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Leselupe.de > Kindergeschichten
Flinki
Eingestellt am 14. 02. 2014 17:50


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Chrisdella
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jul 2008

Werke: 7
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Flinki das junge Eichhörnchen springt noch etwas vorsichtig von Ast zu Ast. Es ist das erste Mal, dass es sein Nest verlĂ€sst und die frischen grĂŒnen BlĂ€tter an den Zweigen sieht. Es gibt so viel zu entdecken. Die vielen bunten Blumen, die ĂŒberall aus dem Gras wachsen und von Bienen und dicken Hummeln umschwirrt werden. Überall summt, zwitschert und raschelt es. Die Luft riecht sĂŒĂŸ und wĂŒrzig, das muss der FrĂŒhling sein, auf den die anderen Waldbewohner sehnsĂŒchtig gewartet haben.

Flinki spielt mit seinen Geschwistern gerne Nachlauf oder Verstecken in hohen BĂ€umen. Ein paar Mal kreiste ein riesiger Vogel mit mĂ€chtigem Schnabel ĂŒber ihnen und sah grimmig herunter. Die Mutter hat sie mit schnalzenden Lauten gewarnt und erklĂ€rt, dass es sich um einen Habicht handelt, der gerne junge Eichhörnchen fĂ€ngt. Aber Flinki hat keine Angst. Schließlich ist es flink und kann sich gut zwischen den BlĂ€ttern verbergen. Außerdem ist es nicht allein.

Flinki sitzt in der Spitze eines Tannenbaumes und putzt sein glĂ€nzendes Fell, als unten durch die hohe Wiese etwas Rötliches huscht. Neugierig beobachtet Flinki es von oben. FĂŒr ein Eichhörnchen ist es zu groß. Das unbekannte Wesen schnuffelt mit seiner langen Schnauze erst auf dem Boden dann in die Luft und hat nun Flinki entdeckt. Irgendetwas sagt Flinki, das es besser ist auf dem Baum zu bleiben, obwohl es sich dieses merkwĂŒrdige Ding mit dem buschigen Schwanz gerne einmal nĂ€her betrachten wĂŒrde. Flinki fragt seine Mutter, die gerade eine ausgebuddelte Walnuss knabbert, was das da unten ist. „Vor dem Fuchs musst du dich ebenfalls hĂŒten mein Kind“, rĂ€t sie. Flinki wundert sich und begreift allmĂ€hlich, dass es allerlei Gefahren fĂŒr ein unerfahrenes, ĂŒbermĂŒtiges Eichhörnchen gibt. „Ach und wenn schon“, denkt Flinki, „hier auf dem Baum bin ich sicher und wenn der Fuchs mich Ă€rgert bewerfe ich ihn so lange mit Zapfen, bis er verschwindet.“

Geschickt klettert Flinki den Baum hinunter und tobt ausgelassen auf der Wiese. Die Grashalme kitzeln in seiner Nase und ĂŒberall um ihn herum flattert es. Da ist wieder die dicke Berta, eine Stubenfliege, die sich bei schönem Wetter auch lieber draußen aufhĂ€lt. Auf einem Baumstumpf sitzt Ludwig der Amselmann und trĂ€llert sein Lied. Da wackelt es plötzlich im GebĂŒsch. Flinki will nachsehen, als seine Mutter laut anfĂ€ngt zu schnalzen. Schade, denkt Flinki, springt aber trotzdem rasch zu ihr den Baum hinauf. „Im GebĂŒsch lauert eine Katze“, sagt die Mutter. „Nimm dich vor ihnen in Acht, sie können auch auf BĂ€ume klettern.“

Flinki stĂŒtzt den Kopf in die Pfoten. „Oh je“, denkt es, „das Leben ist wunderschön und spannend aber auch ganz schön gefĂ€hrlich und aufregend. Doch hier in meinem Wald kann mir nichts passieren!“

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