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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Fass dich an
Eingestellt am 22. 08. 2002 19:56


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Danny
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jul 2002

Werke: 4
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Fass dich an

Ich schleppte das Gepäck hinauf in mein Zimmer. Meine Eltern und ich fuhren jedes Jahr zum Bauernhof der Geers, und ich bekam das Einzelzimmer im ersten Stock. Meine Eltzern lagen gegenüber. War mir auch recht so.
Gleich nach unserer Ankunft gab es einen Begrüßungsdrink. Frisch gemolkene und lauwarme Milch mit einer dicken Fettschicht obendrauf. Die Bäuerin überreichte mir ein Glas, in dem die Milch eines ganzen Kuheuters Platz gefunden hätte. Sie trug wie immer ihre blauweißkarierte Küchenschürze. Ich konnte nicht ausmachen, welches Rot mehr glühte, das ihrer runden Wangen oder das ihrer Knubbelnase. Herr Geers trug seine Arbeitsstiefel, die mit der dicken Schlammschicht unter den Sohlen. Seine Fußspuren waren im ganzen Haus verstreut, und auch diesmal gab es deswegen eins mit dem Küchenhandtuch auf die Mütze.
In jenem Jahr war ich fünfzehn. Fünfzehneinhalb. Meine Klamotten, die ich trug, hatten sich verändert.

„Du siehst gut aus, Shanti, so... ich weiß nicht....“
„Älter“, ergänzte Herr Geers. Er rieb sich die grauen Bartstoppeln an seinem Kinn. Es saß auf einer speckigen Halsfalte.
„Ja, älter und hübscher“.
Ich zerrte an meinen Strümpfen und zog meinen Sommerhut tiefer in die Stirn.
„In einer Stunde gibt es Abendessen.“
„Dann haben wir noch genügend Zeit, uns frisch zu machen“, sagte meine Mutter. „Und Du, Shanti, zieh Dich um!“

Nach dem Abendessen folgte ich Herrn Geers in den Kuhstall. Er führte die Kühe zu den Melkmaschinen und ließ mich dabei zusehen.
„Sie sehen richtig erleichtert aus an den Maschinen“, sagte ich und rückte näher, damit ich die Milch durch die Schläuche fließen sehen konnte. Die Kühe standen oberhalb auf einer Vorrichtung. Ihre Euter baumelten direkt vor meinen Augen.
„Oh, scheiße“, fluchte ich. Ich hatte mich zu sehr vorgebeugt und mein Kleid mit Kuhmist verdreckt.
„Gibt Schlimmeres“, ertönte eine Stimme hinter mir. Es war Tom. Der Sohn von nebenan.
Er schlenderte in alten Jeans und einem Karohemd in den Stall. Er war mittlerweile zwei Köpfe größer als ich. „Wieder im Lande?“, grinste er. Sein dunkles Haar klebte an seinen Schläfen. Er roch nach Pferdemist. „Du hättest im Kuhstall kein Kleid anziehen sollen.“ Er grinste.
Ich zuckte mit den Schultern. „Du arbeitest noch?“
„Ich hab noch keinen Feierabend“, sagte er. „Mein Vater hat sich so ´nen blöden Ischiasnerv eingeklemmt. Mindestens einmal im Monat. Dann liegt er für eine Woche flach. Jetzt bleibt fast alles an mir hängen. Die Pferde, der Hof.“ Er stöhnte.
Ich betrachtete seinen Körper. Letztes Jahr konnten wir uns beim Reden noch in die Augen sehen.
„Hast du Lust auf einen Tee?“
Ich nickte. Wir gingen zum Hof der Waidfels und setzten uns in den Clubraum neben der Reithalle. Der Raum war leer, nur der Geruch von gegerbtem Leder und Schweiß lag in der Luft.
„Habt ihr keine Gäste dieses Jahr?“ fragte ich.
„Mehr als genug. Die meisten hocken im Fernsehraum und gucken Der Pferdeflüsterer.“
Ich setzte mich an einen kleinen Tisch neben dem Glasfenster und hatte freien Blick auf die Reithalle.
Tom brachte Tassen, Teebeutel und eine Kanne mit heißem Wasser.
„Du bist älter geworden“, sagte er.
Sein Blick wanderte von meinem Haar, über mein Gesicht und tiefer. Auf meinen Brüsten blieb er hängen. Wo auch sonst?
„Viel größer“, sagte er.
Wir tranken unseren heißen Tee und merkten, dass uns schnell der Gesprächsstoff ausgegangen war. Die Unbefangenheit der letzten Jahre war vorbei.

