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Freie Meinungsbildung (Kolumne)
Eingestellt am 25. 04. 2011 12:06


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Nachtigall
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Freie Meinungsbildung
(Kolumne)

„Wenn ich rauskriege, wer da dran ist, dem stecke ich eine Flagge in den Hintern und schicke ihn in den Iran“. (Deutscher Originalton von Homer Simpson während eines Telefonates)
Schon in frĂĽhester Kindheit lernen wir, wer unsere Feinde sind und wen wir fĂĽr unsere Freunde zu halten haben.
In der Zeit des „kalten Krieges“ waren das selbstverständlich Russen, Chinesen, Kubaner, und die RAF, überhaupt alle sozialistisch angehauchten Typen einschließlich der Verwandtschaft in der DDR.
Es war das amerikanische Feindbild und somit auch unser Feindbild.
Die andere Seite hatte natĂĽrlich ihr eigenes anderes Feindbild, das den Menschen gleichermaĂźen vermittelt wurde. Die "freien" Medien leisteten dabei ihren maĂźgeblichen Beitrag.
Mittlerweile ergab eine amerikanische Umfrage (Rasmussen-Untersuchung), dass nur noch 53% der Befragten glauben, dass der Kapitalismus gegenüber dem Sozialismus das überlegene System sei. Fieberhaft wird diese Realität vom herrschenden Establishment versucht zu unterdrücken. Von mächtigen Wirtschafts- und Finanzinteressen gekaufte Handlanger in Politik und Medien blockieren hartnäckig jedes soziale Gesetz.

Da wäre auch das chinesische Feindbild kurz anzusprechen. In westlichen Medien wurde Tibet jahrelang als ein Shangri-La, in dem Frieden und Zufriedenheit vor der chinesischen Unterdrückung herrschte, geschildert. Es wurde gerne erzählt, dass seine wirkliche, vom tibetanischen Volk gewünschte Regierung, der Dalai Lama im Exil lebt, dabei hat Tibet längst eine eigene Regierung. Das jährliche Wirtschaftswachstum liegt bei 12 % konstant über die letzten vier Jahre. Die Kinder besuchen, was ihnen früher das Feudalsystem verwehrte, Schulen.
Der Dalai Lama wird von Amerika immer noch rückhaltlos unterstützt und finanziert. Ein diplomatisches Mittel um die Chinesen zu ärgern. Mehr wohl nicht.
Die Realität sah im feudalistischen Tibet anders aus. Ein Sklaven und Leibeigenensystem schuf den Lamas unerschöpflichen Reichtum und den größten Palast der Welt. Kinder wurden den Eltern weg genommen und in Klöster gezwungen. Die Sklaven und Leibeigenen hatten Steuern für jedes Kind, für Heirat und für den Tod zu bezahlen. Bildung und medizinische Versorgung wurde ihnen grundsätzlich verwehrt. Bestrafungen waren unmenschlich. Die Mönche führten dagegen ein lustbetontes Leben mit Mätressen und gutem Essen.
Es war im Prinzip nicht anders als im Feudalismus, der jahrhunderte lang in China, Russland und natĂĽrlich auch in Europa zu Hause war. Welche herrschende Schicht gibt das freiwillig auf. Heute wĂĽrde man diejenigen, die auf Kosten anderer leben wohl als Schmarotzer bezeichnen.
Doch das Feinbild verlagert sich. Mit einstigen Feinden möchte man jetzt Geschäfte machen.
Die Steinigung (ich finde das einfach entsetzlich) einer iranischen Frau, die mit ihrem Geliebten ihren Mann ermordet hat, löst überall Empörung und Entsetzen aus. Die Medien überschlagen sich in der Verachtung eines solchen Regimes. Gleiches geschieht jeden Freitag bei unseren Freunden den Saudis hinter den Moscheen und kein Hahn kräht danach.
Den Palästinensern nimmt man ihr Land, siedelt dort und jagt sie in Flüchtlingslager. Alles Terroristen, geschieht ihnen recht?
Dem Irak liefert man Giftgas, damit er den Iran bekämpfen kann. Später sucht man es dort wieder um das Land besetzen zu können. Nach dem Krieg blieb dem irakischen Volk nichts mehr von seinem einstigen Ölreichtum. Saudi Arabien und Amerika teilen es sich. Reparationen nennt man diesen Diebstahl.
Der derzeitige Erzfeind aber ist der Iran und sein Präsident. Ich glaube nicht, dass Mahmud Ahmadindschad so dumm ist und Atombomben wirft, das tat bisher nur ein Land. Er provoziert gerne und wehrt sich, doch einen Krieg, in dem er auch sein Öl verliert, kann er sich nicht leisten. Leider sind unter den Terroristen kaum Iraner zu finden. Das Öl könnten wir schon gut gebrauchen. Hat Homer Simpson dafür bereits eine Idee?


