Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5510
Themen:   94062
Momentan online:
78 Gäste und 4 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Erotische Geschichten
Frau aus dem Netz
Eingestellt am 24. 09. 2013 19:09


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Bertl Schreiner
Routinierter Autor
Registriert: Jul 2013

Werke: 10
Kommentare: 66
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Bertl Schreiner eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Frau aus dem Netz

W├Ąhrend er auf sie wartete - und er fieberte schon Stunden ihrem Treffen entgegen - wuchsen seine Unsicherheit und seine Nervosit├Ąt. Manchmal schienen die Zeiger der Uhr auf dem Sideboard sich nicht mehr weiter zu bewegen; dann aber, wenn er eine Zeitlang unruhig in seiner f├╝r einen einsamen alten Mann viel zu gro├čen Wohnung umhergeirrt war, bemerkte er erschrocken, wie nahe der verabredete Zeitpunkt ger├╝ckt war. Zum wievielten Mal r├╝ckte er die Vase auf dem eichenen Couchtisch zurecht und fragte sich, ob seine Entscheidung richtig gewesen war. Nach wochenlanger Suche hatte er die ihm Fremde, deren Adresse er aus dem Internet ausgew├Ąhlt hatte, nach ewigem Z├Âgern schlie├člich mit zitternder Stimme angerufen. Die Unbekannte war keineswegs kontaktscheu, sie plauderte munter drauf los und fragte nach seinen W├╝nschen. Stockend und mit heiserer Stimme brachte er nur heraus, dass er nicht mehr der J├╝ngste und recht einsam sei. Eigentlich h├Ątte er am liebsten den H├Ârer aufgelegt, aber sie redete so unbek├╝mmert und freundlich, dass er sich ├╝berrumpeln lie├č und ihr gestand, er sehne sich einfach nach einem Menschen, vielleicht nach etwas N├Ąhe und Zuwendung. Routiniert ├╝berredete sie ihn, seine Adresse durchzugeben; sie wolle ihn gern besuchen und schlug auch gleich einen Termin vor. Wie in Trance willigte er ein, ohne zu begreifen, worauf er sich einlie├č.

In den n├Ąchsten Tagen schwankte er zwischen Selbstvorw├╝rfen und Tagtr├Ąumen, rief immer wieder ihr Bild im Internet auf und machte sich Mut; das Portrait zeigte ein rundliches, freundliches Gesicht und schien mit ihrer Stimme am Telefon zu harmonieren. Auch jetzt, w├Ąhrend er mit leicht zitternder Hand die beiden Sektgl├Ąser und die Glasschale mit Brezeln und Salzstangen neu ordnete und nochmals nachsah, ob der Rotsekt wirklich im K├╝hlschrank stand, h├Ątte er am liebsten die Zeit zur├╝ckgedreht.

Doch dann standen die Zeiger pl├Âtzlich auf 19 Uhr und ein Schreck durchfuhr ihn: Wenn sie nun wirklich l├Ąutete, war er nicht zu aufgeregt zum ├ľffnen? W├╝rde er ├╝berhaupt Worte finden, wenn sie vor ihm stand? Er h├Ârte sein Herz pochen und f├╝hlte, wie sein Blut durch die Adern str├Âmte und sich seine Aufregung ins Unermessliche steigerte. Dann riss ihn das durchdringende Signal der Klingel aus seiner Erstarrung und zwang ihn zum Handeln. Als er langsam die Haust├╝r ├Âffnete, blickte er in das ihm schon aus dem Netz bekannte runde Gesicht mit den kurzen blonden Haaren, das ihn fr├Âhlich anlachte: "Hallo, ich bin die Elke!" Eine nicht allzu gro├če, recht f├╝llige Person mittleren Alters stand vor ihm und sagte, als er wie angewurzelt den Griff der T├╝r festhielt: "Darf ich eintreten oder bleiben wir im Freien?" Er sp├╝rte, wie ihm die R├Âte ins Gesicht stieg, nahm allen Mut zusammen und bat sie herein.

