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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Fantasien
Eingestellt am 14. 12. 2012 23:59


Autor
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Schattenm├Ądchen
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Oct 2012

Werke: 9
Kommentare: 2
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Es war Samstag und ich besuchte meine beste Freundin in der Eifel. Wir hatten uns schon l├Ąngere Zeit nicht mehr gesehen, so dass wir vor einer Woche ausgemacht hatten, dass wir uns dieses Wochenende treffen w├╝rden.
Ich parkte das Auto vor ihrem Haus und ging mit gro├čen Schritten auf die Haust├╝r zu. Sobald ich geklingelt hatte, h├Ârte ich auch schon das Bellen von Pepper, ihrer H├╝ndin. Ich konnte durch die Glast├╝r sehen, wie Pepper angerannt kam.
"Die T├╝r ist offen.", h├Ârte ich Siri rufen.
Ich zog an der T├╝r und wurde sogleich von Pepper freudig begr├╝├čt.
"Hey Pepper. Na? Du bist so eine Liebe."
Ich fuhr mit meiner Hand mehrfach ├╝ber ihr Fell, bevor ich mich entschied ins Haus hinein zu gehen und Siri zu suchen.
"Siri? Wo bist du?"
"Im Atelier.", h├Ârte ich sie von der oberen Etage runter rufen.
Ich zog meinen Mantel aus und legte ihn ├╝ber den Stuhl, der rechts von mir stand. Ich ging die Treppe hinauf und schaute mich um.
"Du kannst echt gut malen."
Siri drehte sich um. Sie l├Ąchelte.
"Danke. Sch├Ân das du gekommen bist."
"Klar, ich h├Ątte das um nichts auf der Welt vergessen oder verschoben oder sonst desgleichen."
Ich musste auf einmal voll los lachen.
"Was ist denn mit dir los?", fragte mich Siri mit komischen Blick.
"Du hast voll den Farbklecks im Gesicht."
Siri druchschritt den Raum diagonal zur anderen Seite, wo ein Spiegel hing und betrachtete ihr Gesicht im Spiegel.
Jetzt fing sich auch an zu lachen.
"Komm, ich hab Kaffee gemacht. Willst du eine Tasse w├Ąhrend ich mein Gesicht s├Ąubere?"
"Klar, gerne."
Siri ging an mir vorbei und die Treppe hinunter in die K├╝che. Ich folgte ihr wortlos und immer noch mit einem L├Ącheln im Gesicht.
"Willst du Zucker und Milch?"
"Ja, aber lass ruhig. Ich mach das schon. Geh du lieber und wasch dein Gesicht."
"Ist gut."
Ich r├╝hrte meinen fertigen Kaffee schlie├člich und setzte mich auf den Boden neben Pepper. Sie legte ihren Kopf in meinem Scho├č und ich kraulte ihr den Kopf.
Auf einmal stand Pepper ruckartig wieder auf und lief zur Terrassent├╝r hinter.
"Sag mal, Siri. Warst du schon mit Pepper heute draussen? Ich glaube, sie muss mal."
Siri kam in das Zimmer und half mir beim aufstehen.
"Nein, noch nicht. Aber wir k├Ânnen ja jetzt zusammen raus gehen. Wir w├╝rden aber durch den Wald hinten gehen."
"Klar, k├Ânnen wir machen. Lass mich nur kurz meinen Mantel holen."
Wir zogen uns unsere M├Ąntel und Schuhe an und gingen mit Pepper hinaus ins Freie. Nach kurzer Zeit erreichten wir den Wald. Ich b├╝ckte mich, hob einen Ast hoch und warf ihn mit viel Schwung geradeaus von mir weg. Sofort rannte Pepper dem fliegenden Ast hinterher. Als sie dann mit einem viel gr├Â├čeren Ast im Maul zur├╝ck kam, mussten Siri und ich lachen.
"Siri? Dort hinten ist ein Baum umgefallen. Wollen wir uns drauf sitzen?"
"Klar. Aber steig nicht auf die Pilze."
"Das du mir das immer vorhalten musst. Das ist mir bis jetzt nur dreimal passiert."
Wir mussten wieder lachen.
Als wir uns schlie├člich hingesetzt hatten, redeten wir noch ein bisschen ├╝ber die vergangene Zeit.
"Siri? Was w├Ąre jetzt eigentlich, wenn uns jemand beobachten w├╝rde?"
"Wie meinst du das?"
"Na ja, nehmen wir an, etwas weiter hinter uns, ist ein Serienm├Ârder und er w├╝rde uns beobachten. Er w├╝rde sich langsam und so leise wie m├Âglich von hinten an uns ran schleichen. Er w├╝rde mich bewusstlos schlagen und dich w├╝rde er erh├Ąngen. Wenn ich wieder zu Bewusstsein kommen w├╝rde, w├╝rde ich dich vor mir h├Ąngen sehen. Deinen leblosen K├Ârper. Mittlerweile hat er auch Pepper umgebracht. Ich bin ganz alleine mit ihm. Er w├╝rde mich qu├Ąlen und mich schlie├člich auch noch umbringen. Oder ich werde erh├Ąngt und du wirst gequ├Ąlt und anschlie├čend umgebracht."
"H├Âr auf, das wird doch nie passieren."
Auf einmal ert├Ânte weiter hinter von uns ein Ger├Ąusch von einem kaputt getretenden Ast.
"Wollen wir gehen?"
Ich stimmte Siri zu und wir gingen schnell von dem Ort weg nach Hause.