Am nächsten Morgen weckte mich die Sonne, die durch das Fenster schien. Ich sprang aus dem Bett, zog mich an und machte eine Katzenwäsche. Mein Magen knurrte vor Hunger. Zuhause kriegte ich vor zwölf Uhr nicht einen Bissen runter. Ich rannte die Treppe hinunter, es roch nach Brötchen und frischem Kaffee. Die letzten drei Stufen nahm ich mit einem Sprung, kam aus dem Gleichgewicht und stolperte durch den Flur, bis vor die Tür des Essensraumes. Ich kam erst zum Stehen, als ich jemanden anrempelte, einen Jungen, einen halben Kopf größer als ich. Er fing mich auf und sah mich an.




„Tut mir leid“, sagte ich und strich mir mein Haar aus der Stirn. Er sagt nichts, lächelte und ging an mir vorbei. Wie peinlich. Und das am ersten Tag!

Meine Eltern saßen auf dem gewohnten Platz, im linken Teil des Raumes, direkt neben dem Fenster.
„Guten Morgen, Kellie“, sagte mein Vater. „Kleine Bruchlandung gehabt?“
„So schlimm war es auch wieder nicht“.
„Kakao oder Kaffee?“ fragte meine Mutter.
„Oder lieber Tee, für die Nerven?“ meinte Vater.
„Erst mal möchte ich was Essen.“ Ich griff nach dem Brotkorb, doch er fiel mir aus der Hand, als mein Vater rief: „Da ist er wieder. Hast dem Bengel wohl doch nicht alle Knochen gebrochen!“
Dampfender Kaffee floss über den Schoß meines Vaters. Der Brotkorb war vom Tisch geflogen und hatte Vaters Kaffeetasse mitgerissen. Er schrie und meine Mutter betupfte die Flecken mit ihrer Serviette.
„Was macht ihr auch für ein Theater darum!“ Ich schnappte mein Brötchen und lief hinaus. Der Junge sah zu mir herüber, doch ich ging an ihm vorbei. Aus dem Blickwinkel konnte ich seine großen, hellblauen Augen funkeln sehen.

„Kommst du mit, Shanti? Ich reite den Hang hinauf. Wir könnten am Waldrand ein Picknick machen?“
Tom hielt stolz einen prallgefüllten Korb in der Hand.
„Hast ja eh alles durchgeplant. Warum nicht?“
Er führte einen frisch gestriegelten Connemarawallach aus dem Stall und drückte mir die Zügel in die Hand.
„Kommst du allein rauf?“
Ich pfiff durch die Zähne und schwang mich in den Sattel. Wir bewegten uns im Schritttempo voran. Die Sonne brannte auf meinem Kopf und machte die Mücken hysterisch. Ich schwitzte mehr als mein Pony.
„Wie weit ist es noch?“
„Höchstens fünfzehn Minuten, dann sind wir da.“
„Bis dahin bin ich verdurstet.“

Nach einer halben Stunde hatten wir den Waldrand erreicht. Im Schatten der Bäume wurde es kühler. Ich lehnte mich an einem Baumstamm und sah zu, wie Tom die Brote, Obst, Eier und Getränke auspackte.
„Musst du heute nicht deinem Vater helfen?“
„Nein, zweimal die Woche hilft uns ein Auszubildender aus der Stadt. Er kommt gut allein zurecht. Möchtest du Saft?“
Ich griff nach der Wasserflasche und setzte mich tiefer in den Schatten.
„Eine kalte Dusche täte jetzt gut.“ Ich schob mein Shirt hoch und ließ meinen Bauch vom Wind trocknen.
„Hättest dir nen Bikini mitnehmen sollen.“
„Nein, danke, damit du mir die ganze Zeit auf den Arsch glotzt?!“
„Bist du sauer auf mich?“
„Noch nicht.“
„Du bist hübsch geworden, richtig sexy.“
Tom rückte näher und lehnte sich neben mich an dem Baum. Er aß ein Wurstbrot und schmatzte.
„Du stinkst nach Salami!“
„Magst du keine Wurst?“
„Nein.“
„Ich hab auch Käsebrötchen eingepackt.“
„Hab keinen Hunger.“
„Einen Apfel vielleicht?“
„Bist du nur hier, um zu fressen?“
„Ja.“ Tom sah mich ratlos an. „Das gehört nun mal zu einem Picknick, obwohl, ich bin nicht nur zum Essen hier.“ Er warf sein angebissenes Brot ins Gebüsch und beugte sich zu mir herüber. „Darf ich dich küssen, Shanti?“
„Das reicht!“ Ich sprang auf und setzt mich auf mein Pferd.
„Was hab ich jetzt schon wieder falsch gemacht?! Das wolltest du doch, oder nicht? Sag schon, das hast du doch gewollt!“
„Du Dummkopf, man fragt nicht, sondern tut es! Du gehst mir echt auf die Nerven!“
Wir ritten zurück und redeten kein Wort. Irgendwann schlug Tom seinem Pferd die Sohlen in die Flanken und galoppierte davon. Mein kleines Pony konnte mit dem Tempo seines großen Kaltblüters nicht mithalten.
„Dann hau doch ab!“ fluchte ich.

