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Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
Felicity Huffman, Patricia Wolff: Der Ideale Lover (gelöscht)
Eingestellt am 29. 07. 2012 11:12


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Paulina
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jon
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Diese Rezi ist locker geschrieben. Zu locker. Ich vermisse Struktur, einen gewissen "logischen Ablauf".

Hauptproblem ist der Anfang. Es gibt zwahlreiche davon.
Der erste beginnt mit "Nein ich werde nicht …" (Verweis auf Kompetenz der Autoren). Dann kommt ein großer Einschub über eine der Autorinnen, der ohne Verbindung zum Rest der Rezi bleibt. Die andere Autorin ist offenbar belanglos, über sie wird nur ein lapidarer Info-Satz mitgeteilt.
Dann kommt der zweite Anfang, der sich von der Seite „Beziehungsratgeber" (Verweis auf "ungewöhnlichen Charakter" des Buches).
Dann kommt der dritte Anfang, der davon ausgeht, was Männer für Fragen haben (Verweis auf den Nutzen des Buches). Im übrigen steht in der Rezi nicht, dass Männer auf diese Fragen Antworten in den Buch fänden. Da steht zwar "Wenn ER also die Ratschläge befolgt", aber nicht, was das für welche sind (oder das da überhaupt welche sind). Eine einfache Anbindung der Art "Auf all diese Fragen geben sie Autorinnen Antwort und geizen auch nicht mit brauchbaren Tipps." hätte Wunder gewirkt.
Danach "fließt" es einigermaßen, auch wenn für mich persönlich der Blick auf die Tipps viel zu mager, unkonkret (was ist denn nun schlimm an Eidechsen-Küssern?) und/oder Bravo-Niveau-mäßig klingend ausfällt.
Gegen Ende steht dann das "ALLE Kapitel" massiv betont da, ohne das ich die geringste Ahnung davon bekommen habe, was so extrem unterschiedlich an den Kapiteln sein soll (ich weiß ja nichtmal, dass es ausgewiesene Kapitel gibt!), was diesen brüllenden Hinweis (Versalien schreien!) rechfertigt.

Langer Rede kurzer Sinn: Das Ganze wirkt wie runtergeplappert, schnell mal runtergetippselt, weil du halt mal schnell was dazu sagen wolltest. Schade, du hast mehr drauf.
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Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

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Paulina
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Danke, jon,
dass du dich so ausführlich mit meinem Text befasst hast.
Ich beginne meine Antwort mit dem Schluss:

quote:
Langer Rede kurzer Sinn: Das Ganze wirkt wie runtergeplappert, schnell mal runtergetippselt, weil du halt mal schnell was dazu sagen wolltest.
Da hast du mich erwischt.:-) Zumindest, was das "Geplapper" betrifft.
Ja, ich "plappere" auch gern im wirklichen Leben. Ich rede gern, und ich rede mitunter viel. (Zu meiner Ehrenrettung will ich aber sagen, dass das Meiste nicht sinnloses Zeug ist.) Dass das auch abfärbt auf mein Geschreibsel, hätte ich nicht gedacht.
Und ja, als ich das Buch gelesen hatte, wollte ich unbedingt etwas dazu sagen.
Und nein, "runtergetippselt" habe ich den Text nicht. Ich habe mir schon Gedanken gemacht. Nun werde ich mir den Text unter diesem Gesichtspunkt noch einmal vornehmen.

quote:
Hauptproblem ist der Anfang.
Es sieht wohl so aus, dass ich definitiv zu Mehrfach-Anfängen neige. Ich habe das nie so empfunden. Eher waren viele Gedanken in meinem Kopf, die ich nutzen wollte, um den Einstieg zu finden. Das so etwas Verwirrung stiften könnte, war und ist mir nicht so recht bewusst.

