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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Frankfurt - Impressionen einer Stadt
Eingestellt am 10. 07. 2003 23:57


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catsoul
Autorenanw├Ąrter
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Frankfurt - Ein Wochenede

Diese Geschichte ist schon vor l├Ąngerer Zeit entstanden aber bisher habe ich sie erst einmal ver├Âffentlicht weil sie mir sehr viel bedeutet und sehr pers├Ânlich ist.
Inzwischen hat sich die Situation etwas ge├Ąndert und ich denke es wird Zeit neue Wege zu gehen.
Diese Ver├Âffentlichung ist ein kleiner Schritt auf einem neuen Weg.

Frankfurt - Ein Wochenende

cat / 22.12.02


Freitag, endlich angekommen in Frankfurt, die Stadt in der sie arbeitet. Ich bin das erste Mal hier. Aber ich wei├č ich werde sie nicht treffen, nicht heute. Gestern hat sie mir geschrieben: 'Ich freue mich auf morgen!' Mein Herz machte einen riesen Sprung und setzte fast aus vor Gl├╝ck. Sie freut
sich weil wir uns sehen! aber dann... sagte sie das sie frei h├Ątte. Das hie├č sie w├╝rde nicht in Frankfurt sein, sondern 100 km entfernt. Tr├Ąnen kullerten mir ├╝ber die Wangen. Sie freut sich weil wir uns nicht sehen k├Ânnen. Warum hat sie dann nicht einfach "Nein." gesagt als ich sie fragte ob wir uns auf einen Kaffee treffen k├Ânnten? Warum n├Ąhrt sie immer Hoffnung und zerst├Ârt sie dann mit einem Satz?

Ich treffe meine Freunde und wir st├╝rzen uns in die Arbeit. Die anderen lenken mich ab von den Gedanken an sie. Aber immer wenn ich mal nach drau├čen eine rauchen gehe, bin ich mit der Frankfurter Nacht und meinen Gedanken allein. Ich kann ihre N├Ąhe nicht f├╝hlen. Alles ist fremd. Frankfurt scheint eine sch├Âne Stadt zu sein. ├ťberall gr├╝n, ├╝berall Parks und Oasen der Ruhe.
Ich kann es nicht wirklich genie├čen.
Am Samstag gegen Mittag kommt eine SMS und es ist klar, wir werden uns nicht treffen. Sie ist krank. Eine einzelne Tr├Ąne sucht sich ihren Weg. Ich werde vollkommen ├╝berdreht, nur damit die anderen nicht merken wie es in mir aussieht.

Ich h├Ątte so gern ihre N├Ąhe gesp├╝rt. Am liebsten w├╝rde ich mich in mein Auto setzen und die 100 km zu ihr fahren. Drau├čen, auf der Stra├če, ihr ganz nah sein. Hoffend einen Blick auf sie werfen zu k├Ânnen. Aber es geht nicht. Wir
m├╝ssen mit dem Projekt voran kommen. Es gibt noch so viel zu tun.

Der Stadtbummel am Samstag Abend macht viel Spa├č und l├Ąsst mich f├╝r ein paar Stunden kaum an sie denken. Der Riesige Mann der mit dem Hammer ein St├╝ck Eisen bearbeitet, der Dinosaurier der irgendwo mitten auf der Gr├╝nfl├Ąche zwischen der Stra├če steht, die mit Lichterketten geschm├╝ckten Kr├Ąne, mit Graffiti bemalte Br├╝ckenpfeiler, die alte Oper, die Europ├Ąische Zentralbank mit dem blauen beleuchteten Eurozeichen...
Viele kleine Dinge die es schaffen das ich diese Stadt mag, noch mehr mag als vorher, als ich Frankfurt nur mochte weil sie hier arbeitet.
Am sp├Ąten Abend chatte ich kurz mit ihr. Es scheint ihr wirklich sehr schlecht zu gehen. Ich f├╝hle mich schuldig, weil ich b├Âse auf sie war. Sie kann ja nichts daf├╝r das sie krank ist.

