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Leselupe.de > Horror und Psycho
Fee Fatal- Die Lust des Sukkubus
Eingestellt am 23. 10. 2015 18:13


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dĂŒsterbunt
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dĂŒsterbunt
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Oh, vielen Dank!
Das nenne ich mal konstruktive Kritik. Habe mich eben, nach dem "Aha-Effekt" was du meintest hingesetzt und das in eine neue Fassung gebracht, die mich persönlich auch mehr anspricht.

Hier mein zweiter Versuch:

Fee Fatal
Adens Blick schweifte gelangweilt durch den mittels unzĂ€hliger Kerzen erleuchteten Ballsaal ĂŒber die illustre Gesellschaft. Die herausgeputzten, buntgekleideten und eleganten Herrschaften und Damen konnten nicht darĂŒber hinwegtĂ€uschen, dass die Party nichts Besonderes war, obwohl Aden schon einige durchaus attraktive Damen gesichtet hatte. Er hatte die dralle Blondine und die rassige BrĂŒnette schon auf ihre Beischlafbereitschaft hin gecheckt und es sollte sich noch ein hĂŒbsches SchĂ€ferstĂŒndchen ergeben, vielleicht sogar mit beiden.
Es wĂŒrde also ein Abend wie immer werden, wenn er auf Tour ging. Aden wollte gerade mehr demonstrativ als aus wahrer MĂŒdigkeit heraus gĂ€hnen, als ihm war als stĂŒnde die Zeit und die tanzende Menge still und sein Blick fiel auf eine kleine Ă€ltere, aber dennoch attraktive Dame inmitten der Menge, deren Gesicht eine Verzweiflung ausstrahlte, die seinen Blick gefangen nahm. Er war so irritiert ĂŒber diesen plötzlichen so gar nicht zu der allgemeinen Ausgelassenheit passen wollenden Eindruck, dass er einige Sekunden benötigte um sich zu sammeln und sich die Situation erklĂ€ren zu können. Die Dame war in regelrechter BedrĂ€ngnis, doch niemand außer ihm schien davon Notiz zu nehmen. Ein krĂ€ftiger Mann packte die grauhaarige Dame fest am Handgelenk. Er schrie sie an, sie begann am ganzen Körper zu beben
Aden wunderte sich noch kurz darĂŒber, dass niemand etwas zu bemerken schien und die Situation deeskalieren wollte, als der kahle Typ gerade ausholen wollte. Da nahm sich Aden ein Herz und stĂŒrzte zwischen die beiden und fing sich statt wehrlosen Frau eine saftige Ohrfeige ein.
Aden wollte gerade Luft hohlen um zu beschwichtigen da knallte ihm die Riesenpranke des wuchtigen Kahlkopfs zwischen die Augen. Er sank zu Boden.

