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Leselupe.de > Gereimtes
Federkleid
Eingestellt am 03. 02. 2005 20:18


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Veilchen
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2005

Werke: 7
Kommentare: 0
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Schwere
gebündelt in meiner Brust
Leere
eine Trägheit ohne Lust

Eine Feder meiner Hand
verbiegt meinen Verstand
Träume wanken am Brückenrand
fliegen wie Federn über Land

Leichtigkeit
verspiegelt verworren die Seelen
Überdruß
verwinkelte Grenzen am Schweben

schwingende Flügel unschuldig weiß
durchbrechen gläsernde Wände heiß
durch pulsierend innere Zielstrebigkeit
Impulse beflecken erhebende Unendlichkeit

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fenestra
Häufig gelesener Autor
Registriert: Jan 2005

Werke: 23
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Hallo, Veilchen,

die Feder ist eine sehr schöne Metapher für Gemütszustände! Gerade dadurch, dass du sie gleich am Anfang des Gedichts mit ihrem Gegensatz, der Schwere, in Zusammenhang bringst,entsteht eine interessante Spannung.

Leider wird diese Spannung nicht durchgehalten, da du meiner Meinung nach das Gedicht ein bisschen mit Tiefsinn und Bedeutungsschwere überfrachtest:

Leere
Trägheit ohne Lust
Träume wanken
verworren die Seelen
Überdruß
unschuldig weiß
innere Zielstrebigkeit
erhebende Unendlichkeit

Da muss eine leichte Feder einfach sinken! Es wäre sicher ein Gewinn, wenn du dich auf einen einzelnen Aspekt beschränktest (z.B. nur diese Trägheit) und diesen etwas genauer, nachvollziehbarer betrachtest.

Außerdem hat mich irritiert, dieses Gedicht in der Rubrik "Natur" zu finden, da hatte ich unter dem Titel etwas ganz anderes erwartet.

Viele Grüße
fenestra

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