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Leselupe.de > Humor und Satire
Fällt eine Taube vom Himmel...
Eingestellt am 08. 11. 2004 22:10


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Nyxon
Festzeitungsschreiber
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Für George W. Wir glauben an dich! Ganz ehrlich!

Fällt eine Taube vom Himmel

Fällt eine Taube vom Himmel. Einfach so. Landet auf der nassen Straße, direkt neben der Bäckerei von Frau Blume und nur ein paar Meter entfernt vom Zeitungsstand des Herrn Siege. Landet und liegt da. Tot.
Macht „Plumps!“ und ist tot. Einfach so. Aus dem blauen Himmel. Geregnet hat es schon vor Stunden. Deswegen die nasse Straße, der Himmel aber ist wieder blau, der Regen ist weitergezogen. Wollte die Taube auch, kam aber nicht weit. Denn sie ist vom Himmel gefallen.
Einfach so.
Taube auf der Straße. Federn in der Luft. Weiterziehen am Arsch!
Kommt ein dicker Mann vorbei und blickt auf die Taube. Schüttelt den Kopf und geht weiter. Bleibt stehen und schüttelt wieder den Kopf. „Seltsam“, denkt er sich und kehrt um. Geht zur Taube und schaut. „Da kann ja was nicht stimmen“, sagt er sich und kratzt sich an der perlenden Glatze. „Seltsam“, denkt er wieder und schüttelt aufs Neue den Kopf. Er schaut sich die Taube an, die auf der nassen Straße, zwischen der Bäckerei und dem Zeitungsstand. „So eine Taube, mitten auf der Straße. Was soll das bloß?“
Kommt eine Frau hinzu. Klein, mit Hut und Gichtfingern. Sie will eigentlich Brot kaufen, bleibt aber stehen und schaut. Erst auf die Taube, dann auf den Mann, dann noch mal auf die Taube. Die auf der nassen Straße. Auf einem Fenstersims sitzt noch eine. Die lebt aber. Keiner bemerkt sie.
Die Frau schaut. Auf den Mann. Auf die Taube.
„Waren Sie das etwa?“, fragt sie empört mit Blick auf die Taube. Dann hebt sie den Blick und starrt den Mann an. Hass wird ihm entgegengeworfen.
„Nein!“, verteidigt dieser sich vehement. Ihm so was vorzuwerfen! Ihm, der hier nur vorbeikam und nichts getan hat! „Wäre ich doch nur weitergelaufen“, denkt er sich. „Aber nein! Ich muss mich ja um tote Tauben sorgen!“
„Ja“, sagt die Frau, „wo kommt denn dann die tote Taube her?“ Schaut den Mann an, als müsste er die Antwort wissen. „Tauben liegen ja nicht einfach so auf der nassen Straße“, ergänzt sie und blickt misstrauisch. „Wo kommen Sie denn eigentlich her?“, fragt sie.
„Wer?“
„Wer was?“
„Was, wer was?“
Ich?“, fragt der Mann.
„Ja, Sie“, sagt die Frau. Sie hält in einer Hand ihren Schirm, den sie nicht mehr braucht, denn der Regen ist ja weitergezogen.
„Ich komme von da“, antwortet der Mann und zeigt an der Frau vorbei, die Straße herunter. Seine Schuhe sind abgelaufen, er trägt sie schon lange.
Die Augen der Frau sind nicht mehr so gut. „Zeigen Sie etwa mit dem Finger auf mich?“, fragt sie entrüstet. „Sie sind ja ein Lüstling, Sie! Mit dem Finger auf mich zeigen! Ich mach Ihnen mal ne Klage, dann können Sie sich mal warm anziehen, Sie!“ Giftig meckert sie den Mann an. Der steht einfach nur da.
„Das kann ja wohl nicht wahr sein!“, ruft er aus und stemmt die Hände in die Hüften. „Mich hier so anzubrüllen!“
„Sie zeigen ja auf mich, da muss ich ja brüllen!“, verteidigt sich die Frau wütend. Die Taube zu ihren Füßen schaut die Straße herunter, wo der Mann hergekommen. Der Sohn der Frau ist tot, wie die Taube. Aber das ist jetzt nicht Thema.
„Ich zeige da hin“, erklärt der Mann und zeigt die Straße herunter.
„Auf mich“, ruft die Frau und denkt sich, dass der Mann ihr suspekt ist. „Wo kommt den nun die Taube her?“, fragt sie abermals.
„Was weiß ich! Vielleicht vom Himmel gefallen!“
„Jetzt werden Sie mal nicht patzig, Sie!“, drängt die Frau und baut sich vor dem Mann auf. Sie ist fast zwei Köpfe kleiner als er. Ihre Tasche hängt ihr schwer an der Schulter. Auch ihre großen Brüste hängen schwer. „Tauben fallen ja nicht einfach so vom Himmel!“
„Ich weiß nicht, wo sie herkommt“, resigniert der Mann lustlos und wünscht sich an einen anderen Ort. Vielleicht auf eine Insel mit Palmen, oder in die Berge. Er macht gerne Urlaub in den Bergen. Die Höhenluft tut ihm gut.
„Vielleicht rufen wir die Polizei“, schlägt die Frau vor. „Die weiß bestimmt, wo so eine Taube auf der Straße herkommen kann, denn vom Himmel kann sie ja nicht einfach so gefallen sein! Das geht ja nicht, stimmt’s? Die Polizei weiß bestimmt Rat“, sagt sie.
„Eine gute Idee!“, stimmt der Mann mit ein und wählt mit seinem Handy. Die Taube schaut die Straße herunter. Die andere auf dem Fenstersims lässt einen Flatschen fallen. Auf die nasse Straße oder besser auf den nassen Bürgersteig.
Die Frau und der Mann warten auf die Polizei.

