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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Fantasie und Wirklichkeit
Eingestellt am 22. 01. 2003 17:10


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Ruedemann
Festzeitungsschreiber
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Phantasie und Wirklichkeit

Es war wieder einer jener Tage, an denen ich mich selbst nicht leiden konnte. NatĂŒrlich, typisch fĂŒr mich, ein Sonnabend.
Diesem wunderschönen sonnigen und windstillen Tag war eine total unbefriedigende Nacht vorausgegangen. Mein Ludwig war am Abend zu seinem Stammtisch gewesen und ich langweilte mich zu Hause. Das Fernsehprogramm interessierte mich nicht, lesen mochte ich nicht und seit wir das eigne Haus bezogen hatten, konnte ich nicht mal mehr mit der Nachbarin quatschen. Mißgelaunt wartete ich auf meinen Mann. HĂ€tte ich das nur nicht getan! Er kam angetorkelt und konnte nur noch ins Bett fallen. Total verĂ€rgert kroch ich allein auf mein Lager und pflegte mein Selbstmitleid.
Plötzlich hörte mein lieber Mann auf zu schnarchen. In seinem benebelten Hirn war der Wunsch entstanden, mit mir zu schlafen. Lustlos ließ ich mich begrapschen. Seine großen und jetzt gefĂŒhllosen HĂ€nde packten meine BrĂŒste. Anstatt sie liebevoll zu streicheln, zerdrĂŒckte sie der Grobian fast. Nur mit MĂŒhe fand seine rechte Hand meine KrĂ€uselhaare. Derb und plump steckte mir mein besoffener Liebhaber den Mittelfinger ins Loch. Dabei zwickte er noch den Kitzler mit ein und ziepte fĂŒrchterlich. Meine Proteste erreichten ihn nicht.
Er rollte sich auf mich und zwang mir mit seinem Knie meine Beine auseinander. Es war wohl mehr Zufall, daß er sofort meine Öffnung fand. Auf der Stelle ließ er sein dickes Ding in mich reinfahren. Ich hatte gerade beschlossen, Gefallen an der Sache finden zu wollen, da hatte der Kerl schon voll abgespritzt. Das letzte Zucken war noch nicht abgeebbt, da brach er auf mir zusammen und fing sein Schnarchkonzert wieder an.
Ich hĂ€tte heulen mögen vor Wut. Diese Wut nahm ich mit in den Schlaf und wachte morgens wieder auf damit. Am Ufer unseres Stausees hoffte ich, meinen Ärger loszuwerden.




Die Wiese war in dieser Vormittagsstunde noch nicht sehr belebt. Die meisten MĂ€dels brieten mit freiem Oberkörper in der Sonne. Ihre öligen Leiber glĂ€nzten wie die Augen der zwei oder drei PĂ€rchen, die hemmungslos knutschten. Weiter zum Wasser hin lag ein Junge auf dem RĂŒcken. Sein MĂ€dchen hatte die Bauchlage eingenommen und seinen Kopf auf den Bauch des Jungen gebettet. Ihre langen roten Haare verdeckten Einzelheiten. Obwohl ich nicht sehen konnte, was dort passierte, verriet mir ihr nickender Kopf und der Gesichtsausdruck des Jungen das Geheimnis. Seine Hand verfing sich hoffnungslos in ihrem mehr als knappen Tanga und in mir stieg abgrundtiefer Neid auf.
Vor soviel offen gezeigter Fleischeslust zog ich mich auf meine vor fremden Blicken sicher abgeschirmte LiegeflĂ€che zurĂŒck. Nicht, daß ich prĂŒde bin, aber fremden Sex konnte ich heute nicht ertragen.
GewohnheitsmĂ€ĂŸig warf ich noch einen Blick in die Runde, bevor ich meine HĂŒllen fallen ließ und der Sonne meinen nackten Körper anbot. Ich ließ mich in das sonnendurchglĂŒhte Gras sinken und sĂ€uselte leise in einen angenehmen Schlummer.
Ich trĂ€umte und spĂŒrte dabei, wie die Sonne auf meiner Haut brannte, ein warmer Wind meinen Körper zĂ€rtlich umspielte und feine Wasserspritzer mich benetzten.
Jemand hatte die BlĂŒten der wilden Heckenrosen zerpflĂŒckt und mir aus den BlĂŒtenblĂ€ttern einen BH auf die bloße Brust gelegt. Unendlich behutsam streichelten mich Grashalme. Aus den GrasĂ€hren rieselten feine reife Samen auf meinen Bauch, auf meine Schenkel und verwoben sich mit meinen Schamhaaren zu einem warmen kuscheligen Nest.
Ein paar ganz kecke und vorwitzige Halme drÀngten sich neugierig in meine Spalte und krochen sogar in den von Ludwig so arg maltrÀtierten Eingang.
Plötzlich hatte ich das GefĂŒhl, an den Boden gepreßt zu werden, was ich seltsamerweise als angenehm empfand. Das Kitzeln der Grashalme war intensiver geworden, fordernder. Sie schienen hĂ€rter geworden zu sein. Der eine oder andere pikte in die Polsterung um meinen Grotteneingang. Mich schien etwas auszufĂŒllen. Eine unerklĂ€rliche beinahe schmerzhafte Spannung hatte von mir Besitz ergriffen und dennoch fĂŒhlte ich mich leicht und ausgeglichen.
Nur sehr langsam kam ich in die Wirklichkeit zurĂŒck. Dieses wunderschöne GefĂŒhl der Seligkeit wollte ich aufheben. Endlich schlug ich die Augen auf und wußte nicht, ob ich erschrocken oder erstaunt sein sollte.
Meine Brust bedeckten zartrote und rosa BlĂŒtenblĂ€tter der wilden Rose. Mein Schamhaar war durchwebt mit Gras, der bloßgelegte Kitzler schmiegte sich wie ein Vögelchen ins Nest. Aus meinen Leibesöffnungen schauten Grashalme, die teilweise zerdrĂŒckt oder abgeknickt waren. Die FlĂŒssigkeit, die zwischen meinen Beinen hervorquoll, identifizierte ich als eine Mischung meiner eignen Absonderungen und mĂ€nnlichem Sperma.
Es verging eine endlos lange Zeit, bis ich begriff, ich hatte nicht getrĂ€umt. Hier hatte wirklich ein Mann mit mir geschlafen und mich sehr glĂŒcklich gemacht. Dieses schöne und große GefĂŒhl habe ich mir aufbewahrt. Wem ich es verdanke und wie die ganze Sache zugegangen ist, weiß ich bis heute nicht. Ich hoffe aber, daß sie sich wiederholt.