Als die Haust├╝r ins Schloss gefallen war, umarmte sie ihn routiniert, ihre Wangen ber├╝hrten sich kurz und unverbindlich und ihre ausladende Oberweite dr├╝ckte leicht auf seine Rippen. Der dezente Duft ihres Parfums und die weiche Ber├╝hrung nahm der Situation das Bedrohliche. Sein Unbewusstes signalisierte ihm, der normalerweise vor jeder N├Ąhe zur├╝ckschreckte und gegen├╝ber K├Ârperger├╝chen und aufdringlichen D├╝ften empfindlich war, ein angenehmes Gef├╝hl von Sympathie. Er half ihr, jetzt schon etwas sicherer, aus dem Mantel und bat sie ins Wohnzimmer. Sie ging einige Schritte und blickte sich um, verlor unverbindliche lobende Worte ├╝ber die Einrichtung, die in seinen Augen alles andere als modisch war. Aber er hatte in den Jahren nach dem Tod seiner Frau kein Bed├╝rfnis, irgend etwas zu ver├Ąndern. Dann schritt sie auf das raumhohe Schiebeelement zu und begutachtete den Ausblick auf Terrasse und Garten. Sie sparte nicht mit ehrlicher Bewunderung und wandte sich ihm wieder zu. Wie in einem Traum nahm er ihre ├╝beraus weibliche Gestalt auf, die kr├Ąftigen Beine, die von dem viel zu kurzen schwarzen Rock nicht verdeckt wurden, und die wei├če, weit offen stehende Bluse, die den Blick auf gewaltige Rundungen zulie├č. Er ├Âffnete die Glast├╝r und ermunterte sie, sie d├╝rfe sich gern noch etwas umsehen.

W├Ąhrend sie mit ihren hochhackigen schwarzen Schuhen einige Schritte auf die Terrasse hinaustrippelte, ├Âffnete er die Sektflasche, f├╝llte die Gl├Ąser und nahm sie mit nach drau├čen. Sie prosteten sich zu, unterhielten sich unverbindlich und gingen dann ins Zimmer zur├╝ck. Er bat sie auf der Garnitur aus den Achtziger Jahren Platz zu nehmen; sie w├Ąhlte genau die Ecke, wo ein dickes Kissen einlud, lie├č sich ungezwungen in die mit braunem Cordstoff ├╝berzogenen Polster sinken und rutschte so weit nach vorn, dass ihr Kopf auf der Lehne auflag. Dadurch glitt der viel zu kurze Rock weiter nach oben, so dass ein winziges St├╝ck schwarzen Stoffes sichtbar wurde, das sich zwischen ihren leicht ge├Âffneten Oberschenkeln verlor, eigentlich viel zu schmal um irgend etwas zu verdecken. Ihre Arme hatte sie einladend seitlich von sich gestreckt. Er aber setzte sich umst├Ąndlich mitten auf die L├Ąngsseite der Sitzgruppe und verharrte dort reglos.





Mit einer eindeutigen Handbewegung forderte sie ihn auf, er solle es sich doch bei ihr gem├╝tlich machen. Dabei begann sie die restlichen Kn├Âpfe ihrer Bluse zu ├Âffnen und gab den Blick frei auf eine blauviolette, fein gemusterte kurze Korsage, deren aufwendig mit Spitze verzierte K├Ârbchen ihre gewaltigen Rundungen nach oben dr├╝ckten. Weiter unten w├Âlbte sich ein weicher Bauch mit tiefer Nabelh├Âhle. Der zu enge Bund ihres Rockes lie├č ├╝ber den H├╝ften mehrere W├╝lste entstehen, ├╝ber die sie leicht mit den H├Ąnden strich und dabei betonte, dieses H├╝ftgold habe sie sich vom Mund abgespart; er d├╝rfe sich gern daran festhalten. Dabei hakte sie mit ge├╝btem Griff die Verschl├╝sse des Wickelrockes auf, so dass dessen nun nicht mehr unter Spannung stehende H├Ąlften seitlich nach unten glitten. Auch der nun befreite untere Teil des Bauches senkte sich leicht und verdeckte fast ganz das kleine dreieckige St├╝ck Stoff.

