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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Feierabend (?)
Eingestellt am 01. 05. 2003 18:05


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Darian
???
Registriert: Apr 2003

Werke: 3
Kommentare: 6
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Ein kurzes, helles Klingeln ertönte.
MĂŒde sah Anna zur TĂŒr, die gerade wieder von einem Kunden geöffnet wurde. Sollte dieser Tag denn niemals enden? Sie nahm sich zusammen und setzte das beste freundliche LĂ€cheln auf, das sie jetzt noch zustande brachte.
„Guten Abend. Was darf es sein?“ sagte sie die Worte die sie manchmal noch bis in den Schlaf verfolgten.
„Ich wĂŒnsche einen wunderschönen guten Abend, FrĂ€ulein...“
Der eigentlich recht sympathisch aussehende junge Mann beugte sich leicht vor, um einen Blick auf ihr Namensschild zu werfen. „Oder in mein Dekollete,“ flĂŒsterte eine zynische Stimme hinter ihrer Stirn.
„... FrĂ€ulein Stern.“ Er schenkte ihr ein strahlendes ZahnpastawerbungslĂ€cheln, wĂ€hrend er sich wieder gerade hinstellte.
Seine jugendliche Ausstrahlung ließ Annas zynische Gedankenstimme verstummen und fĂŒr einen Augenblick vergaß sie auch den anstrengenden Tag.
„Was kann ich denn fĂŒr sie tun?“ Fragte sie mit nun nicht mehr gespielter Freundlichkeit. Ihre Blick lag in seinen blauen Augen. Und wie blau sie waren. Anna hĂ€tte gerne so blaue Augen gehabt, statt ihrer schlichten grauen.
Leicht erschrocken bemerkte sie, dass sie ihm etwas lange in die Augen geschaut hatte. Aber er hatte nicht weggesehen und auch nicht die Stille im Laden unterbrochen.
„Ich hĂ€tte gerne zwei StĂŒcke Kirschkuchen,“ sagte er jetzt schließlich.
„Aber gerne,“ sagte Anna, erleichtert, etwas zu tun zu haben und dabei ihren Blick von ihm abwenden zu können. Dennoch schaute sie immer wieder verstohlen zu ihm, wĂ€hrend sie die StĂŒcke aus der Auslage holte. Mit Blicken, die sie seine krĂ€ftige Statur erkennen ließen. Ebenso, dass an den Fingern seiner gepflegten HĂ€nde keine Ringe steckten.
„Darf es sonst noch etwas sein?“ Fragte Anna mit weichem Tonfall, wĂ€hrend sie die StĂŒcke auf der Pappunterlage platzierte.
„Nein danke, das ist alles, FrĂ€ulein Stern. FrĂ€ulein ist doch richtig, oder?“ Fast beilĂ€ufig fragte er es, dennoch musste Anna sich bemĂŒhen, bei der Frage nicht zu erröten.
„Ja...“ ihre Stimme versagte. Wie peinlich. Sie rĂ€usperte sich. „Ja, FrĂ€ulein ist richtig.“
Wieder sein strahlendes LĂ€cheln. „Wie schön.“
Sie schenkte ihm ein LĂ€cheln, packte den Kuchen zusammen und reichte ihm diesen ĂŒber den Tresen herĂŒber.
„Und was kostest das jetzt?“ Fragte er danach.
„Oh, natĂŒrlich. Das macht 3 Euro 20.“
Er zĂ€hlte das Geld ab und reichte es ihr. Als sie es entgegennahm, berĂŒhrten sich ihre HĂ€nde kurz.
„Danke,“ hauchte sie fast mehr als sie es sagte.
Er lĂ€chelte sie wieder an. „Bis Morgen dann.“ Seine Worte klangen fast wie ein Versprechen. Dann verließ er den Laden wieder.

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So, dann sagt mal was ihr davon haltet.

EDIT: Gut, John Does VorschlĂ€ge habe ich jetzt glaube ich ĂŒbernommen, wenn ich nichts vergessen habe.

