003 14:28


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Glaukope
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Exil
\"Super flumina Babylonis sedimus
et flevimus, dum recordaremur
tui, Sion\"


Hochm├╝tig tr├╝be vergessend
da├č es Ufer gibt d├╝rstende schie├čt der Flu├č.
Klagen suchen Weiden -
Ein Ton vielleicht
Horch!?
Nichts da.
B├Ątterplektren finden keine Saitenzweige mehr.
Unverdorrt weggehauen die kundige Hand.
Und es kleben sind sie einmal abgerissen
nicht fest mehr die Zungen geheimnispreisend

Vor den Toren verborgenes Leben ist
Hingerissensein in herrlicher Begeisterung,
heiliges Rasen g├Âttliches.
Taumel wie auf hohem Fels da der
Fu├č der Vernunft nicht gehorchen kann.
Und im Abgrund erf├╝hlt der ├ťberfreie, was
Heimat denn sei.
Nur um Sonne zu werden selbstverzehrend
selbstertr├Ąnkendes Wasser
den ├ätherku├č empfangen des neuen Lebens.

Erinnern aber ist Todt f├╝r Sklaven
geltungss├╝chtige.
N├Ąmlich dieses Geschmeide
verrottet in Midash├Ąnden.
Nicht besessenes wird zerst├Ârt.
Vergi├č vergi├č also ihr Wort.
Wohl dem, der jene zu
blutleeren Leichen erh├Âht,
dem Marmor ihre Hirne schenkt.
denn Tod ist Gnade f├╝r Sklaven
und Bettler vor sich Selbst.


__________________
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Penelopeia
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Hallo Glaukope,

das Thema ist ein sehr interessantes, die Umsetzung sticht aber leider von Deinen anderen Gedichten sehr ab... Warum Tod als "Todt"? Das Besessene als "besessenes"? Selbst als "das Selbst"? Vielleicht gibt es ja Erkl├Ąrungen. Zu den Bildern: Einige F├╝gungen sind sehr sch├Ân und einpr├Ągsam (Bl├Ątterplektren, Saitenzweige), andere stehen doch hart im Gegensatz zu dem, was man ├╝ber die Uferlandschaft von Babels Fl├╝ssen bisher geh├Ârt hat... (Wobei es da sicher unterschiedliche Meinungen geben kann.) Also: Eventuell doch noch mal ├╝berarbeiten?

Liebe Gr├╝├če

Pen.

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Glaukope
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├ťberarbeiten!

Auf jeden Fall hast du recht, wenn du sagst, da├č ich es nochmal ├ťberarbeiten soll. Das werde ich auch tun, und wenn es so weit ist, werde ich die neue Version als Beitrag unter diesem Thema posten.

Danke f├╝r dein Statement!

Deine Lisi
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