Von weitem hörte er die Basslinie von harter Technomusik. Er öffnete die Augen und blickte in das ebenmĂ€ĂŸige Gesicht einer schönen jungen Dame, in deren Gesicht rote StrĂ€hnen fielen. Sie blickte ihn von oben besorgt an.
„Geht es wieder ?“ fragte sie mit ihrer zarten und doch rauchigen Stimme. Aden wusste nicht wie im geschah, langsam rappelte er sich auf, bemerkte dass er auf einer Bank in einem Pavillon lag, den Kopf auf den Schoss der Unbekannten gebettet. Er beschloss, dass es ihm noch nicht so gut ging und in dieser nicht unangenehmen Situation zu verharren.
„ Noch etwas Kopfschmerzen. Was ist denn passiert“ Aden blickte treuselig drein, er erinnerte sich gut was passiert war, bis zu dem Schlag. Er konnte sich wirklich keinen Reim darauf machen wer die Schönheit, die sich hier um ihn kĂŒmmerte war. Im Übrigen, wie war er hier hergekommen ?
„ Sie haben meine Mutter vor einem ĂŒblen Kerl beschĂŒtzt. Sie hat nach ihrem Einschreiten die Party verlassen und mich gebeten mich um sie zu kĂŒmmern.“
Aden durchflutete ein wohliger Schauer, er hatte mal wieder den richtigen Riecher gehabt, das Richtige getan und wĂŒrde von dieser wunderschönen jungen Dame einen Dankbarkeitsfick kassieren. Wenigstens nicht Null-Acht-FĂŒnfzehn, wie es noch vor knapp einer halben Stunde ausgesehen hatte.
„ Mein Name ist ĂŒbrigens Samantha Delacroix“ sagte ihre Stimme, die aus ihrem sinnlichen Schmollmund quoll, den er wĂ€hrend sie sprach, betrachtete. Als hĂ€tte sie seine Gedanken gelesen korrigierte sie seine Annahme es wĂ€re nur eine halbe Stunde vergangen. „ In fĂŒnf Minuten ist Mitternacht, ich habe hier zwei Stunden auf sie aufgepasst. Ich bin Ihnen sehr dankbar fĂŒr ihre Tapferkeit. Meine Mutter sagte, sie seien der Einzige gewesen, der ihre Notlage bemerkt hat und der wie ein Ritter eingeschritten ist. Dann haben sie sich noch so ein Veilchen eingefangen. Es tut mir wirklich leid.“
Aden erkannte seine Chance und er verließ die angenehme Position, setzte sich neben die Dame und hatte so die Gelegenheit das hĂŒbsche Wesen mit der zarten Stimme von Kopf bis Fuss zu betrachten.
„Ach, halb so wild. Ich helfe natĂŒrlich wo ich kann und als ich ihre Mutter so bedrĂ€ngt gesehen habe“ Adens Blick wanderte vom Hals der Schönen ĂŒber ihren ĂŒppigen Busen, ihre schlanke Taille in dem engen schwarzen samtenen Kleid, ĂŒber ihre ausladenden HĂŒften, die langen Beine hinunter zu den eleganten High Heels hinunter. Sie war einfach zu perfekt. Er stockte kurz, sammelte sich aber gleich wieder:“ Ich konnte ihrer Mutter doch nicht im Stich lassen. Puuh aber der fiese Typ hat wirklich einen harten Schlag drauf. Mein Auge fĂŒhlt sich nicht gut an“.
Samantha sah ihn verstĂ€ndnisvoll an. „ Sie sind ein Held und ja, Karl- das ist unser Chauffeur, war unser Chauffeur, ist ein widerlicher Kerl. Ich konnte ihn noch nie leiden. Er hat einfach keinen Anstand und seine Stimmungsschwankungen bringen ihn regelmĂ€ĂŸig aus der Contenance.“
Aden wurde dieses GesprĂ€ch nun zu lange und sah sich nebenbei um. Es war der perfekte Ort um eine Romantikerin, in der ein wildes Drecksaufeuer schlummerte rumzukriegen. Der im Barrockstil gehaltene weiße Pavillon war mit Rosen ĂŒberwuchert und lag in einem stillen Fleck im weitlĂ€ufigen Park um die Anlage, in der die Party in vollem Gange war.
Aden kramte in seiner Tasche herum und fand schließlich ein silbernes Döschen. „Sie entschuldigen, aber ich mache mich gerade etwas frisch- Sie haben doch nichts dagegen“ Aden war sich nicht ganz sicher, ob er nicht einen Schritt zu weit gegangen war, da beugte sich Samantha ĂŒber das geöffnete Döschen. Sie schnupperte kurz daran, lĂ€chelte und griff in ihre Handtasche. Triumphierend hielt sie ein goldenes mit seltsamen Ornamenten verziertes Döschen in HĂ€nden. „ Also erstens, können sie mich duzen und zweitens sollten sie mal das probieren. Ist echt 1A.“ Aden ließ sich das nicht zweimal sagen und nahm eine kleine Kostprobe aus Samanthas Döschen. Danach war Samantha dran. Adens Herz begann zu rasen auf eine angenehme Art und er fĂŒhlte sich plötzlich so leicht wie noch nie. Die laue Sommerluft prickelte auf seiner Haut und roch so sĂŒĂŸ duftend, das er mehrmals tief einatmete. Gerade gaben Wolken den Blick auf den hell strahlenden Vollmond frei, dessen Licht Samanthas Gesicht so schön weichzeichnete, dass Aden fast ĂŒberwĂ€ltigt war.
Ihn ĂŒberkam ein verzĂŒcktes GlĂŒcksgefĂŒhl, das sich mit einem gewissen Schaudern abwechselte, wie er es noch nicht gekannt hatte. Alles fĂŒhlte sich so gut und richtig an. „Wollen wir ein bisschen spazieren gehen? Der Park ist sehr schön und, ich glaube das wĂŒrde uns beiden jetzt gut tun“ fragte Samantha in diesem Moment mit dem sĂŒĂŸesten LĂ€cheln der Welt auf ihren Lippen. Aden stand einfach auf ohne zu antworten, nahm ihre Hand ohne zu fragen, ganz selbstverstĂ€ndlich und drĂŒckte sie leicht. Samantha erwiderte den Druck sanft.
Schweigend gingen sie an alten Linden und Blumenbeeten vorbei, schritten unter Trauerweiden durch, gingen ĂŒber eine BrĂŒcke, die ĂŒber einen seerosenbewachsenen Teich fĂŒhrte. Aden erschien es wie der schönste Traum. Schließlich kamen sie an der die den parkbegrenzenden Mauer an. Samantha fĂŒhrte ihn, und jeder Schritt den er mit ihr ging steigerte sein GlĂŒck und ihm war als habe er nie etwas Schöneres erlebt.
Sie erreichten die verfallene Mauer, welche die Parkanlage umgrenzte.
„Sollen wir weiter gehen?“ fragte Samantha. „Wo immer du hin willst“ hauchte Aden schwerfĂ€llig mit trockenem Mund , völlig ĂŒberrascht wieder sprechen zu mĂŒssen.
„Ok, aber ich glaube es fĂ€ngt an zu regnen“ entgegnete Samantha. Aden bekam gerade den ersten Tropfen ab, da blitze es.
Es donnerte, und Samantha lĂ€chelte. Schlagartig begann ein starker Regenschauer und es wurde kalt. Aden zuckte erschrocken zusammen. „ Vielleicht sollten wir doch zurĂŒckgehen“ sprach er frustriert und frierend, doch Samantha kam auf ihn zu, umarmte ihn und ihr warmer Schmollmund gab einen Kuss nach dem anderen auf seine Lippen ab.
Aden klopfte das Herz bis zum Hals und ihm wurde unweigerlich heiß, sodass er all seine Zweifel wieder vergaß. Sie sahen sich tief in die Augen, nahmen sich wieder an den HĂ€nden und gingen durch eine eingefallene Stelle in der Mauer hindurch.
Sie waren so auf eine Lichtung gelangt, durch die Eisenbahnschienen fĂŒhrten.
Der Regen und das Gewitter ließen nach und aus dem Gras stieg warmer Dampf auf. Es hatte nur ein bisschen abgekĂŒhlt und die Temperatur war angenehmer als zuvor. Samantha legte sich auf die Gleise wohin Aden ihr als gleich folgte. Sie kĂŒssten sich, ihre Zungen spielten zĂ€rtlich und neckisch miteinander. Aden war völlig willenlos.
Plötzlich vibrierten die Gleise, doch Aden sah nicht auf. All sein Wesen, sein Denken und FĂŒhlen konzentrierten sich auf Samantha die wunderschöne, die perfekte, die fleischgewordene Göttin. Adens Herz klopfte wie verrĂŒckt in seiner Brust und ihm war als mĂŒsse er sterben.

Einige Tage spĂ€ter fanden GĂ€rtner des Anwesens die Leiche und den abgetrennten Kopf Adens auf AuslĂ€ufern des GelĂ€ndes. Eine ausgediente Bahnlinie endete in einem Birkenhain im Nichts. Es war ein rĂ€tselhafter Fund, der noch lange fĂŒr GerĂŒchte sorgte und der nie aufgeklĂ€rt wurde.

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dĂŒsterbunt
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hier hier hier !!!

sorry, hab beim laut durchlesen noch einige FlĂŒchtigkeitsfehler entdeckt.

