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Leselupe.de > Ungereimtes
Faust III
Eingestellt am 12. 02. 2012 04:08


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Maseltov
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GEBET DES TYRANNEN

Am Boden liege ich nun,
verzweifelt, erschrocken, gel├Ąhmt,
Gewalt, die ich einst s├Ąte.

Wohin ist die Weisheit versandet,
die ich im Leben empfangen?
Saugte ich sie in mir auf
f├╝r Spiele der Macht?
Nichts blieb davon ├╝brig zuletzt.

Vermessen forderte ich dich,
m├Ąchtiger Zeus, heraus,
in Gestalt des Amphytrion
Herrscher zu sein auch ├╝ber die Seelen
der Freunde, die Feinde mir wurden,
derweil meine Beine versagten.

Ein winziger Schritt nur,
dass ich mich wende zum Licht,
damit es sich g├Âttlich verstr├Âme
durch mich hindurch.
Jetzt will ich es wagen,
H├╝lle der Weisheit zu sein,
leuchtender Stern zum Wohle
mir und den Sterblichen.


__________________
Wer spricht - egal - er rette sich

Version vom 12. 02. 2012 04:08

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AchterZwerg
Guest
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Gr├╝├č dich, Maseltov,
dein Gedicht findet inhaltlich mein Lob.
Was mir nicht so gef├Ąllt, sind die altert├╝melnde Sprache und die leicht verschwurbelte Satzstellung. Mein (verdichtender) Vorschlag:

quote:
GEBET DES TYRANNEN

Tief auf dem Boden liege ich nun
verzweifelt, erschrocken, gel├Ąhmt -
Gewalt, die ich einst s├Ąte.

Wohin ist die Weisheit versandet,
die ich im Leben empfangen?
Saugte ich sie in mir auf
f├╝r Spiele der Macht?
Nicht blieb davon ├╝brig zuletzt.

Vermessen forderte ich dich,
m├Ąchtiger Zeus, heraus,
in Gestalt des Amphitryon
Herrscher zu sein auch ├╝ber die Seelen
der Freunde, die Feinde mir wurden,
derweil meine Beine versagten.

Ein winziger Schritt nur,
bis ich mich wandte zum Licht,
damit es sich g├Âttlich verstr├Âme
durch mich hindurch.
Jetzt will es wagen,
H├╝lle der Weisheit zu werden:
Leuchtender Stern zum Wohle
der Sterblichen um mich herum.

Vielleicht kannst du was brauchen. - So w├Ąre die Sprache dem antiken Thema angepasst, aber etwas leichtf├╝├čiger in der Wirkung.
LG, der 8. Zwerg

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Maseltov
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Danke, AchterZwerg, f├╝r die konstruktive Kritik, ich habe sie zum Anla├č genommen f├╝r eine grundlegende Straffung:

GEBET DES TYRANNEN

Am Boden liege ich nun,
verzweifelt, erschrocken, gel├Ąhmt,
Gewalt, die ich einst s├Ąte.

Wohin ist die Weisheit versandet,
die ich im Leben empfangen?
Saugte ich sie in mir auf
f├╝r Spiele der Macht?
Nichts blieb davon ├╝brig zuletzt.

Vermessen forderte ich dich,
m├Ąchtiger Zeus, heraus,
in Gestalt des Amphytrion
Herrscher zu sein auch ├╝ber die Seelen
der Freunde, die Feinde mir wurden,
derweil meine Beine versagten.

Ein winziger Schritt nur,
dass ich mich wende zum Licht,
damit es sich g├Âttlich verstr├Âme
durch mich hindurch.
Jetzt will ich es wagen,
H├╝lle der Weisheit zu sein,
leuchtender Stern zum Wohle
mir und den Sterblichen.



__________________
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Maseltov
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1. Fassung

GEBET DES TYRANNEN

Tief auf dem Boden liege ich nun,
verzweifelt, erschrocken, gel├Ąhmt
ob der Gewalt,
die um mich her ich einst s├Ąte.

Wo ist die Weisheit versandet,
die ich im Leben empfangen?
Saugte ich sie in mir auf
nur f├╝r die Spiele der Macht?
Nichts f├╝r mich selber allein
blieb davon ├╝brig zuletzt.

Vermessen forderte ich dich,
m├Ąchtiger Zeus, gar heraus.
In Gestalt des Amphitryon
wollte ich eilen,
Herrscher sein auch ├╝ber die Seelen
der Freunde, die Feinde mir wurden,
derweil meine Beine versagten.

Ein winziger Schritt nur ist's,
dass ich mich wende zum Licht
damit es g├Âttlich verstr├Âme
durch mich hindurch.
Drum will es wagen ich,
H├╝lle der Weisheit zu werden,
leuchtender Stern mir zum Wohle
allen den Sterblichen um mich herum.

__________________
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