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Leselupe.de > Feste Formen
Februarsonne
Eingestellt am 09. 09. 2011 01:46


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schreibhexe
Festzeitungsschreiber
Registriert: Mar 2009

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Februarsonne

Die Sonne steigt, die Tage werden länger,
Noch hält der Frost das Land in strengem Bann.
Die weiße Weite stößt an Himmelsweiten an,
Noch schweigt der Frühlingslärm der kleinen Sänger.

Auf dem Schnee da funkeln Diamanten,
Doch in kalt bedeckter Tiefe geht es um.
Ein zarter Trieb erwacht und streckt sich stumm
Zum Licht und leise tropft es von des Eises Kanten.

In dunkler Höhlung fängt es an zu weben,
Zu rinnen und zu tauen ahnungsvoll.
In tropfenfeuchter Erde dehnt es sich wie toll;
Auch der Regenwurm fängt wieder an zu leben.

Bald probt die erste Amsel noch ganz scheu
Ihr strahlend Lied – das hat so lang geschwiegen,
Und jubelnd klingt ihr Hymnus an das Leben neu.

Noch eine kleine Weile und du kannst es seh’n:
Da streckt und reckt sich Trieb um Trieb zum Lichte,
Auch wenn Sturm und Schnee noch einmal drüber gehn.

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