Hier das ist die aktuelle Fassung:

Adens Blick schweifte gelangweilt durch den mittels unzĂ€hliger Kerzen erleuchteten Ballsaal ĂŒber die illustre Gesellschaft. Die herausgeputzten, buntgekleideten und eleganten Herrschaften und Damen konnten nicht darĂŒber hinwegtĂ€uschen, dass die Party nichts Besonderes war, obwohl Aden schon einige durchaus attraktive Damen gesichtet hatte. Er hatte die dralle Blondine und die rassige BrĂŒnette schon auf ihre Beischlafbereitschaft hin gecheckt und es sollte sich noch ein hĂŒbsches SchĂ€ferstĂŒndchen ergeben, vielleicht sogar mit beiden.
Es wĂŒrde also ein Abend wie immer werden, wenn er auf Tour ging. Aden wollte gerade mehr demonstrativ als aus wahrer MĂŒdigkeit heraus gĂ€hnen, als ihm war als stĂŒnde die Zeit und die tanzende Menge still und sein Blick fiel auf eine kleine Ă€ltere, aber dennoch attraktive Dame inmitten der Menge, deren Gesicht eine Verzweiflung ausstrahlte, die seinen Blick gefangen nahm. Er war so irritiert ĂŒber diesen plötzlichen so gar nicht zu der allgemeinen Ausgelassenheit passen wollenden Eindruck, dass er einige Sekunden benötigte um sich zu sammeln und sich die Situation erklĂ€ren zu können. Die Dame war in regelrechter BedrĂ€ngnis, doch niemand außer ihm schien davon Notiz zu nehmen. Ein krĂ€ftiger Mann packte die grauhaarige Dame fest am Handgelenk. Er schrie sie an, sie begann am ganzen Körper zu beben
Aden wunderte sich noch kurz darĂŒber, dass niemand etwas zu bemerken schien und die Situation deeskalieren wollte, als der kahle Typ gerade ausholen wollte. Da nahm sich Aden ein Herz und stĂŒrzte zwischen die beiden und fing sich statt der wehrlosen Frau eine saftige Ohrfeige ein.
Aden wollte gerade Luft hohlen um zu beschwichtigen da knallte ihm die Riesenpranke des wuchtigen Kahlkopfs zwischen die Augen. Er sank zu Boden.

Von weitem hörte er die Basslinie von harter Technomusik. Er öffnete die Augen und blickte in das ebenmĂ€ĂŸige Gesicht einer schönen jungen Dame in das rote StrĂ€hnen fielen. Sie blickte ihn von oben besorgt an.
„Geht es wieder ?“ fragte sie mit ihrer zarten und doch rauchigen Stimme. Aden wusste nicht wie ihm geschah, langsam rappelte er sich auf, bemerkte dass er auf einer Bank in einem Pavillon lag, den Kopf auf den Schoss der Unbekannten gebettet. Er beschloss, dass es ihm noch nicht so gut ging und dass er in dieser nicht unangenehmen Situation verharren wollte.
„ Noch etwas Kopfschmerzen. Was ist denn passiert“ Aden blickte treuselig drein, er erinnerte sich gut was passiert war, bis zu dem Schlag. Er konnte sich wirklich keinen Reim darauf machen wer die Schönheit, die sich hier um ihn kĂŒmmerte, war. Im Übrigen, wie war er hier hergekommen ?
„ Sie haben meine Mutter vor einem ĂŒblen Kerl beschĂŒtzt. Sie hat nachdem sie sie gerettet haben die Party verlassen und mich gebeten mich um sie zu kĂŒmmern.“
Aden durchflutete ein wohliger Schauer, er hatte mal wieder den richtigen Riecher gehabt, das Richtige getan und wĂŒrde von dieser wunderschönen jungen Dame einen Dankbarkeitsfick kassieren. Wenigstens nicht Null-Acht-FĂŒnfzehn, wie es noch vor knapp einer halben Stunde ausgesehen hatte.
„ Mein Name ist ĂŒbrigens Samantha Delacroix“ sagte ihre Stimme, die aus ihrem sinnlichen Schmollmund quoll, den er wĂ€hrend sie sprach, betrachtete. Als hĂ€tte sie seine Gedanken gelesen korrigierte sie seine Annahme es wĂ€re nur eine halbe Stunde vergangen. „ In fĂŒnf Minuten ist Mitternacht, ich habe hier zwei Stunden auf sie aufgepasst. Ich bin Ihnen sehr dankbar fĂŒr ihre Tapferkeit. Meine Mutter sagte, sie seien der Einzige gewesen, der ihre Notlage bemerkt hat, Sie haben wie ein wahrer Ritter gehandelt. Dann haben sie sich noch so ein Veilchen eingefangen. Es tut mir wirklich leid. Wie kann ich das wieder gutmachen ?“
Aden erkannte seine Chance und er verließ die angenehme Position, setzte sich neben die Dame und hatte so die Gelegenheit das hĂŒbsche Wesen mit der zarten Stimme von Kopf bis Fuß zu betrachten.
„Ach, halb so wild. Ich helfe natĂŒrlich wo ich kann und als ich ihre Mutter so bedrĂ€ngt gesehen habe“ Adens Blick wanderte vom Hals der Schönen ĂŒber ihren ĂŒppigen Busen, ihre schlanke Taille in dem engen schwarzen samtenen Kleid, ĂŒber ihre ausladenden HĂŒften, die langen Beine zu den eleganten High Heels hinunter. Sie war einfach zu perfekt. Er stockte kurz, sammelte sich aber gleich wieder:“ Ich konnte ihrer Mutter doch nicht im Stich lassen. Puuh aber der fiese Typ hat wirklich einen harten Schlag drauf. Mein Auge fĂŒhlt sich nicht gut an“.
Samantha sah ihn verstĂ€ndnisvoll an. „ Sie sind ein Held und ja, Karl- das ist unser Chauffeur, besser gesagt war unser Chauffeur, ist ein widerlicher Kerl. Ich konnte ihn noch nie leiden. Er hat einfach keinen Anstand und seine Stimmungsschwankungen bringen ihn regelmĂ€ĂŸig aus der Contenance.“
Aden wurde dieses GesprĂ€ch nun zu lange und sah sich nebenbei um. Es war der perfekte Ort um eine Romantikerin, in der ein wildes Drecksaufeuer schlummerte rumzukriegen. Der im Barrockstil gehaltene weiße Pavillon war mit Rosen ĂŒberwuchert und lag in einem stillen Fleck im weitlĂ€ufigen Park um die Anlage, in der die Party in vollem Gange war.
Aden kramte in seiner Tasche herum und fand schließlich ein silbernes Döschen. „Sie entschuldigen, aber ich mache mich gerade etwas frisch- Sie haben doch nichts dagegen“ Aden war sich nicht ganz sicher, ob er nicht einen Schritt zu weit gegangen war, da beugte sich Samantha ĂŒber das geöffnete Döschen. Sie schnupperte kurz daran, lĂ€chelte und griff in ihre Handtasche. Triumphierend hielt sie ein goldenes mit seltsamen Ornamenten verziertes Döschen in HĂ€nden. „ Also erstens, können sie mich duzen und zweitens sollten sie mal das probieren. Ist echt 1A.“ Aden ließ sich das nicht zweimal sagen und nahm eine kleine Kostprobe aus Samanthas Döschen. Danach war Samantha dran. Adens Herz begann zu rasen auf eine angenehme Art und er fĂŒhlte sich plötzlich so leicht wie noch nie. Die laue Sommerluft prickelte auf seiner Haut und roch so sĂŒĂŸ duftend, das er mehrmals tief einatmete. Gerade gaben Wolken den Blick auf den hell strahlenden Vollmond frei, dessen Licht Samanthas Gesicht so schön weichzeichnete, dass Aden ĂŒberwĂ€ltigt war.
Ihn ĂŒberkam ein verzĂŒcktes GlĂŒcksgefĂŒhl, das sich mit einem gewissen Schaudern abwechselte, wie er es noch nicht gekannt hatte. Alles fĂŒhlte sich so gut und richtig an. „Wollen wir ein bisschen spazieren gehen? Der Park ist sehr schön und, ich glaube das wĂŒrde uns beiden jetzt gut tun“ fragte Samantha in diesem Moment mit dem sĂŒĂŸesten LĂ€cheln der Welt auf ihren Lippen. Aden stand einfach auf ohne zu antworten, nahm ihre Hand ohne zu fragen, ganz selbstverstĂ€ndlich und drĂŒckte sie leicht. Samantha erwiderte den Druck sanft.
Schweigend gingen sie an alten Linden und Blumenbeeten vorbei, schritten unter Trauerweiden durch, gingen ĂŒber eine BrĂŒcke, die ĂŒber einen seerosenbewachsenen Teich fĂŒhrte. Aden erschien es wie der schönste Traum. Schließlich kamen sie an der die den parkbegrenzenden Mauer an. Samantha fĂŒhrte ihn, und jeder Schritt den er mit ihr ging steigerte sein GlĂŒck und ihm war als habe er nie etwas Schöneres erlebt.
„Sollen wir weiter gehen?“ fragte Samantha. „Wo immer du hin willst“ hauchte Aden schwerfĂ€llig mit trockenem Mund, völlig ĂŒberrascht wieder sprechen zu mĂŒssen.
„Ok, aber ich glaube es fĂ€ngt an zu regnen“ entgegnete Samantha. Aden bekam gerade den ersten Tropfen ab, da blitze es.
Es donnerte, und Samantha lĂ€chelte. Schlagartig begann ein starker Regenschauer und es wurde kalt. Aden zuckte erschrocken zusammen. „ Vielleicht sollten wir doch zurĂŒckgehen“ sprach er frustriert und frierend, doch Samantha kam auf ihn zu, umarmte ihn und ihr warmer Schmollmund gab einen Kuss nach dem anderen auf seine Lippen ab.
Aden klopfte das Herz bis zum Hals und ihm wurde unweigerlich heiß, sodass er all seine Zweifel wieder vergaß. Sie sahen sich tief in die Augen, nahmen sich wieder an den HĂ€nden und gingen durch eine eingefallene Stelle in der Mauer hindurch.
Sie waren so auf eine Lichtung gelangt, durch die Eisenbahnschienen fĂŒhrten.
Der Regen und das Gewitter ließen nach und aus dem Gras stieg warmer Dampf auf. Es hatte nur ein bisschen abgekĂŒhlt und die Temperatur war angenehmer als zuvor. Samantha legte sich auf die Gleise wohin Aden ihr als gleich folgte. Sie kĂŒssten sich, ihre Zungen spielten zĂ€rtlich und neckisch miteinander. Aden war völlig willenlos.
Plötzlich vibrierten die Gleise, doch Aden sah nicht auf. All sein Wesen, sein Denken und FĂŒhlen konzentrierten sich auf Samantha die wunderschöne, die perfekte, die fleischgewordene Göttin. Adens Herz klopfte wie verrĂŒckt in seiner Brust und ihm war als mĂŒsse er sterben vor GlĂŒck.

