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Leselupe.de > Feste Formen
Fortlaufende Forschung (daktylische Hexameter)
Eingestellt am 24. 07. 2010 13:48


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HerbertH
???
Registriert: May 2007

Werke: 860
Kommentare: 6461
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Himmel, erhöre das peinliche Lallen der hiesigen Heuler,
Finster ergösse sich ĂŒber die irrenden Seelen der Sucher
Einsicht, die ihnen das Leben unmöglicher werden zu lassen
Möglicher Lebensbegriffe entkleidet, sie eintaucht ins Wasser
TĂ€glicher SterbensgenĂŒsse, die tiefer und tiefer sie ziehen,
Unter die Rolle des Sogs hinterm Wehr, wo die StÀmme zerreiben
Knochen zu SpÀnen im Griffe entsetzlicher KÀlte, zerfetzen
Markiger Kerle Skelette, GedĂ€rme entblĂ¶ĂŸen, entreißen
Aus dem gesicherten Innern des Leibes, Gekröse zerbeißen
Äste und StĂŒmpfe von Ästen, rotierend im stetigen Maelstrom.

Niedlicher schiene die Einfalt, die SĂŒndern jedoch sich verschließt,
GrĂŒnden gehorchen sie nicht. Denn sie wollen entkommen, entweichen,
GĂŒter in SĂ€rgen wie Konten noch horten als ewigen Reichtum
FĂŒr die unendlichen Zeiten der Not in den Höllen, dem Tode
Trotzig die Stirn und den Hintern zu zeigen erschiene den Toren
Ausweg aus endlosen Qualen. Ich lache sie aus ihrem Leben,
Schichte die Scheite zu Haufen, entfache die Funkengewitter,
Feuerstein zĂŒndet die SpĂ€ne, unweigerlich lodern die Harze
Hoch auf zu Flammen unsĂ€glicher Pein fĂŒr - die Peiniger! SĂŒnder
Bleiben sie alle, egal ob sie beichten. Und Du? Willst Du richten?

__________________
© herberth - all rights reserved

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10343
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Tja, was soll man machen, lieber Herbert?

Selbst die Einsichtigen, die immerhin an dem einen oder anderen Hebel sitzen, an dem sie versuchen etwas zu verÀndern, scheinen ja nichts mehr auf die Reihe zu kriegen.

Im Fernsehen lief am vergangenen Sonntag eine interessante Dokumentation darĂŒber, wie es im Jahr 2050 auf der Erde aussehen wird. Die Ressourcen werden nicht mehr ausreichen, um die Menschheit alleine schon mit Trinkwasser versorgen zu können.
Menschen aus den Àrmsten LÀndern werden in die LÀnder einfallen, denen es dann noch etwas besser geht, ohne das diese sich zur Wehr setzen können.

Das ResĂŒmee schien mir zu sein, dass kein Politiker unpopulĂ€re Maßnahmen auf den Tisch legen wird, weil er dann nicht wiedergewĂ€hlt wird. Erst, wenn die Massen sich aufregen,so wurde es dort gesagt, wird sich etwas Ă€ndern.

Aber Du und ich, lieber Herbert, wir hoffen natĂŒrlich auf Einsicht eines jeden Einzelnen, auf persönlichen Verzicht, dessen, was er wirklich nicht braucht und natĂŒrlich auf das Ende jeglicher Gier der Menschen die soooooooooooooooooo viel mehr besitzen, als sie ausgeben können.

Nein, richten werde ich bestimmt nicht, denn auch ich besitze das eine und andere, was ich nicht unbedingt benötige und außerdem halte ich mich schon an das Bibelwort:"Mein ist die Rache, spricht der Herr", denn ein Christenmensch ist natĂŒrlich nicht von der Verpflichtung entbunden, sich um das Allgemeinwohl zu kĂŒmmern (gerade wird ja die katholische Soziallehre wieder ausgebuddelt)und er darf auch einen "heiligen Zorn" empfinden, sprich sich dazu Ă€ußern, wenn er MissstĂ€nde entdeckt und diese nachhaltig anprangern, aber zum allwissenden und deshalb bestrafenden GegenĂŒber sollte er sich nicht aufspielen.

Deine krassen Bilder passen gut zum Thema und sollten ruhig ein wenig bzw. mehr als ein wenig aufrĂŒtteln.

Liebe GrĂŒĂŸe
Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das grĂ¶ĂŸte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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