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Leselupe.de > Kurzgeschichten
FEINDIN, FREUNDIN, KLASSENFAHRT
Eingestellt am 31. 12. 2002 14:23


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Tina12
Möchtegern-Schreiber
Registriert: Dec 2002

Werke: 3
Kommentare: 2
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Vor einem Jahr war ich Mia, neu in die Garanda _ Schule in MĂŒnchen gekommen. Schon nach ein paar Tagen wusste ich das es schwer werden wĂŒrde, hier eine beste Freundin zu finden. Denn erstens tanzen alle nach der Pfeife von der Zimtzicke Marie und alle hatten auch ihre besten Freundinnen schon gefunden. Nach der 3 mathe stunde hatte ich auch schon bemerkt das Marie immer versuchte mich vor den anderen schlecht zu machen. Warum wusste ich auch nicht. Doch zum GlĂŒck gab es Lizzy. Sie war die einzige die mich ĂŒberhaupt beachtete. In ihr dachte ich eine echte Freundin gefunden zu haben, aber das sollte sich noch Ă€ndern. Als sie das erste mal bei mir zu hause war, war sie so nett als wĂŒrden wir die besten Freundinnen sein. Sie half mir bei den Hausaufgaben und vertraute mir ihre Problem an. Und sie lĂ€sterte auch mit ĂŒber Marie unter der sie so gelitten hatte. Nach diesem Tag waren schon mehrere Tage vergangen die ich schön mit Lizzy verbrachte. Es waren die schönsten in der neue schule. Dann erzĂ€hlte uns unsere Klassenlehrerin Frau Mecklinghausen das in 3 Tagen wir nach Linderloh auf Klassenfahrt fahren wĂŒrden!! Irgendwie freute ich mich aber andererseits... 4 Tage mit Marie !! na toll. Am ersten Tag nachdem wir angekommen waren in Linderloh gingen wir schwimmen. Lizzy und ich standen grade auf dem Sprungbrett als hinter uns Marie stand. Da ich noch nie von 5 Meter Höhe gesprungen war hatte ich mich ans GelĂ€nder gestellt und wollte noch warten!! Das hatte auch Marie bemerkt den schon sagte sie zu mir: „ traust dich wohl nicht du dumme Kuh was? ‚‘ Da packte mich die Wut, und ich schrie sie an : „ du traust dich wohl nicht ich spring jedenfalls. Und schon war ich gesprungen. Als ich wieder aus dem Wasser auftauchte gucke ich triumphierend nach oben zum Sprungbrett.! Doch was ich da sah ließ mir das Blut in den Adern gefrieren!! Lizzi meine Freundin Lizzy unterhielt sich mit Marie und zeigte immer wieder auf mich!!! Was bildete die dumme Kuh jetzt denn ein!!! Und so was wollte meine Freundin sein!! Thh. Als ich am nĂ€chsten morgen aufwachte sah ich das Lizzy nicht mehr ihre Sachen in unserem Zimmer hatte!! Wie konnte Lizzy mir das nur antun!! Nach dem FrĂŒhstĂŒck wo ich neben Alisa sahs ging ich zusammen mit ihr in den großen Garten!! Alisa war die, die noch am nettesten von allen ach Lizzy gewesen war. Alisa und ich kletterten auf die große alte eiche weil wir uns ein bisschen hinsetzen wollten und quatschen. Wir hatten keinen stilleren Ort gefunden. Als ich grade auf ein Meter Höhe war riss mir jemand am t- Shirt!!! Es war Marie die zusammen mit Lizzy unterm Baum standen. Plötzlich durch den ruck konnten ich mich nicht mehr halten und knallte mit meinem Linken Bein auf den Boden. Es tat höllisch weh! Ich find schon an zu weinen als ich sah das Lizz und alisa die schnell vom Baum runter geklettert war wegliefen. Nur Marie blieb bei mir und hielt mich. Dann kam unsere Klassenlehrerin und fragte Marie was passiert war! Marie beichtete alles. Sie bekam den ganzen Ă€rger von Frau Mecklinghausen ab und lizzy und alisa blieben unbestraft. Am Abend kam Marie und besuchte mich in meinem Zimmer. Sie erzĂ€hlte mir das es ihr echt leid tat und ich verzieh ihr. Doch alisa und Lizzy verzieh ich nicht!! Solchen gemeinen Ziegen doch nicht!!! Als mein Bein wieder OK war und wir schon wieder zu Hause waren gingen Marie und ich eis essen. Arie erzĂ€hlter mir das Lizzy auf dem Sprungturm ihr alles erzĂ€hlt hatte was ich ĂŒber sie gelĂ€stert hatte und sie deshalb mich vom Baum runter gezogen hatte. Wir machten jetzt fast jeden Tag was zusammen. Meine Meinung ĂŒber Marie hatte sich schlagartig geĂ€ndert als ich merkte das Marie auch jemanden der die grĂ¶ĂŸte Feindin ist nie im Stich lĂ€sst. Mit lizzy und alisa redete ich kein Wort und Marie tat es auch nicht. In der klasse wurde ich auch immer beliebter und fand viele Freundinnen doch Marie blieb die beste. Wir sind auch heute mit 14 noch die besten Freundinnen . Freundschaft ist eben nicht immer der erste Gedanke wenn man jemanden kennenlernt!