Wortlos hatte er ihren Strip beobachtet, jede Kleinigkeit in sich aufgesogen. Ihre lockere Art l├Âste allm├Ąhlich seine Verklemmtheit, zumal sie ihn nochmals aufforderte, endlich n├Ąher zu r├╝cken, was er auch z├Âgerlich befolgte. Um ihm seine Sch├╝chternheit zu nehmen, griff sie nach seiner rechten Hand und f├╝hrte sie vorsichtig ├╝ber die weichen Rundungen ihres Leibes, in die tiefe Mulde ihres Nabels, ├╝ber die gew├Âlbte Bauchdecke bis zu der Stelle, wo diese auf ihrem von dem Tanga kaum verdeckten Schamh├╝gel auflag. Nat├╝rlich erwartete sie, dass er sich in aufkeimender Leidenschaft in irgend einer Weise n├Ąhere. Doch er genoss die Reise ├╝ber ihre weiche warme Haut und ertastete mit den Fingerkuppen die gro├če Narbe, die halbkreisf├Ârmig die untere Bauchdecke durchzog. Sie lachte kurz und sagte, ihre Tochter sei mit Kaiserschnitt auf die Welt gekommen, inzwischen schon dreizehn Jahre alt und f├╝r eine alleinstehende Mutter ganz sch├Ân anstrengend. Ihre Offenheit lie├č eine Atmosph├Ąre von N├Ąhe entstehen, so dass sich seine Anspannung weiter verringerte und er mehrfach tief und entspannt ausatmete.

Vielleicht l├Âste sich mit diesem Seufzer ein wenig von seiner Bitterkeit und Trauer. Jedenfalls nahm er seinen ganzen Mut zusammen und fragte sie, ob er sich einfach an sie kuscheln d├╝rfe. Erst war sie ├╝berrascht von dem sicher nicht allt├Ąglichen Wunsch, doch dann lud sie ihn mit einem fast m├╝tterlichen Gesichtsausdruck zu sich ein. Dabei sank ihr K├Ârper noch tiefer in Kissen und Polster. Sie streifte ihre wegen der hohen Abs├Ątze sicher unbequemen Schuhe ab, schob ihren linken Fu├č zwischen die Lehne der Couch und seinen R├╝cken und legte dabei ihren Oberschenkel fest an das Polster. Den rechten Fu├č lie├č sie auf dem Teppich stehen, drehte das Bein nach au├čen und bedeutete ihm, er d├╝rfe gern zwischen ihren Schenkeln Platz nehmen. Umst├Ąndlich, um nicht durch eine ungeschickte Bewegung einen st├Ârenden Muskelschmerz hervorzurufen, setzte er sich zwischen ihre Beine, wobei er ihr den R├╝cken zukehrte. Behutsam fasste sie ihn bei den Schultern und lie├č ihn auf ihren K├Ârper sinken. Allm├Ąhlich drang die wohlige Weichheit ihres Leibes durch seinen schwarzen Baumwollpullover, dessen er sich nicht entledigen wollte, und begann seine d├╝nne Haut und die verspannten Muskelfasern zu w├Ąrmen.

Sie bemerkte, dass er nicht wagte seinen Kopf richtig anzulehnen. Daher st├╝tzte sie diesen vorsichtig mit ihrer linken Hand und ├Âffnete mit der Rechten die drei Verschl├╝sse ihrer Korsage. Die befreiten ├╝ppigen Br├╝ste rollten leicht zur Seite und nach unten. Auf dieses weiche Polster bettete sie nun seinen Kopf. Ein Gef├╝hl von Geborgenheit stieg in ihm auf, wie er es seit seiner Kindheit nicht mehr so intensiv empfunden und unbewusst vermisst hatte. Er f├╝hlte, wie Tr├Ąnen in seine Augen stiegen, und er konnte sich nicht dagegen wehren. Ihre Hand, die gerade z├Ąrtlich ├╝ber seine faltige Wange strich, sp├╝rte die herab rollenden Tropfen. Mit einer Stimme voll M├╝tterlichkeit und Mitgef├╝hl fragte sie leise: "Ist es wirklich so schlimm?" Er antwortete mit erstickter Stimme: "Alt werden ist manchmal nicht einfach." Und er lie├č sich in das weiche Gewebe ihrer Br├╝ste fallen, die seinen Kopf behutsam einschlossen; und er gab sich den z├Ąrtlich seine Wangen und sein sch├╝tteres Haar streichelnden H├Ąnden hin. Und all die Bitterkeit und Hoffnungslosigkeit, die seit Jahren sein Leben verg├Ąllt und ihn in die Einsamkeit getrieben hatten, brachen aus ihm heraus. Er wurde immer heftiger gesch├╝ttelt von innerer Erregung, und sie umfasste mit beiden Armen seinen schmalen knochigen K├Ârper und begann ihn auf ihrem Leib ganz leicht hin und her zu wiegen.

