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Leselupe.de > Horror und Psycho
Freisein
Eingestellt am 19. 06. 2004 02:34


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L-Din
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Apr 2004

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Es ist fr├╝h am Morgen. Eine innerer Instinkt sagt mir, dass es Zeit ist, diesem Tag mit Freude zu empfangen. Der kalte Wind umsp├╝lt mein Gesicht. Der Himmer scheint ├╝ber mir klarer als jemals zuvor und ein -mir bisher unbekanntes- Gef├╝hl macht sich breit. Nicht zu glauben, dass mir diese Atmosph├Ąre bisher verborgen blieb. Genau wie mir dieses Kribbeln und die Leichtigkeit, die ich versp├╝re fremd erscheint, l├Ąsst mich auch die Verwunderung ├╝ber den Anblick und die Offenbarung meiner Seele gegen├╝ber der Natur, den Atem entweichend verstummen. Als w├╝rde ich einen Blick in eine andere Dimension wagen. Man kann es nicht in Worte fassen. All die Formulierungen und Ausdr├╝cke, f├╝r die man jahrelange Lebenserfahrung in Anspruch nahm und tagelang Lexika durchbl├Ątterte, reichen nicht aus, um einen Hauch dessen zu beschreiben. Die Zeiten vor dieser Erleuchtung scheinen sich im Nichts aufgel├Âst zu haben. Wie ein Schaum, der aus hauchd├╝nnen Membranen besteht und als ganzes eine Form definiert, setzt sich dieses momentane Gef├╝hl aus verschiedensten zusammengef├╝gten Erinnerungen zusammen. Diese Erinnerungen sind mit den Hohlr├Ąumen verschiedenster Kammern zu vergleichen, die den Abstand der membranen W├Ąnde zueinander bestimmen. Der Versuch dieses Gef├╝hl zu ├Ąu├čern, l├Ąsst das Gesamtgebilde in sich zusammenst├╝rzen. Wie wenn man Versucht ein Schaumgeblilde mit der Hand zu umschlie├čen. Mit jedem Wort verliert die Freiheit ihren Sinn.

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Jarolep
???
Registriert: Dec 2003

Werke: 24
Kommentare: 59
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Hallo L-Din,

Du hast einen sehr sch├Ânen Text verfasst, obwohl ich nicht ganz verstanden habe, was das Ganze mit Horror und Psycho zu tun hat. Ja gut, als Psycho w├╝rde das noch gehen.
Was mich etwas gest├Ârt hat, ist
1. Das Gef├╝hl, der Text wurde "aus dem Bauch" geschrieben und danach gleich in die LL eingestellt. Ich meine, Du hast ihn nicht mehr gelesen oder korrigiert.
2. Einige technische Ausdr├╝cke, die auf Deine Ausbildung als Chemiker/Biologe schlie├čen lassen und bei der gesamten (sehr guten!) Lyrik etwas fehl am Platz erscheinen.
Im Einzelnen siehe unten. Bitte betrachte die vielen roten Zeilen nicht als vernichtende Kritik und nicht als Lektorat, sondern als etwas ganz Subjektives.
Ansonsten - es hat wirklich Spa├č gemacht, deinen Text zu lesen. Dein Stil und Deine Gef├╝hle liegen mir sehr nahe. Danke!
Es ist Fr├╝h (Fr├╝h als Morgen oder fr├╝h als Tageszeit?). Ein kalter Wind umsp├╝lt mein Gesicht. Der Himmel scheint klarer als jemals zuvor (zu sein? oder scheinen wie leuchten?) und ein -mir bisher unbekanntes- Gef├╝hl macht sich breit. Nicht zu glauben, dass mir diese Atmosph├Ąre bisher verborgen lag (blieb). Genau wie mir dieses Kribbeln und die Leichtigkeit in der Magengegend (ich finde diese anatomische Definition angesichts der poetischen Gesamtheit etwas fehl am Platz - die Erw├Ąhnung der Magengegend zerst├Ârt in meinen Augen die Sch├Ânheit Deines Satzes. Ich w├╝rde es weglassen)fremd erscheint, l├Ąsst mich auch die Verwunderung ├╝ber den Anblick und die Offenbarung meiner Seele gegen├╝ber der Natur, die Sprache verschlagen (stumm werden, sprachlos werden - "die Sprache verschlagen" ist etwas banal und umgangsprachlich). Als w├╝rde ich in eine andere Dimension einen Blick wagen (Als w├╝rde ich einen Blick in eine andere Dimension wagen. "Thema/Rhema-Verh├Ąltnis: die Betonung f├Ąllt eher auf die Dimension). Man kann es nicht in Worte fassen. All die Formulierungen und Ausdr├╝cke, f├╝r die man jahrelange Lebenserfahrung in Anspruch nahm und tagelang Lexika durchbl├Ątterte, reichen nicht aus, um einen Hauch dessen zu beschreiben. Die Zeiten vor dieser Erleuchtung scheinen sich im Nichts aufgel├Âst zu haben. Wie ein Schaum, der aus hauchd├╝nnen Membranen besteht und als ganzes eine Form definiert, setzt sich dieses momentane Gef├╝hl aus verschiedensten zusammengef├╝gten Erinnerungen, verschiedenster Wirkungen auf die jeweiligen Botenstoffe (zu "chemisch" oder "biologisch", daher f├╝r einen Durchschnittsleser nicht gerade einfach zu verstehen). Diese Erinnerungen sind mit den Kammern zu vergleichen, die den Abstand der Membrane zueinander (Abstand zwischen mehreren Membranen oder wie ist es gemeint? - Halt ┬┤ne bl├Âde Frage)bestimmen. Der Versuch dieses Gef├╝hl zu ├Ąu├čern, l├Ąsst das Gesamtgebilde in sich zusammenst├╝rzen. Mit jedem Wort verliert die Freiheit ihren Sinn.