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Waldemar Hammel
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Dec 2002

Werke: 8
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Bist Du etwa erneut von den guten Musen verlassen (die feiern jetzt irgendwo Neujahr ohne die Zimtzicke?), und treibst Dich wieder mit dem Fehlerteufel und dem Textliebloser herum?

Doch, ich muß es sagen:

Die zwei sind wahre Freunde nicht,
sie verhunzen dir ein jed' Gedicht,
machen Dir die Texte mĂŒrbe,
sodaß ein Leser lieber stĂŒrbe
als noch eins davon zu lesen,
wenn und falls er danach doch genesen...

Im Ernst: Was Du schreibst, und vor Allem, wie Du schreibst, hat was!, ist irgendwie authentisch aus Deiner Welt und kommt gut rĂŒber.
Aber, um Gottes Willen, arbeite daran, steigere Dich, wachse!!!!

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hoover
Guest
Registriert: Not Yet

Da wÀchst ein kleines Talent heran ... nicht schlecht.


Ach, Waldemar ... Tina12 ist 12. Da kannst du doch nicht sagen: "Du musst dich steigern! Wachse!!!!" ... Eins nach dem anderen, wenn ich mit 12 so geschrieben hÀtte, wÀr ich froh gewesen.
Ein kleines Talent ist wie eine kleine Pflanze, sie wachsen langsam. *g* keep cool.

nichts fĂŒr ungut

Liebe GrĂŒĂŸe
hoover

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Wolfsbane
???
Registriert: Aug 2002

Werke: 9
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Schöne Geschichte

Mir gefĂ€llt die Story sehr gut. Alles ist flott erzĂ€hlt. So kann man nur schreiben, wenn man seiner KreativitĂ€t freien Lauf lĂ€ĂŸt. Wer da nach Rechtschreipfehlern sucht, ist zu kleinkariert, um es wert zu sein, einen solchen Text lesen zu dĂŒrfen.


Bitte noch mehr solche Geschichten, Tina!

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itsme
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 18
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.....

Wolfsbane ... ich bin nicht deiner Meinung. Ich bin sicher, Tina wird bald einsehen, dass eine gute Geschichte noch besser wird, wenn sie wenig Rechtschreibfehler enthĂ€lt. Das LesevergnĂŒgen ist einfach grĂ¶ĂŸer.

Also Tina, sieh die Geschichte noch mal durch. Einige AbsÀtze wÀren auch gut.


GrĂŒĂŸlinge
itsme
__________________
Life is too short to paint a single kiss

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Waldemar Hammel
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Registriert: Dec 2002

Werke: 8
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Re: .....