„Dann erzählen Sie mal bitte, was hier passiert ist“, bittet der Polizeibeamte sie.
Die Frau schaut ihn ratlos an. „Ja sehen Sie denn nicht, was hier passiert ist?“, fragt sie, als liege die Antwort direkt zu ihren Füßen. Tut sie ja auch. Die Taube ist tot. Liegt auf der nassen Straße. Komplizierte Geschichte.
„Komplizierte Geschichte“, denkt sich auch der Polizeibeamte und berät sich mit seinem Kollegen. Dieser steht am Zeitungsstand des Herrn Siege und trinkt einen Kaffee. Herr Siege hat immer eine Kanne parat – viele seiner Kunden trinken gerne noch schnell einen Schluck bevor sie ins nahe Regierungsviertel arbeiten gehen.
„Das können wir nicht alleine lösen“, sagt der Kollege und trinkt Kaffee. Herr Siege tut so, als höre er gar nicht hin, tut es aber natürlich mit sehr offenen Ohren. Die Taube auf dem Fenstersims schaut dumm drein. Was sie wohl denken mag?
„Was die da so lange bereden“, meint der Mann ungeduldig. Er steht nun schon seit fast einer halben Stunde neben dem Leichnam der Taube. Keiner darf sich rühren, hatten die Polizeibeamten bei ihrer Ankunft gesagt. Bei einem Mord müsse man alles so lassen, wie der Tatort vorgefunden wurde, hatten sie hinzugesetzt und sich am Kopf gekratzt. Ein Mord war nicht geschehen, da waren sie sich jetzt sicher.
„Komplizierte Geschichte“, sagt der Polizeibeamte abermals und kratzt sich am Kopf. „So eine Taube, die fällt ja nicht einfach vom Himmel. Die muss ja irgendwo herkommen, nicht wahr? Wo kämen wir denn da hin, wenn Tauben einfach so vom Himmel fallen würden wie der Regen das macht? Ist eine komplizierte Geschichte, die Sache mit der Taube“, meint er und schaut zu dem Mann und der Frau hinüber. „Vielleicht haben die beiden mehr damit zutun, als sie zugeben wollen. Die Frau, die kommt mir nicht so vor. Aber der Mann, der vielleicht. Vielleicht hat er die Taube vom Himmel geholt. Vielleicht aber auch die Frau. Wer weiß das schon? Ist eben eine komplizierte Geschichte.“
Und weil es so eine komplizierte Geschichte ist, nimmt er sein Handy und ruft seine Dienststelle an. Erläutert die Geschichte, die komplizierte. Und äußert seine Mutmaßungen über die Verstrickungen der Frau und des Mannes darin. Übt sich in kriminalistischem Denken, Und dann kommt die Anweisung von ganz oben: Alles absperren und niemanden herein oder hinaus lassen! So eine komplizierte Geschichte dürfe man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Man schicke bald als möglich die richtigen Leute für diese Angelegenheit.

