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Leselupe.de > Gereimtes
Fort
Eingestellt am 20. 02. 2009 15:28


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Vera-Lena
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Fort

das Gr├╝n hat sich zur├╝ckgezogen
stumm lebensstill und braun verf├Ąrbt
und deine Lippe noch gebogen
hat deiner Worte mich enterbt
ihr Klang ist noch in meiner N├Ąhe
steht eingekoffert hier herum
als ob ein Haar ich von dir s├Ąhe
beug ich den Zeigefinger drum
du bist mit Haupt und Hut verschwunden
auf Sparstrom lebt der Lampe Licht
das Braun verklebt die Trennungswunden
leck ich daran schmeckt es mir nicht





__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

Version vom 20. 02. 2009 15:28

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ENachtigall
Foren-Redakteur
???

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Liebe Vera-Lena,

wieder ist Dir ein eindrucksvolles Gedicht gelungen, dessen Bilder unter die Haut gehen.

An einer Stelle w├╝rde ich noch etwas ├Ąndern, des Anklangs und der (Doppelbe-)Deutlichkeit wegen:

quote:
du bist mit Haupt und Hut verschwunden
Sparstrom verbraucht der Lampe Licht

auf Sparstrom lebt der Lampe Licht

Liebe Gr├╝├če von Elke


__________________
Wer Spuren sucht, wird Wege finden.

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Liebe Elke,

es freut mich sehr, dass Dich mein Text anspricht.
Auch Dein Vorschlag mit den vermehrten Assonanzen gef├Ąllt mir sehr gut, nur

sitze ich damit jetzt in der Klemme:

Formal ist der Text so gestaltet, dass die Eingangssilbe der ersten Zeile unbetont ist und die Eingangssilbe der zweiten Zeile ist betont. Das zieht sich durch den ganzen Text. Mit der Zeile

auf Sparstrom lebt der Lampe Licht

w├╝rde ich dieses Schema unterbrechen.

Was h├Ąltst Du von:

Sparstrom lebt f├╝r der Lampe Licht

???????

erwartungsvoll
mit lieben Gr├╝├čen
Vera-Lena



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ENachtigall
Foren-Redakteur
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Hallo Ver-Lena,

und ich hatte es so gelesen, dass in jeder Zeile - bis auf die von mir zitierte (Sparstrom) - die zweite Silbe betont sei. Probiere es mal. Merkw├╝rdigerweise funktioniert es. Sogar die Zweite "stumm lebensstill..." klingt sehr gut, weil das anklingende stumm mit dem betonten still so gut harmoniert.

Soweit neue Gr├╝├če,

Elke


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Vera-Lena
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Liebe Elke,

Du hast Recht, es funktioniert auch, wenn man bei jeder Zeile die zweite Silbe betont. Es klingt dann f├╝r mein Gef├╝hl nur etwas h├Ąrter. Jetzt bin ich aber erstaunt.

Ja, dann will ich gerne Deinen Vorschlag ├╝bernehmen.

Tausend Dank!

Was f├╝r Geheimnisse in so einem Text stecken k├Ânnen!

Abermals liebe Gr├╝├če!
Vera-Lena


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Vera-Lena
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Lieber Walther,

danke f├╝r Deinen Kommentar und Dein Lob!

Das Braun ist nach meinem Verst├Ąndnis dasselbe, es ist nicht gedoppelt, sonst h├Ątte ich es nicht genommen.

Wenn das lebendige Leben sich zur├╝ckzieht, hinterl├Ąsst es ja etwas. Das k├Ânnen Erinnerungen sein, letzte Worte, Tr├Ąume und diese Dinge helfen beim Verheilen der Wunden, aber sie haben nat├╝rlich nicht mehr den denselben Geschmack, den sie einst hatten. So habe ich das gemeint.

Dabei spielt es keine Rolle, ob die geliebte Person davon gegangen oder verstorben ist. Trennungswunden m├╝ssen in beiden F├Ąllen verheilen. Das nur nebenbei.

Liebe Gr├╝├če!
Vera-Lena


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Heidrun D.
Guest
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Mir gef├Ąllt es auch sehr.

quote:
und deine Lippe noch gebogen
hat deiner Worte mich enterbt

finde ich sprachlich ganz wunderbar gelungen.

Ich lese das Gedicht als Abschied von einem Toten. Jener verl├Ąuft aber nicht traurig, sondern eher als Heimgang.

Das spiegelt ja auch deine Denkweise wider, nicht wahr?

Liebe Gr├╝├če
Heidrun

Die kleine Änderung hat den Text optimiert, finde ich.

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