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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Freitag
Eingestellt am 22. 08. 2002 10:37


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Santiago
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Aug 2002

Werke: 2
Kommentare: 1
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Freitag

Es hat kaum Platz zum sitzen, jetzt muss die Lehne des Sessels herhalten. Hoffentlich bleiben wir nicht so lange. Mir fĂ€llt auf, dass in diesem Raum keine Raucher sind. Seltsam, ein ungewöhnlicher Anblick. Ich höre den Leuten im Raum zu. Vielleicht sollte ich mich mit ins GesprĂ€ch einbringen? Das Zimmer ist gemĂŒtlich eingerichtet lauter kleine Sofas um einen kleinen Tisch. Eine Lichterkette hĂ€ngt an der Wand. Sie erinnert mich an einem Sternenhimmel. Schöne Gedanken. Was tut sie gerade? Ich denke an sie. Hoffentlich gehen wir bald. Wir verabschieden uns. Jemand möchte noch meine Telefonnummer haben. OK. Soll ich nach ihrer Nummer fragen? Nein, egal! Sie wird sich sowieso nicht melden. Wir gehen. Endlich.
Endlich da. Meine Stimmung steigt. Der Vorraum ist voller Leute. Sie reden und lachen. Wo ist sie? Gerade soll sie noch hier gesessen haben. Gleich werde ich sie finden, sie ist noch draußen mit ihm. Hoffentlich geht es ihr gut. Da steht sie dann. Die Augen leuchten, ihre Lippen formen sich zu einem kleinen LĂ€cheln. Hallo. Sie ist so hĂŒbsch. Ihre Augen glĂ€nzen und ihr Gesicht strahlt, sie hat wohl schon was getrunken. Ihre Stimmung steckt mich weiter an. Wir sprechen miteinander. Ich kann bei ihr ĂŒbernachten. So schenke ich mir ein Glas Bowle ein und freue mich auf den Abend. Ich fĂŒhle mich sehr wohl. Ich tanze. Es tanzen nicht sehr viele Leute mit mir. Langweilig. Ich spreche hier und da mit der und dieser Person. Da steht sie, versucht meine Bowle. Sie möchte mein Glas nicht mehr hergeben. Wir albern rum, ziehen uns gegenseitig auf. Wir lachen zusammen. Ich freue mich, dass sie auch da ist. Ich soll auflegen. Musik habe ich zu genĂŒge dabei. Ich stehe hinter dem DJ Pult. Mist keine Kopfhörer. Es geht auch so, schließlich kenne ich meine CDs. Die Leute tanzen jetzt, es ist eine gute Stimmung im Haus. Die Musik scheint ihnen zu gefallen. Mir gefĂ€llt sie. Ihr wĂŒrde es auch gefallen. Ich sehe sie nicht. Schade. Vielleicht kann ich sie mit ihrem Lied hereinlocken. Das Lied erklingt aus den Boxen. TatsĂ€chlich, sie kommt. Sie freut sich darĂŒber. Es ist schön sie lachen zu sehen. Das Lied wird unterbrochen, meine Zeit ist zu Ende. Das Ă€rgert mich. Gerade jetzt. Sie nimmt es nicht so tragisch, sie lacht trotzdem. Aber langsam versagen ihr die KrĂ€fte. Sie hat viel getrunken. Die Party ist am abflachen. Der ideale Zeitpunkt zu gehen. Ich verabschiede mich noch. Nette Party. Sie kann nicht mehr. Wir gehen. Ich stĂŒtze sie. Finde das lustig. Das Auto ist kalt und zugefroren. Wir sitzen darin und warten. Ihr geht es nicht gut. Ihr geht es wirklich nicht gut. Ich entschließe mich, dass wir zu Fuß gehen. Frische Luft hat noch niemand geschadet, besonders ihr jetzt nicht. Wir stehen noch am Auto. Warten. KrĂ€fte sammeln. Ich gebe ihr meine Jacke. Sie stĂŒtzt sich