Allm├Ąhlich entspannte sich der zitternde alte Mann, sein Atem floss ruhiger und er lie├č seinen K├Ârper auf ihrem warmen weichen Fleisch ruhen. Sogar ein kleines L├Ącheln huschte ├╝ber sein von Falten zerfurchtes Gesicht. Sie f├╝hlte mit einer gewissen Erleichterung, wie er sich immer gel├Âster hingab, beugte sich etwas vor und hauchte ihm einen Kuss auf seine Stirn. Dann meinte sie, er habe ja noch nicht so viel von ihr gehabt; dabei begann sie mit ihren H├Ąnden seinen Unterleib zu streicheln. Als sie sich aber in den Spalt zwischen seinem Pullover und der schwarzen Cordhose vortastete, nahm er ihre Hand vorsichtig weg, ohne sie loszulassen. Wie zuf├Ąllig glitten nun die beiden verschr├Ąnkten H├Ąnde ├╝ber die Au├čenseite ihres Oberschenkels und er f├╝hlte die winzigen H├╝gel und Dellen ihrer Haut und die weichen Polster ├╝ber ihren H├╝ften. Dann strichen sie ├╝ber die gew├Âlbte Oberseite ihres Schenkels nach unten bis zum Saum ihrer halterlosen Nylonstr├╝mpfe und auf dem R├╝ckweg ├╝ber die zarte glatte Innenseite nach oben bis zu der Stelle, wo zwischen den Sehnenans├Ątzen eine Mulde den vom Stoff nicht verh├╝llten H├╝geln ihrer Schamlippen Raum gab. Als er erschrocken seine Hand zur├╝ckziehen wollte, erh├Âhte sie den Druck etwas und lie├č seine Finger ├╝ber den seidigen Tanga gleiten. Durch den hauchd├╝nnen Stoff f├╝hlte er die kleinen weichen W├╝lste darunter und tastete sich nach unten bis zu der Stelle, wo der schmale Stoffstreifen sich in dem tiefen engen Spalt zwischen ihren Pobacken verlor. Wie im Traum registrierte er, dass eine Welle sinnlicher W├Ąrme seinen K├Ârper durchfloss, und er zog langsam, aber bestimmt seine Hand zur├╝ck.

Nach einer Weile drehte er den Kopf zur Seite und ber├╝hrte mit seinen schrundigen, von kurzen Bartstoppeln umgebenen Lippen ihre Brust, atmete dann mehrmals tief aus und erhob sich langsam und vorsichtig. Sie unterst├╝tzte ihn dabei, wobei sie etwas verwundert ├╝ber sein Verhalten den Kopf sch├╝ttelte, aber seine Entscheidung respektierte. Als sie in sein zufrieden l├Ąchelndes Gesicht blickte, begriff sie, dass sie ihm sonst nichts geben konnte; und ihm hatte diese Stunde viel mehr geschenkt als er zu erhoffen gewagt hatte. W├Ąhrend sie Kleidung und Schuhe anzog, holte er die schon auf dem Sideboard liegenden vereinbarten zwei F├╝nfziger, legte noch einen Zwanziger darauf und reichte ihr die Scheine, die sie routiniert faltete und durch die offene Bluse zwischen den Spitzenapplikationen ihrer Korsage und ihrem sich w├Âlbenden Busen verschwinden lie├č. Beim Abschied umarmte sie ihn herzlich, fast wie einen guten Bekannten und fl├╝sterte ihm ins Ohr: "Du darfst mich gern wieder anrufen; trau dich einfach; bitte!" Und er sch├Ąmte sich kaum mehr, dass er sich eine Stunde N├Ąhe und W├Ąrme gekauft hatte.