Sonntag Morgen, als alle anderen noch schlafen, mache ich mich auf den Heimweg. Die 350 km Fahrstrecke lassen mir Zeit das Wochenende in Frankfurt zu ├╝berdenken. Wir sind bei dem Projekt einen gro├čen Schritt voran gekommen, haben das Budget festgelegt und die n├Ąchsten Aufgaben f├╝r jeden verteilt. Es wird sicher ein Erfolg f├╝r uns werden. Und wenn es nur der Erfolg ist, seine eigenen Geschichten und Gedichte in einem Buch zu lesen.
Und sie?
Ich war nie weiter entfernt von ihr als an diesem Wochenende und das tut sehr weh...



Feedback ist ausdr├╝cklich erw├╝nscht.


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Renee Hawk
???
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Hallo Catsoul,

zu Beginn sagst du, dass der Text sehr pers├Ânlich ist. Obwohl du nach Feedback fragst, frage ich dich jetzt: Bist du bereits dazu?
Es ist nicht wenig, was konstruktiv r├╝berk├Ąme, aber ob du es auch so verstehen w├╝rdest, eben weil der Text eine pers├Ânliche Note hat, sag' ich ganz ehrlich, dass bezweifle ich.
Der riesige Mann, der den Hammer schwingt, nur als Beispiel genannt, ist das Wahrzeichen der Frankfurter Messe und da solltest du schon erw├Ąhnen, dass er x Meter hoch ist, vollst├Ąndig aus Eisen und mechanisch dem Hammer schwingt und dabei vor dem h├Âchsten Geb├Ąude Europas steht, dem Messeturm.
Die "Alte Oper", liegt als Barokkgeb├Ąude im Herzen Frankfurts, vielleicht hier ein paar Detail ├╝ber die imposante Sandsteinbearbeitung, die Erker, die historischen Laternen vor dem Geb├Ąude und die L├Âwen an den Balkonen.
Soviele Gr├╝nanlagen hat Frankfurt nicht. Da w├Ąre der "Gr├╝neburgpark", der "Niddapark", der "Goethepark" an der EZB und gegen├╝ber der "Neuen Oper" und dem Theaterplatz, welcher dem Bahnhofsviertel vorgelagert ist, wenn man von der Innenstadt heraus kommt, vielleicht hier noch erw├Ąhnenswert, die Parks in Frankfurt sind sehr klein.
Was ist mit dem "R├Âmer"? Keine Erw├Ąhnung. Es ist schade, denn das ist das Rathaus, das Standesamt, und auf dessen Balkon die Deutschen Meister (Fussball) ihren Triumph auskosten d├╝rfen.
Mit den zahlreichen pers├Ânlichen Empfindlichkeiten der Protagonistin, ist die Geschichte von Impression weit entfernt.

liebe Gr├╝├če
Rene├Ę

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Mirko Kussin
Foren-Redakteur
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Registriert: Jun 2002