Einige Tage spĂ€ter fanden GĂ€rtner des Anwesens die Leiche und den abgetrennten Kopf Adens auf AuslĂ€ufern des GelĂ€ndes. Eine ausgediente Bahnlinie endete in einem Birkenhain im Nichts. Es war ein rĂ€tselhafter Fund, der noch lange fĂŒr GerĂŒchte sorgte und der nie aufgeklĂ€rt wurde.

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ich bemerke irgendwie, dieser Text liegt dir am Herzen und ich bin fĂŒr jede gute Kritik dankbar und da ich deine Argumente wirklich nachvollziehen kann, habe ich mich noch ein mal daran gemacht den Text zu verbessern.

hier die neue Variante:

Adens Blick schweifte durch den mittels unzĂ€hliger Kerzen erleuchteten Ballsaal ĂŒber die illustre Gesellschaft. Die herausgeputzten, buntgekleideten und eleganten Herrschaften konnten nicht darĂŒber hinwegtĂ€uschen, dass die Party nichts Besonderes war, obwohl Aden schon einige durchaus attraktive Damen gesichtet hatte.Die hĂŒbsche Blondine hatte ihm schon ein LĂ€cheln geschenkt und die zierliche BrĂŒnette hatte ihm zugezwinkert.
Es wĂŒrde also ein Abend wie immer werden, wenn er auf Tour ging. Aden wollte gerade mit der Blondine anstoßen, als im plötzlich schwindlig wurde. Alles vor seinen Augen verschwamm. Er musste seine Augen schließen. Als er sie wieder öffnete war ihm, als befĂ€nde er sich in einem Strudel. Alles um ihn herum schien stillzustehen. Er drehte sich intuitiv um.Da fiel sein Blick auf eine kleine Ă€ltere Dame. Ihr Gesicht strahlte eine große Verzweiflung aus. Etwas an dem Ausdruck in ihrem Gesicht irritierte ihn dermaßen, doch er konnte sich nicht erklĂ€ren was genau es war. Reglos stand da und ein tanzender Gast sah ihn bald mit hochgezogener Augenbraue an. Er hatte keine Augen mehr fĂŒr seine Begleitung, die ihn bald so stehen ließ. Aden blickte wie gebannt auf die Ă€ltere Frau. Sie schien so verloren. Als eine Gruppe von Menschen zu dem nĂ€chsten Song, den der DJ anspielte gemeinsam zur Seite sprang, sah Aden welches Problem die Ă€ltere Dame hatte. Ein krĂ€ftiger Mann packte die grauhaarige Dame fest am Handgelenk. Er schrie sie an, sie begann am ganzen Körper zu beben
Aden wunderte sich noch kurz darĂŒber, dass niemand etwas zu bemerken schien, als der kahle Typ gerade zu einem Schlag ausholen wollte. Da nahm sich Aden ein Herz und stĂŒrzte zwischen die beiden und fing sich statt der wehrlosen Frau eine saftige Ohrfeige ein.
Aden wollte gerade Luft hohlen um zu beschwichtigen da knallte ihm die Riesenpranke des wuchtigen Kahlkopfs zwischen seine Augen. Er sank zu Boden.