Version vom 24. 09. 2013 19:09
Version vom 24. 09. 2013 19:27
Version vom 25. 09. 2013 18:42
Version vom 25. 09. 2013 19:16
Version vom 01. 10. 2013 19:30
Version vom 23. 10. 2013 18:48
Version vom 03. 03. 2014 19:14
Version vom 03. 03. 2014 19:18

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


USch
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Bertl,
eine sehr subtil und einf├╝hlsam geschriebene Geschichte. Alters"erotik" sch├Ân, aber doch eher eine Kurzgeschichte. Es geht ja mehr um die Einsamkeit eines alten Mannes, der es nicht auf Erotik, geschweige Sex abgesehen hat.
Generell f├Ąllt mir bei deinen Texten auf, dass du sehr wenig Abs├Ątze machst, was etwas abschreckt, wenn man dann so einen langen Blocktext vor sich hat. Ein Tipp w├Ąre z.B. vor jeder w├Ârtlichen Rede einen "Wagenr├╝cklauf", wie man fr├╝her sagte, zu t├Ątigen.

quote:
Wortlos hatte er ihren kleinen Strip beobachtet, jede Kleinigkeit in sich aufgesogen, vermochte aber nicht darauf zu reagieren.
kleinen w├╝rde ich streichen, da gleich danach wieder Kleinigkeit kommt. Klingt so nicht gut.
LG USch

Bearbeiten/Löschen    


Bertl Schreiner
Routinierter Autor
Registriert: Jul 2013

Werke: 10
Kommentare: 66
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Bertl Schreiner eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Frau aus dem Netz

Hallo USch,
vielen Dank f├╝r die positive und treffende Beurteilung meiner Erz├Ąhlung. Mir kommt es tats├Ąchlich in erster Linie darauf an, innere Befindlichkeiten und Verhaltensweisen nachzuf├╝hlen sowie die Handlung m├Âglichst genau darzustellen. Ich wei├č, dass in vielen meiner Geschichten eine gewisse Resignation mitschwingt, zum Teil auch das Unverm├Âgen echte Beziehungen einzugehen. Was sich zwischen den Personen abspielt, ist oft mehrdeutig, schwebend. Aber das ist vielleicht der Realit├Ąt des alternden Menschen geschuldet.

Eine wichtige Frage scheint mir als "Neuling" in diesem Forum die Einordnung in die entsprechende Gattung. Ich neige auch dazu, die vorliegende Erz├Ąhlung in die N├Ąhe der Kurzgeschichte zu r├╝cken, habe sie aber wegen eindeutiger erotischer Komponenten hier platziert. Ich denke, das Erotische sollte Tiefgang und Genauigkeit nicht ausschlie├čen. Oder erwartet der Leser in dieser Sparte eher leichte Unterhaltung? Ich w├╝rde mich freuen, wenn ich dazu die eine oder andere R├╝ckmeldung erhielte.

Nun zu deinen Verbesserungsvorschl├Ągen, f├╝r die ich mich bedanke. Es ist doch erstaunlich, dass man auch bei genauem ├ťberarbeiten immer wieder etwas ├╝bersieht, beispielsweise die Wortwiederholung "klein".
Was die langen Abschnitte angeht, so gebe ich dir recht, sehe aber wenig M├Âglichkeiten den Gedankenfluss in diesem Text st├Ąrker zu unterteilen. (Irgendwie baut das eine auf dem anderen auf.) Einige Abs├Ątze habe ich eingef├╝gt und hoffe, dass sie den Fluss der Handlung nicht unterbrechen.
LG Bertl

Bearbeiten/Löschen    


ENachtigall
Foren-Redakteur
???

Registriert: Nov 2005

Werke: 209
Kommentare: 4075
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um ENachtigall eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

quote:
Ich denke, das Erotische sollte Tiefgang und Genauigkeit nicht ausschlie├čen. Oder erwartet der Leser in dieser Sparte eher leichte Unterhaltung? Ich w├╝rde mich freuen, wenn ich dazu die eine oder andere R├╝ckmeldung erhielte.

Hallo Bertl,

ich finde, Deine Geschichte bereichert das Unterforum Erotik, da sie sich in Randgebiete dieses Genre hineinbegibt, die jenseits der leichten Unterhaltung die Auseinandersetzung mit den tats├Ąchlichen Befindlichkeiten sucht, die da sind, wo der Mensch seinem Namen gerecht wird. Sie befasst sich mit dem, was der Erotik zu Grunde liegt; der Sehnsucht nach k├Ârperlicher N├Ąhe und Sinnlichkeit. Da diese nicht nur jung dynamisch gut aussehenden nach Orgasmen lechzenden Prototypen ein Bed├╝rfnis ist, geh├Âren Stories wie Deine geschrieben und gelesen!

