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Leselupe.de > Horror und Psycho
Fahrbetrieb
Eingestellt am 16. 02. 2015 17:12


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Igor Isetta
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Feb 2015

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„Ich spiele nicht!”, polterte Frank seine Frau an. „Ich mache Fahrbetrieb.”
Sein gereizter Blick ließ Elke vor Scham erröten. Auch nach all der Zeit hatte sie sich noch nicht daran gewöhnt, wie ernst er seine Spielzeug-Eisenbahn nahm. Dabei hatte alles so harmlos angefangen.

Sie hatten ihre Flitterwochen in Salzburg verbracht, weit weg von ihrer norddeutschen Heimat an der Grenze zu Dänemark. Und während sie die Romantik der Stadt auf ihre jetzt amtlich besiegelte Verliebtheit wirken ließen, streiften sie Hand in Hand durch die Gassen, besuchten Museen und konnten keine Sekunde die Finger von einander lassen.

Auf einem ihrer Ausflüge in die Altstadt wurden sie von einem heftigen Regenschauer überrascht. Bevor Sie bis auf die Haut nass waren, schlüpften sie durch die Tür des nächsten Geschäfts. Ein kleiner Modellbahnladen, modrig riechend, unter dem Staub der Vergangenheit schwer atmend – und sie waren die einzigen Besucher. Trotzdem blickte der alte Mann hinter dem Verkaufstresen nur kurz auf und grunzte ihnen auf ihr verlegenes Lächeln hin eine Begrüßung zu. Dann widmete er sich wieder der kleinen Lok, die er in der linken Hand hielt und mit einem Tuch in der rechten abrieb.

Umgeben von Glaskästen und Regalen voller Spielzeuge waren sie sich selbst überlassen. Frank zuckte mit den Schultern, küsste Elke auf ihr nasses Haar und ging zu einer Vitrine, um die wild durcheinander gewürfelten Spielsachen darin näher zu betrachten. Kleine Lokomotiven, denen man ansah, dass sie lange auf keiner Schiene mehr gestanden hatten, Waggons mit fehlenden Rädern und winzige Autos ohne Scheiben. Auch wenn dieser Laden scheinbar jede Menge Geschichte ausstellte, war er eher ein Sammelbecken für weggeworfenes Kinderspielzeug als ein Museum.

Eisenbahnen hatten Frank schon als Kind nicht interessiert, aber die Aussicht, sich erneut der durchdringenden Nässe draußen zu stellen, machte das hier zu einer erträglichen Alternative. Elke legte ihren Kopf an seine Schulter und flüsterte: „Meine Nase kribbelt schon bei all dem Staub. Wie lange das alles wohl schon hier liegt?”
„Bestimmt schon hundert Jahre”, antwortete Frank mit leiser Stimme. „Ist wahrscheinlich mit dem Kerl da hinten hier eingezogen.”
Elke schaute verstohlen zu dem Verkäufer, der sie keines Blickes würdigte. Der Mann mit dem ungepflegten Rauschebart und den fettig zurückgekämmten Haaren schien wirklich so alt zu sein, dass er die Anfänge der Modelleisenbahn noch miterlebt hatte. Ein Lächeln umspielte ihre Lippen, als sie Frank anblickte: „Der verkauft sicher auch nichts von seinem Zeug hier. Der will alles behalten.”
„Na, ich wüsste auch nicht, was man hier kaufen soll. Das ist doch alles so alt, damit spielt doch heute kein Kind mehr.”