Von weitem hörte er die Basslinie von harter Technomusik. Er öffnete die Augen und blickte in das ebenmĂ€ĂŸige Gesicht einer schönen jungen Dame in das rote StrĂ€hnen fielen. Sie blickte ihn von oben besorgt an.
„Geht es wieder?“ fragte sie mit ihrer zarten und doch rauchigen Stimme. Aden wusste nicht wie ihm geschah, langsam rappelte er sich auf, bemerkte dass er auf einer Bank in einem Pavillon lag, den Kopf auf den Schoss der Unbekannten gebettet. Er beschloss, dass es ihm noch nicht so gut ging und dass er in dieser nicht unangenehmen Situation verharren wollte.
„ Noch etwas Kopfschmerzen. Was ist denn passiert?“ fragte Aden, sich die Stirn reibend treuselig dreinblickend, er erinnerte sich gut was passiert war, bis zu dem Schlag. Er konnte sich wirklich keinen Reim darauf machen wer die Schönheit, die sich hier um ihn kĂŒmmerte, war. Im Übrigen, wie war er hier her gekommen?
„ Sie haben meine Mutter vor einem ĂŒblen Kerl beschĂŒtzt. Sie hat nachdem sie sie gerettet haben die Party verlassen und mich gebeten mich um sie zu kĂŒmmern.“
Aden durchflutete ein wohliger Schauer, er hatte mal wieder den richtigen Riecher gehabt, das Richtige getan und wĂŒrde von dieser sĂŒĂŸen Dame ewige Dankbarkeit zu erwarten haben. Wenigstens nicht Null-Acht-FĂŒnfzehn, wie es noch vor knapp einer halben Stunde ausgesehen hatte.
„ Mein Name ist ĂŒbrigens Samantha Delacroix“ sagte ihre Stimme, die aus ihrem sinnlichen Schmollmund quoll, den er wĂ€hrend sie sprach, betrachtete. Als hĂ€tte sie seine Gedanken gelesen korrigierte sie seine Annahme es wĂ€re nur eine halbe Stunde vergangen. „ In fĂŒnf Minuten ist Mitternacht, ich habe hier zwei Stunden auf sie aufgepasst. Ich bin Ihnen sehr dankbar fĂŒr ihre Tapferkeit. Meine Mutter sagte, sie seien der Einzige gewesen, der ihre Notlage bemerkt hat, Sie haben wie ein wahrer Ritter gehandelt. Dann haben sie sich noch so ein Veilchen eingefangen. Es tut mir wirklich leid. Wie kann ich das wieder gutmachen?“
Aden erkannte seine Chance und er verließ die angenehme Position, setzte sich neben die Dame und hatte so die Gelegenheit das hĂŒbsche Wesen mit der zarten Stimme von Kopf bis Fuß zu betrachten.
„Ach, halb so wild. Ich helfe natĂŒrlich wo ich kann und als ich ihre Mutter so bedrĂ€ngt gesehen habe“ Adens Blick wanderte vom Hals der Schönen ĂŒber ihren ĂŒppigen Busen, ihre schlanke Taille in dem engen schwarzen samtenen Kleid, ĂŒber ihre ausladenden HĂŒften, die langen Beine zu den eleganten High Heels hinunter. Sie war einfach zu perfekt. Er stockte kurz, sammelte sich aber gleich wieder:“ Ich konnte ihrer Mutter doch nicht im Stich lassen.“ Aden seufzte. „Aber der fiese Typ hat wirklich einen harten Schlag drauf. Mein Auge fĂŒhlt sich nicht gut an“.
Samantha sah ihn verstĂ€ndnisvoll an. „ Sie sind ein Held und ja, Karl- das ist unser Chauffeur, besser gesagt war unser Chauffeur, ist ein widerlicher Kerl. Ich konnte ihn noch nie leiden. Er hat einfach keinen Anstand und seine Stimmungsschwankungen bringen ihn regelmĂ€ĂŸig aus der Contenance.“
Aden wurde dieses GesprĂ€ch nun zu lange und sah sich nebenbei um. Der im Barrockstil gehaltene weiße Pavillon war mit Rosen ĂŒberwuchert und lag in einem stillen Fleck im weitlĂ€ufigen Park um die Anlage, in der die Party in vollem Gange war. Es war der perfekte Ort fĂŒr Romantiker, Verliebte und fĂŒr ihn und Samantha.
Aden kramte in seiner Tasche herum und fand schließlich ein silbernes Döschen. „Sie entschuldigen, aber ich mache mich gerade etwas frisch- Sie haben doch nichts dagegen“ Aden war sich nicht ganz sicher, ob er nicht einen Schritt zu weit gegangen war, da beugte sich Samantha ĂŒber das geöffnete Döschen. Sie schnupperte kurz daran, lĂ€chelte und griff in ihre Handtasche. Triumphierend hielt sie ein goldenes mit seltsamen Ornamenten verziertes Döschen in HĂ€nden. „ Also erstens, können sie mich duzen und zweitens sollten sie mal das probieren. Ist echt 1A.“ Aden ließ sich das nicht zweimal sagen und nahm eine kleine Kostprobe aus Samanthas Döschen. Danach war Samantha dran. Adens Herz begann zu rasen auf eine angenehme Art und er fĂŒhlte sich plötzlich so leicht wie noch nie. Die laue Sommerluft prickelte auf seiner Haut und roch so sĂŒĂŸ duftend, das er mehrmals tief einatmete. Dabei strömte ihm noch der Duft von Samanthas dezent aufgetragenem Parfum in die Nase und er war ganz betört, sodass er tief Luft holte die Augen schloss und den Kopf in den Nacken legte. Als er die Augen öffnete gaben die Wolken gerade den Blick auf den hell strahlenden Vollmond frei, dessen Licht Samanthas Gesicht so schön weichzeichnete, dass Aden ĂŒberwĂ€ltigt war.
Ihn ĂŒberkam ein verzĂŒcktes GlĂŒcksgefĂŒhl, das sich mit einem gewissen Schaudern abwechselte, wie er es noch nicht gekannt hatte. Alles fĂŒhlte sich so gut und richtig an. „Wollen wir ein bisschen spazieren gehen? Der Park ist sehr schön und, ich glaube das wĂŒrde uns beiden jetzt gut tun“ fragte Samantha in diesem Moment mit dem sĂŒĂŸesten LĂ€cheln der Welt auf ihren Lippen. Aden stand einfach auf ohne zu antworten, nahm ihre Hand ohne zu fragen, ganz selbstverstĂ€ndlich und drĂŒckte sie leicht. Samantha erwiderte den Druck sanft.
Schweigend gingen sie an alten Linden und Blumenbeeten vorbei, schritten unter Trauerweiden durch, gingen ĂŒber eine BrĂŒcke, die ĂŒber einen seerosenbewachsenen Teich fĂŒhrte. Aden erschien es wie der schönste Traum. Schließlich kamen sie an der die den Park begrenzenden Mauer an. Samantha fĂŒhrte ihn, und jeder Schritt den er mit ihr ging steigerte sein GlĂŒck und ihm war als habe er nie etwas Schöneres erlebt. Alles war so wundervoll und der Mondschein warf ein magisches Licht auf die Silhouetten der ihn umgebenden Welt.
„Sollen wir weiter gehen?“ fragte Samantha. „Wo immer du hin willst“ hauchte Aden schwerfĂ€llig mit trockenem Mund, völlig ĂŒberrascht wieder sprechen zu mĂŒssen.
„Ok, aber ich glaube es fĂ€ngt an zu regnen“ entgegnete Samantha. Aden bekam gerade den ersten Tropfen ab, da blitze es.
Es donnerte, und Samantha lĂ€chelte. Schlagartig begann ein starker Regenschauer und es wurde kalt. Aden zuckte erschrocken zusammen. „ Vielleicht sollten wir doch zurĂŒckgehen“ sprach er frierend, doch Samantha umarmte ihn. Ihr warmer Schmollmund gab einen Kuss nach dem anderen auf seine Lippen ab.
Aden klopfte das Herz bis zum Hals und ihm wurde unweigerlich heiß, sodass er all seine Zweifel wieder vergaß. Sie sahen sich tief in die Augen, nahmen sich wieder an den HĂ€nden und gingen durch eine eingefallene Stelle in der Mauer hindurch.
Sie waren so auf eine Lichtung gelangt, durch die Eisenbahnschienen fĂŒhrten.
Der Regen und das Gewitter ließen nach und aus dem Gras stieg warmer Dampf auf. Es hatte nur ein bisschen abgekĂŒhlt und die Temperatur war angenehmer als zuvor. Samantha legte sich auf die Gleise wohin Aden ihr als gleich folgte. Sie kĂŒssten sich, ihre Zungen spielten zĂ€rtlich und neckisch miteinander. Aden war völlig willenlos.
Plötzlich vibrierten die Gleise, doch Aden sah nicht auf. All sein Wesen, sein Denken und FĂŒhlen konzentrierten sich auf Samantha die wunderschöne, die perfekte, die fleischgewordene Göttin. Adens Herz klopfte wie verrĂŒckt in seiner Brust und ihm war als mĂŒsse er sterben vor GlĂŒck.