an mich. Ich versuche sie zu wĂ€rmen, sie zittert dennoch. Ihr Kopf lehnt auf meiner Brust. Ihre Haare riechen so gut. Sie atmet tief. Wir gehen langsam los. Ohne StĂŒtze wĂŒrde sie hinfallen. Ich bin aber da. Ihre KrĂ€fte verlassen sie. Wir bleiben stehen. Ich halte sie. SchlĂ€ft sie? Wir stehen da, eine sternenklare Nacht. Es geht wieder. Ich trage sie ein StĂŒck. Ihr ist es peinlich. Ich beruhige sie. Alles OK. Eine Parkbank, wir setzen uns. Sie zittert wie Espenlaub. Ihre HĂ€nde sind eiskalt, ich streichle sie und versuche sie zu wĂ€rmen. Mir fĂ€llt ein, das auf dieser Bank alles angefangen hat. Das mit ihr und mir. Mir wird es warm ums Herz, unsere Blicke treffen sich. Ich lĂ€chele sie an. Sie hat so schöne Augen. Mir ist es auch kalt. Es geht wieder. Wir gehen weiter. Sie stolpert leicht. Eine Treppe. Ich laufe vor ihr, sie stĂŒtzt sich an mir ab. Sonst wĂŒrde sie fallen. Ich grinse innerlich, sie braucht mich. Wir gehen Hand in Hand. Unsere Arme schwingen. Mein Arm ist wie eine Leine, sie kann nicht fallen oder weggehen. Ich halte sie. Es sieht sicher komisch aus. Langsam geht es ihr besser. Ich bin froh darĂŒber. Wir beginnen miteinander zu reden. Wir bleiben noch einmal stehen. Sie hĂ€lt sich an mir fest. Ich streiche ihr ĂŒbers Haar. Ich habe sie sehr gerne. Es ist wunderbar bei ihr zu sein. Trotz diesen UmstĂ€nden. Wir sind da. Sie gibt mir den SchlĂŒssel. Ich öffne die HaustĂŒre. Sie stolpert die Treppen hoch. Ich bin hinter ihr: FĂŒr den Fall der FĂ€lle. Wir sitzen in ihrem Zimmer, ihre HĂ€nde sind immer noch ganz kalt. Aber geschafft. Sie ist total erschöpft. Wir beginnen zu reden. Sie erzĂ€hlte ganz frei von ihren Ängsten und ihren GefĂŒhlen. Ich war ĂŒberrascht zu hören, dass sie sich nicht wohlfĂŒhlt. Sie wirkt immer so stark, jetzt wirkt sie sehr verletzlich. Wir blicken uns in die Augen. Eine Sekunde. Zwei Sekunden. Drei Sekunden. Das Land, die Leute, die Schule sie fĂŒhlt sich einfach nicht wohl. Es sind doch sehr viele nette Menschen um sie herum, meine ich. Sie meint, ich wĂ€re der einzige der sie wirklich mag. Der Einzige. Ich bin gerĂŒhrt. Ich bin Stolz das zu hören. Danke. Ich hab sie so gerne. Sehe ich da eine TrĂ€ne in ihrem Auge anschwellen? Oder ist es nur das Licht, das ihre Augen so glĂ€nzend macht? Ich weiß es nicht. Ich möchte ihr helfen, aber wie? LĂ€sst sie sich helfen? Ich hoffe es. Ich möchte das sie glĂŒcklich ist. Ich gehe nach nebenan. Im Nebenzimmer ziehe ich mich aus. Lasse den Rollladen herunter. Schalte die kleine Lampe ein. Es ist kalt. Ich liege im Bett. Ich höre noch ihre TĂŒre schließen. Soll ich noch einmal nachschauen? Nein. Ich kann nicht schlafen, ich bin aufgewĂŒhlt. Meine Gedanken sind bei ihr. Gute Nacht. Ich bin immer fĂŒr sie da. Ich kann nicht schlafen. Ich stehe wieder auf, ziehe mich an. Ich gehe die Treppen hinunter. Leise. Es ist dunkel. Ich öffne die HaustĂŒre und halte noch einmal inne. Ich verlasse leise das Haus. Auf der Straße blicke ich zu ihrem Fenster hoch. Es ist dunkel. Sie schlĂ€ft. TrĂ€um schön. Ich gehe los. Es ist sehr kalt, ich friere. Ich möchte ihr helfen. Nicht aus Mitleid, sondern weil... Die Nacht ist kalt. Der Himmel ist sternenklar.

