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Leselupe.de > Gereimtes
Fragen über Fragen
Eingestellt am 09. 05. 2009 12:58


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HerbertH
???
Registriert: May 2007

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Was ist der Geist? Welch Fragen!
Ganz einfach nur Neuronen,
Worin Gedanken wohnen,
In Mustern steter Plagen?

Ein Subjekt aller Phagen?
Wohnt Geist in Rinderclonen?
Im Bauch? In heil'gen Zonen?
In Büchern voller Sagen?

Bei Breughel, Brahms und Briest?
In uns, die dieses denken?
In Dir, derweil Du liest?

Die Antwort mag beschenken.
Die Frage ist das Biest,
Es wird den Geist verrenken!

Version vom 09. 05. 2009 12:58

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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Lieber Herbert,

ein gelungenes Sonett!

Aber verdirb uns doch nicht den ganzen Spaß! Das muss ich doch gar nicht wissen, was der Geist ist, Hauptsache er begegnet mir, ich meine nicht als Schlossgespenst, sondern so, wie Du es auch beschrieben hast.

"Breughel,Brams und Briest" finde ich eine witzige Zusammenstellung.

Da Phagen Lebewesen sind, vermute ich mal, dass auch sie auf irgendeine Weise mit Geist verbunden sind.

Was der Geist denn sein könnte, kann sich natürlich auf der Erde nur der Mensch fragen. Das ist sein schwieriges Schicksal, dass er um Erkenntnis bemüht ist, naja und wo Erkanntes dann hinführen kann, wissen wir auch (Kriege usw)

Heute und morgen werde ich mir mit der Fragerei nicht den Geist verrenken. Aber ich freue mich über Dein geistreiches Gedicht.

Liebe Grüße
Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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HerbertH
???
Registriert: May 2007

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Liebe Vera-Lena,

hab vielen Dank für die lobenden Worte und die gute Wertung .

Ich will natürlich niemandem, schon gar nicht Dir , den Spass verderben.

Was das Thema, und das hast Du natürlich messerscharf erkannt, so spannend macht, ist die Selbstbezüglichkeit, das der Geist über den Geist reflektiert, woraus natürlich die "Biestigkeit" der Frage resultiert.

Liebe Grüße

Herbert


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© herberth - all rights reserved

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MarenS
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Ein eigenwilliges Sonett. Erst einmal musste ich mich mit der Kürze der Zeilen anfreunden. Der Inhalt half aber sehr schnell über anfängliche Skrupel hinweg.
Am Ende angekommen, gefällt mir der Inhalt nach wie vor hervorragend, die Kürze der Zeilen ist für mich gewöhnungsbedürftig.

Grüße von Maren

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HerbertH
???
Registriert: May 2007

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Hallo Maren,

es freut mich, dass Dich der Inhalt anspricht. Die Kürze der Zeilen ist für mich Stilmittel: Es sollen die Facetten der Grundfrage kaleidoskopartig aufscheinen.

Vielen Dank fürs Lesen und den Kommentar.

Liebe Grüße

Herbert
__________________
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MarenS
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Werter Herbert, dass du die Zeilen nicht so kurz hieltest, weil du der längeren Zeilen nicht mächtig bist, hab ich auch nicht geargwöhnt. *grinst
Ein Sonett mit solch kurzen Zeilen war einfach (nicht mehr und nicht weniger) für mich gewöhnungsbedürftig. Inzwischen hab ich mich nach wiederholtem Lesen daran gewöhnt und finde, dass es stimmig ist und somit deine Kurzzeilen ihre Berechtigung haben.

Grüße von Maren,
die darauf wartet, das der Geist, bei der Überlegung wo er nun stecke, sich irgendwann einmal in den eigenen Schwanz beisst. Eine äußerst amüsante Vorstellung, wie ich finde. Da siehst du mal, was dein Gedicht anrichtet.

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