Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92207
Momentan online:
335 Gäste und 16 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Ungereimtes
Fragmente
Eingestellt am 31. 08. 2004 12:23


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
MacKeith
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Nov 2000

Werke: 75
Kommentare: 111
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um MacKeith eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Bleeding? Why are you bleeding?
Jetzt, wo Dein Herz trocken wie Stein
Dein Auge trÀnenblind dem Milchglas gleich
Kein Klang mehr dringt an Dein Ohr und
Deine Haut blÀttert wie Pergament

Jetzt, wo Du daliegst wie ein Apfelkern
gespuckt auf die Scheite deiner Existenz
bejammerst Du Dich.

Der Himmel aus Glas erwartet Dich nicht
Sein Blau fÀrbt sich grau in Deinem Gesicht
Du sammelst Dein Sein aus dem gestern
Du bist nicht, Du warst
Vielleicht bist Du irgendwann wieder,
Vielleicht.

__________________
es ist alles gesagt.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10341
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Vera-Lena eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo MacKeith,

ein aussagestarker Text!

Die Distanz zu dem Leidenden wird kosequent durchgehalten.
Die Frage am Anfang scheint mir ironisch. Warum blutest Du, Du hast doch niemals Blut besessen,nichts wirklich Lebendiges, WĂ€rmendes kam jemals von Dir.

Jetzt-Wo hat sich in der deutschen Sprache inzwischen durchgesetzt, es fĂ€llt einem kaum noch auf, es ist aber grammatikalisch falsch. Das "jetzt" bezieht sich auf Zeitliches, das "wo" auf Örtliches. Ich weiß aber auch keinen Gegenvorschlag. Richtig wĂ€re es: "Jetzt, da" aber das finde ich vom Klang her in dieser Zeile unmöglich, weil gleich darauf das "daliegst" kommt.

Der Betrachter stellt aber nur fest, er verurteilt nicht. Die letzten Zeilen klingen zudem versöhnlich, fast tröstend.

Liebe GrĂŒĂŸe von Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das grĂ¶ĂŸte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

Bearbeiten/Löschen    


MacKeith
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Nov 2000

Werke: 75
Kommentare: 111
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um MacKeith eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

das "Jetzt, wo" kommt vielleicht aus meinem bairisch, glaub ich, fĂŒrcht ich

aber freut mich, dass er dir gefÀllt.

zu den letzten zeilen: es steckt im Vielleicht ja eher 51% erfĂŒllung. dennoch: zuletzt bleibt das Vielleicht.
__________________
es ist alles gesagt.

Bearbeiten/Löschen    


ZurĂŒck zu:  Ungereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!