Dann weckte etwas Franks Aufmerksamkeit. Ein vergilbter und von Rissen übersäter Karton ragte zur Hälfte aus dem Regal neben dem gläsernen Schaukasten heraus. Er machte einen Schritt, griff danach und versuchte die flache Schachtel herauszuziehen. Elke konnte gerade noch rettend eingreifen, bevor die kleineren Pappboxen, die auf und rund um den großen Karton gestapelt waren, vom Regal kippten. Sie drückte beide Hände dagegen, hielt sie fest, während Frank vorsichtig das Objekt seines Interesses aus dem Möbel manövrierte. Und dann hatte er es befreit – ein Modellbahn-Starterset mit einer Lok, drei Waggons, einem Schienenkreis und einem Trafo.
„Nun guck Dir das an. Genau so eine Packung habe ich als Kind mal zu Weihnachten bekommen. Ich hab nur ein- oder zweimal damit gespielt, weil ich es langweilig fand. Aber irgendwie weckt das Erinnerungen. Ich glaub, das kauf ich. Für später, wenn ich mal Rentner bin”, scherzte Frank spitzbübisch lächelnd – und Elke konnte bei diesem Lächeln nicht „nein” sagen. Die Eisenbahn würde zu Hause sowieso im Schrank landen.

Doch die Modellbahn blieb. Und Frank hatte auch nicht bis zur Rente gewartet, sondern die kleine Eisenbahn gleich am Wochenende nach ihrer Rückkehr ausgepackt. „Nur mal schauen, wie der Zustand ist. Vielleicht mach ich die ein bisschen sauber und bring sie wieder in Schwung.”

Er beschäftigte sich den ganzen Samstag mit seiner Kindheitserinnerung – und hängte dann auch noch den Sonntag dran, an dem er sogar früher aufstand. Als Elke gegen Mittag schlaftrunken ins Wohnzimmer wankte, hatte Frank bereits das kleine Schienenoval aufgebaut und ließ den Zug ratternd im Kreis fahren. Sie beugte sich zu ihm, um ihn mit einem liebevollen Kuss zu begrüßen. Er erwiderte den Kuss flüchtig, um dann strahlend zu verkünden: „So schlimm war es gar nicht. Ein bisschen Staub raus kratzen und den Rost von den Schienen schmirgeln. Guck Dir an, wie super alles wieder läuft.”
Elke warf einen Blick auf die Bahn, die wieder und wieder den Wohnzimmertisch umrundete und dachte sich, dass Franks Freude wohl eher davon rührte, dass er es geschafft hatte, etwas Totgeglaubtes wieder in Gang zu bringen. Denselben Effekt hätten wohl auch eine alte Uhr oder ein defektes Radio ausgelöst, die unter seinen Händen wieder zum Leben erwacht wären. In dem Bereich hatte er seine Männlichkeit bewiesen, jetzt wollte sie die anderen Seiten davon spüren. Sie stellte sich vor ihn hin und öffnete ihren Morgenmantel, um ihn mit ihren Gott gegebenen Spielzeugen von seiner Eisenbahn abzulenken. Es funktionierte. Und auch in den folgenden Monaten gelang es ihr noch, seine Leidenschaft immer wieder in andere Bahnen zu lenken.

Alles änderte sich, als sie schwanger wurde. Er küsste sie nur noch flüchtig, rührte sie nicht mehr an. Wenn er von der Arbeit nach Hause kam, verschwand er nach dem Abendessen sofort in dem kleinsten Zimmer ihrer Wohnung, das er jetzt für seine Eisenbahn hergerichtet hatte. Immer mehr Zubehör, Schienen, Häuser, Säcke mit Gips, Bretter und anderes Zeug schleppte er in den Raum, der eigentlich als Kinderzimmer gedacht war. Sie traute sich nicht, ihn darauf anzusprechen. Dafür war noch Zeit, wenn das Baby erstmal da war – und sicher würde sich dann auch sein Verhalten wieder ändern.

