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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Fessle mich!
Eingestellt am 28. 08. 2005 12:51


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Aljechin
gesperrt
Wird mal Schriftsteller

Registriert: Aug 2005

Werke: 3
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Fessle mich!

Warum sagte ich das nur gestern abend? Jetzt habe ich den Salat! Ich kenne ihn doch erst seit zwei Monaten. Ok, wir haben es schon gleich in der ersten Nacht miteinander getrieben und der Sex mit ihm ist richtig gut. Eigentlich besser als mit allen anderen MĂ€nnern vorher. Oder? Na ja, Eric war ja auch nicht schlecht. Doch Norbert ist besser, ich glaube sogar, dass er mein bester Liebhaber bisher ist.

Es ist schön, wie offen und ehrlich wir ĂŒber unsere Beziehung und ĂŒber Sex reden. Doch warum bat ich ihn gestern abend nur, mich irgendwann zu fesseln? Warum bat ich ihn, etwas mit mir zu tun, wobei ich ihm wehrlos ausgeliefert bin? Warum bat ich ihn um etwas, das nur er bestimmt?

Schuld daran ist sicher der Film. Ja klar, dieser Film von Pedro AlmodĂłvar hatte mich so beeindruckt, dass ich ihn mir zweimal ansehen musste. Es faszinierte mich, wie aus nackter Gewalt Liebe wurde. Es gefiel mir sehr, wie Ricky seine Angebetete fesselte, bevor er die Wohnung verließ, um Drogen fĂŒr sie zu besorgen. Er wollte sie vor der dekadenten Welt beschĂŒtzen und ein Kind mit ihr haben. Gefesselt und behĂŒtet war die GlĂŒckliche. Ist es so, dass ich mich mit dieser Marina aus dem Film identifizierte. Oder bin ich neuerdings ein bißchen pervers? Ach Quatsch, ich bin neugierig und will wirklich nur wissen wie es ist!

Er mĂŒsste doch bald kommen! Hm, ich wollte ja auch sehen, wie er auf die Bitte reagiert. Es war schon seltsam, wie er erst einmal eine Weile schwieg. War ganz schön lange und ich biss mir schon auf die Lippen. Er sah mich merkwĂŒrdig an, als er dann flĂŒsterte: "Morgen Kleines, morgen nachmittag nach der Arbeit werde ich es tun."

Ich duschte bereits ausgiebig und den Stecker vom Telefon zog ich auch schon heraus. Er soll mich auf einer unerreichbaren Insel fesseln und meinen Körper nach seinem Willen benutzen.

Ob ich ihm nicht doch besser sage, dass es nur eine Schnapsidee von mir war? Oder dass ich nur testete, ob er vielleicht pervers ist? Nein, Quatsch, das wĂ€re ja feige. Ich will es wissen, will es spĂŒren. Und ich vertraue ihm. Ja, ich vertraue diesem Mann sehr.

Ich höre, wie sich endlich sein SchlĂŒssel im Schloss dreht. Vielleicht hat er es ja vergessen und bringt keinen Strick mit. Oder hatte er in der Kanzlei Stress und dachte gar nicht mehr dran. Wenn ja, dann frage ich ihn nie wieder danach. Es ist mir nicht so sehr wichtig.

Norbert steht in der SchlafzimmertĂŒr und lĂ€chelt: "Hallo Liebes!" Er öffnet die Aktentasche und zeigt mir das Seil, das er gekauft hatte. Ich merke, dass es jetzt kein ZurĂŒck mehr gibt. "War war gar nicht billig. Ist eine Sonderanfertigung, Typ Bondage 007. Packst du es aus?" Auf dem Weg zur Dusche ruft er. "Oder hĂ€tte es ein Kabel aus dem Baumarkt auch getan?" - "Nö, ein gebrauchter KĂ€lberstrick vom Bauern, am besten mit Kuhpipi dran!" gebe ich patzig zurĂŒck.

WĂ€hrend er unter der Dusche so wie immer fröhlich trĂ€llert, ziehe ich das rote, sehr durchsichtige NegligĂ© an, das er so sehr mag. Ich packe das Seil aus. Bondage 007 - wie furchtbar doof! FĂŒr vielseitige Fesselungs-Varianten! Aus reissfester Kunstfaser, 100% Polyamid, 1 cm stark, 10 m lang. Eine Gebrauchsanleitung ist nicht dabei. Ich liege auf dem Bett und warte. Es ist ungewohnt und aufregend, zu wissen, dass ich bald gefesselt und wehrlos sein werde.





Er kommt und fordert mich unvermittelt auf: "Sag' es! Was willst du?"

Ich zögere, ĂŒberlege, ob ich die Notbremse ziehen soll. Doch dann ĂŒberwinde ich mich und höre mich flehen: "Fessle mich!"

Das Verlangen danach, ihm ausgeliefert zu sein, ist da: "Bitte, fessle mich!!"

Das Verlangen wird mÀchtig: "Bitte, bitte fessle mich!!"