Zwanzig Minuten später fahren zwei schwarze Limousinen in die Straße. Parken am Straßenrand und sehen bedrohlich aus. Jeweils zwei Männer steigen aus, in schwarzen Anzügen und mit Sonnenbrillen. Die Sonne scheint ja wieder, der Himmel ist ja blau, der Regen ist ja weitergezogen. Da kann man schon mal Sonnenbrille tragen. Zwei gehen zu den herumstehenden Passanten und stellen bedeutungslose Fragen. Die zwei anderen gehen zur Taube und schauen.
„Die ist tot“, stellt einer fest.
„Ja, tot“, bestätigt der andere.
Der Polizeibeamte stellt sich vor. „Komplizierte Geschichte“, sagt er zu den Männern in schwarz und schaut bedächtig auf die Taube.
„Ja, kompliziert“, bestätigt einer von den Anzugträgern. „Tauben fallen ja nicht einfach vom Himmel, nicht wahr? Da muss es ja einen Grund für geben, nicht wahr? Kompliziert, kompliziert“, resümiert er mit Grüblerfalten in der Stirn.
Der andere beugt sich herunter. Latexhandschuhe an die Hände gestreift. Er schaut auf die tote Taube, auf die nicht mehr so nasse Straße ringsherum und in den Himmel. „Da!“, ruft er auf und zeigt auf eines der Taubenbeine, glattrasiert und verdreht. „Da ist ein Ring herum.“
„Du hast ein Auge, Bob!“
„Danke, Jim! Schau, da sind Zahlen drauf“, sagt der, der Bob ist und das Auge hat.
„Stimmt“, bestätigt ihm der, der Jim ist und Bob und sein Auge lobte.
„26/9-18-1-13/2004“, liest Bob vor.
„Komplizierte Geschichte“, sagt der Polizeibeamte und runzelt die Stirn.
„Jim?“
„Ja, Bob?“
„Jim, die Taube muss hier weg. Wir brauchen einen Spezialisten dafür. Irgendwas ist hier nicht in Ordnung, Jim! Ich habe das im Urin, Jim! Ich rieche so etwas. Die Frau und der Mann, die beiden sind nur zufällig hier gewesen. Aber diese Taube hier, die hat etwas in sich.“
„Was in sich?“, fragt der Polizeibeamte aufgelöst und tritt von einem Bein aufs andere.
„Etwas ist faul“, meint Bob nur. Und entfernt sich von der Taube und von Jim und von dem Polizeibeamten. Geht zu seinem Wagen hinüber. Die zwei anderen Anzugträger halten Wache an der Absperrung. Bob telefoniert mit wichtigen Personen. „Unser aller Leben hängt vielleicht an meinen Entscheidungen“, denkt er sich und ist stolz ein Spezialagent zu sein.

