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Leselupe.de > Humor und Satire
Extremurlaub
Eingestellt am 25. 06. 2009 21:26


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Herbstblatt
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Extremurlaub

Eh, ich gloob, ich spinne, Alter. Da hat man als schwer malochender Arbeiter endlich ma ne Woche frei und diese Tussi, also meine Alte, verstehste, schreibt sich da ein bei so ne Scheißveranstaltung. „Vier Wochen anders leben“. Könnse ja machen, die Scheißer, die könn` von mir aus ihr ganzes Scheißleben anders machen, das is mir so was von Titte, das glaubste nich, eh. Aber doch nich meins, eh, die soll`n mich gefĂ€lligst aus der GĂŒlle raushalten, „vier Wochen anders leben“ – Ha! Das intressiert mich doch wie Latte! Ich will mein`Urlaub genießen, wa, schön `ne Pulle zischen und abmatten, Erholung, verstehste?! Aber nee, Madam muss sich ja vortun : Hach, wat bin ick altanativ!, ja Scheiße eh, und ich darf`s ausbaden! Nu sitz ich hier und hab nix zu tun, das glaubste einfach nich, eh. Gestern Abend sacht se: „Lass` uns doch mal eine Runde spazieren gehen!“ – na, der hab ick aba was erzĂ€hlt! Vielleicht fĂŒhr` ich meine Alte aus wie andre ihr`n Hund, nee nee du, nich mit mir! Nichmal das Scheißradio geht, seit die Affen hier alles abgestellt ham, den Fernseher hamse gleich mitgenomm`. „Zur Sicherheit“ hamse gesacht. Genau, die wissen, dass ick schwer of Draht bin, ich hĂ€tt`das Ding ooch ohne Scheißkabel zum loofen gebracht! Eh, ich kipp mir jetzt die RĂŒbe zu, dat hĂ€lste ja ni aus, diese Ruhe, oder wie siehst du das?! Und morgen, wenn ick wieder loofen kann, da such ich mir ne Kneipe wo `ne Kiste lĂ€uft. Da wirste doch bescheuert, so ganz ohne Kultur!
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Herbstblatt
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Angeregt zu diesem Text wurde ich durch eine Sendung bei ARTE, in der ein Programm gestartet wurde, bei dem sich Freiwillige dazu eintragen konnten, 4 Wochen ohne elektronische Medien zu leben. An einem Tag wurde das Experiment vorgestellt und man konnte sich eintragen. Am nĂ€chsten Tag wurden die Leute besucht, um die Fernseher und Radios abzuholen. Ca. 80% traten mit den unterschiedlichsten BegrĂŒndungen von ihrer Beteiligung zurĂŒck.
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Hacienda
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Extremurlaub

Schön Böse der Text und durch die "besondere" Sprache zunĂ€chst sehr interessant, allerdings, wenn man bedenkt, dass 80% vom Experiment zurĂŒcktraten (vgl. Arte), wĂ€re es wohl weit treffsicherer, Jemanden aus der bĂŒrgerlichen Mitte ins Zentrum der Satire zu stellen, denn was bringt es, das Vorurteil
"Nur die Doofen hÀngen vor der Glotze" zu bestÀtigen?
liebe GrĂŒĂŸe
Klaus
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kmb

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Herbstblatt
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Liebe Suzah - es ist auch schon eine Weile her, dass die Sendung im Fernsehen war. Aber es beschÀftigt mich noch immer.

Womit ich gleich bei dir, lieber Klaus wĂ€re: ich arbeite noch an dem Text, der die von dir benannte "bĂŒrgerliche Mitte" betrifft, denn wie gesagt: es beschĂ€ftigt mich noch immer. Nur ist das ein "schwererer" Brocken. (gibts das Wort so ĂŒberhaupt, das tut ja fast weh...?) Aber manches muss halt wachsen. Sollte ich einmal damit zufrieden sein, stell ich auch das ein, versprochen :-)

LG Herbstblatt
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Hacienda
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Hallo Herbstblatt,
dann warte ich doch mal auf Deine TV-Satire zur bĂŒrgerlichen Mitte.
liebe GrĂŒĂŸe
Klaus
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Herbstblatt
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Hallo euch allen,

danke fĂŒr eure BeitrĂ€ge. Ich war jetzt lĂ€ngere Zeit nicht hier, deswegen erst jetzt die Reaktion! Ich hoffe, ihr seht es mir nach.

Der "bĂŒrgerliche Text" krĂŒmmt sich noch unter meinem Stift, ich komme immer nur ein StĂŒck. Ich stell ihn aber ein, sobald ich etwas zufriedener damit bin! Versprochen!

Die Idee mit dem Banker ist gut, wirft aber genau die benannten Probleme auf. Ich arbeite dran...


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