Einige Tage spĂ€ter fanden GĂ€rtner des Anwesens die Leiche und den abgetrennten Kopf Adens auf AuslĂ€ufern des GelĂ€ndes. Eine ausgediente Bahnlinie endete in einem Birkenhain im Nichts. Es war ein rĂ€tselhafter Fund, der noch lange fĂŒr GerĂŒchte sorgte und der nie aufgeklĂ€rt wurde.
Doch in manchen VollmondnÀchten im Sommer, wenn es regnet, soll man eine alte weinende Frauenstimme hören und manche meinen sogar eine junge rothaarige Schönheit zwischen den Linden, Blumenbeeten und Trauerweiden tanzen zu sehen.

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Metino
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Adens Blick schweifte durch den "Kerzenlicht gesĂ€umten" Ballsaal ĂŒber die illustre Gesellschaft. Die herausgeputzten, buntgekleideten und eleganten Herrschaften konnten nicht darĂŒber hinwegtĂ€uschen, dass die Party "nicht bot, was das Ambiente versprach, obwohl Aden schon einige durchaus attraktive Damen gesichtet hatte, mit denen es sich lohnte in die mĂŒhsam dargestellte Epoche einzutauchen. Eine hĂŒbsche Blondine hatte ihm schon ein LĂ€cheln geschenkt und die zierliche BrĂŒnette mit dem Schwanenkleid hatte ihm zugezwinkert.
Es wĂŒrde ein Abend wie immer werden, wenn er "sein GlĂŒck" suchte (Auf Tour hört sich nach Konzertreihe etc. an es klingt alltĂ€glich aber diese Geschichte hat ein anderes Flair verdient). Gerade wollte (nicht dauernd Aden!)mit der Blondine anstoßen, als ihm plötzlich schwindelig wurde. Alles vor seinen Augen verschwamm. Er musste sie schließen. Als er sie wieder öffnete war ihm, als befĂ€nde er sich in einem Strudel(ein Strudel dreht sich aber ganz schnell und zieht runter (sog). Alles um ihn herum schien stillzustehen. Er drehte sich intuitiv um.Da fiel sein Blick auf eine kleine Ă€ltere Dame. Ihr Gesicht strahlte eine große Verzweiflung aus. Etwas an dem Ausdruck in ihrem Gesicht irritierte ihn dermaßen, doch er konnte sich nicht erklĂ€ren was genau es war. Reglos stand da und ein tanzender Gast sah ihn bald mit hochgezogener Augenbraue an. Er hatte keine Augen mehr fĂŒr seine Begleitung, die ihn bald so stehen ließ. Aden blickte wie gebannt auf die Ă€ltere Frau. Sie schien so verloren. Als eine Gruppe von Menschen zu dem nĂ€chsten Song, den der DJ anspielte gemeinsam zur Seite sprang, sah Aden welches Problem die Ă€ltere Dame hatte. Ein krĂ€ftiger Mann packte die grauhaarige Dame fest am Handgelenk. Er schrie sie an, sie begann am ganzen Körper zu beben
Aden wunderte sich noch kurz darĂŒber, dass niemand etwas zu

Hab dir einige VorschlĂ€ge in diesem Zitat gemacht, ob Du sie als annehmbar betrachtest weiß ich nicht. Irgendwie möchtest Du wohl eine "normale" Disco AtmosphĂ€re, allerdings wĂŒrde ich darauf verzichten.