Sie selbst war nur einmal in dem Zimmer gewesen, bevor es seins wurde. Am Anfang ihrer Schwangerschaft, als ihr vor dem Fernseher langweilig wurde und sie ihn vermisste, war sie zu ihm gegangen. Er hatte einfach nur auf einem Stuhl in der Mitte des kleinen quadratischen Raumes gesessen. Die Lok aus seiner Kindheit nachdenklich ans Kinn gedrückt, blickte er auf die aufgeschlagenen Modellbahnzeitschriften auf dem Boden und sagte mehr zu sich selbst als zu ihr: „Weißt Du, ich denke, ich werde hier nicht die alte Eisenbahn aufbauen. Mit den digitalen Möglichkeiten heute kann ich etwas wirklich Großes schaffen, um Fahrbetrieb zu machen.”
Es war das erste Mal, dass er dieses Wort benutzte – und der Moment, wo das Spiel zur Besessenheit wurde. Ihrer Weiblichkeit hatte er an diesem Abend das erste Mal widerstanden.

Sechs Monate vergingen. Elke arbeitete nicht mehr und verbrachte den ganzen Tag zu Hause, während Frank gleich nach Arbeit und Abendessen in seiner Bahnstube verschwand. Manchmal mied er Elkes Gesellschaft auch beim Essen und nahm seinen Teller mit zu den Zügen. Inzwischen hatte er sich sogar eine kleine Schlafcouch in sein Eisenbahnzimmer gestellt, um die Nächte und die Wochenenden dort ganz und gar verbringen zu können. Seine Frau sah ihn nur noch wenige Augenblicke am Tag. Und er schloss die Tür immer ab, wenn er wegging.

An dem Morgen, als er sie wütend angeschrien hatte, weil sie den Ernst seines Hobbys verkannte, verließ er die Wohnung so eilig, dass er sein Eisenbahnzimmer nicht verschloss. Die Tür stand einen Spalt offen – einer Einladung für Elke gleich, in die Tiefen von Franks Obsession einzutreten.

Dunkelheit empfing sie, als sie den ersten Schritt ins Zimmer tat. Die schweren Gardinen vor den Fenstern ließen kein Licht herein, und erst das Klicken des Schalters, den Elkes Finger an der Wand fanden, offenbarte, dass dies wohl niemals ein Kinderzimmer werden würde.

Gebirge, Täler, Brücken, Seen, Städte und Straßen – was hier in den letzten Monaten aus dem Nichts gewachsen war, ließ sie erzittern. Frank hatte all seine Leidenschaft in diesen Raum gesperrt, und ihn Zentimeter für Zentimeter in seine eigene Welt verwandelt. Eine Welt, in der er nicht Ehemann und Vater war, sondern Gott. Wo das Leben so war, wie er es wollte – und wo es nichts gab, was ihm Angst machen konnte. Wohl deshalb teilte er seine Begeisterung für die Modellbahn auch nicht mit anderen. Er war keinem Verein beigetreten, tauschte sich nicht mit Gleichgesinnten aus, er hatte außerhalb seiner Arbeitsstelle jede Form von menschlichen Kontakten eingestellt.

Elke ließ den Finger über eine saftig-grüne Wiese wandern, berührte ein kleines Auto auf der Straße und sog mit großen Augen die Perfektion dieses kleinen Universums auf, während sie es Schritt für Schritt erkundete. Und dann stolperte sie ausgerechnet über die kleine Lok aus Franks Kindheit.

Für ihn war der kleine Triebwagen so etwas wie ein Glücksbringer, ein Fetisch geworden, den er in der Hand halten musste, wenn er über neue Wege und Möglichkeiten brütete, seine Anlage zu verfeinern. Er hatte die Lok gestern Abend dort auf den Boden gestellt, wo die Landschaft noch nicht ganz optimal ausgestaltet war. Für ihn kein Problem, wusste er doch immer, wo sie war.

Es knackte, als Elke darauf trat – und dann rutschte das Spielzeug mit ihrem Fuß darauf auf dem Teppich weg. Sie fiel nach hinten, ruderte mit den Armen, schaffte es jedoch nicht, ihr Gleichgewicht zu halten. Als sie in Franks Welt stürzte, Bäume und Häuser umriss, Figuren und Autos unter sich begrub, krachte es ohrenbetäubend. Und dann brach sie mit dem Gewicht einer werdenden Mutter durch das Fundament der Landschaft. Der Aufschlag auf den Fußboden raubte ihr für einen Moment den Atem, während Plastikfetzen, Schienenreste und Gipsbrocken auf sie regneten.