quote:
Danach "fließt" es einigermaßen, auch wenn für mich persönlich der Blick auf die Tipps viel zu mager, unkonkret (was ist denn nun schlimm an Eidechsen-Küssern?) und/oder Bravo-Niveau-mäßig klingend ausfällt.
Au weia! Das ist starker Toback, den ich mir aber zu Herzen nehme. Ich wollte einfach nur witzig sein. :-)
Lass mich bitte nicht auf die Eidechsenküsser eingehen, ja?
Sich das vorzustellen, überlasse ich der Phantasie der Leser.
quote:
Die andere Autorin ist offenbar belanglos, über sie wird nur ein lapidarer Info-Satz mitgeteilt.
Nein, sie ist nicht belanglos. Sie hätte einige Zeilen mehr verdient, da hast du Recht.

quote:
Gegen Ende steht dann das "ALLE Kapitel" massiv betont da, ohne das ich die geringste Ahnung davon bekommen habe, was so extrem unterschiedlich an den Kapiteln sein soll (ich weiß ja nichtmal, dass es ausgewiesene Kapitel gibt!), was diesen brüllenden Hinweis (Versalien schreien!) rechfertigt.
Das schreiende ALLE habe ich geändert.
Ich wollte damit darauf hinweisen, dass man wirklich alle Kapitel lesen sollte und nicht nur die, die mit Sex zu tun haben.

quote:
Im übrigen steht in der Rezi nicht, dass Männer auf diese Fragen Antworten in den Buch fänden.
Doch, jon, steht drin:
quote:
Interessant und amüsant ist, dass das Hilfsangebot von zwei Frauen kommt. Nun, warum auch nicht? Frauen wissen schließlich, was Frauen wollen, und so sollten die Männer, die sich angesprochen fühlen, darauf vertrauen, dass F.H. und P.W. es gut mit ihnen meinen, wenn sie ihnen Tipps „vom ersten Date bis zur richtigen Unterhose“ geben.
Im Vorwort schreiben die Autorinnen: „Betrachten Sie dieses Buch als unverzichtbaren Verkehrsatlas, als Beziehungsstadtplan, als Ihr ganz persönliches GPS (Geliebten-Positionierungs-System)!“

Danke dafür:
quote:
Schade, du hast mehr drauf.

Sehr gern hätte ich nun auch Meinungen anderer Leser.
Aber leider wird das Journalistik-Forum bei Kommentaren und Bewertungen ein wenig stiefmütterlich behandelt. So ist mein Eindruck.



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jon
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Öh …
… das, was die Autorinnen im Buch tun, steht wirklich da. Sorry. Da war wohl die „unlogische" Sortierung (erst die Antworten, dann die Fragen) die Falle.

Das mit den vielen Ideen, die man mitteilen will, kenne ich auch. Wenn ich an einer Rezi rumdenke, fallen mir auch immer wieder andere Anfänge ein, je nachdem, welche Idee gerade im Vordergrund steht. Man muss sich erst daran gewöhnen, dass man (fast) nie alles schreiben kann – jedenfalls nicht bei Büchern, die man toll findet oder die man echt schrecklich findet.

Versuch doch mal, dich in folgende Schreibstimmung zu versetzen: Du beginnst an einer Stelle und lässt den Text entscheiden, welche der Ideen (Infos, Botschaften) aus deinem Kopf als nächstes am besten anschließt. Außerdem kannst du diesen Fluss durch die Sprache auch sichtbar machen (nicht die Idee nur nennen sonder sie sprachlich in Bezug zum schon Gesagten setzen).

Wenn dieser Weg partout nicht zu der Information hinführt, die du dem Leser unbedingt noch mitteilen willst, dann kannst du immer noch an die eine Kette eine neue ansetzen. Irgendwie lässt sich das mit „Auch XY ist erwähnenswert" oder „Zu all dem kommt noch" oder solche Marker bewerkstelligen, ohne dass es wie ein unmotivierter Sprung wirkt.
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Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

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