__________________
Kopfhund zu sein ist manchmal auch unangenehm.

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kaffeehausintellektuelle
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ich musste lachen ĂŒber diese und jene formulierung. aber erotisch? nein, erotisch fand ich das nicht. aber ich bin ja nur eine von vielen hier. und ich gönn es anderen schon, dass sie bei grottenöliger fleischeslust kommen.

die kaffeehausintellektuelle

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Ruedemann
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Tausend Dank und einige Fragen


Hallo, kaffehausintellektuelle

Der Erste Puffer ist gegessen. In Öl gebraten, ohne Kaffee.
Offenheit ist gut, aber wie wÀrs mit Nachhilfe? Was stört?
Sind es Begriffe wie "Grotteneingang" oder "Loch"? Ist die Sprache zu direkt? Was wirkt auf Dich und damit auf den Leser erotisch?
__________________
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kaffeehausintellektuelle
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Guten Tag

Ich wird versuchen, deine fragen zu beantworten, auch wenn das nicht leicht ist.
Ja, zum teil sind es die worte, es ist aber nicht ihre direktheit, die mich nicht erotisieren, sondern ihre abgedroschenheit. Ölige leiber, knappe tangas (na ja, ich frag mich immer, ob frauen sich darin wirklich wohl fĂŒhlen), offen gezeigte fleischeslust, blĂŒtenblĂ€tter auf der brust, und ja, natĂŒrlich die grotte mitsamt ihrer öffnungen.

Zum anderen teil ist es der versuch, als mann weibliche sexualitĂ€t zu beschreiben. Mag sein, dass ich einfach nicht gut genug bin, aber ich wĂŒrde mich nicht trauen, zu beschreiben, was in einem mann vorgeht – zu fremd sind diese wesen fĂŒr mich.

Was fĂŒr mich erotisch ist? Oh gott, das ist schwer zu beantworten. Je lĂ€nger ich erotische geschichten lese und auch schreibe (ein kleiner hinweis ! ! lĂ€chelt) umso mehr langweilen mich geschichten, in denen detailliert sexgeschehen beschrieben wird. Nicht, weil ich prĂŒde bin. Einfach, weil es so wenig sensationell und neu ist. Weil meistens die stimmungen nicht wirklich rĂŒber kommen. Je lĂ€nger ich erotische geschichten lese und schreibe (zum zweiten), umso mehr liebe ich witzige geschichten. Oder traurige. Skurrile. Geschichten, in denen die erotik die geschichte stĂŒtzt und nicht allein im mittelpunkt steht.

Ein eingezwickter kitzler ist nur erotisch, wenn man ein bisschen masochistisch veranlagt ist. er ließ sein dickes Ding in mich reinfahren .... na ja. Und dann beginnt sie auch noch gefallen an der sache zu finden. UnerklĂ€rlich, die frauen.
Und letzte zuckungen erinnern mich eher an den tod als an sex und turnen nicht wirklich an.

Lachen musste ich ĂŒber deine affinitĂ€t zu weiblichem schamhaar, aus denen du sprachlich nester baust. Oder der von ludwig maltrĂ€tierte eingang.

Ja, das wars auch schon wieder. Aber wie gesagt, geschmÀcker sind verschieden und das ist gut so.

Die kaffeehausintellektuelle, gönnerhaft



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Ruedemann
Festzeitungsschreiber
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Hallo, Kaffeehausintellektuelle,
ich hatte an dieser Stelle schon eine detaillierte Antwort stehen. Als [höflicher] Mann (und deshalb ein Dir "zu fremdes Wesen"), löschte ich sie. Ich werde versuchen, den rationellen Kern Deines Beitrages zu finden und zu nutzen, auch wenn es schwer wird.
Hab Dank fĂŒr Deine MĂŒhe.
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kaffeehausintellektuelle
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ach ruedemann
ich hÀtte gern die unhöfliche detaillierte antwort. ich halt das schon aus.

liebe grĂŒĂŸe
die kaffeehausintellektuelle

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