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Leselupe.de > Ungereimtes
Feuer
Eingestellt am 07. 06. 2002 21:40


Autor
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KleinesW├Âlkchen
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2002

Werke: 1
Kommentare: 2
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Feuer

Schau wie das Streichholz an der Schachtel reibt.
Sp├╝rst du schon wie die Temperatur steigt?

Wenn du es merkst, dann ist es gut,
Denn es entwickelt sich die Glut.

Ein Holzscheit hier, einer dort,
Und in K├╝rze ist die K├Ąlte fort.

Brenne Feuer, brenne hell.
Brenne Feuer, brenne schnell.
La├č dein Knistern t├Ânen und klingen.
La├č deine Flammen tanzen und singen.


Erstmal sind die Flammen klein.
Wirf noch ein paar Scheite rein.

Bald schon werden die Flammen gro├č.
Und s├Ą├čest du jetzt in des Feuers Scho├č,

W├╝rdest du sp├╝ren die ganze Kraft,
Die es zum magischen Schauspiel macht.

Brenne Feuer, brenne hell.
Brenne Feuer, brenne schnell.
La├č dein Knistern t├Ânen und klingen.
La├č deine Flammen tanzen und singen.


Das Feuer wird jetzt unb├Ąndig mehr und mehr.
Es zu kontrollieren f├Ąllt dir zunehmend schwer.

Du braucht ihm keine Nahrung mehr zu geben,
Seine Bestimmung, nach Macht und Gr├Â├če zu streben,

Erf├╝llt es von nun an g├Ąnzlich allein.
Es fri├čt sich tiefer und tiefer in die Welt hinein.

Brenne Feuer, brenne hell.
Brenne Feuer, brenne schnell.
La├č dein Knistern t├Ânen und klingen.
La├č deine Flammen tanzen und singen.


Angst bekommst du nun vor des Feuers Macht.
Zu sp├Ąt mein Freund! Und jetzt gib Acht.

Das Feuer wird die Welt verbrennen.
Doch la├č es mich beim Namen nennen.

Du wecktest die tiefste H├Âllenbrut,
Und brennst nun zurecht in Satans Glut.

Brenne Feuer, brenne hell.
Brenne Feuer, brenne schnell.
La├č dein Knistern t├Ânen und klingen.
La├č deine Flammen tanzen und singen.


Oh weh! Welch schlimmer Traum mich ├╝bermannt,
Mir tr├Ąumtet, ich h├Ątte die Welt verbrannt.

Doch ich t├Ârichter Narr merke ich nicht,
Die bittere K├Ąlte bei├čt mir ins Gesicht.

Mir scheint ich sollt am Streichholz reiben
Und versuchen die K├Ąlte zu vertreiben.

Brenne Feuer, brenne hell.
Brenne Feuer, brenne schnell.
La├č dein Knistern t├Ânen und klingen.
La├č deine Flammen tanzen und singen.


Denn eins, da├č ist doch Sonnenklar,
Feuer ist einfach wunderbar!

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Ironic
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Oct 2001

Werke: 19
Kommentare: 132
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Feuer

Hi KleinesW├Âlkchen!
Willkommen in der Leselupe...

Find dein Gedicht ziemlich gelungen...guter Handlungsverlauf und Rhythmus und Reime sind auch klasse...k├Ânnt ein Lied sein....

Aber die ersten beiden Verse passen irgendwie nicht, oder?
Sind ja auch die einzigen beiden, die sich nicht reimen...
Vielleicht irgendwas mit "in die H├Âhe treiben" statt "steigen"?
z.B.
Schau, wie das Streichholz an der Schachtel reibt.
Sp├╝rst du die W├Ąrme, die den Puls nach oben treibt?

Naja, ich bin sicher, dir f├Ąllt noch was gutes ein...
Liebe Gr├╝├če,
Ironic
__________________
Um nicht vom Leben selbst erdr├╝ckt zu werden, sollte man ihm mit seinen Tr├Ąumen Fl├╝gel verleihen.

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MarieElise79
Nennt-sich-Schriftsteller
Registriert: May 2002

Werke: 2
Kommentare: 5
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Mach weiter so!

Liebes kleines W├Âlkchen,

ich habe Dein Gedicht mit regelrechter Begierde mehrmals lesen m├╝ssen. Deine exzellent gew├Ąhlten Worte erzeugen eine wunderbar geheimnisvolle und im wahrsten Sinne des Wortes knisternde Spannung, aus der man nicht mehr zu entrinnen vermag. Jeder meiner Besuche bei der Leselupe endet mit dem Lesen Deines genialen Werkes. Meinem stets wachen Geist ist nicht entgangen, da├č Du, so wie ich, ein noch ganz junges Mitglied bist und es Dein erster Versuch war.

