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Leselupe.de > Ungereimtes
Fliegen
Eingestellt am 01. 03. 2003 10:34


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george
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Fliegen

Ich habe sie nie verraten,
die Sehnsucht,
zu fliegen
wie ein Vogel.

Ich habe ihn nie verloren,
den Traum,
zu lieben
wie ein Kind.

Manchmal vergess' ich f├╝r Jahre
Sehnsucht und Tr├Ąume,
doch
sie kommen wieder.

Und dann steh' ich
weit oben am Fels, weit ├╝ber dem Abgrund
und hechte mit Anlauf nackt
hinaus in die Luft,

und sie tr├Ągt mich.



15.7.1993

__________________
┬ę J├╝rgen Locke

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La Noche
???
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Hallo George,
Sch├Ânes Gedicht. Gef├Ąllt mir. Selbst beim Lesen hat man schon ein leichtes Gef├╝hl zu fliegen, so fein ist es gestrickt.
Einzig das nackt st├Ârt mich ein bisschen. Es wirkt irgendwie irrelevant an der Stelle, auch wenn es ein leises erotisches Knistern ins Gedicht bringt, hat es etwas Plattes, Abgehacktes, was bei der Stimmung, die du beschreibst, unn├Âtig ist.

LG
La Noche

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george
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Liebe La Noche,

danke Dir f├╝r Deinen Kommentar. Ich w├Ąre gar nicht auf den erotischen Aspekt gekommen, seltsamerweise. Das "nackt" benutzte ich, weil ich damit den Verzicht auf jeden Schutz ausdr├╝cken wollte. Es ging mir um das Vertrauen, den festen Glauben..
__________________
┬ę J├╝rgen Locke

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george
Routinierter Autor
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..ich habe die Gedankenstriche um das Wort "nackt" herum entfernt. Du hattest Recht, La Noche. Das Wort war vorher zu dominierend und hat tats├Ąchlich etwas assoziiert, was gar nicht gemeint war.. Danke!
__________________
┬ę J├╝rgen Locke

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La Noche
???
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Hallo George,
ja, so wirkt es schon besser. F├╝r mich ist dieses Getragenwerden fast dasselbe wie besch├╝tzt werden. Deshalb habe ich an den Aspekt des freiwilligen Verzichts auf Schutz, der sich ja eigentlich von selbst daraus ergibt, gar nicht gedacht. Die erotische Assoziation kam eher durch das Gef├╝hl des Windes auf nackter Haut, vor allem weil das nackt so betont f├╝r sich allein stand.
So wie es jetzt ist, kommt deutlicher r├╝ber, was du meintest.

Sch├Ânen Sonntag noch,
La Noche

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george
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Danke La Noche. Ich gestern hatte noch versucht, meinen Kommentar zu ├Ąndern, das ging aber nicht mehr.

Es ist schon eine Weile her, dass ich den Text schrieb und die Betonung des "nackt" hatte ich erst gemacht, als ich den Text hier reinsetzte.

Und nat├╝rlich ist da auch Erotik drin. Es ist eine aus der St├Ąrke und dem Vertrauen auf sich selbst geborene Erotik. Aus dem Alleinsein heraus, aus dem Spiel mit dem "Element" Luft und der Nacktheit. Aber der Grundgedanke war das kindliche Vertrauen, das Selbstvertrauen, die Tr├Ąumerei. Die Erotik ist eine Folge, die ganz nat├╝rlich und selbstverst├Ąndlich folgt...

Und das konnte ich gestern nicht mehr dazusetzen.
Ich w├╝nsche Dir einen tollen Sonntagnachmittag!
__________________
┬ę J├╝rgen Locke

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