„Good job!“, ruft George W. und sitzt in der Badewanne. „Wo ist sie jetzt?“
„In den Laboratorien. Untersuchungen und Experimente, Sir!“
„Good job!“, wiederholt George W. und schrubbt sich den Rücken. Seine gelbe Quietscheente schwimmt auf dem Badewasser und schaut ihn an. „Good job“, denkt er.
„Wir haben die Ergebnisse, Sir!“, ruft es aus dem Oval Office. George W. setzt sich auf. Das Wasser ist warm. „Good job“, denkt er und steigt in seinen Bademantel.
Im Oval Office sitzen bereits alle versammelt: der Spezialagent Bob, der die Taube entdeckt hat, Colin und natürlich Donald. An der Wand stehen viele Männer mit Anzügen und schauen wichtig aus. Sind es aber nicht.
George W. setzt sich in einen tiefen Sessel und kratzt sich im Schritt. Seine Beine sind käsig und nass. Wie die Straße, auf der die Taube aufschlug. Zehn Stunden ist das jetzt her.
„Dann mal los!“, fordert George W. die Anwesenden auf.
Colin ergreift das Wort: „Sir, nach unseren Untersuchungen handelt es sich um eine handelsübliche Stocktaube aus deutschem Lande. Sie ist bestückt mit zwei Flügeln und einem federnden Rumpf. Sie ist konzipiert für den Flug längerer Strecken und besitzt ein ausgeprägtes Navigationssystem. Der Verteidigungsminister Deutschlands hat uns ausdrücklich darauf hingewiesen, dass schon seit Jahren keine Tauben mehr als militärische Boten eingesetzt werden.
„Gut“, sagt George W. und beißt in eine Brezel. „Kauen, kauen, schlucken“, denkt er angestrengt und kaut und kaut und schluckt. „Weiter“, sagt er mit vollem Mund und schaut dabei auf Donald. Der sitzt lässig auf der Couch neben Colin und poliert seine Brille.
„Sir, wir haben allerdings noch andere Entdeckungen gemacht“, verkündet er mit stolz geschwellter Brust und ordert Spezialagent Bob zu sich. „Dieser Mann hat unter Einsatz seines Lebens einen Zahlencode vom Fuß der Taube abgelesen. Leider war es uns nicht möglich, den Ring, auf dem die Zahlen gedruckt waren, vom Fuß der Taube abzunehmen. Deshalb waren wir gezwungen, den gesamten Fuß der Taube mit einer Spezialsäge vom Rumpf abzutrennen. Dieser Vorgang hat uns zwar viel Zeit gekostet, brachte uns aber weiter. Bob!“
Bob zieht eine Schautafel in die Nähe der Sitzgruppe und schreibt mit großen Bewegungen die Zahlen darauf. „26/9-18-1-13/2004“, steht nun auf dem weißen Untergrund.
„Unsere Techniker haben verschiedene Szenarien durchgearbeitet“, sagt Donald und ist stolz auf seine tolle Truppe. Er hofft auf Aufstockung seines Etats, wenn seine Theorien George W. gefallen sollten. „Wir haben zwei Möglichkeiten ausgearbeitet.“
„Zum einen“, schaltet sich Colin in die Runde ein, „kann es sich um eine übliche Registriernummer handeln, mit denen deutsche Tauben ausgestattet werden, wenn sie aus einer Zucht stammen. So ist eine Widererkennung nach langen Zielflügen möglich. Da wir aber keinerlei biometrische Daten zum Abgleich haben, war es uns selbst nicht möglich, Näheres über die Taubennummer herauszufinden, geschweige denn die Identität der Taube festzustellen.“
„Eben das“, unterbricht ihn Donald, „macht uns stutzig. Deswegen sind wir zum Schluss gekommen, dass es sich doch um etwas anderes handeln müsse. Bob!“
Bob stellt sich neben der Schautafel auf. „Sir“, sagt er inbrünstig, „dies hier ist vermutlich ein komplizierter Zahlencode. Er hat uns zu Anfang Kopfzerbrechen bereitet, aber jetzt scheinen wir endlich die Lösung gefunden zu haben!“ Er zeigt mit einem langen Stab auf die 26 auf der Tafel: „Wie Sie natürlich wissen, hat das Alphabet 26 Buchstaben, wenn man die Umlaute nicht mitzählt.“
„Äöü“, macht George W.
„Wir nehmen deshalb an, dass die Zahl 26 uns auf das Alphabet hinweisen soll“, erläutert Donald mit starker Stimme und zählt im Kopf die Milliarden Dollar, die er bald ausgeben kann.
„Die weiteren Zahlen, die sichtlich abgetrennt sind voneinander“, Bob zeigt auf die restlichen Zahlen in der Mitte, „weisen uns auf weitere Buchstaben hin. 9 bedeutet I, 18 selbstredend R, 1 ist natürlich ein A und ganz zuletzt die 13…“
„Der Irak, ich hab es gewusst!“, ruft George W. voller Zorn und ist außer sich. „Ich bin außer mir“, ruft er dementsprechend in die Runde und knabbert an seiner Brezel. Jetzt nicht vergessen zu kauen und zu schlucken, George W.!
Colin zeigt mit dem Finger auf, als sei er ein kluger Schüler. „Sir, wir nehmen eher an, dass es der Iran ist“, sagt er ruhig und schaut in die Runde. Alle nicken zustimmend und sind sich einig, dass dieses Land ganz böse ist.
„Good job“, sagt George W. und lehnt sich zurück. Mit einer solch schlagkräftigen Truppe kann er ohne Probleme eine dritte Amtszeit haben, denkt er freudig und denkt auch an das Quietscheentchen in seiner Badewanne. Hoffentlich verpasst er gleich nicht Bob, den Baumeister, wegen dieser Sitzung. „Es muss schnell etwas geschehen“, sagt er überzeugt und kratzt sich am Kopf.
„Wir gehen davon aus“, sagt Donald mit Dollarzeichen in den Augen, „dass Teheran auf dem Schwarzmarkt Tauben aus Deutschland erhalten hat. Diese haben, wie bereits gesagt, beste Flug- und Manövriermöglichkeiten. Teheran hat sie gekauft und in ihren Anlagen hochgerüstet. Das ist eine komplizierte Geschichte, Sir!“
„Ja, kompliziert“, stimmt George W. zu und denkt über seine nächsten Schritte nach. „Massenvernichtungstauben“, murmelt er und alle nicken.