Ich mu├č Dich unter Verneigung meines Hauptes vor Dir begl├╝ckw├╝nschen. Niemand vermag die Macht und Anziehungskraft des Elementes Feuer besser zum Ausdruck zu bringen als Du,liebes kleines W├Âlkchen. Besonders hervorzuheben ist meines Erachtens diese fast schon als "kunstvoll" zu bezeichnende und eigenwillige Kommasetzung, die mir wie ein Indikator scheint, der das Feuer mit unnachahmlicher Art zu entfachen f├Ąhig auf eine ganz spezielle, fast schon erotische Art und Weise ist.

Du siehst mich sprachlos, beeindruckt, taumelnd vor Begeisterung und mit der flehenden Bitte nach Fortsetzung in meinen Augen.

Fahre genauso fort. Ich lechze nach einem neuen Werk von Dir und hoffe auf anregende Konversation mit Dir.

Sei herzlichst gegr├╝├čt

M.E.

PS: Ich werde sogleich ein unz├Ąhliges Mal erneut Dein Werk genie├čen bei einem Gl├Ąschen Wein.

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KleinesW├Âlkchen
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2002

Werke: 1
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Hallo Ironic,

erstmal Danke f├╝r deinen lieben Willkommensgru├č in der Leselupe.

Ich habe mich ├╝ber deine Anmerkungen sehr gefreut. Mit der Kritik an den ersten zwei Versen hast du recht, die sollte ich wohl nochmals ├╝berarbeiten.

Liebe Gr├╝├če

Kleines W├Âlkchen



Hallo MarieElise,

ich habe mich ├╝ber deine viel zu lieben Worte gefreut, auch wenn ich mir nicht immer sicher bin, ob sie auch wirklich nett gemeint sind. Aber ich hoffe, sie sind es.

Mit deiner Anspielung auf meine mangelhafte Kommasetzung hast du einen wunden Punkt bei mir getroffen. In diesem Bereich schaffe ich es doch immer wieder, mich mit Fehlern selbst zu ├╝bertreffen. Und dies ist, das kannst du mir glauben, wirklich eine Kunst. Wenn du mal Zeit und Lust hast, kannst du mir ja eine korrigierte Version als Email schicken. Ich w├╝rde mich dar├╝ber sehr freuen.

Liebe Gr├╝├če

Kleines W├Âlkchen

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MarieElise79
Nennt-sich-Schriftsteller
Registriert: May 2002

Werke: 2
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Liebstes kleines W├Âlkchen,

Du gl├Ąnzt nicht nur durch Dein unnachahmliches Talent, sondern ebenso durch Deine Bescheidenheit. Du kannst es nicht verbergen, da├č Du einzig allein geboren bist, um die Welt mit Deiner Poesie zu begl├╝cken.

Bei dieser Gelegenheit bitte ich Dich um Verzeihung f├╝r die einfache Wahl meiner Worte, die zu einem Mi├čverst├Ąndnis Deinerseits gef├╝hrt haben d├╝rften.

Die Bewunderung Deiner einzigartigen Kommasetzung sollte keineswegs ein Hinweis auf ein Defizit bez├╝glich Deiner Kommasetzung sein. Die eigensinnige Verstreutheit der Kommas in Deinem Werk empfand ich eher als ein von Dir beabsichtigtes literarisches Hilfsmittel, um die Macht und das drohende Umsichgreifen des Feuers bildgewaltig zu verdeutlichen. Nie w├╝rde ich es wagen, an einem wahrhaftigen Genie wie Dir diesbez├╝glich Kritik zu ├╝ben und es w├Ąre meinerseits anma├čend dieses Gem├Ąlde, das die Kommas vor meinem geistigen Auge schufen, mit meiner st├╝mperhaften Korrektur zu zerst├Âren. Ich w├╝rde der Welt damit ein Wunder nehmen und mich damit lebenslang zu Selbstkasteiung verdammen.

Viel mehr w├╝rde ich es begr├╝├čen, wenn sich zwischen uns eine Art Lehrer-Sch├╝ler-Verh├Ąltnis entwickeln k├Ânnte, da ich noch am Anfang meiner Schaffenskraft stehe und viel zu lernen habe. Sicherlich ist diese Vorstellung von etwas egoistischer Art, ich bezweifle jedoch, da├č sich aus dieser Wunschbeziehung eine Symbiose entwickeln k├Ânnte, da ich mir nicht ann├Ąhernd vorstellen kann, wie ein so grandioser Poet von einem Laien wie mir profitieren k├Ânnte.

Steht dieser in aller Bescheidenheit ge├Ąu├čerte Vorschlag auch in Deinem Sinne? ├ťber eine wohlwollende Antwort w├╝rde ich frohlocken, wenn ich es so ausdr├╝cken darf.

Ehrfurchtsvolle Gr├╝├če von einer Bewunderin

M.E.

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