Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5439
Themen:   92274
Momentan online:
422 Gäste und 11 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Fassungslos
Eingestellt am 05. 02. 2011 13:01


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
DocSchneider
Foren-Redakteur
HĂ€ufig gelesener Autor

Registriert: Jan 2011

Werke: 132
Kommentare: 2345
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um DocSchneider eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Deine Hand
versucht
meine
zu fassen

aber ich
bin
fassungslos

Version vom 05. 02. 2011 13:01

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Nod
Hobbydichter
Registriert: Jan 2011

Werke: 1
Kommentare: 2
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Nod eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Find ich nicht sehr gut. Die Pointe "Aber ich bin fassungslos" kommt viel zu schnell, zu brachial. Klar, im Forum "Experimentelles" kann ich wohl Experimente und/oder Neuerungen erwarten, aber das sieht mir einfach hingeklatscht aus. Ein zwei Zeilen mehr Vorspiel und deine Pointe wĂŒrde einer ganz andere Wirkung erzielen.

lg Nod.

Bearbeiten/Löschen    


KĂŒhn-Schierholz
Festzeitungsschreiber
Registriert: Dec 2010

Werke: 18
Kommentare: 60
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um KĂŒhn-Schierholz eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
zu schnell

Ich finde, manchmal gibt es einfach nicht mehr zu sagen.
Das Wortspiel mit "fassen" und "fassungslos" finde ich schön.

Bearbeiten/Löschen    


Thylda
???
Registriert: Aug 2002

Werke: 114
Kommentare: 2298
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Thylda eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Lieber DocSchneider

Das Gedicht lebt offensichtlich von den GegensÀtzen "fassen" und "fassungslos".
Meines Erachtens ist es genau so gut, wie es ist. Je hĂ€rter diese GegensĂ€tze aufeinander prallen, desto mehr kommt der "normale" Gebrauch der Sprache an diesen Worten ins Bewußtsein. So zeigt das "fassungslos" nicht nur die reine Information (da ist jemand sehr verwundert), sondern auch die typische Reaktion in der Körpersprache, nĂ€mlich nicht gerade eine Kuschelstimmung. Als Fassungsloser will man eben nicht angefaßt werden.
Ich finde diese Situation hervorragend herausgearbeitet und kurz, knapp und prĂ€zise sprachlich dargestellt. Ein Mehr wĂŒrde den Text nur verwĂ€ssern.

Liebe GrĂŒĂŸe
Thylda
__________________
allgemeine Warnung: bei meinen BeitrĂ€gen ist Ironie nicht auszuschließen

Bearbeiten/Löschen    


DocSchneider
Foren-Redakteur
HĂ€ufig gelesener Autor

Registriert: Jan 2011

Werke: 132
Kommentare: 2345
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um DocSchneider eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Liebe Thylda, bin jetzt echt fassungslos ob dieser positiven EinschÀtzung!
;-)
Ich lasse den Text jetzt doch unverĂ€ndert.... weil die Intention so viel hĂ€rter rĂŒberkommt.

Bearbeiten/Löschen    


Ralf Langer
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2009

Werke: 304
Kommentare: 2919
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Ralf Langer eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo doc,

gleich vorweg: ich bin ein großer freund von wortspielen, und erfreue mich an wendungen
in wörtern, die mir eine neue ebene des verstehens öffnen.

insofern mag ich dieses gedicht - und mag es gleichzeitig nicht.

diese zwittrigen zustand möchte ich erklÀren:
das Wort Fassung ist toll:

es ergeben sich viele anknĂŒpfungspunkte auf einer selbstverstĂ€ndlichen ebene wie:

um fassung ringen
die fassung verlieren

das fass zum ĂŒberlaufen bringen

fassungslos sein

weitere denkebenen ergeben sich

durch das verb „ fassen“ das substantiv „ fass“
dann hin zu „gefĂ€ĂŸâ€œ
hier liegt eine sprachlich etymologische beziehung zwischen „fass und fessel“
die ich sehr interessant finde

hinzu kommt die „fassung“ als werksgegegnstand z.b. bei einer glĂŒhbirne
also ein utensil das halt gibt

oder
verschiedene fassungen von kunstwerken etc

dann ergeben sich sprachlich interessante deutungen aus der lesart adjektivisch
„ etwas ist fassungslos“ und substantivisch „ das ist das fassungs-los“

so gesehen hĂ€tte ich gerne gesehen wenn du mit diesem stĂŒck mehr „ angefasst“ hĂ€ttest
bzw. die fassung des stĂŒckes voluminiöser wĂ€re.

will sagen du hast ein paar ebenen liegen gelassen
und dem stĂŒck etwas genommen


nichtsdestotrotz: gerne gelesen

lg ralf

__________________
RL

Bearbeiten/Löschen    


2 ausgeblendete Kommentare sind nur fĂŒr Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
ZurĂŒck zu:  Experimentelle Lyrik Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!