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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Experiment: Nr. 1267
Eingestellt am 22. 04. 2005 16:52


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Schon seltsam wie die Tage verstreichen ohne das ich es merke. Langsam gew√∂hne ich mich an die Einsamkeit f√ľhle mich in ihr sicher und geborgen. Ich bin mir sicher die Einsamkeit f√§llt mir nicht in den R√ľcken, macht auch keine Versprechen an die sie sich am Ende nicht halten kann. Sie umgibt mich wie ein unsichtbarer Schleier der mich vor Heuchler und L√ľgner bewahrt. Sie lehrt mir Disziplin und zeigt mir das es mehr im Leben gibt als das sehen und gesehen werden. So verstecke ich mich in meiner 28m ¬≤ Wohnung mit der Hoffnung nicht gefunden zu werden von all den freundlichen Menschen die mir ihre Freundschaft anbieten um Ihre eigene leere zu kompensieren.
Genauso verstecke ich mich in meinem unpers√∂nlichen Beruf den eigentlich jeder Vollidiot nachgehen k√∂nnte und wo ich ersetzbar bin wie eine Gl√ľhbirne. Niemand wei√ü wer ich bin und was ich im Stande bin zu tun, ich bin ein Denker, aber sagt es niemanden weiter, denn es hat mir bis her nur Ungl√ľck gebracht.
Meine Stärke und mein Sport ist das denken.
Ich sehe die Menschen die tagt√§glich an mir vorbeigehen, sehe die Vielfalt die Gott erschaffen hat, blicke in die Augen der Menschen um mich dann wieder von Ihnen ab zu wenden. Ich will nichts mit ihnen gemeinsam haben, keine Basis. Ich bin was ich bin und werde es f√ľr immer bleiben. Ein Steppenwolf der sich durch die eisigen Wind boxt, einer der neben dir sitzt die ganze fahrt im Bus, der dir nicht einmal sonderlich auff√§llt eben nur ein Mensch von Vielen.
Meine Reicht√ľmer behalte ich inne, sodass sie mir immer schwerer und schwerer auf der Brust liegen. Mein wahres ich verstecke hinter diesen dellen aus Fett und Haaren. Meine scharfen Blick lasse ich tr√ľbe werden hinter 1,2 cm dickem fettigen Gl√§sern. Es soll keiner die Vielfalt meiner Worte genie√üen, keiner soll sich daran inspirieren um selber zu denken. Nein, dies ist mein Leben, nicht das meiner Eltern die es immer nur allzu gut mit mir meinten. Der Schmerz soll mein Antrieb sein, denn ich tagt√§glich runter schlucke bis ich daran ersticke und qualvoll verende wie Jimi Hendrix.
Dann liege ich auf meinen dreckigen Boden den ich niemals gewischt habe in meiner Unterhose und meine Augen sind tot und mein Mund voller Kotze…

Seitenwechsel…

In Wahrheit bin Extrovertiert, ein Irrer der sich immer wieder der gleichen H√ľrde stellt und niemals aufgibt, k√§mpfe weiter und gebe nicht auf‚Ķ das ist mein Leben in dieser Vielfalt in der ich lebe, gebe ich meine Tr√§ume weiter und hoffe das sie erh√∂rt werden. Einsamkeit ist anscheinend unertr√§glich und so versuche in heuchlerischen Zweisamkeit mein Dasein zu fristen.
Ich liebe meine Mutter und mein Vater ist mehr ein Freund als eine Autoritäre Person…

‚ÄěSohn lass dir niemals was einreden.‚Äú

Vater hat immer Recht behalten, es ist egal was die anderen Kinder tun. Ich muss es niemanden beweisen, ich bin ich und solange ich den Spiegel sehen kann ist es gut. Keiner wendet sich von mir ab und ich bin gesund und bleibe es f√ľr lange zeit. Seht mich an, ich bin ein Optimist, der alte Menschen besucht‚Ķ

Dreidimensionaler Raum,
doch mich stört es kaum,
halte mich ruhig in Zaum,
in hätte nämlich auch Angst an deiner Stelle,
denn ich komme und erschlage dich wie eine Welle,
ja genau so auf die schnelle,
verwandle ich dich in eine tote Zelle,
unbescheiden sehe deine Blicke wie sie beneiden
du wirst dich an meinen Worten schneiden


Zur√ľck zum Thema:

Eines Tages werde ich K√∂nig sein und heerschen √ľber ein K√∂nigreich. Die
Menschen werden zu mir kommen und mich nach Rat fragen, ich wiederum werde streng aber gerecht herrschen. Meine Krone wird aus purem Gold sein und mein Thron riesig, ich werde alle zwingen mich niemals zu vergessen, in dem ich riesige Statur von mir errichten lasse und jedem jeder der mir widerspricht wird geköpft…

Ha, ha, ha…

So was wird das eigentlich?

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Fremdspr. u. MundArt
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Science Fiction
Sonstige Prosa
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Wer kämpft, kann verlieren, doch wer nicht kämpft,hat bereits verloren.

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Papyrus
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...............

Hallo dort,


ich habe mich in deinen zeilen wiedergefunden.

und den "Steppenwolf", wer kennt ihn nicht.

aber auch der Steppenwolf musste lernen, einfach zu leben.

wahrscheinlich fehlen dir auch gleichgesinnte, die einen stärken können.
wahrscheinlich trinkst du auch gern kaffee und rauchst manchmal viele zigaretten, wenn dir danach ist.

ja das denken kann manchmal wirklich eine qual sein.

