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Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
Fight Club von Chuck Palahniuk
Eingestellt am 31. 07. 2002 13:44


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FIGHT CLUB von Chuck Palahniuk,
Droemersche Verlagsanstalt(Knaur), ISBN 3-426-61617-3

...“Recycling und Geschwindigkeitsbegrenzungen sind Quatsch“, sagte Tyler. „Das ist, wie wenn jemand auf dem Totenbett das Rauchen aufgibt.“...
Wer vom Film fasziniert war (Und wer sollte sich dem entziehen können?), der wird dieses Buch verschlingen. Die Verfilmung ging aus „dramaturgischen Gründen“ zum Glück andere Wege, so daß den Leser neue Handlungstränge erwarten. Mit „Fight Club“ hat man einen der wenigen Fälle vor sich, in dem sich Buch und Film ergänzen: Die Schnelligkeit eines Werbespots und die (pseudo?)tiefgründigen Gedanken eines konsumträgen Protagonisten.
Dieser lebt – nein; er vegetiert – im Alltagstrott zwischen Büro und IKEA-Möbeln in seiner Wohnung dahin. Zivilisationsmüde besucht er, um endlich wieder zu spüren daß er lebt, Selbsthilfegruppen von Menschen mit WIRKLICHEN Problemen. Dort trifft er Marla, mit der alles anfängt. Und endet.
Chuck Palahniuk beschreibt in seinem ersten Buch die krankhafte Steigerung der Lebenssucht-Schmerzen. Er stellt eine Unmenge an Behauptungen auf, die er nicht einmal zu untermauern versucht - der Leser nimmt ihm die verschiedenen chemischen Grundlagen, die man zum Bau einer Bombe benötigt, ebenso fraglos ab wie die profan-hochgeistigen Theorien des Tyler Durden.
Der Clou des Buches ist – ebenso wie im Film – die Auflösung des Rätsels um den archaischen Charakter in der Gestalt Tylers. Der Schluß des Buches ist alles andere als Hollywood-Reif und schon alleine deswegen sollte man sich den Roman zu Gemüte führen.

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