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Leselupe.de > Krimis und Thriller
Fingerübung 5 : Der Ermittler
Eingestellt am 09. 10. 2003 11:39


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Michael Schmidt
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Die meisten Krimis handeln von einem Verbrechen. Viele von ihnen werden von jemanden aufgeklärt.

Wie sieht euer Ermittler aus? Polizist, Privatdetektiv, Journalist oder geprellter Ehemann?
Oder habt ihr andere, außergewöhnliche Ideen?

Stellt doch mal euren "Ermittler" vor. Als Skizze, als Szene oder als ganze Geschichte.

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MarleneGeselle
???
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"Hättet einen wenigstens vorwarnen können. Ihr denkt wohl auch, uns graust vor gar nichts mehr." Franziska Grünwald vergrub ihre klammen Hände noch tiefer in die Manteltaschen, zog die Schultern hoch und machte einen langen Schritt rückwärts. "Tut mir Leid, Frau Kommissarin", Wachtmeister Jansen gestikulierte verlegen herum, "aber die Leute von der Grüngutdeponie haben den Mann so gefunden wie er hier noch liegt."
"Was sagt die Gerichtsmedizin?" Dr. Müllerjahn, dem die Frage galt, stand von der Leiche auf, schüttelte etwas von den vermoderten Zeug vom Schutzanzug. Musste auch erst nach Luft schnappen. "Männliche Leiche, Mitte Zwanzig, sehen Sie ja selbst. Liegt seit einer bis zwei Wochen hier unter dem Grüngut auf der Kippe. Kann ich nicht genauer sagen. Hat sich von hinten erstechen lassen, der Ärmste. Ein einziger Stich, mehr ist nicht zu sehen. Hier und jetzt. Die Arbeiter haben ihn überhaupt nur gefunden, weil das ganze Zeug hier mal auf einen schönen, großen Haufen gepackt und weggekarrt werden soll."
Franziska Grünwald hatte ihren Ekel herunter geschluckt und beugte sich über die Leiche. "Komischer Mord", murmelte sie leise vor sich hin. "Mit einem einzigen Stich ratzfatz erstochen und dann hierher gebracht." Sie winkte den Polizisten zu sich heran. Jansen kam nur widerwillig. Hatte keine Lust, sich von dem verrottenden Zeug und dem Toten seine Sachen einstänkern zu lassen. "Jansen, wie weit ist es eigentlich bis zum nächsten Ort, wie viele Kilometer?" Der Polizist verstand die Frage offensichtlich nicht, antwortete aber brav. Es waren, den kleinen Weiler nicht mitgerechnet, der direkt neben der Deponie lag, zehn Kilometer bis zum nächsten Ort.
Frau Grünwald war bei der ganzen Kripo berühmt-berüchtigt für ihre seltsamen Fragen und für ihren ungeheuren Bedarf an Dorftratsch, den sie bei all ihren Fällen an den Tag legte. Fast schon wie eine alte Oma! Aus den unscheinbarsten Details oder aus den seltsamsten Zufällen zog sie danach ihre Schlüsse. Der Rest war dann Fleißarbeit und kriminaltechnische Routine für die Assistenten und fürs Labor. Es wurde hinter vorgehaltener Hand geraunt, dass ihr noch nie ein Täter durch die Finger geflutscht war.
"Schon eine Ahnung, wer der Tote ist?" Der Polizist wusste, was man von ihm erwartete. "Könnte der junge Mann aus Steinbach sein, der Klempner, der seit zwei Wochen vermisst wird. Die Beschreibung stimmt in etwa - abgesehen davon haben wir sonst keinen Abgängigen." Auf Jansens Gedächtnis war Verlass. Berichtete, dass man den Mann zunächst gar nicht richtig vermisst hatte, wegen diverser Frauengeschichten, wegen kleinerer Prügeleien mit Nebenbuhlern, weil er eine Vorliebe für spontane Kurzurlaube hatte... Der Polizist stammte aus dem Nachbarort und wusste das Nötigste über die familiären Verhältnisse: die Eltern, die unscheinbare aber fleißige Schwester, die Vermögenslage.
Der Gerichtsmediziner hatte seine Siebensachen zusammengepackt und verstaute alles in seinem Geländewagen. "Na, Frau Grünwald, da kriegen Sie ja was Nettes zu knacken." Die Kommissarin grinste nur. "Würde ich jetzt noch nicht beschreien wollen." Sie machte eine Pause. Jansen und Dr. Müllerjahn sollten ruhig ein bisschen zappeln.
"Wir haben - falls es dieser Klempner ist - ein Opfer mit zahllosen Frauengeschichten. Aber daran glaube ich nicht. Bei einem Mord aus Eifersucht lässt man die Leiche einfach liegen wo sie ohnehin schon liegt und macht sich als Täter einfach nur aus dem Staub. Hier haben wir aber ganz etwas anderes.
Der Tote wurde einen weiten Weg transportiert und sorgfältig unter dem Grüngut verbuddelt. Er sollte gar nicht, oder doch zumindest sehr spät gefunden werden. Da spekuliert jemand auf die Vergesslichkeit zufälliger Beobachter. Da möchte jemand die genaue Tatzeit verbergen. Macht sich gut beim Alibi. Will heißen, der- ode diejenige rechnet sich selbst zum engeren Kreis der Verdächtigen.
Das mit dem Messer und dem einzigen Stich hat nicht viel zu sagen. Jeder hat fast überall irgend etwas rumliegen, mit dem man missliebige Zeitgenossen abstechen kann. Und das ein einziger, gut gezielter Stich ins Herz tödlich ist, weiß ja nun auch jedes Kind. Nein, das lass ich mir bis zuletzt.
Ich muss da nach jemandem suchen, der eine günstige Gelegenheit abgewartet oder vielleicht sogar herbeigeführt hat, dem jungen Mann ein x-beliebiges Messer in den Rücken zu rammen. Der- oder diejenige hatte dann ferner die nötige Ruhe, die Leiche nach hier zu schaffen und zu verbuddeln. Dürfte kinderleicht gewesen sein. Jeder im Kreis kennt die Deponie - und offen ist hier Tag und Nacht. Da braucht es nur ein bisschen Fleiß. Hirnschmalz ist hier nur für die Idee nötig, nicht für die Ausführung."
Ein nasskalter Wind wehte allen um die Ohren. Dr. Müllerjahn und Jansen drängelten. Auch Franziska Grünwald wollte nur noch fort von der stinkenden Deponie.
"Mir geht nicht aus dem Kopf, dass der junge Mann Klempner war, aus alt eingesessener Handwerkerfamilie, wenn ich mich richtig erinnere. Ich denke, ich sollte mir mal den Clan etwas genauer angucken. Da finde ich bestimmt die eine oder andere Leiche im Familienschrank - und jemanden, der es versteht, mit einer guten Idee, einfachen Mitteln und einer mittleren Portion Fleiß unerwartete Resultate zu erzielen."