Hilflos wie ein auf den Rücken gedrehter Käfer blieb sie mit geschlossenen Augen liegen. Sie konnte, wollte sich einfach nicht bewegen, weil sie Angst hatte zu sehen, was um sie herum geschehen war. Dann hörte sie die Haustür.

Frank war von seinem Weg zur Arbeit noch einmal zurückgekehrt. Ihm war eingefallen, dass er sein Zimmer nicht abgeschlossen hatte. Er stand im Raum, bevor sie wieder auf den Beinen war.

Vor ihm kniend blickte sie ihn verlegen lächelnd an. Seine Augen fanden nicht seine Frau, sondern den kaputten Teil seiner Anlage, schickten die Bilder des Chaos und der Zerstörung in seinen Kopf, wo sie zu blinder Wut wuchsen. Dann blickte er Elke an – und sie konnte sehen, wie sich Gedanken des Hasses ihren Weg nach außen fraßen.

Seine Besessenheit für dieses Spielzeug, all die Stunden, Tage, Monate, die er damit verbracht hatte, hatten ihn vergessen lassen, dass es seine Frau gab, dass sie weit mehr war, als nur jemand, der ihm das Essen kochte. Er sah in ihr nur eine Störung in seiner sonst so perfekten Welt – die sie jetzt vernichtet hatte.
„Schatz, es tut mir leid. Ich bin gestolpert. Und ...”
Frank hörte sie nicht. Er hatte sie an den Armen gepackt und erstickte jedes weitere Wort mit seinem harten Griff, während er sie brutal nach oben riss. Seine rechte Hand fand den kleinen Hammer, den er für die Schienennägel nutzte – und schmetterte ihn mit einem harten Schlag auf Elkes Kopf. Verletzt aber noch bei Sinnen versuchte sie zurückzuweichen, doch er hielt sie immer noch mit der linken Hand am Arm fest, zog sie wieder zu sich heran, während er erneut mit dem Hammer ausholte. Und zuschlug. Und noch einmal.

Erst als Elkes Körper schwer in sich zusammensackte, ließ er von ihr ab. Sie fiel leblos zu Boden, das eben noch so hübsche Gesicht eine blutige, breiige Masse aus Haut, Haaren und Knochen. Wann sie ihren Widerstand aufgegeben, wann sie das letzte Mal geatmet hatte, konnte Frank nicht sagen. Er hatte minutenlang blind vor Zorn auf sie eingeschlagen, sich nicht um ihre Schreie, ihr Wimmern gekümmert. Sie würde sich nicht mehr an seiner Anlage vergreifen, jetzt gehörte seine Welt nur noch ihm.

Von Wahnsinn getrieben schaltete sein Kopf auf eiskalte Kalkulation um. Er zog eine große Plastiktüte aus dem Stapel unter seiner Anlage und zerrte sie über den Kopf seiner toten Frau. Schwerfällig schleppte er die Leiche ins Schlafzimmer und wuchtete sie aufs Bett. Ein letzter Blick, dann schloss er die Schlafzimmertür. Seine Gedanken waren bereits wieder bei seiner Eisenbahn. Es gab einiges zu tun, viel zu reparieren. Doch er würde es neu machen, besser.

Er ging an dem Tag nicht zur Arbeit, rief auch nicht an, um sich krank zu melden. Er wollte keine Sekunde verschwenden, fing sofort an, zu putzen und seine Ordnung wieder herzustellen. Spät in der Nacht fiel er müde auf die Schlafcouch neben seiner Anlage und schlief sofort ein.