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John Doe
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Darian,

Das ist eine nette Momentaufnahme, die du recht gut in Szene gesetzt hast.
Was mir etwas gefehlt hat, war eine kleine Überraschung am Ende, ein Highlight. Die Geschichte plĂ€tschert vor sich hin, ohne nennbares auf und ab.
Anders gesagt: Der Spannungsbogen schlĂ€gt nicht weit genug aus fĂŒr mein GefĂŒhl.
Aber - nicht schlecht.


Ein kurzes, helles Klingeln ertönte. Absatz
MĂŒde sah Anna zur TĂŒr, welche die gerade wieder von einem Kunden geöffnet wurde. Sollte dieser Tag denn niemals enden? Sie nahm sich zusammen und setzte das beste freundliche LĂ€cheln auf, das sie jetzt noch zustande brachte.
Ungewohnt, aber irgendwie gut!
„Guten Abend. Was darf es sein?“ sprach sagte sie die Worte die sie manchmal noch bis in den Schlaf verfolgten.
„Ich wĂŒnsche einen wunderschönen guten Abend, FrĂ€ulein...“
Der eigentlich recht sympathisch aussehende junge Mann beugte sich leicht vorKomma um einen Blick auf ihr Namensschild zu werfen. „Oder in mein Dekollete,“ flĂŒsterte eine zynische Stimme hinter ihrer Stirn.
„... FrĂ€ulein Stern.“ Beendete er seinen Satz und Er schenkte ihr ein strahlendes ZahnpastawerbungslĂ€cheln, wĂ€hrend er sich wieder gerade hinstellte.
Dieses jugendliche LĂ€cheln ließ Annas zynische Gedankenstimme verstummen und fĂŒr einen Augenblick vergaß sie auch den anstrengenden Tag.
„Was kann ich denn fĂŒr sie tun?“ Fragte sie mit einem echten LĂ€cheln.
zu oft ‚lĂ€cheln’
Ihre Blick lag nun in seinen blauen Augen. Und wie blau diese sie waren. Anna hÀtte gerne so blaue Augen gehabt, anstatt ihrer schlichten grauen. Absatz
Leicht erschrocken bemerkte sie, dass sie ihm etwas lange in die Augen geschaut hatte. Aber er hatte auch nicht weggesehen und auch nicht die Stille im Laden unterbrochen.
„Ich hĂ€tte gerne zwei StĂŒcke Kirschkuchen,“ sagte er jetzt schließlich mit kleiner VerspĂ€tung.
Das schließlich beinhaltet die ‚VerspĂ€tung’ quasi.
„Aber gerne,“ sagte Anna, erleichtertKomma etwas zu tun zu haben und dabei ihren Blick von ihm abwenden zu können. Dennoch warf sie ihm immer wieder verstohlene kleine Blicke Wiederholung zu, wĂ€hrend sie die StĂŒcke aus der Auslage holte. Blicke Komma die ihr seine krĂ€ftige Statur enthĂŒllten. Hier vielleicht ein anderes Wort. EnthĂŒllen klingt so nach ausziehen. Ebenso Komma wie dass an den Fingern seiner gepflegten HĂ€nde keine Ringe steckten.
„Darf es sonst noch etwas sein?“ Fragte Anna mit weichem Tonfall, wĂ€hrend sie die StĂŒcke auf der Pappunterlage platzierte.
„Nein danke, das ist alles, FrĂ€ulein Stern. FrĂ€ulein ist doch richtig, oder?“ Fast beilĂ€ufig fragte er dieses es, dennoch musste Anna sich bemĂŒhen Komma bei der Frage nicht zu erröten.
„Ja...“ ihre Stimme versagte,Punkt wie peinlich. Sie rĂ€usperte sich. „Ja, FrĂ€ulein ist richtig.“
Wieder sein strahlendes LĂ€cheln. „Wie schön.“
Bezaubert ihn anlĂ€chelnd Sie schenkte ihm ein LĂ€cheln, packte 
 packte sie den Kuchen zusammen und reichte ihm diesen ĂŒber den Tresen herĂŒber.
„Und was kostest das jetzt?“ Fragte er danach.
„Oh, natĂŒrlich. Das macht 3 Euro 20.“
Er zĂ€hlte das Geld ab und reichte es ihr. Als sie es entgegennahm, berĂŒhrten sich ihre HĂ€nde kurz.
„Danke,“ hauchte sie fast mehr als sie es sagte.
Er lĂ€chelte sie wieder an. „Bis Morgen dann.“ Seine Worte klangen fast wie ein Versprechen. Dann verließ er den Laden wieder.

