Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92210
Momentan online:
397 Gäste und 14 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Gereimtes
Ferdinand betrachtet ein Photon
Eingestellt am 19. 08. 2003 14:48


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

Werke: 2247
Kommentare: 11064
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Bernd eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil


Ferdinand betrachtet ein Photon
und er spricht: "Jetzt sah ich dieses schon

in fast absoluter Dunkelheit,
es ist fort, das tut mir wirklich leid.

Jedes Licht, wenn ich es erst mal sah,
ist verschwunden, ist nie wieder da.

Jedes Licht, sei es in Form von Quanten,
wenn ich's sehe, kommt es schon abhanden,

dabei tut mir's in der Seele weh,
dass nur Licht strahlt, wenn ich es nicht seh."



__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


dubidu
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Nov 2002

Werke: 62
Kommentare: 868
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um dubidu eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Bewegte er sich rasend schnell,
könnte Ferdinand auf einem Photon reiten,
und es wäre ihm ständig hell,
müsste nicht mehr mit dem Lichte streiten
__________________
Die Tollkühnheit des Schreibers und sein spontanes Bedürfnis nach Wahrheit müssen allemal größer sein als dessen Furcht vor den Konsequenzen seiner Aussagen.
RAFAEL SELIGMANN

Bearbeiten/Löschen    


Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

Werke: 2247
Kommentare: 11064
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Bernd eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Eine Lösung wäre wohl auch schlicht,
machte Ferdi langsamer das Licht,
hielte er es an wie Philip Hemmer,
oder Lene Hau - es herrschte Dämmer-
herrschte Dämmerung in den Kristallen,
Ferdinand würde es gut gefallen.



__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

Bearbeiten/Löschen    


george
Routinierter Autor
Registriert: Jan 2003

Werke: 88
Kommentare: 912
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um george eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Lieber Bernd,

gefällt mir Dein Text. An ein paar Stellen habe ich verändert, um einen einheitlichen Rhythmus hinzukriegen.


Der Ferdinand betrachtet ein Photon
und spricht: "Jetzt sah ich dieses schon

in fast vollständ'ger Dunkelheit,
doch jetzt ist's fort, das tut mir leid.

Jedes Licht, wenn ich es erst mal sah,
ist gleich verschwunden und nie wieder da.

Die Strahlung kommt halt leider in der Form von Quanten,
wenn ich sie seh', da geht sie schon abhanden.

Es tut mir in der Seele weh,
dass Licht nur strahlt, wenn ich's nicht seh'."


Die Zeile mit "Jedes Licht" stimmt noch nicht. Das Wort "jedes" passt nicht rein. In meiner Variante kommt die Betonung sonst immer auf die zweite Silbe nach dem Zeilenanfang. Mach was draus oder verwirf' meinen Vorschlag einfach ...

Die Photonen scheinen Dir's angetan zu haben. Es wäre Zeit für einen Text mit Phononen, Vektorbosonen, Elektronen und Löchern und dem vierten Hauptsatz!


Gruss

__________________
© Jürgen Locke

Bearbeiten/Löschen    


Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

Werke: 2247
Kommentare: 11064
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Bernd eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo, George,

danke für den Beitrag.
Die Grundrhythmik in meinem Gedicht ist anders. Das einzige, was nicht ganz hinhaut, ist die letzte Zeile.

Beispiel:
Du hast 5 Betonungen in der 1. Zeile, ich drei.
---

2. Fassung

Ferdinand betrachtet ein Photon
und er spricht: "Jetzt sah ich dieses schon

in fast absoluter Dunkelheit,
es ist fort, das tut mir wirklich leid.

Jedes Licht, wenn ich es erst mal sah,
ist verschwunden, ist nie wieder da.

Jedes Licht, sei es in Form von Quanten,
wenn ich's sehe, kommt es schon abhanden,

dabei tut mir's in der Seele weh,
dass das Licht nur strahlt, das ich nicht seh."

__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

Bearbeiten/Löschen    


rekitrik
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jul 2002

Werke: 14
Kommentare: 84
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um rekitrik eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Unschärferelation

Hallo Bernd,

frei nach Heisenberg verändert sich dein Gedicht dadurch, dass ich es lese (nichts zu danken ). Er scheint recht zu haben. Die 2. Fassung gefällt mir wesentlich besser. Bei jedem weiteren Lesen steigt nun die Wahrscheinlichkeit, dass es wieder schlechter wird, daher werde ich jetzt lieber gehen.

Gruß rekitrik
__________________
denke groß, denke schnell, denke anders!

Bearbeiten/Löschen    


Zurück zu:  Gereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!