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dĂŒsterbunt
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beste Version bis jetzt, meiner Meinung nach:

Adens Blick schweifte durch den mittels unzĂ€hliger Kerzen erleuchteten Ballsaal ĂŒber die illustre Gesellschaft. Die herausgeputzten und eleganten Herrschaften konnten nicht darĂŒber hinwegtĂ€uschen, dass die Party nichts Besonderes war, obwohl Aden schon mit einigen durchaus attraktiven Damen Kontakt aufgenommen hatte. Eine hĂŒbsche Blondine hatte ihm schon ein LĂ€cheln geschenkt und eine zierliche BrĂŒnette hatte ihm zugezwinkert.
Es wĂŒrde also ein Abend wie immer werden, wenn er auf Tour ging. Aden wollte gerade mit der Blondine anstoßen, als im plötzlich furchtbar schwindlig wurde. Alles vor seinen Augen verschwamm. Er musste seine Augen schließen. Als er sie wieder öffnete war ihm, als befĂ€nde er sich in einem Strudel. Alles um ihn herum schien stillzustehen und gleichzeitig seltsam zu drehen. Er wandte sich intuitiv um. Da fiel sein Blick auf eine kleine Ă€ltere Dame. Auf ihrem Gesicht lag eine große Furcht. Etwas an dem Ausdruck in ihrem Gesicht irritierte ihn dermaßen, doch er konnte sich nicht erklĂ€ren was genau es war. Reglos stand da und ein tanzender Gast sah ihn bald verĂ€chtlich mit hochgezogener Augenbraue an. Er hatte keine Augen mehr fĂŒr seine Begleitung, die ihn bald so stehen ließ. Aden blickte wie gebannt auf die Ă€ltere Frau. Sie schien so verloren. Als eine Gruppe von Menschen zu dem nĂ€chsten Song, den der DJ anspielte gemeinsam zur Seite sprang, sah Aden welches Problem die Ă€ltere Dame hatte. Ein krĂ€ftiger Mann packte die grauhaarige Dame fest am Handgelenk. Er schrie sie an, sie begann am ganzen Körper zu beben
Aden wunderte sich noch kurz darĂŒber, dass niemand etwas zu bemerken schien, als der kahle Typ gerade zu einem Schlag ausholen wollte. Da nahm sich Aden ein Herz und stĂŒrzte zwischen die beiden und fing sich statt der wehrlosen Frau eine Ohrfeige ein.
Aden wollte gerade Luft hohlen um zu beschwichtigen da knallte ihm die Riesenpranke des wuchtigen Kahlkopfs zwischen seine Augen. Aden sank zu Boden.