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Santiago
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Aug 2002

Werke: 2
Kommentare: 1
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kritiken?!

hey ihr da draußen..

wie siehts aus? wer hat Kritik an "Freitag" zu ĂŒben? oder VerbesserungsvorschlĂ€ge? oder.. ??

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Arno1808
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Santiago

Der Schreibstil ist fĂŒr meinen Geschmack noch etwas zu hölzern.
Zudem sind mir einige Fehler in der Rechtschreibung und der Interpunktion aufgefallen.
Wenn du es nicht zu vermessen von mir findest, wĂŒrde ich sagen: AusbaufĂ€hig.

Nachfolgend einige VorschlÀge meinerseits. Ich habe vieles, was ich selbst anders geschrieben hÀtte, trotzdem gelassen wie es ist, denn es soll ja deine Geschichte bleiben. ;-))

Gruss

Arno

quote:
UrsprĂŒnglich veröffentlicht von Santiago
Freitag

Es hat kaum Platz zum sitzen, jetzt muss die Lehne des Sessels herhalten. Hoffentlich bleiben wir nicht so lange. Mir fĂ€llt auf, dass in diesem Raum keine Raucher sind. Seltsam, ein ungewöhnlicher Anblick. Ich höre den Leuten im Raum zu. Vielleicht sollte ich mich mit ins in das GesprĂ€ch einbringen? Das Zimmer ist gemĂŒtlich eingerichtet lauter kleine Sofas um einen kleinen Tisch. Kleine Sofas, wie zufĂ€llig um einen Tisch gruppiert, lassen das Zimmer gemĂŒtlichen erscheinen. Eine Lichterkette hĂ€ngt an der Wand. Sie erinnert mich an einem Sternenhimmel. an der Wand? Schöne Gedanken. Was tut sie gerade? Ich denke an sie. Hoffentlich gehen wir bald. Wir verabschieden uns. Jemand möchte noch meine Telefonnummer haben. OK. Soll ich nach ihrer Nummer fragen? Nein, egal! Sie wird sich sowieso nicht melden. Wir gehen. Endlich.
Endlich da. Meine Stimmung steigt. Der Vorraum ist voller Leute. DichtgedrĂ€ngt kleben die Leute im Vorraum aneinander. Sie reden und lachen. Wo ist sie? Gerade soll sie noch hier gesessen haben. Gleich werde ich sie finden, sie ist noch draußen mit ihm. Hoffentlich geht es ihr gut. Da steht sie dann. Endlich steht sie vor mir. Die Augen leuchten, ihre Lippen formen sich zu einem kleinen LĂ€cheln. Hallo. Sie ist so hĂŒbsch. Ihre Augen glĂ€nzen und ihr Gesicht strahlt, sie hat wohl schon etwas getrunken. Ihre Stimmung steckt mich weiter an. Wir sprechen miteinander. Ich kann bei ihr ĂŒbernachten. So schenke ich mir ein Glas Bowle ein und freue mich auf den Abend. Ich fĂŒhle mich sehr wohl. Ich tanze. Es tanzen nicht sehr viele Leute mit mir. Langweilig. Ich spreche hier und da mit der und dieser Person. Da steht sie, versucht meine Bowle. Sie möchte mein Glas nicht mehr hergeben. Wir albern rum, ziehen uns gegenseitig auf. Wir lachen zusammen. Ich freue mich, dass sie auch da ist. Ich soll auflegen. Musik habe ich zu genĂŒge dabei. Ich stehe hinter dem DJ Pult. Mist, keine Kopfhörer. Es geht auch so, schließlich kenne ich meine CDs. Die Leute tanzen jetzt, es ist eine gute Stimmung im Haus. Die Musik scheint ihnen zu gefallen. Mir gefĂ€llt sie. Ihr wĂŒrde es auch gefallen. Ich sehe sie nicht. Schade. Vielleicht kann ich sie mit ihrem Lied hereinlocken. Das Lied erklingt aus den Boxen. TatsĂ€chlich, sie kommt. Sie freut sich darĂŒber. Es ist schön, sie lachen zu sehen. Das Lied wird unterbrochen, meine Zeit ist zu Ende. Das Ă€rgert mich. Gerade jetzt. Sie nimmt es nicht so tragisch, sie lacht trotzdem. Aber langsam versagen ihr die KrĂ€fte. Sie hat viel getrunken. Die Party ist am abflachen flacht ab. Der ideale Zeitpunkt zu gehen. Ich verabschiede mich noch. Nette Party. Sie kann nicht mehr. Wir gehen. Ich stĂŒtze