Ich find's fantastisch, daß Tina in ihrem Alter so ausgiebig schreibt...
(könnte einem allerdings auch vielleicht zu denken geben?)

Sie macht jetzt scheinbar erstmal auf Inhalt; Strukturen und Formen (Rechtschreibung gehört eher zur Form) mögen spÀter kommen.
Ich kenn das von meiner Jugend...
Wenn Tina das dann mit 15 nochmal liest, wird sie wohl selbst ihre beste Kritikerin sein.

Ist vielleicht Àhnlich wie beim Holzschnitzen: Zuerst geht es ganz naiv nur darum dem Holz einen eigenen, individuellen Stempel aufzuprÀgen, koste es, was es wolle.
Danach erst wird entdeckt, daß das Holz selbst bestimmte Strukturen vorgibt, nahelegt, und dann verĂ€ndert sich die Arbeit, weil das Material selbst als zur kĂŒnstlerischen Form, zum Ausdruck per vorgegebener inhĂ€renter Strukturen sich als brauchbar erweist.

Zuerst nur die Worte kennenlernen (Tina12), danach die Entdeckung, daß auch Interpunktion, Orthographie, Ă€ußere Form per AbsĂ€tzen, sogar Auslassungen, usw. zum Ausdruck und zur Aussage beitragen (können). (Tina15?)

Vielleicht sagt Tina selbst etwas dazu ????

PS: Ein Menschenhirn ist erst mit etwa 25 ausgewachsen!

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Wolfsbane
???
Registriert: Aug 2002

Werke: 9
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Ich stimme zu

Ich bin ganz der Meinung von Waldemar.

Als ich ein kleiner Junge war, mußte ich mit meinen Hausaufgaben immer ganz von vorne beginnen, sobald ich mich verschrieben hatte. FĂŒr diese Hausaufgaben, bei denen es darum ging, Gelerntes zu wiederholen und durch Übung zu festigen, war das gut. Als ich aber als etwas grĂ¶ĂŸerer Junge damit begann, Geschichten zu schreiben, kam ich nie ĂŒber den Anfang hinaus, weil ich zwischendurch immer irgendeine Verbesserungsmöglichkeit sah. Erst mit 16 Jahren schaffte ich es, eine Geschichte fertigzuschreiben, indem ich mich an der Arbeitsweise eines amerikanischen Autors orientierte, der nicht wie Thomas Mann jeden Tag eine fehlerlose Seite erstellte, sondern immer einfach alles aufschrieb, was ihm gerade einfiel, um dann am nĂ€chsten Tag aus der Masse an neuem Text ein Drittel, oder sogar eine HĂ€lfte als reinen Schrott zu erkennen und wegzustreichen. Ich hĂ€tte NIEMALS eine Geschichte zuende schreiben können, wenn ich beim Schreiben stets von Anfang an selbstkritisch gewesen wĂ€re. Erst mit zunehmendem Alter habe ich gelernt, meine KreativitĂ€t zu kontrollieren. FrĂŒher mußte ich, wenn ich mich ĂŒberhaupt mal traute, eine Geschichte zu schreiben, meiner KreativitĂ€t freien Lauf lassen... Manche Geschichten habe ich frĂŒher in aller Eile eingetĂŒtet, um dann damit zum Briefkasten zu RENNEN, weil ich sonst doch noch Angst bekommen hĂ€tte, meine(n) Text(e) fremden Leuten zu zeigen. Erst wenn ich sie mit konkreter Kritik zurĂŒckbekam, die sich Punkt fĂŒr Punkt abarbeiten ließ, hatte ich etwas, worauf ich aufbauen, und das ich korrigieren konnte.

Ich finde es wunderbar, daß uns diese junge Autorin ihre Skizzen zeigt. Viel besser als bei schon perfekten Texten kann man hier den Entstehungsprozeß erkennen und das Heranwachsen einer neuen Autorin aus allernĂ€chster NĂ€he mitverfolgen. Das lehrt uns mehr ĂŒber das Schreiben als jeder noch so teure Fernkurs...


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