Von weitem hörte er die Basslinie von harter Technomusik. Er öffnete die Augen und blickte in das ebenmĂ€ĂŸige Gesicht einer schönen jungen Dame in das rote StrĂ€hnen fielen. Sie blickte ihn von oben besorgt an.
„Geht es wieder?“ fragte sie mit ihrer zarten und doch rauchigen Stimme. Aden wusste nicht wie ihm geschah, langsam rappelte er sich auf, bemerkte dass er auf einer Bank in einem Pavillon lag. Sein Kopf war auf den Schoss der Unbekannten gebettet. Er beschloss, dass es ihm noch nicht so gut ging; er wollte in dieser angenehmen Position verharren.
„ Noch etwas Kopfschmerzen. Was ist denn passiert?“ fragte Aden, treuselig dreinblickend. Er erinnerte sich gut was passiert war, bis zu dem Schlag. Er konnte sich wirklich keinen Reim darauf machen wer die Schönheit, die sich hier um ihn kĂŒmmerte, war. Im Übrigen, wie war er hier her gekommen?
„ Sie haben meine Mutter vor einem ĂŒblen Kerl beschĂŒtzt. Sie hat, nachdem sie sie gerettet haben, die Party verlassen und mich gebeten mich um sie zu kĂŒmmern.“
Aden durchflutete ein wohliger Schauer, er hatte mal wieder den richtigen Riecher gehabt, das Richtige getan. Die ewige Dankbarkeit dieser holden Maid war im gewiss. Wenigstens nicht Null-Acht-FĂŒnfzehn, wie es noch vor knapp einer halben Stunde ausgesehen hatte.
„ Mein Name ist ĂŒbrigens Samantha Delacroix“ sagte ihre Stimme, die aus ihrem sinnlichen Schmollmund quoll, den er wĂ€hrend sie sprach, betrachtete. Als hĂ€tte sie seine Gedanken gelesen korrigierte sie seine Annahme es wĂ€re nur eine halbe Stunde vergangen. „ In fĂŒnf Minuten ist Mitternacht, ich habe hier zwei Stunden auf sie aufgepasst. Ich bin Ihnen sehr dankbar fĂŒr ihre Tapferkeit. Meine Mutter sagte, sie seien der Einzige gewesen, der ihre Notlage bemerkt hat. Sie haben wie ein wahrer Ritter gehandelt. Dann haben sie sich noch so ein Veilchen eingefangen. Es tut mir wirklich leid. Wie kann ich das wieder gutmachen?“
Aden erkannte seine Chance und er verließ die angenehme Position, setzte sich neben der Dame aufrecht hin. So hatte er die Gelegenheit das hĂŒbsche Wesen mit der zarten Stimme von Kopf bis Fuß zu betrachten.
„Ach, halb so wild. Ich helfe natĂŒrlich wo ich kann und als ich ihre Mutter so bedrĂ€ngt gesehen habe“ Adens Blick wanderte vom Hals der Schönen ĂŒber ihren ĂŒppigen Busen, ihre schlanke Taille in dem engen schwarzen samtenen Kleid, ĂŒber ihre ausladenden HĂŒften, die langen Beine zu den eleganten High Heels hinunter. Sie war einfach zu perfekt. Er stockte kurz, sammelte sich aber gleich wieder:“ Ich konnte ihrer Mutter doch nicht im Stich lassen.“ Aden seufzte. „Aber der fiese Typ hat wirklich einen harten Schlag drauf. Mein Auge fĂŒhlt sich nicht gut an“.
Samantha sah ihn verstĂ€ndnisvoll an. „ Sie sind ein Held und ja, Karl- das ist unser Chauffeur, besser gesagt - war, ist ein widerlicher Kerl. Ich konnte ihn noch nie leiden. Er hat einfach keinen Anstand und seine Stimmungsschwankungen bringen ihn regelmĂ€ĂŸig aus der Contenance.“
Aden wurde dieses GesprĂ€ch nun zu lange und sah sich nebenbei um. Der im Barrockstil gehaltene weiße Pavillon war mit Rosen ĂŒberwuchert und lag in einem stillen Fleck im weitlĂ€ufigen Park um die Anlage, in der die Party in vollem Gange war. Es war der perfekte Ort fĂŒr Romantiker, Verliebte und fĂŒr ihn und Samantha.
Aden kramte in seiner Tasche herum und fand schließlich ein silbernes Döschen. „Sie entschuldigen, aber ich mache mich gerade etwas frisch- Sie haben doch nichts dagegen“ Aden war sich nicht ganz sicher, ob er nicht einen Schritt zu weit gegangen war, da beugte sich Samantha ĂŒber das geöffnete Döschen. Sie schnupperte kurz daran, lĂ€chelte und griff in ihre Handtasche. Triumphierend hielt sie ein goldenes mit seltsamen Ornamenten verziertes Döschen in der Hand. „ Also erstens, können sie mich duzen und zweitens sollten sie mal das probieren. Ist echt 1A.“ Aden ließ sich das nicht zweimal sagen und nahm eine kleine Kostprobe. Danach war Samantha dran. Adens Herz begann zu rasen auf eine angenehme Art und er fĂŒhlte sich plötzlich so leicht wie noch nie. Die laue Sommerluft prickelte auf seiner Haut und roch so sĂŒĂŸ duftend, das er mehrmals tief einatmete. Dabei strömte ihm noch der Duft von Samanthas dezent aufgetragenem Parfum in die Nase und er war ganz betört, sodass er tief Luft holte die Augen schloss und den Kopf in den Nacken legte. Als er die Augen öffnete gaben die Wolken gerade den Blick auf den hell strahlenden Vollmond frei, dessen Licht Samanthas Gesicht so schön weichzeichnete, dass Aden ĂŒberwĂ€ltigt war.
Ihn ĂŒberkam ein verzĂŒcktes GlĂŒcksgefĂŒhl, das sich mit einem gewissen Schaudern abwechselte, wie er es noch nicht gekannt hatte. Alles fĂŒhlte sich so gut und richtig an. „Wollen wir ein bisschen spazieren gehen? Der Park ist sehr schön und, ich glaube das wĂŒrde uns beiden jetzt gut tun“ fragte Samantha in diesem Moment mit dem sĂŒĂŸesten LĂ€cheln der Welt auf ihren Lippen. Aden stand einfach auf ohne zu antworten, nahm ihre Hand ohne zu fragen, ganz selbstverstĂ€ndlich und drĂŒckte sie leicht. Samantha erwiderte den Druck sanft.
Schweigend gingen sie an alten Linden und Blumenbeeten vorbei, schritten unter Trauerweiden durch, gingen ĂŒber eine BrĂŒcke, die ĂŒber einen seerosenbewachsenen Teich fĂŒhrte. Der wolkenverhangene Mond spiegelte sich in der leicht gekrĂ€uselten WasserĂŒberflĂ€che. Sie waren inzwischen so weit vom Schloss entfernt, dass es ganz still um sie herum war. Nur ein paar Frösche konnten nicht schlafen und quakten ab und an. Aden erschien es wie der schönste Traum. Schließlich kamen sie an der die den Park begrenzenden Mauer an. Samantha fĂŒhrte ihn, und jeder Schritt den er mit ihr ging steigerte sein GlĂŒck und ihm war als habe er nie etwas Schöneres erlebt. Alles war so wundervoll und der Mond warf einen magischen Silberschein auf die Silhouetten der ihn umgebenden Welt.
„Sollen wir weiter gehen?“ fragte Samantha. „Wo immer du hin willst“ hauchte Aden schwerfĂ€llig mit trockenem Mund, völlig ĂŒberrascht wieder sprechen zu mĂŒssen.
„Ok, aber ich glaube es fĂ€ngt an zu regnen“ entgegnete Samantha. Aden bekam gerade den ersten Tropfen ab, da blitze es.
Es donnerte, und Samantha lĂ€chelte. Schlagartig begann ein starker Regenschauer und es wurde kalt. Aden zuckte erschrocken zusammen. „ Vielleicht sollten wir doch zurĂŒckgehen“ sprach er frierend, doch Samantha umarmte ihn. Ihr warmer Schmollmund gab einen Kuss nach dem anderen auf seine Lippen ab.
Aden klopfte das Herz bis zum Hals und ihm wurde unweigerlich heiß, sodass er all seine Zweifel wieder vergaß. Sie nahmen sich wieder an den HĂ€nden und gingen durch eine eingefallene Stelle in der Mauer hindurch.
Völlig durchnĂ€sst gelangten sie so auf eine Lichtung, durch die Eisenbahnschienen fĂŒhrten. Samantha legte sich auf die Gleise wohin Aden ihr als gleich folgte. Sie kĂŒssten sich, ihre Zungen spielten zĂ€rtlich und neckisch miteinander. Aden war völlig willenlos.
Plötzlich vibrierten die Gleise, doch Aden sah nicht auf. Alles in und um Aden herum zitterte. Doch all sein Wesen, sein Denken und FĂŒhlen konzentrierten sich auf Samantha die wunderschöne, die perfekte, die fleischgewordene Göttin. Er verschmolz mit jedem Kuss mehr mit ihr. Adens Herz klopfte wie verrĂŒckt in seiner Brust und ihm war als mĂŒsse er sterben vor GlĂŒck. Es blitzte und donnerte. Das Gewitter kam immer nĂ€her, doch Aden spĂŒrte nichts außer purer Ektase. Das Vibrieren der Gleise schwoll zu einem tosenden Donnern an. Das letzte was er sah, als er die Augen aufriss war ein grelles Licht, das unglaublich schnell auf ihn zugerast kam.

Einige Tage spÀter fanden GÀrtner die, an den AuslÀufern des ParkgelÀndes, an einer ausgedienten Bahnlinie, das Gras mÀhen sollten, den Kopf und die Leiche Adens. Dort war seit Jahrzenten kein Zug mehr gefahren. Die Gleise endeten inmitten einer Birkenhainlichtung im Nichts. Sein Kopf musste von etwas massivem vom Körper getrennt worden sein. Es war der rÀtselhafteste Fund den das kleine Dorf und das Umland noch lange beschÀftigte und der nie aufgeklÀrt wurde.
Doch in manchen VollmondnÀchten im Sommer, wenn es regnet, soll man eine alte weinende Frauenstimme hören und manche meinen sogar eine junge rothaarige Schönheit zwischen den Linden, Blumenbeeten und Trauerweiden tanzen zu sehen.

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