Er umspult wortlos und konzentriert mein linkes Handgelenk mehrmals, verknotet das Seil bedĂ€chtig und zurrt es am Bettpfosten fest. Dasselbe geschieht mit dem anderen Arm und mit meinen Beinen. Er ist vorsichtig, zelebriert die Fesselung fast zĂ€rtlich. Es ist nicht unangenehm, sndern geil und prickelnd. Ich liege mit gespreizten Beinen da und genieße die aufregende, bisher nie gekannte Situation.

Norbert holt das blauschwarze Halstuch aus dem Schrank und legt es zu einer handbreiten Binde zusammen.

"Du willst, dass ich nichts sehe?" sage ich mit ein wenig gespielter Angst in der Stimme.

Höhnisch und fast brutal : "Ja, es werden noch ein paar Freunde kommen, die mitspielen."

"Spinnst du?! Ich will keinen Sex mit anderen MÀnnern!" Er lacht und sein Lachen macht mich plötzlich unsicher. Es klingt schmutzig und höhnisch.

"Du musst! Du bist mir ausgeliefert!"

"Norbert, nicht, bitte nicht!! Du tust so etwas nicht, ja?!"

"Ich tu's, denn ich mache die Spielregeln." Er verbindet mir die Augen, geht weg und ich höre die WohnungstĂŒr zuschlagen. Ich weiss nicht, was ich denken soll und meine GefĂŒhle laufen Amok. Meint er das wirklich ernst? Ich sehe nichts und kann mich kaum rĂŒhren.

Werde ich jetzt vermietet? An zehn oder fĂŒnfzehn MĂ€nner, einer nach dem anderen? Oder immer drei gleichzeitig? Nein, es ist ein Spiel, das dazugehört. Verdammt, was habe ich mir da eingebrockt?!

Nach ein paar langen Minuten höre ich wieder die TĂŒr. Jemand kommt herein. Ich spĂŒre Beklemmung, Zweifel und Unsicherheit. Ist es Norbert oder ein Fremder?

Sind es zwei? Ich meine zu spĂŒren, dass es nur einer ist. Ich spĂŒre die PrĂ€senz eines Mannes und dass ich zwischen den Beinen ausgiebig betrachtet werde. Wer betrachtet meine Scham? Verdammt, wer nutzt meine Hilflosigkeit aus?

Endlich löst sich die Sperre in meinem Gehirn: "Wer ist da?"

"Psssst!" Was will er? Was ist das fĂŒr ein Spiel?

Ich versuche es erneut: "Bitte, du bist allein Norbert, ja? Ich will nicht wehrlos von einem Fremden betrachtet werden! Bitte!!"

Er lÀsst mich ein paar Sekunden auf die Antwort warten.

"Vertraust du mir denn nicht?"

Es ist seine Stimme! Mir fĂ€llt ein riesiger Stein vom Herzen. Diese Frage "Vertraust du mir denn nicht?" ist fĂŒr mich eine Antwort auf alle meine Zweifel: "Ja, ich vertraue dir total!" Es ist ein verrĂŒcktes, allerdings fast zu prickelndes Spiel, dass er gerade mit mir spielt. Doch ich bin ihm ausgeliefert. Ja, ich will ihm ausgeliefert sein, jetzt mehr als vorher.

"Es machte mir Freude, dich zu verunsichern und es machte mir Freude, dich zu betrachten. Ich sah dich so noch nie. Es ist ein verrĂŒcktes und unbekanntes GefĂŒhl, dass mir eine Frau derart wehrlos gefesselt vor mir liegt. Es ist wahnsinnig geil."

Er sagt das bedÀchtig und um VerstÀndnis werbend, streichelt dabei sehr zÀrtlich die Innenseiten meiner Oberschenkel. Eine unbÀndige Lust auf mehr, auf viel mehr steigt in mir auf und bemÀchtigt sich meiner Sinne.

Plötzlich - was ist jetzt? Mich streicheln nicht seine HÀnde, es ist ein Etwas, ein klebriger Gegenstand, den meine Haut nicht erkennen kann.

"Was ist das, Norbert?"

"Du wirst es gleich spĂŒren, ich habe ihn vorgewĂ€rmt und eingeölt. Nicht erschrecken, er summt wie ein vorlautes Bienchen."

Zusammen mit dem Summton kommt ein geiles, schönes GefĂŒhl an meinem Anus. "Geil!", flĂŒstere ich und mein Unterleib zuckt. Mein einfallsreicher Liebhaber streicht mit dem Bienchen ĂŒber die Oberschenkel und ganz leicht immer wieder ĂŒber meine Scham, wobei er es vermeidet, meine Perle zu berĂŒhren. Das Summen stört mich nicht, es gehört zu diesem schönen Spiel.

Ich bin so heiss, so geil, spĂŒre, wie meine Muschi nach noch mehr Lust verlangt, mehr, viel mehr. Das Summen hört auf und er kniet sich ĂŒber mein Gesicht. Ich spĂŒre die Spitze seiner Eichel und lecke den Sehnsuchtstropfen ab. WĂ€hrend sich sein steifes Glied gierig in meinen Mund drĂ€ngt, schiebt sich gleichzeitig der harte, ölige Vibrator in meine Vagina und beginnt erneut zu summen. Im gleichen Rhythmus und unerbittlich stoßen die beiden Eindringlinge zu und mir wird schwindlig vor Lust.