Fallen tausend Bomben vom Himmel.
Einfach so. Landen in Feldern und in Wohnsiedlungen und in vielen militärischen Anlagen. Landen direkt neben dem Obststand von Frau Naz-al-Ahan und nur ein paar Meter entfernt vom Porzellanstand des Herrn Sieg-el-Harassin. Landen und gehen hoch.
Machen „Bumbs!“ und gehen hoch und töten. Einfach so. Aus dem blauen Himmel.
Bomben im Iran – auf den Feldern, in den Siedlungen und in militärischen Anlagen und auf den Straßen. Rauch und Feuer in der Luft, Tote am Boden. Welt am Arsch!

Good job!

__________________
Nyxon, gefallener Engel aus Leidenschaft

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flammarion
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also

in der länge verpufft der witz.
lg
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Old Icke

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Liebe/r Nyxon,

deine Geschichte gefällt mir. Trotzdem muss ich mich flammarion anschliessen mit der Kritik an der Länge. Obwohl mir der abgehackte Schreibstil in dem Zusammenhang prima gefällt und ich alles gern gelesen habe, dauert es meines Erachtens zu lange bis du auf den Punkt kommst. Die Auseinandersetzung zwischen dem dicken Mann und der Frau mit den Gichtfingern, die würde ich komplett streichen und ebenso die näheren Personenbeschreibungen. Auch in den darauffolgenden Abschnitten fände ich es besser, nur die Informationen zu bringen, die der Sache, auf die du hinsteuerst, nützlich sind. Ich spüre die Freude am Schreiben heraus, finde aber die Botschaft mit all dem Beiwerk zu verwässert.

Liebe Grüsse,

Stern

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Nyxon
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Hallo an euch beide!

Habt Dank für eure konstruktive Kritik. Ich gebe zu, dass ihr beiden mit der Länge Recht habt.
Ich wollte eigentlich versuchen durch die Länge bis zum Höhepunkt eine Symbolik für den Verwaltungsapparat zu schaffen, denn wie wir alle wissen, malen die Mühlen der Bürokratie sehr langsam...
Leider hat sich gezeigt, dass sich das auf die Textqualität genauso auswirkt wie auf die politische Arbeit der Regierungen
Eine George W.-Fassung (also eine Fassung, die kürzer und schneller auf den Punkt kommt, und die damit selbst unser aller Freund verstehen würde...) bearbeite ich gerade. Vielleicht stelle ich diese dann auch online, zum direkten Vergleich.

Liebe Grüße,
Nyxon
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flammarion
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wir bitten darum.
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MDSpinoza
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Ich frage mich nur, was Lyndon Baines dazu eingefallen wäre. Tricky Dick war da irgendwie seinem Vorgänger verpflichtet.
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Lieber ein verführter Verbraucher als ein verbrauchter Verführer...

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