__________________
~ Schattenm├Ądchen ~

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eisblume
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Schattenm├Ądchen,

ich wei├č ja inzwischen, dass es sich hier um eine selbsterlebte Geschichte handelt.
Solche Geschichten einer Leserschaft n├Ąher zu bringen, finde ich immer ├Ąu├čerst schwierig. Der Leser kennt dich und deine Freundin nicht, war in der Situation nicht dabei und wenn du im nun eine 1:1-Version lieferst, ist das oft einmal nicht wirklich spannend und interessant. Es gilt also, den Leser so daran teilhaben zu lassen, als w├Ąre er mittendrin.
Mit deiner Geschichte ist dir das jetzt nicht so recht gelungen.

Ich meine, gut die erste H├Ąlfte geh├Ârt gek├╝rzt und gestrafft. Die Freundinnen haben sich lange nicht gesehen, ok, aber daf├╝r reicht ein Satz, es muss nicht ausgewalzt werden, wann sie ausgemacht haben, sich zu sehen. Auch muss meiner Meinung nach nicht Schritt f├╝r Schritt das Wiedersehen dokumentiert werden, es ist z.B. (in dem Fall) nicht wichtig, ob es Milch und Zucker zum Kaffee sein soll.

F├╝r mich f├Ąngt die Geschichte erst dann an, als die beiden auf dem Baumstamm sitzen. Und kaum f├Ąngt es an, ist es schon wieder vorbei. Ich meine, da k├Ânntest du wirklich etwas draus machen, die Idee finde ich jetzt wirklich cool. Dazu noch ein anderer Titel, z. B. etwas wie "Der Tod lauert hinter jedem Baum" und schon wirkt es spannender. Du m├╝sstest jetzt auch gar nichts dazu erfinden, sondern einfach mehr die Sinne der Leser ansprechen, sie mitgruseln/mitfiebern lassen, dass sie am Ende wirklich das Gef├╝hl haben, jede Sekunde springt einer hinter einem Baum hervor und meuchelt die beiden.

Vielleicht magst du es ja mal mit einer ├ťberarbeitung versuchen. Selbst, wenn es nicht auf Anhieb klappt, n├Ąherst du dich eben St├╝ck f├╝r St├╝ck an.

Liebe Gr├╝├če
eisblume

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