Mit herzlichen Gr├╝├čen,

Elke
__________________
Wer Spuren sucht, wird Wege finden.

Bearbeiten/Löschen    


Grauschimmel
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Sep 2012

Werke: 17
Kommentare: 165
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Grauschimmel eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Tolle Bilder

Guten Morgen Bertl, Deine Geschichte geh├Ârt genau hierher. Aber ihre Handlung, die ProtsÔÇŽ beleuchten nur zum Teil ÔÇ×Randgebiet dieses GenreÔÇť, ENachtigall hatte da vielleicht einen falschen Zungenschlag.
Es ist der nachge├Ąffte Zeitgeist, vor allem die Verkl├Ąrung von ÔÇ×FortpflanzungssexÔÇť als ÔÇ×allein selig machendes InstrumentÔÇť als Erotik. Folgerichtig werden dann in dieser Richtung nicht willige, alte oder kranke Menschen ÔÇ×ausgegrenztÔÇť. Ich kann ihrer Wertung im Folgenden aber nur zustimmen, Deine Geschichte beleuchtet Befindlichkeiten. Keine besonderen Menschen, ├╝berraschende Wendungen oder exotische ÔÇ×TatorteÔÇť, die pl├Ątschernd unterhalten.
Usch m├Âchte ich wiedersprechen. Er hatte es auf Sex abgesehen, deshalb hat er ja diese Nr. gew├Ąhlt. Er kennt ja nichts anderes, das solchen Mangel ausgleicht. Das er bekam, was er suchte, verdankt er dem einf├╝hlsamen Wesen von Elke.
An manchen Stellen spricht f├╝r mich aber noch zu sehr der Autor, weniger der Prot. Es sind die Wiederholungen von bekannten Bildern in zu vielen Attributen, z.B. zu viel ÔÇ×alter K├ÂrperÔÇť und seine Variationen, klingt zwar gut, bringt die Handlung aber nicht voran oder zeichnet nichts Neues/ Wesentliches zu den Charakteren, hier kannst Du straffen.
F├╝r den Tiefgang, den Versuch das ÔÇ×Spannende an der ErotikÔÇť in Inneren der Prots zu suchen, z├╝cke ich eine ÔÇ×9ÔÇť. Was mein Korrekturwert daraus macht, musst Du mir nachsehen.
Gru├č Grauschimmel

__________________
Ich will dem Namenlosen in mir Worte schenken, dass ich verstehe und zu h├Âren bin.

Bearbeiten/Löschen    


Bertl Schreiner
Routinierter Autor
Registriert: Jul 2013

Werke: 10
Kommentare: 66
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Bertl Schreiner eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Frau aus dem Netz

Hallo Elke,

ich darf mich sehr herzlich daf├╝r bedanken, dass Du auf meine Frage nach der Platzierung meines Textes in diesem Unterforum eingegangen bist. Ich habe auch den Forentext zur Sparte Erotik von Ralph Ronneberger nochmals durchgesehen. Beides best├Ątigt mir, dass es richtig war, diese Erz├Ąhlung hier zu ver├Âffentlichen. Ich finde es wohltuend, wenn auch erotische Geschichten sich nicht nur auf das Sexuelle beschr├Ąnken. Gleichwohl vermute ich, dass mancher Leser vielleicht mehr konkreten "Sex" erwartet; daher auch meine gewisse Unsicherheit. Ich f├╝hle mich aber durch die positiven Wortmeldungen best├Ątigt, auch in Zukunft die eine oder andere meiner Geschichten, die im "Randgebiet dieses Genres" angesiedelt ist, zu ver├Âffentlichen.
In diesem Zusammenhang das Lob eines "Neulings" an die LL; ich habe den Eindruck, dass es hier viele Autoren gibt, die sich die Zeit f├╝r die Werke anderer nehmen und sich um eine fundierte Beurteilung bem├╝hen. (Das ist unter Kunstschaffenden nicht selbstverst├Ąndlich.)

Herzliche Gr├╝├če
Bertl

Bearbeiten/Löschen    


11 ausgeblendete Kommentare sind nur f├╝r Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
Zur├╝ck zu:  Erotische Geschichten Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.



Werbung