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Michael Schmidt
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Ja, ja, die Landeier. Gibt es noch mehr von der Grünwald? Ich bin jetzt neugierig geworden und würde gern wissen, wie es weiter geht!!!

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Amadis
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Ermittlungsteam

Morgen Chef“, grüßte Peter Sonnenschein, als er das Büro der Mordkommission betrat. „Wie war ihr Wochenende?“

Rudolf Gnade, Kommissar und Chef dieser Abteilung, saß an seinem Schreibtisch und hatte die Montagsausgabe des „Stadtanzeigers“ vor sich ausgebreitet.

„Morgen“, brummelte er übellaunig, während er die Sportseite las.

„Oh, ich hab’s ja fast vergessen. Die Eintracht hat ja schon wieder verloren.“ Sonnenschein grinste. „Wird wohl nix mit dem Aufstieg, oder?“

„Spar dir deine Häme, Sonnenschein“, brummte der Kommissar, faltete die Zeitung zusammen und legte sie zur Seite. Dann stand er auf. „Ist schlimm genug, was sich diese Idioten zusammenkicken – auch ohne deinen Kommentar.“

Sylvia Kleinschmidt, Sekretärin der Abteilung, grinste Sonnenschein an.
„Sie wissen doch, dass er ungenießbar ist, wenn seine Eintracht verliert, Herr Sonnenschein.“

„Was wissen Sie denn von Fußball, Kleinschmidt?“, erkundigte sich Gnade gereizt. „Geben Sie mir lieber noch eine Tasse Kaffee.“

„Aber natürlich, Herr Kommissar. Gerne, Herr Kommissar! Mögen Sie auch eine Tasse, Herr Sonnenschein?“

„Danke gerne. Wo ist denn Sabine?“ Der junge Kriminalbeamte schaute die Sekretärin fragend an.
„Hat noch einen Arzttermin. Sie kommt etwas später“, gab diese Auskunft.

Sonnenschein hängte sein Trenchcoat an die Garderobe und setzte sich an seinen Schreibtisch. Schlürfend nahm er einen Schluck Kaffee. Er war groß und schlank, fast dünn. Sein ebenfalls schmales Gesicht wurde von einer langen spitzen Nase beherrscht. Neben dem fast gleich großen Kommissar wirkte Sonnenschein wie eine halbe Portion. Sein Chef war Anfang fünfzig, breitschultrig mit leicht angegrautem Haar, leichten Hängebacken und langen Koteletten.