Aber Hesse schrieb auch den "Siddharta", und der erkannte, dass jeder Mensch liebensw√ľrdig ist, auch mit seinen kleinen Fehlern und Verblendungen...

jeder braucht seine zeit und jeder ist auf seinem weg,
aber anscheinend scheinst du ja mit dir selber im reinen zu sein,
kannst wohl aber dein potential nicht so recht ausschöpfen,
das kenn ich auch,
aber vom denken wird keiner satt, ne?

wenn es dir schlecht geht, fahr doch einfach nach Berlin und mach einen schönen Spaziergang,
was arbeitest du eigentlich?

doch musst du anerkennen, dass du den menschen nicht so fremd bist, wie es scheint,
alle haben die gleichen sorgen,
euch verbindet der gleiche drang zur verwerflichkeit.

aber ein schöner text ist dir gelungen,


machs gut

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Re: ...............

Servus, Hallo...

Ich muss dir ganz ehrlich sagen seit dem hier in der Leselupe bin, bist du der erste der das was ich schreibe genau verstanden hat...

>ich habe mich in deinen zeilen wiedergefunden.
>und den "Steppenwolf", wer kennt ihn nicht.

>aber auch der Steppenwolf musste lernen, einfach zu leben.

Aber am Schluss des Buches machte er den gleichen Fehler wieder, im Grunde hat er nichts dazugelernt außer die Tatsache das er sich im Kreis dreht...

>wahrscheinlich fehlen dir auch gleichgesinnte, die einen> >stärken können.
>wahrscheinlich trinkst du auch gern kaffee und rauchst >manchmal viele zigaretten, wenn dir danach ist.

Ich w√ľrde nicht sagen das mir gleichgesinnte fehlen, von dennen hab ich genug... mir fehlt nur eine Muse... eine inspiration... vielleicht eine Art von "Hermine"...

>ja das denken kann manchmal wirklich eine qual sein.

Doch sie ist es die mich dir das bewusste Leben vor Augen hält... ich denke also bin ich... ich abe eine Seele durch das denken... aber das könnte gleichzeitig alles ein riesen missverständnis sein und nur eine Einbildung...

>Aber Hesse schrieb auch den "Siddharta", und der erkannte, >dass jeder Mensch liebensw√ľrdig ist, auch mit seinen >kleinen Fehlern und Verblendungen...

Schon klar, doch das schrieb er nachdem er von Indien zur√ľckgekehrt ist, diese Erkenntnis macht er nicht in Europa, abgesehen davon... diese Zeit in der wir jetzt leben in der "Sex" so einfach preigegeben wird, gibt es viel mehr Ablenkungen... w√§re Hesse 21 Jahre und w√ľrde jetzt leben... wer wei√ü was dann aus ihn geworder w√§re...

>jeder braucht seine zeit und jeder ist auf seinem weg,
>aber anscheinend scheinst du ja mit dir selber im reinen >zu sein,
>kannst wohl aber dein potential nicht so recht ausschöpfen,
>das kenn ich auch,
>aber vom denken wird keiner satt, ne?

"Kommt Zeit, kommt Rat." das diest die Grundvorausetzung eines Denkeres und die Tatsache das man niemals auslernt!

>wenn es dir schlecht geht, fahr doch einfach nach Berlin >und mach einen schönen Spaziergang,
>was arbeitest du eigentlich?

Danke, f√ľr den Rat mein Freund ich lebe derzeit in Wien und es ist eine wundersch√∂ne Stadt in der das spazieren einen nicht so schwer gemacht wird...
Ich bin ein Verk√§ufer mein ganzes Leben schon... ich habe es schon immer geschaft Menschen das Gef√ľhl zu geben das ihnen im Leben etwas fehlt...

>doch musst du anerkennen, dass du den menschen nicht so >fremd bist, wie es scheint,
>alle haben die gleichen sorgen,
>euch verbindet der gleiche drang zur verwerflichkeit.

Das mag wohl sein, nur ich glaube persönlich es sind verschiedene Ebnen aber die Probleme sind leich intensive...

>aber ein schöner text ist dir gelungen,

Danke.

>machs gut

machs besser

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Papyrus
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Hallo again


Denken ist wohl nicht schlecht,

Gr√ľbeln ist das Problem, das sagen auch die Psychologen.
Wenn man sich in Gedanken immer im Kreise dreht und einfach nicht aufhört.
Es ist unsere Pflicht zu handeln.
Die TAT.
Ich weiß nicht wann ich das letzte mal etwas wirklich getan habe, ausser vielleicht neulich der Griff zum Buch und das Durchlesen von "Der Fänger im Roggen".

Ist der Steppenwolf nicht zum Schluss des Buches aus seinem Dilemma ausgetreten indem er mit Hermine eine normale Beziehung leben wollte?


Wie sind denn in Wien die Leute so drauf?


bis dann

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Re: .....................

Servus mein Freund,

das mag wohl sein... doch nicht einmal das ist das sclimme... sondern das schlimme ist wenn du sagst was du denkst... und du dich dadurch isolierst obwohl du eigendlich ein recht sypathischr Kerl bist...

Ich tue jeden Tag etwas... bewege mich st√§ndig... und bin deswegen ziemlich m√ľde... das geht auf Substanz...

Nein, der Steppenwolf... hat am Ende den gleichen Fehler gemacht... er hat vergessen das es ein Spiel es zu ernst... und dadurch verloren... er dreht im Kreis...

Wie die Leute in Wien sind? Glaub mir... gleicher Scheiß nur andere Verpackung...!!! Überall wo Masse... gibt es Dummheit...

Peace BLACKMAIL
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