__________________
Die Schönheit erklärt man nicht, man empfindet sie (Peter Rosegger).



Version vom 25. 04. 2011 12:06
Version vom 26. 04. 2011 19:30

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jon
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Wichtiges Thema. Liest sich einigermaßen locker runter, mich stören aber ein paar "Argumentationsschwächen" (die verschenken "Pfeffer"/Wirkung) und die gelegentlichen Schreibfehler.


quote:
„Wenn ich rauskriege wer da dran ist, dem stecke ich eine Flagge in den Hintern und schicke ihn in den Iran“. (Deutscher Originalton von Homer Simpson während eines Telefonates)
Komma nach "rauskriege"

quote:
Schon in frĂĽhester Kindheit lernen wir, wer unsere Feinde sind und wen wir fĂĽr unsere Freunde zu halten haben.
Feinheit: Wer die Feinde SIND und wen wir fĂĽr Freunde zu HALTEN haben, klingt, als seien es "echte Feinde" und "falsche Freunde". Was du meinst, sind aber immer "falsche Feinde/Freunde"


quote:
In der Zeit des „kalten Krieges“ waren das selbstverständlich Russen, Chinesen, Kubaner, und die RAF, überhaupt alle sozialistisch angehauchten Typen einschließlich der Verwandtschaft in der DDR. Es war das amerikanische Feindbild und somit auch unser Feindbild.
Kein Komma nach RAF
Stimmt ja gar nicht! Im Kalten Krieg waren die Russen, Chinesen und Kubaner unsere Freunde und die Amis und die BRD-Imperialisten unsere Feinde! – Nein im Ernst: Worauf ich hinaus will, ist die Verstimmung, die (sicher nicht nur) mich befällt, wenn der Osten im "wir" nicht stattfindet. Hier ist das so einfach mit einem "oder umgekehrt" zu machen. (Wär ich böse, würde ich natürlich sagen: Diese Feindbildbeschaffung haben schon immer tatsächlich nur die Imperialisten gemacht, aber das wäre nur teil-richtig.)


quote:
Mittlerweile ergab eine amerikanische Umfrage (Rasmussen-Untersuchung), dass nur noch 53% der Befragten glauben, dass der Kapitalismus gegenüber dem Sozialismus das überlegene System sei. Fieberhaft wird diese Realität vom herrschenden Establishment versucht zu unterdrücken. Von mächtigen Wirtschafts- und Finanzinteressen gekaufte Handlanger in Politik und Medien blockieren hartnäckig jedes soziale Gesetz.
Leerzeichen zwischen Ziffer und % – wenn man Prozent ausschreibt, steht ja auch ein Leerzeichen.
Der "fieberhaft"-Satz erschient mir zu verdreht und hier passt das Aktiv besser (die tun das nicht nur, die tun das sogar fieberhaft). "Fieberhaft versucht das herrschende …"
Interessen kaufen garantiert nichts, auch keine Handlanger.
Realität unterdrücken? Man kann Realitäten leugnen oder Wahrheiten verschweigen, Meinungen und Ansichten unterdrücken …
Der Sprung von "Die wollen nicht zugeben, dass fast die Hälfte das denkt" zu "soziale Gesetze unterdrücken" ist ein wahrhaft riesiger – das hat nur entfernt miteinander zu tun.

quote:
Da wäre auch das chinesische Feindbild kurz anzusprechen. In westlichen Medien wurde Tibet jahrelang als ein Shangri - La, in dem Frieden und Zufriedenheit vor der chinesischen Unterdrückung herrschte, geschildert. Es wurde gerne erzählt, dass seine wirkliche, vom tibetanischen Volk gewünschte Regierung, der Dalai Lama im Exil lebt, dabei hat Tibet längst eine eigene Regierung. Das jährliche Wirtschaftswachstum liegt bei 12% konstant über die letzten vier Jahre. Die Kinder besuchen, was ihnen früher das Feudalsystem verwehrte, Schulen.
Keine Leerzeichen bei "Shangri-La", sonst ist es nämlich ein Gedankenstrich.
Was meinst du mit "in dem Frieden und Zufriedenheit vor der chinesischen UnterdrĂĽckung herrschte"? Meinst du "in dem vor der UnterdrĂĽckung F & Z herrschten"?
Also wenn das erzählt wurDE und die NUN eine eigene Regierung haben – wo ist da das Aufregenswerte? (Zeitformen bestimmen den Inhalt mit!)
Komma nach Lama
Wirtschaftswachstum ist kein Gradmesser für "Freiheit", "Unbahängigkeit", ja noch nichtmal für "Zufriedenheit" – diese Angabe ist hier also irrelevant.
Auch dass es eine "eigene Regierung" gibt, ist NICHT der Beleg dafĂĽr, dass dies die "vom tibetanischen Volk gewĂĽnschte" ist. Ob sie eine "wirkliche Regierung" oder doch nur ein "Organ der chinesischen Regierung" ist, bleibt auch zu diskutieren, ehe man das hier als Beleg dafĂĽr anfĂĽhrt, dass das "Feindbild China" ein unberechtigtes ist.
Der letzte Satz kommt sehr verdreht rĂĽber.

