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Leselupe.de > Gereimtes
Ferdinands Konstruktion
Eingestellt am 21. 10. 2002 14:52


Autor
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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

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Ferdinand nimmt einen Einkaufswagen,
und er f├╝llt ihn mit diversen Teilen,
Farben, Fetten, Schraubendrehern, Feilen,
er vermutet, das wird schwer zu tragen.

Irgendwie bringt er die beiden Taschen
heim und hofft, er habe nichts vergessen,
er beginnt zu s├Ągen und zu messen
und befestigt an den Winkeln Laschen.

Ferdinand misst Spannungen und Kr├Ąfte,
biegt, verklebt, vernickelt, bohrt, entgratet,
schraubt, justiert, ummantelt und verdrahtet,
und er hofft auf reichliche Gesch├Ąfte,

hofft, da├č viele, viele Kunden w├Ąhlen,
seinen Apparat zum Erbsen z├Ąhlen.

__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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Schakim

Wird mal Schriftsteller

Registriert: Jan 2002

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Wieder mal ein "lustiger" Ferndinand...

Hallo, Bernd!


Ich w├╝rde, m├╝sst' ich Erbsen z├Ąhlen,
Ferdinand's Apparatur schnell w├Ąhlen...
Nur, was soll das Erbsenz├Ąhlen bringen?
Ich w├Ąg' sie lieber s├Ąckchenweise -
Das wird auf jeden Fall gelingen...


VG
Schakim

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Frieda
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2002

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Hallo Bernd,

auch auf die Gefahr hin, zu den Erbsenz├Ąhlern gerechnet zu werden: Ich mag Deine Gedichte unter anderem auch deshalb, weil sie ein hohes Ma├č an handwerklichem K├Ânnen aufweisen. Ich habe den Eindruck, Deine Verse reimen sich wie von selbst, weil sie sich m├Âgen, nicht weil Du sie dazu zwingst.

Liebe Gr├╝├če
von Frieda

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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

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Danke, Schakim und Frieda,

ich freue mich, dass es Euch gef├Ąllt.
Aber die Verse zwinge ich dazu, sich zu reimen. Entscheidend f├╝r das ungezwungene Aussehen (ANh├Âren) ist wohl die Rhythmik.

Im Spiegel stand k├╝rzlich, dass das gehirn zuerst die Grammatik aufnimmt, und erst anschlie├čend ├╝berhaupt beginnt, ├╝ber den Inhalt nachzudenken.

Auch deshalb wohl schleife ich viel an der Form, um sie knurrig zu machen, oder rund.

Viele Gr├╝├če
Bernd
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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

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Ferdinand und die L├╝gen (2. Fassung)

Ferdinand und die L├╝gen (2. Fassung)

Ferdinand sa├č lange da und dachte
und nahm Blech und Holz und Chips und schraubte
ein Ger├Ąt zusammen, dem man glaubte,
weil es stets aus L├╝ge Wahrheit machte.

Jeden Satz, kaum war er ausgesprochen,
nahm es auf und leuchtete und klickte,
webte, f├Ąrbte, l├Âtete und flickte,
und hat so Strukturen umgebrochen.

Ferdinand, der das Ger├Ąt studierte,
log es an, sein Kaffee w├Ąre hei├č,
sofort dampfte der, das war Beweis.

Ferdinand, zu sehn, wie sich's betr├╝ge,
sagte dem Ger├Ąt, dass stets er l├╝ge,
Knattern, Leuchten, und er oszillierte.

__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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Frieda
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2002

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Seht, wie er um die Logik ringt,
aus falsch folgt wahr, folgt falsch, folgt wahr.
Bis eines Tag's mit Haut und Haar
der schiere Wahnsinn ihn verschlingt.

liebe Gr├╝├če
von Frieda

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