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Leselupe.de > Gereimtes
Fetensong für Lan-Parties
Eingestellt am 13. 12. 2011 21:18


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Retrophrenologe
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Lanparty-Song

In der Welt, da war's noch heller,
als am Tag die Zeit verrann,
doch man sitzt im dunklen Keller:
Man zockt LAN.

Über vieler Tage Länge.
Gruppen, oder sagt man "Clan"?
Abseits von der Zeiten Klänge:
Man zockt LAN.

Tippen, Klicken, lauter schreien,
schafft das schnelle Essen ran,
Steuern, Schuss und Streitereien:
Man zockt LAN.

Geld und Ehre stündlich locken,
jedes Ego voll Elan,
seid in einem fort am zocken:
Und zwar LAN.

Pläne drücken euch im Schuh.
Schreit sie aus auch ohne Sinn.
Oh, Em, Geh! Es, Teh, Ef, Uh!
What the Fuck und For the Win!

Draußen wackeln die Konzerne.
Wackelt jeder Staatenplan!
Doch ihr schweift nicht in die Ferne.
Ihr zockt LAN.

Ach, wie kann man bloss so ticken?
Nicht Genie führt hier zum Wahn.
Alles hallt von eurem Klicken.
Ihr zockt LAN.

Version vom 13. 12. 2011 21:18
Version vom 14. 12. 2011 17:08
Version vom 28. 12. 2011 10:58
Version vom 29. 12. 2011 15:21

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Trasla
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"Die Welt hallt von eurem Klicken."
Klingt unglücklich, "Die Welt" muss ich unintuitiv betonen, damit es korrekt klingt, vielleicht eher was wie "Alles hallt von eurem Klicken" oder so.

Und der letzte Absatz, der erscheint mir seltsam. Die Zeilen klingen holprig, und ich erfasse nicht so ganz, warum für die geringe Aussage, die ich darin finde, das Schema umgeworfen werden muss. Da die vorherigen Absatze mir wirklich leicht von der Zunge gehen, und ich das Thema gut dargestellt vorfand, glaube ich der ganze Text profitiert, wenn man den letzten Absatz einfach weglässt. Oder zumidnest überarbeitet.

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Retrophrenologe
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Erstmal danke für deine Anmerkungen. Beides trifft nunmehr den Kern meines kleinen Versuchs. Deinen ersten Hinweis hab ich gleich mal aufgenommen, das klingt wirklich besser und ändert nicht viel. Die letzte Strophe hat eine andere Silbenzahl als das Original ("Festlied für Skatturniere") . Leider klingt es nicht so, wie es beabsichtigt war. Das liegt aber daran dass ich mich bewusst von der Vorlage distanzieren wollte (auch wenn ich den schönen Klang eigentlich nicht opfern wollte, vielleicht fällt mir da noch etwas ein). Durch Kenntnis meiner Vorlage ändert sich auch der Sinn des Gedichts. Jedenfalls sollte es das. Ich stell die Vorlage einfach mal dazu:

Festlied für Skat-Turniere (Erich Kästner)

Immer, wenn im Deutschen Reiche
der ersehnte Abend naht,
tut man weit und breit das gleiche:
Man drischt Skat.

Vor dem Schlafen, nach dem Essen,
in Vereinen und privat,
auf der Bahn und zu Kongressen:
Man drischt Skat.

Kartenmischen, Fingerspreizen,
Bier und Würstchen mit Salat,
Null ouvert und Zahlenreizen:
Man drischt Skat.

Um die Achtel, um die Groschen
mittels eures Drangs zur Tat
wird in einem fort gedroschen:
Und zwar Skat.

Langsam reifen kühne Pläne.
Mit Geschrei führt ihr sie aus.
Sieben, achte, neune zehne,
Unter, Ober, König, Daus!

Draußen wackeln die Konzerne.
Und es wackelt schon der Staat!
Doch ihr schweift nicht in die Ferne.
Ihr drescht Skat.

Ach, was habt ihr bloß im Kopfe?
Wasser kocht bei hundert Grad.
Deutschland hallt von dem Geklopfe.
Ihr drescht Skat.

Manchmal knirschen euch die Zähne.
Manchmal rüttelt ihr am Haus.
Doch ihr zählt euch selber aus:
"Sieben, achte, neune, zehne,
Unter, Ober, König, Daus!"

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Trasla
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Ich würde vielleicht noch das LAN immer voll groß schreiben, um es mehr zu betonen, und in der zweiten Strophe nach dem "Gruppen" ein Komma einfügen.

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