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L-Din
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Apr 2004

Werke: 10
Kommentare: 22
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Sehr geehrte Frau Jarolep!

Danke erstmal f├╝r deine Kritik. Du liegst nicht falsch, mit der Behauptung, dieser Text sei aus dem Bauch geschrieben. Schlie├člich hab ich es w├Ąhrend meiner Arbeitszeit verfasst. So viel zu den Fehlern.
Ich bedanke mich f├╝r deine Bem├╝hungen. Ich habe das Werk so gut es ging verbessert.

Mfg El Din del Ninjo

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Schriftsteller-Lehrling

Registriert: May 2004

Werke: 45
Kommentare: 73
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Re: Sehr geehrte Frau Jarolep!

Werter Herr L-Din,

ich habe mir Ihren Text genau durchgelesen und musste feststellen das Sie mit fug und Recht behaupten k├Ânnen das ein Meisterwerk verfasst haben, dessen gleichen ich in der LL suchen m├╝sste. Die Feinf├╝hligkeit Ihrer Worte bzw. Ihre Wortwahl ist einfach vortrefflich. Ich muss nur meine Augen schlie├čen und sehe es vor mir, die Bilder sprechen B├Ąnde! Da ich schon seit l├Ąngerem ein geheimer Fan Ihrer Texte bin, muss ich sagen das Sie zum vergleich mit Ihren eher zu kurz geraten Werke, ├╝berraschen lang ist.

Also wenn dieser Text wirklich aus Ihrem Bauch kommt, was ich ├╝brigens nicht glauben kann. Dann sind Sie ein verkanntes Genie! Sehr gut, sehr gut und Applaus. Nat├╝rlich wirkt der Text etwas roh, aber ich in sicher das haben Sie mit voller Absicht gemacht um uns den Lesern Ihre Menschlichkeit n├Ąher zu bringen.

Vielen Dank, Herr L-Din.

Ihre Texte sind eine Bereicherung f├╝r mein Leben.

__________________
Wer k├Ąmpft, kann verlieren, doch wer nicht k├Ąmpft,hat bereits verloren.

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Karl Kessler
Guest
Registriert: Not Yet

hallo Blackmail,
deine subtile Ironie ist ein wahrer Genu├č !

Karl

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L-Din
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Apr 2004

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Ich nehm das jetzt mal als Kompliment auf. Danke.
Was ich aber ├╝berhaupt nicht verstehen kann, ist die Tatsache das es Leute gibt, die sich deiner Aussage und der Kritik anderer beugen. Eine bestimmte Person ist damit angesprochen, die sich keine M├╝he f├╝r eine gekonnte ├äu├čerung nimmt, sondern unberechtigt schlecht bewertet.

Mfg L-Din

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