quote:
Ein diplomatisches Mittel um die Chinesen zu ärgern.
Komma nach "Mittel"

quote:
Ein Sklaven und Leibeigenensystem schuf den Lamas unerschöpflichen Reichtum und den … ihnen grundsätzlich verwehrt. Bestrafungen waren unmenschlich.
Bindestrich nach "Sklaven"
"Bestrafungen waren unmenschlich." klingt wie "Es war unmenschlich, jemanden zu bestrafen." Du meinst eher "Die Bestrafungen waren unmenschlich."


quote:
Es war im Prinzip nicht anders als im Feudalismus, der jahrhunderte lang in China, Russland und natĂĽrlich auch in Europa zu Hause war. Welche herrschende Schicht gibt das freiwillig auf. Heute wĂĽrde man diejenigen, die auf Kosten anderer leben wohl als Schmarotzer bezeichnen.
Doch das Feinbild verlagert sich. Mit einstigen Feinden möchte man jetzt Geschäfte machen.
Der Feudalismus war dort zu Hause? Der Braunbär ist in den Karpaten zu Hause … Du meinst "Es war im Prinzip nicht anders als feudalistischen China, Russland oder Europa.", oder?
"Jahrhunderte lang"
Was hat das mit "Aufgeben" bei dieser Argumentation zu suchen? Bei diesem Satz ist der Punkt falsch. Korrekt wäre ein Fragezeichen, der Wirkung wegen kann auch ein Ausrufezeichen da stehen – der Punkt ist die falscheste Wahl.
Komma nach "anderer leben" / Was hat das mit Argumentation zu Feindbildern zu tun?
Der Satz mit der Verlagerung ist keine Fazit des Absatzes/der Absätze davor, sondern ein völlig neuer Aspekt – und mit diesem Gewicht (Umfang) sollte er auch behandelt werden. Auch inder Argumentation ist dieser Aspekt gaaaaanz erheblich, entlarvt er er doch die Feindbilder als das, was sie sind: wirtschaftlich (mit)motiviert.

quote:
Die Steinigung (ich finde das einfach entsetzlich) einer iranischen Frau, die mit ihrem Geliebten ihren Mann ermordet hat, löst überall Empörung und Entsetzen aus. Die Medien überschlagen sich in der Verachtung eines solchen Regimes. Gleiches geschieht jeden Freitag bei unseren Freunden den Saudis hinter der Moschee und kein Hahn kräht danach.
Komma hinter "Freunden" und "Saudis"
Was? Die Saudis habe nur eine Moschee? Und jeden Freitag wird dort eine Frau zu Tode gesteinigt? (Wenn das stimmt, dann ist das mehr als so einen beläufigen Satz wert!) Oder meinst du, jeden Freitag überschlagen sich die Saudis (deshalb, wegen der erwähnten Steinigung) vor Verachtung über das iranische Regime? (Ja gut! Je mehr sich empören, um so besser! Das sollte man dann aber wirklich ab und zu kundtun …)


quote:
Den Palästinensern nimmt man ihr Land, siedelt dort und jagt sie in Flüchtlingslager. Alles Terroristen, geschieht ihnen recht?
Moment! Du redest davon, was unsere Politiker uns für Feindbilder "aufdrücken" – dass diese Siedlungssache gut wäre (weil die Palästinenser böse seien) gehört nicht zu diesem "Lehrstoff".