„Was wird jetzt aus der Capri-Geschichte?“, erkundigte sich Sonnenschein. Drei Wochen zuvor war ein italienisches Restaurant – „Taverna Capri“ – durch einen Sprengstoff-Anschlag verwüstet worden. Es hatte zwei Tote gegeben und Gnade hatte mit seinen Leuten aufgedeckt, dass die Mafia in die Sache verstrickt war – in welchem Maße war allerdings noch unklar.

„Was soll schon daraus werden?“, fragte Gnade immer noch gereizt. „Die Schlauberger vom BKA haben sich die Sache unter den Nagel gerissen. Damit ist der Fall für uns erledigt. Aus.“

Sonnenschein lehnte sich mit resigniertem Gesichtsausdruck in seinem Stuhl zurück.
„Na wunderbar“, meinte er. „Wir haben die ganze Drecksarbeit gemacht und die Herren aus Wiesbaden heimsen die Lorbeeren ein.“

„Tja, mein lieber Sonnenschein, das Leben ist ungerecht ...“

Er wurde vom Läuten des Telefons unterbrochen. Sonnenschein meldete sich.
„Mordkommission Sonnenschein ... ja ...wo? okay, wir sind schon unterwegs, danke.“

Er legte auf und schaute seinen Chef an.
„Ein Jogger hat unten am Fluss hinter einer Bank eine Leiche entdeckt. Der Mann wurde ganz offensichtlich ermordet.“

„Na dann, worauf wartest du noch? Fahr schon mal den Wagen vor, Sonnenschein.“

Der junge Mann zog sein Trenchcoat an und verschwand.

*

Als die beiden Beamten am Fundort eintrafen, hatten ihre uniformierten Kollegen diesen bereits weiträumig durch rot-weiß gestreifte Bänder abgesperrt. Jenseits der Bänder hatte sich eine größere Anzahl Schaulustiger eingefunden, in dem verzweifelten Bemühen, den einen oder anderen Blick zu erhaschen.

Gnade fluchte, als er die Gaffer sah.
„Haben die nichts besseres zu tun“, brummelte er. „So eine Sch...., der hat mir gerade noch gefehlt!“

Ein schmächtiger, nicht allzu groß gewachsener Mann, Anfang dreißig mit bereits lichtem, dunkelblonden Haar und einer Nickelbrille, kam geradewegs auf die beiden Polizisten zu, als diese eben die Absperrung passieren wollten.

„Guten Morgen, die Herren“, grüßte Andreas Prinz, Reporter der örtlichen Tageszeitung „Stadtanzeiger“. „Könnt ihr schon etwas sagen?“

„Wenn wir etwas zu sagen haben, Andreas, wirst du das bei einer Pressekonferenz oder –verlautbarung erfahren. Tritt jetzt hinter die Absperrung zurück, sonst lasse ich dich festnehmen.“

„Na, hör mal, Rudi. Das kannst du nicht machen! Ich ...“
„Das kann ich und das werde ich“, unterbrach ihn der Kommissar und deutete auf das rot-weiße Band, das der Reporter geflissentlich übersehen hatte. „Hinter die Absperrung zu den anderen Nichtstuern!“ Er warf Prinz noch einen scharfen Blick zu und wandte sich dann in Richtung der Bank, wo die Kollegen von der Spurensicherung bereits am Werk waren.

„Morgen, Rudi“, grüßte einer der Männer, klein und schlank, mit schütterem, rötlichblonden Haar. Sonnenschein begrüßte er mit einem Kopfnicken.
„Morgen, Arno“, erwiderte der Kommissar. Arno Klaub, Leiter der Spurensicherung, ließ kurz von seiner Arbeit ab. „Habt ihr schon irgendetwas?“

Klaub zuckte die Schultern.
„Wahrscheinlich wenig, was uns irgendwie weiter hilft. Ich denke, Dr. Theissler kann dir mehr helfen als ich. Tut mir leid.“ Klaub wandte sich ab und fuhr damit fort, die Bank zu untersuchen.

...

...

Als Gnade und Sonnenschein ihr Büro wieder betraten, war auch Sabine Holstmann eingetroffen. Die junge Beamtin mit den kurzen, hellblonden Haaren und der frechen Himmelfahrtsnase schaute ihre Kollegen zornig an.

„Na, konntet ihr mich wiedereinmal nicht gebrauchen, Kollegen?“
„Wir können dich doch immer gebrauchen, Sabinchen“, meinte Sonnenschein. „Hol doch mal was aus der Kantine, ja!?“ Er grinste und konnte dem Schlag der jungen Frau nur knapp ausweichen.

„Nun, Frau Kollegin Holstmann, leider waren Sie ja nicht anwesend, als die Musik spielte. Jetzt haben Sie den Anschluss verpasst.“ Gnade grinste die junge Frau an.