Er stand allein auf dem so liebevoll gestalteten Hauptbahnhof seiner Modellbahn, als der Zug einfuhr. Die Waggons kamen zum Stillstand, doch noch bevor er eine Tür öffnen konnte, setzte sich der Lindwurm aus Metall und Kunststoff bereits wieder in Bewegung, nahm Fahrt auf und war bald aus seiner Sicht verschwunden. Als er den Blick wieder dem Bahnsteig zuwandte, stand Elke dort. Und sie hielt ein kleines Mädchen an der Hand.
„Hallo Frank, darf ich Dir Deine Tochter vorstellen?” Elkes Stimme war nur ein Atmen, eine Brise von Worten, die leise an sein Ohr drang.
„Sie hat leider keinen Namen, weil sie nie geboren wurde. Wirklich schade, sie hätte uns viel Freude bereitet.”
Frank sah Elke an, dann das kleine Mädchen – und verstand nicht, was hier vorging.
„Du träumst. Natürlich wieder von Eisenbahnen”, gab ihm Elke lächelnd die Antwort. „Ist ja auch eine wirklich schöne Anlage, die Du da gebaut hast. Ich wünschte nur, Du hättest mehr davon mit mir, mit uns geteilt.”
„Meine Eisenbahn teilen? Du siehst doch, zu was das geführt hat.” Frank hatte seine Stimme erhoben. Auch im Traum würde er nicht auf die Idee kommen, seine eigene kleine Welt aufzugeben.
„Du hast uns getötet. Für ein Spielzeug. Mit der alten Modellbahn haben wir uns so etwas wie einen bösen Geist ins Haus geholt – und der hat von Dir Besitz ergriffen. Du bist besessen, Frank. Und nicht mehr zu retten.”
Langsam schwebten Elke und seine kleine Tochter über den Bahnsteig auf ihn zu, streckten ihre Arme aus, während ihre Gesichter zerflossen und zu konturlosen Flächen wurden.

Als er aufwachte, hörte er aus dem Wohnungsflur eine Stimme: „Er war seit drei Tagen nicht im Büro. Nicht, dass seine Kollegen ihn vermissen würden. Es war eher so, dass ein Haufen Arbeit liegen geblieben ist – und das hat seinem Chef Kopfzerbrechen bereitet.”
„Muss ja ziemliches Kopfzerbrechen sein, wenn er gleich die Polizei schickt”. Frank erkannte die Stimme des Hausmeisters, der andere war scheinbar ein Polizist.
„Als hätte er es geahnt”, antwortete der Beamte. „Sie haben ja eben selbst einen Blick ins Schlafzimmer geworfen.”
„Grauenvoll. So eine hübsche, junge Frau. Und hochschwanger. Warum hat er das bloß getan?”
„Das werden wir wohl erst erfahren, wenn wir ihn gefunden haben. Es sieht aus, als hätte er die Wohnung nach dem Mord Hals über Kopf verlassen.”

„Fahrbetrieb, Frank. Jetzt kannst Du für immer beim Fahrbetrieb auf Deiner geliebten Anlage sein”, bohrte sich Elkes leise Stimme aus der Luft in seine Gedanken.
Frank wollte aufspringen, doch er konnte seine Beine nicht bewegen. Keine Reaktion, als er seine Arme hob. Aber er war wach, er hörte doch, was die Männer auf dem Flur sprachen. Plötzlich wurde es heller um ihn herum, seine Augen funktionierten wieder, erst verschwommen, dann ein klares Bild.

Er stand auf dem Bahnhof seiner Anlage. Sprachlos, leblos, festgefroren, ein Plastikmännchen. Frank schrie. Doch niemand hörte ihn.
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Don't think

Version vom 16. 02. 2015 17:12

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Igor Isetta
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Vielen Dank für dieses herzliche Willkommen. Hab noch mal fix ein fehlendes Wort eingefügt, daher jetzt eine zweite Version.

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