quote:
Der derzeitige Erzfeind aber ist der Iran und sein Präsident. Ich glaube nicht, dass Mahmud Ahmadindschad so dumm ist und Atombomben wirft, das tat bisher nur ein Land. Er provoziert gerne und wehrt sich, doch einen Krieg, in dem er auch sein Öl verliert, kann er sich nicht leisten. Leider sind unter den Terroristen kaum Iraner zu finden. Das Öl könnten wir schon gut gebrauchen.
Krieg ist immer dumm. Irgendwie. Mit oder ohne Atombombe. Und "gern" zu "provozieren" zeugt auch nicht von Klugheit. Wehren wogegen? Und natürlich gehen Großkotze nicht davon aus, dass sie (ihr Öl) verlieren, wenn sie einen Kampf beginnen … Du musst bei sowas aufpassen, nicht zu haltlos zu polemisieren, das entwertet auch deine "richtigen" Argumente.
Unter welchen Terroristen?
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Nachtigall
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Danke für Deine umfangreiche Beschäftigung mit meiner Kolumne.
Mir geht es um die Prägung der allgemeinen Meinung, abhängig von Interessen der Herrschenden und deren Zugehörigkeit zu Wirtschafts- und politischen Systemen.

Natürlich gehören gerade die Palästinenser hier erwähnt.

Steinigungen finden in Saudi Arabien leider häufig statt. Die Masse der Hausangestellten und Gastarbeiter ist sowieso rechtlos. Da reicht die Anschuldigung der Herrschaft.
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Penelopeia
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Das ist ein irgendwie sehr enttäuschender Beitrag... Wie kann man so viele Themen in einen Essay packen? Was mich besonders stört: die häufige Verwendung von "man". Wer ist "man"?

Den Palästinensern nimmt man ihr Land, siedelt dort und jagt sie in...

Hinter dem "man" dieses Satzes vermute ich die Israelis. Aber die Sache ist extrem komplex, daher reicht es eben nicht, mit einem einfachen Fingerzeig auf vordergrĂĽndig Schuldige zu agieren...

P.

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jon
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"Steinigungen finden in Saudi Arabien leider häufig statt."
… da wär eine Zahl unschlagbar wirkungsvoll. "Wenn bei jeder der XY Steinigungen 2010 im befreundeten Saudi-Arabien (Quelle: A. B.) so ein Lärm gemacht worden wäre, hätte man keine andere Nachricht mehr hören können."

"Natürlich gehören gerade die Palästinenser hier erwähnt."
… aber nicht so. Wie schon gesagt: Du beziehst dich ganz explizit darauf, was "uns" als Freund-/Feindbild eingetrichtert wird, und "die bösen Palästinenser haben das verdient" gehört da schlichtweg nicht dazu. Dass die ganze Sache mehr oder weniger dezent stinkt, bleibt davon unberührt. Wenn du's bringen willst, dann müsstest du das alles detaillierter aufdröseln - bemerkenswert ist nämlich, dass man offenbar auch sehr differenziert vorgehen kann und selbst "grobes Böse-Sein" einen Staat bei "uns" nicht zwangsläufig zum "Feind" avancieren lässt.

"Mir geht es um die Prägung der allgemeinen Meinung, abhängig von Interessen der Herrschenden und deren Zugehörigkeit zu Wirtschafts- und politischen Systemen."
Das würde verlangen, dass du "uns" verlässt und konkret auch andere Belege bringst. Angefangen mit den Feindbildern, die im Osten galten, bis hin zu Feinbildern, die z.B. in den arabischen Ländern untereinander gelten. Alternativ kannst du das an einem Beispiel – an "uns" – zeigen, das muss dann aber durchgängig sein.



Vielleicht nervt es, wenn ich so auf diesen Dingen rumhacke, aber ein Grund, warum (z. B.) solche Feindbildentwürfe immer wieder greifen, besteht u.a. (neben Nicht- und Halb-Information) in schwammigen, allgemein gehaltenen und auf diffusem Unbehagen basierenden "Argumenten", die jeder leicht in seine eigene Befindlichkeit einpassen kann. Die beste Gegenstrategie: Genauer hinsehen und Zusammenhänge berücksichtigen. Das soll Journalismus leisten, deshalb nutze ich manchmal Anlässe wie diesen, für Präzision zu plädieren. (Und damit genug zu diesem Thema, soooo sehr nerven will ich ja dann doch nicht )
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Nachtigall
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@Penelopeia

Es handelt sich hier um eine Kolumne, also einfach um eine Meinung, die keinen Anspruch auf AllgemeingĂĽltigkeit erhebt.

Die Vertreibung der Palästinenser ist geschichtlich belegt. Die Elendslager gibt es immer noch. Das kann man nachlesen. Auch wer "man" ist. Das waren nicht nur die damals noch nicht existierenden Israelis. Der Staat Israel wurde viel später gegründet. Angefangen haben damit die Briten.
Mehr dazu möchte ich nicht sagen. Meine Kolumne hat nicht die Aufgabe geschichtliche Hintergründe aufzuarbeiten, sondern es geht um Meinungsbildung.
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