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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Ferdinands Toene
Eingestellt am 06. 06. 2002 11:26


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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

Werke: 2247
Kommentare: 11063
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Ferdinand lebt zwischen vielen Toenen,
Pfeifen, Haemmern, Donnern, und Vibrieren,
Krachen, Schnaufen, Droehnen, Tirilieren,
und er kann sich nicht daran gewoehnen.

Ferdinand denkt nach und feilt und baut,
zwirbelt Draehte, loetet Transistoren,
stuelpt den Hoerer ueber beide Ohren
und loescht aus den kleinsten feinsten Laut.

Und er schwimmt im feinen rosa Rauschen
tiefer Stille reiner Entropie,
Klanggefuege, unerhoert wie nie,
Ferdinand kann lange Zeit nur lauschen.

Ferdinand erhofft sich hohe Quoten
und verteilt die Blaetter mit den Noten.

__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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Schakim

Wird mal Schriftsteller

Registriert: Jan 2002

Werke: 3
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Mit den Noten kommen alle...zu Ferdinand

Hallo, Bernd!

Ich habe mitgelauscht!


...und dann kommen sie
Mit allen Instrumenten,
Von denen sie zuvor sich trennten
Und spielen auf wie nie...


Das war ein Meisterstück von Dir!
LG
Schakim

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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

Werke: 2247
Kommentare: 11063
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Danke, Schakim.


---
Hier nur eine kleine Ergänzung, was man vielleicht wissen sollte.

Rosa Rauschen ist ein besonderes Rauschen, bei dem die einzelnen Frequenzen nicht gleichmäßig verteilt sind. Die Rauschleistung nimmt mit höheren Frequenzen ab. Es klingt angenehmer, als weißes Rauschen. Beim weißen Rauschen ist das Rauschen gleichmäßig über das Frequenzband verteilt.

Viele Grüße von Bernd
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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