Die Hitze war zum Ersticken. Ich setzte mich für eine Weile in den Schatten eines Apfelbaumes. Ringsum nur Feld und Wiesen. Einige hundert Meter weiter stand eine Hütte. Ihr Dach neigte sich zur Seite und hatte Löcher. Ich glaube, dass Land auf dem sie stand, gehörte den Geers. Die Fensterläden waren alle verschlossen, nur die Tür stand einen Spalt weit offen. Ich konnte mir gut vorstellen, dass Tom sich da drinnen versteckte und mich beobachtete.
Einer der Läden öffnete sich und ein blonder Lockenschopf schaute aus dem Fenster. Er kam mir bekannt vor. Es war der Junge von heute Morgen, den ich umgerannt hatte. Ich versteckte mich hinter dem Baumstamm, bis er die Läden hinter sich wieder zugemacht hatte. Ob er mit einem Mädchen zusammen ist? Vielleicht ist die dünne Trude bei ihm? Hab gehört, dass die schon mit Zwölf anfing, den Jungs einen zu Blasen. Als ich weiter reiten wollte, stellte ich fest, dass mein Pony abgehauen war. Toll, den ganzen weiten Weg zu Fuß latschen, dachte ich. Doch vorher machte ich noch einen Abstecher zu der Hütte.
Leise schlüpfte ich durch den Türspalt. Etwas Licht drang herein. Staub und jede Menge Dreck lagen in der Luft. Der Junge lag allein auf einem Sofa, mit geöffnetem Gürtel und halb herunter gezogenen Jeans. Er schlief , seine Hand ruhte auf dem Bauch. Der hat sich hier einen runtergeholt! Ich hielt mir die Hand vor dem Mund, um nicht laut loszulachen, und erschrak, als die Angeln der Tür quietschten. Tom steckte seinen Kopf durch den Schlitz. Ich rannte auf ihn zu und schubste ihn hinaus.
„Was treibst du hier?“ brüllte er.
„Das geht dich gar nix an!“
„Hast mit ihm gepoppt, was?!“
„Was fällt dir ein, mir hinterher zu spannen?!“
„Ich hab mir Sorgen gemacht, als dein Pferd alleine bei uns aufkreuzte.“
Ich senkte den Kopf.
„Kannst mit mir mitreiten. Komm, steig hinten auf!“
Ich setzte mich hinter Tom auf den Rücken des Pferdes und schlang meine Arme um seine Taille. Er roch nach Heu. Ich schloss die Augen und sah diesen Jungen vor mir, halbnackt und auf dem Sofa liegend. Ob er sich dort öfters befummelt? Ließe er mich wohl mal zusehen?

Meine Finger spielten mit Toms Hemdknöpfen.

Der blonde Engel bräuchte sich nur auf das Sofa zu legen, den Rest erledigte ich .
Ich würde ihm die Hosen aufmachen , sie hinab bis zu den Knien ziehen, sein harter Schwanz spränge hervor. Und jetzt fass dich an! sagte ich. So wie du es immer machst, wenn du alleine bist.

Meine Hände wanderten weiter hinab, zu Toms Reißverschluss, fühlten die dicke Beule.

Ich würde meine Hand um deine legen, mit der du onanierst und jede deiner Bewegungen verfolgen.

Tom stöhnte, meine Hand drückte zu.
Er brachte den Gaul zum Stehen und zog mich aus dem Sattel. Er küsste mich, knetete meinen wundgesessen Hintern, meine angespannten Brüste und zog mich auf die Wiese.
Diesmal fragte er nicht, darf ich?

__________________
"Chancen gehen nie verloren. Die man selbst versäumt, nutzen andere"

unbekannt

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