Ciao
John Doe

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Rote Socke
Guest
Registriert: Not Yet

John hat hier das Wesentliche gesagt. Die Szene könnte zu einer interessanteren Kurzgeschichte ausgebaut werden. Der Ansatz, das GrundgerĂŒst ist vorhanden. Ein Überarbeiten wĂŒrde sich wirklich lohnen.

Gruss
Socke

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John Doe
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Darian,

wie ist das - hast du keine Lust auf Diskussionen ĂŒber deinen Text? Oder die Arbeit daran? Oder darauf, ĂŒberhaupt einmal irgendwie zu reagieren?

Dann teile uns das doch bitte mit, damit man sich in Zukunft die MĂŒhe sparen kann.
Allerdings stellt sich mir dann die Frage, warum du hier veröffentlichst!

Ciao
John Doe

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Rote Socke
Guest
Registriert: Not Yet

PC kaputt oder in Urlaub ... ??? Oder keine Lust mehr ...???
In der Schreibwerkstatt tut sich auch nichts mehr bei ihm.

Na John, kriegste wenigstens einen Gruß von mir

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Darian
???
Registriert: Apr 2003

Werke: 3
Kommentare: 6
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Erstmal Entschuldigung, dass es so lange gedauert hat bis ich antworte. Ich bin aber leider nicht gerade schnell und manchmal auch etwas vergesslich, ich hoffe ihr nehmt mir das nicht krumm.

@ John Doe: Danke fĂŒr die viele Arbeit die du dir gemacht hast. Ich muss sagen bei fast allen Verbesserungen muss ich dir völlig Recht geben und mich fragen ob ich eigentlich blind bin wenn ich meine eigenen Texte lese. Na ja. Eine Frage habe ich allerdings. Und zwar hierzu: "MĂŒde sah Anna zur TĂŒr, welche gerade wieder von einem Kunden geöffnet wurde. " Du meinst ein "die" wĂŒrde das "welche" besser ersetzen. Ich hab mir allerdings angewöhnt eben an solchen Stellen ein "welche" o.Ă€. statt dem "die" zu schreiben. Da hab ich dann wohl etwas dummes getan, oder?
Was den Spannungsbogen angeht, hast du außerdem natĂŒrlich auch völlig Recht. Das war mir allerdings mehr oder weniger auch vorher klar, da dieser Text nicht als Geschichte entstanden ist. Ich habe ihn dennoch hier hereingestellt, weil er deutlich besser geworden ist als ich erwartet hatte. Dennoch gut zu wissen, dass es so auffĂ€llig ist.
Ich werde dann mal den Anfangstext editieren.

@ Rote Socke: Hm, eine richtige Kurzgeschichte daraus machen. Gar keine schlechte Idee. Allerdings bin ich nicht sicher wie du dir das denkst. Spontan wĂŒrde ich jetzt sagen, ich schreibe die Geschichte einfach weiter. Damit könnte dann ja durch weitere Handlung auch endliche ein vernĂŒnftiger Spannungsbogen entstehen. Vielleicht auch wenn ich noch ein StĂŒck davor setze. Aber sag am Besten mal wie du es dir gedacht hast.

Viele GrĂŒĂŸe Darian
Postskriptum: Und bitte wirklich nicht sauer sein, dass ich so lahm bin. Ich denke ich werde das ab jetzt auch am Ende eines Werkes vorsorglich erwÀhnen. Tut mir Leid, hatte nicht damit gerechnet, dass ihr hier so schnell seid.

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