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Leselupe.de > Kurzprosa
Frau T aus F
Eingestellt am 29. 09. 2004 01:20


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Sonic
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Aug 2004

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Wenn er an sie dachte war es, als w├╝rde er in die v├Âllige Leere blicken. Als w├Ąre vor ihm, hinter ihm, auf allen Seiten nichts. Es war nicht so, da├č sie ihm gleichg├╝ltig war, und vermutlich war genau da das Problem. Sie war neu, alles war neu, neu und ungewohnt, unwirklich. Fand es nur in seiner Phantasie statt oder war es real. Passierte es oder war es nur Autosuggestion. Selbst wenn es Suggestion war, war das dann nicht trotzdem real? Nur weil seine Gef├╝hle eingeredet waren hie├č das ja nicht, da├č sie nicht existierten. Aber waren sie Gef├╝hle ihr gegen├╝ber oder nur bezogen auf ein Bild, da├č allein in seiner Vorstellung existierte.
Es war zum Verr├╝cktwerden. Wie sollte man es je erfahren? Er f├╝hlte sich hilflos, treibend auf einem Strom, als w├╝rde er tauchen in tr├╝bem Wasser, nach allen Seiten umgeben von einer einf├Ârmigen Masse, gefangen im Labyrinth seiner Gedanken, die alle nur zur├╝ck zum Anfangspunkt f├╝hrten, zum Zentrum. Seine Hirngespinste umfingen ihn wie Watte und machten es ihm unm├Âglich, seine Umwelt wahrzunehmen. Seine Gedanken kreisten nur um ihn selbst. Die Welt war f├╝r ihn nur eine theoretische M├Âglichkeit, und sie war es auch.
Aber dann doch wieder nicht. Wenn er an sie dachte, wenn er sie sich vorstellte, das Bild in seinen Tr├Ąumen, egal ob schlafend oder wach, war er nah bei ihr, aber dennoch lie├č ihn die Frage nicht los, war sie es wirklich? War sie die Frau seiner Tr├Ąume und existierte nur in ihnen? Er wu├čte, da├č es nicht so war. Wenn doch nicht alles so furchtbar kompliziert w├Ąre.
__________________
Adding sound to movies would be
like putting lipstick on the
Venus de Milo. --

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