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hallo catsoul, ein st├╝ck weit gebe ich renee recht, trotzdem werde ich mal den einen oder anderen kritikpunkt aufgreifen, denn a)willst du ja ausdr├╝cklich kritik haben und b)bringt dich kritik an deinen werken weiter. es sind wie immer nur meine ganz pers├Ânlichen eindr├╝cke; meine ganz subjektive meinung... auf rechtschreibung, kommata usw gehe ich gar nicht ein, da sind hier in der lupe andere menschen f├╝r zust├Ąndig ;-))
also ich fang mal an... der titel passt nur bedingt zu deiner geschichte, denn du zeigst nicht wirklich impressionen aus frankfurt, du z├Ąhlst lediglich ein paar wahrzeichen dieser stadt auf, aber es fehlen die pers├Ânlichen eindr├╝cke, die kleinen geschichten, die diese wahrzeichen zu erz├Ąhlen haben (und sei es nur der penner der gerade unter einer graffitiverzierten br├╝cke seinen schlafsack auspackt, o.├Ą.). ich glaube, darauf wollte renee auch hinaus, es wirkt so blutleer...
und ├Ąhnlich blutleer wirkt auch der erz├Ąhler, bzw. seine liebesgeschichte...
desweiteren benutzt du oft einen, ich nenne es mal "ungew├Âhnlichen" satzbau...Bsp "Die anderen lenken mich ab von den Gedanken an sie"... runder w├╝rde die version "die anderen lenken mich von dem gedanken an sie ab" und noch besser w├Ąre wahrscheinlich "ich werde durch die anderen von dem gedanken an sie abgelenkt"... ein weiters beispiel "Ich war nie weiter entfernt von ihr als an diesem Wochenende" richtiger w├Ąre "ich war nie weiter von ihr entfernt, als an diesem wochenende"...
soviel dazu, weiter geht┬┤s... ob tr├Ąnen wirklich ├╝ber die wangen kullern sollten, wei├č ich nicht, der ausdruck ist nicht so dolle (bei kullernden tr├Ąnen denke ich zum beispiel an ein kleines vierj├Ąhriges m├Ądchen)
ein herz kann zwar springen, aber das bild ist ziemlich abgegriffen und wenn, dann sind es riesige spr├╝nge und keine riesen spr├╝nge
der letzte satz im ersten abschnitt"Warum n├Ąhrt sie immer Hoffnung und zerst├Ârt sie dann mit einem Satz", da verwendest du zweimal hintereinander das wort "sie", allerdings mit unterschiedlichen bedeutungen...nicht sch├Ân!
eine sms kommt auch nicht, wie w├Ąre es mit erreichen, empfangen, zur not auch ankommen...
und das sind leider jetzt nur beispiele, solche stilistischen "ecken und kanten" tauchen leider in jedem zweiten satz auf...
tja und zu guter letzt dann die sache mit der geschichte, die du erz├Ąhlen willst (und es nicht tust)... hatte es oben ja schon angedeutet, die impressionen sind keine, dann stellt sich mir die frage, worum es in diesem projekt eigentlich geht, wie hei├čt der erz├Ąhler, warum sieht er SIE nicht, sind sie ein paar? haben sie sich getrennt usw...
du hast eine nette idee zu einer storie hier hingelegt. als stichpunktartige zusammenfassung f├╝r eine kurzgeschichte w├Ąre das nicht schlecht, aber um eine wirklich story zu erz├Ąhlen, mu├č das teil auf jeden fall nochmal ├╝berarbeitet werden, nicht zuletzt was die rechtschreibung angeht...versuch das nochmal und setze dir selbst die auflage, da├č der neue versuch mindestens doppelt, wenn nicht gar dreimal so lang sein mu├č, ich glaub, dann w├╝rde die sache schon etwas besser aussehen...
gru├č mirko

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catsoul
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Liebe Rene├Ę

danke f├╝r Deinen Kommentar, Du hast (wie immer :-) Recht. Ich habe die tollen Sehensw├╝rdigkeiten die Frankfurt zu bieten hat nur erw├Ąhnt, ohne gro├č darauf einzugehen. Ganz ehrlich, die Sehensw├╝rigkeiten waren mir an dem WE egal...
Ich denke trotzdem dar├╝ber nach die Geschichte dahingehend auszubauen, vielleicht nimmt es ja gar nicht so viel von dem pers├Ânlichen wie ich dachte.


liebe Gr├╝├če cat


Hallo Mirko,

auch Dir ein gro├čes Dankesch├Ân! Ich wei├č, ich habe oft Probleme mit dem Satzbau, ich schreibe halt so wie ich es auch sagen w├╝rde...
Ich hoffe den Satzbau in den neueren Geschichten etwas verbessert zu haben.

Als ersten Schritt der Umsetzung eurer Hinweise hab ich den Titel ge├Ąndert. Ich denke:
Frankfurt - Ein Wochenende
setzt andere Erwartungen in den Text.

nochmal Danke an euch beide!


liebe Gr├╝├če cat



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