Holstmann schnitt ihm eine Grimasse. Dann siegte allerdings ihre Neugier.
„Um was geht es bei unserem neuen Fall?“, erkundigte sie sich bei Sonnenschein.

Der hatte sich inzwischen an seinen Schreibtisch gesetzt und die mitgebrachte Currywurst ausgepackt.
„Der Ermordete ist ein Versicherungsdetektiv“, brachte er undeutlich zwischen Currywurst und Brötchen hervor, was Holstmann die Augen verdrehen ließ. Gnade verschwand grinsend in seinem Büro.
„Und?“
„Wir waren gerade in Frankfurt bei seinem Arbeitgeber. Sehr viel haben wir noch nicht erfahren, aber wir haben einiges zum Lesen mitgebracht.“ Er deutete auf den kleinen Stapel Aktenmappen, der auf seinem Schreibtisch neben seinem Mittagessen lag.

„Ach ja, Kleinschmidt“, rief Gnade aus seinem Büro. „Tun Sie mir den Gefallen und kopieren Sie bitte die Akten, die wir mitgebracht haben. Sie können sich Hilfe aus dem Schreibbüro holen, damit es schneller geht. Anschließend schicken Sie die Sachen bitte per Einschreiben an die Versicherung zurück. Aber vorher hätte ich gern noch einen Kaffee, wenn das geht.“
„Wird gemacht, Chef.“

Gnade wandte sich an Holstmann.
„Für Sie habe ich auch einen Auftrag, Frau Holstmann. Wir haben in der Brieftasche des Toten eine EC-Karte von der Dresdner Bank gefunden. Wir brauchen die Auszüge der letzten drei Monate. Wollen doch mal sehen, ob es für die Urlaubspläne des Herrn Kronberg einen Grund gibt. Wenn die von der Bank Zicken machen ...“

„Ich weiß“, unterbrach ihn die junge Frau. „Dann sage ich ihnen, dass ich in einer halben Stunde mit einer richterlichen Verfügung wieder dort sein kann.“

Gnade grinste.
„Sonnenscheinchen“, meinte er dann. „Wir beide werden uns mit den Akten befassen, sobald die Kopien vorliegen. Ich werde mich derweil beim Chef melden.“

...

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MarleneGeselle
???
Registriert: Feb 2003

Werke: 15
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kaffeesüchtig?

Hallo Amadis,

dein Kommissar Gnade (so als Figur) kommt mir ein bisschen altbacken-chauvimäßig daher, erinnert mich ein bisschen an Derrik und Harry (hol mal den Wagen).
Schreibtechnisch hast du den alten, kaffeesüchtigen Chauvi prima rübergebracht.
Wäre spannend zu lesen, was er außer Arbeit verteilen und Kaffee trinken noch auf der Pfanne hat.

Grüße
Marlene

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3-Haar
Nennt-sich-Schriftsteller
Registriert: Jun 2003

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Der Ermittler

Es ist nun schon die 7. Leiche, die mit abgeschnittenen, männlichen Genitalien gefunden wurde. Trotzdem gibt es keinen Anhaltspunkt wer dieser Killer ist. Wer sind die Auftraggeber? Rick Martens, Chef der Mordkommission saß nachdenklich in seinem Büro und ging noch einmal die Fakten durch. Seit einigen Monaten, wurden Leichen vor dem Haupteingang des Bestattungsinstitutes gelegt. Jedes Mal fand man anstelle der Genitalien ein Nacktfoto von einem Mädchen im Kindergartenalter angeklebt. Obwohl jeder dieser Toten mit Sicherheit höllische Schmerzen bei der Tötung erlitt, hatte er absolut kein bißchen Mitgefühl für diese Toten. Er wußte von jedem Opfer, er haßte diese Bezeichnung für diese Bestien, warum sie so grausam hingerichtet wurden. Jeder von Ihnen hatte zuvor ein kleines Mädchen auf grausamste Art sexuell mißbraucht und danach getötet. Es gab leider zu viele solcher Kinderschänder, denen aus Mangel an Beweisen, nicht das Handwerk gelegt werden konnte. Nun gab es anscheinend eine Organisation oder was auch immer, die einem Auftragskiller diesen Job zur Tötung erteilt haben.
Es war sein Job diesen Killer und seine Auftraggeber zu ermitteln aber er tat es nur widerwillig. Seine eigene Tochter wurde geschändet und der Täter nie gefaßt. Wie sehr wünschte er sich in den letzten Tagen, daß dieser Killer auch dieses widerliche Monster hinrichtete. Ihm waren die Händen gebunden. Eigentlich müßte er diesen Fall abgeben aber er war viel zu sehr davon fasziniert

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