sie. Finde das lustig. Das Auto ist kalt und zugefroren. Wir sitzen darin und warten. Ihr geht es nicht gut. Ihr geht es wirklich nicht gut. Ich entschließe mich, dass wir zu Fuß gehen zu Fuß zu gehen. Frische Luft hat noch niemand geschadet, besonders ihr jetzt nicht. Wir stehen noch am Auto. Warten. KrĂ€fte sammeln. Ich gebe ihr meine Jacke. Sie stĂŒtzt sich an mich. Ich versuche sie zu wĂ€rmen, sie zittert dennoch. Ihr Kopf lehnt auf an meiner Brust. Ihre Haare riechen so gut. Sie atmet tief. Wir gehen langsam los. Ohne StĂŒtze wĂŒrde sie hinfallen. Ich bin aber da. Ihre KrĂ€fte verlassen sie. Wir bleiben stehen. Ich halte sie. SchlĂ€ft sie? Wir stehen da, eine sternenklare Nacht. Es geht wieder. Ich trage sie ein StĂŒck. Ihr ist es peinlich. Ich beruhige sie. Alles OK. Eine Parkbank, wir setzen uns. Sie zittert wie Espenlaub. Ihre HĂ€nde sind eiskalt, ich streichle sie und versuche sie zu wĂ€rmen. Mir fĂ€llt ein, dass auf dieser Bank alles angefangen hat. Das mit ihr und mir. Mir wird es warm ums Herz, unsere Blicke treffen sich. Ich lĂ€chele sie an. Sie hat so schöne Augen. Mir ist es auch kalt. Es geht wieder. Wir gehen weiter. Sie stolpert leicht. Eine Treppe. Ich laufe vor ihr, sie stĂŒtzt sich an mir ab. Sonst wĂŒrde sie fallen. Ich grinse innerlich, sie braucht mich. Wir gehen Hand in Hand. Unsere Arme schwingen. Mein Arm ist wie eine Leine, sie kann nicht fallen oder weggehen. Ich halte sie. Es sieht sicher komisch aus. Langsam geht es ihr besser. Ich bin froh darĂŒber. Wir beginnen miteinander zu reden. Wir bleiben noch einmal stehen. Sie hĂ€lt sich an mir fest. Ich streiche ihr ĂŒbers Haar. Ich habe sie sehr gerne. Es ist wunderbar bei ihr zu sein. Trotz diesenr UmstĂ€nden. Wir sind da. Sie gibt mir den SchlĂŒssel. Ich öffne die HaustĂŒre. Sie stolpert die Treppen hoch. Ich bin hinter ihr: FĂŒr den Fall der FĂ€lle. Wir sitzen in ihrem Zimmer, ihre HĂ€nde sind immer noch ganz kalt. Aber geschafft. Sie ist total erschöpft. Wir beginnen zu reden. Sie erzĂ€hlte ganz frei von ihren Ängsten und ihren GefĂŒhlen. Ich war bin ĂŒberrascht zu hören, dass sie sich nicht wohlfĂŒhlt. Sie wirkt immer so stark, jetzt wirkt sie sehr verletzlich. Wir blicken uns in die Augen. Eine Sekunde. Zwei Sekunden. Drei Sekunden. Das Land, die Leute, die Schule, sie fĂŒhlt sich einfach nicht wohl. Es sind doch sehr viele nette Menschen um sie herum, meine ich. Sie meint, ich wĂ€re der eEinzige der sie wirklich mag. Der Einzige. Ich bin gerĂŒhrt. Ich bin Sstolz, das zu hören. Danke. Ich hab sie so gerne. Sehe ich da eine TrĂ€ne in ihrem Auge anschwellen? Oder ist es nur das Licht, das ihre Augen so glĂ€nzend macht? Ich weiß es nicht. Ich möchte ihr helfen, aber wie? LĂ€sst sie sich helfen? Ich hoffe es. Ich möchte, dass sie glĂŒcklich ist. Ich gehe nach nebenan. Im Nebenzimmer ziehe ich mich aus. Lasse den Rollladen herunter. Schalte die kleine Lampe ein. Es ist kalt. Ich liege im Bett. Ich höre noch ihre TĂŒre schließen ins Schloss fallen. Soll ich noch einmal nachschauen? Nein. Ich kann nicht schlafen, ich bin aufgewĂŒhlt. Meine Gedanken sind bei ihr. Gute Nacht. Ich bin immer fĂŒr sie da. Ich kann nicht schlafen. Ich stehe wieder auf, ziehe mich an. Ich gehe die Treppen hinunter. Leise. Es ist dunkel. Ich öffne die HaustĂŒre und halte noch einmal inne. Ich verlasse leise das Haus. Auf der Straße blicke ich zu ihrem Fenster hoch. Es ist dunkel. Sie schlĂ€ft. TrĂ€um schön. Ich gehe los. Es ist sehr kalt, ich friere. Ich möchte ihr helfen. Nicht aus Mitleid, sondern weil... Die Nacht ist kalt. Der Himmel ist sternenklar.


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