Mein Unterkörper bĂ€umt sich auf und der lange, wahnsinnig gute Orgasmus spĂŒlt mich fast in eine andere Welt. Er ist so anders als sonst, unbeschreiblich schön und wild. Er schreit: "Jaaaa!" und sein warmer Samen spritzt mir in den Mund. Ich schlucke ihn und genieße diesen köstlichen Moment voller GlĂŒck und unendlicher Lust.

Kein Summen mehr. Ich höre nur noch unseren gepeitschten Atem und genieße das Kribbeln. Er nimmt mir die Augenbinde ab, wir sehen uns an und lĂ€cheln miteinander wie Kinder, die ein großes Geheimnis hĂŒten.

"Lass mich noch ein wenig gefesselt liegen und bringe mir einen Schluck Sherry!"


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carpe diem

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bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

das funktioniert doch auch ohne bondage.
also, teilweise geil zu lesen. aber irgendwie
enttĂ€uschend, weil ich die tiefen gefĂŒhle vermisse.
der pure sex ist natĂŒrlich geil. no problem.
aber er befriedigt nicht wirklich. ich vergleiche das mit
einem stĂŒck schokolade. zum naschen ist es schön, als
mahlzeit taugt es nicht.
gut, deine absicht war es, eine geile story zu schreiben.
das gelang dir in auszĂŒgen, finde ich.

bon.

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Druckmaus
AutorenanwÀrter
Registriert: Aug 2005

Werke: 4
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Hallo Aljechin,

die Story gefĂ€llt mir in AuszĂŒgen gut. Allerdings empfinde ich den Einstieg in die Geschichte etwas langweilig und nichts sagend. Ich hĂ€tte sie fast nicht zu Ende gelesen.

Viele GrĂŒĂŸe Druckmaus

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Aljechin
gesperrt
Wird mal Schriftsteller

Registriert: Aug 2005

Werke: 3
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Sex, GefĂŒhle, Orgasmus

Geht es in dieser Story wirklich nur um animalischen Sex und nichts anderes? Geht es nicht auch um das Entdecken neuer Varianten, um Unsicherheit, Angst und ganz plötzlich entdecktes Vertrauen? Hat das nicht mit Liebe und Geborgenheit zu tun?

Der Orgasmus ist ein unendlich tiefes GefĂŒhl. Wen Sex nicht wirklich befriedigt, der sollte vielleicht einmal ĂŒber seine OrgasmusfĂ€higkeit nachdenken. Viele Menschen sind unbefriedigt und aggressiv, weil ihr Kopf nur einen halben Orgasmus zulĂ€sst.

Ich habe es zwar schon einmal im Forum Lupanum erwÀhnt, will es jedoch hier noch einmal wiederholen. Diese Story entstammt der Wirklichkeit, sie wurde so von einer lieben Freundin erlebt. Seither liebt sie Fesselspiele in verschiedenen Varianten.

By the way - Haben wir eine ErklĂ€rung dafĂŒr, dass fast 100 Prozent der MĂ€nner gerne ihrer Partnerin in den Mund spritzen, das jedoch nur von etwa 40 Prozent der Frauen mit Lust praktiziert wird? Von dieser Minderheit schluckt nur die HĂ€lfte mit Lust.


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carpe diem

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freifrau von löwe
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2004

Werke: 47
Kommentare: 222
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hallo aljechin,

ich sage es nicht gern, aber ich muss bonanza recht geben. auch ich vermisse das "dahinter". du bennenst zwar angst und unsicherheit, aber du bennenst sie eben und erzÀhlst sie nicht.

als leser will ich beschreibung und bilder, gerĂŒche und vergleiche. das macht eine erzĂ€hlung lebendig. du hast davon zu wenig und von reiner handlung to much. da wĂ€re noch viel mehr drin gewesen in der story.


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Freifrau von Löwe

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bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

aljechin, sexualitÀt wird in erster linie von zÀrtlichkeit
und von liebe getragen - in meinen augen. wenn man eine
offene partnerin hat, kann man ĂŒber seine wĂŒnsche auch
im detail sprechen. diese wĂŒnsche werden sich niemals
100%ig mit denen der partnerin decken. guter sex ist
tolerant. er ist egoistisch und selbstlos zugleich.
er ist leidenschaftlich. und er wird von liebe getragen.
ich verliebe mich immer in die frau, mit der ich guten
sex habe. ich kann das nicht steuern. natĂŒrlich muß das
nicht in jedem fall die große liebe des lebens sein.
es braucht immer einen vertrauensvorschuß, mit einem mir
(noch fremden) menschen intim zu werden. das muß ich
mit fesselspielchen nicht auf die spitze treiben.
mein orgasmus ist okay. mehr als das. ich bin zu 99%
glĂŒcklich und befriedigt beim sex. wie ich es sagte,
mein glĂŒck hĂ€ngt wesentlich mit dem lustempfinden und
dem glĂŒck meiner partnerin zusammen.

bon.

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