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Leselupe.de > Gereimtes
Freitag der 13te
Eingestellt am 13. 06. 2003 09:31


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Talarmar
Festzeitungsschreiber
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Freitag der 13te

Schaudernd sieht der Priester in die Intensivstation.
Kabel, SchlĂ€uche, GerĂ€te: „Wie furchtbar mein Sohn.“
Er greift von dem Schwerverletzten die Hand:
„Mein Sohn, wie man Dich in dem Autowrack fand.

Dich heraus zu schweißen war ziemlich schwer.
Die ganze Nacht arbeitete die Feuerwehr.
Sofort hat man Dich danach hierher gebracht.
Mein Sohn dank Gott ĂŒberstandest Du die Nacht.

Auch die Ärzte haben natĂŒrlich ihr Bestes gegeben.
Doch mit Gottes Hilfe bist Du noch am Leben.
Auch wenn heute ein Freitag der 13te ist.
Es ist Aberglauben fĂŒr einen richtigen Christ.

Bei den alten Germanen das habe ich gelesen.
Ist dieses Datum ein GlĂŒckstag gewesen.
Mit dieser Zahl 13 und des Herren Kraft.
Hast du es bald ĂŒber den Berg geschafft.

Noch ein zwei Tage dann liegt alles hinter Dir.
Du bist ein GlĂŒckspilz, danke dem Herrgott dafĂŒr!“
Plötzlich fÀngt der Schwerverletzte an zu zucken.
Röchelt, wird blau, fÀngt Blut an zu spucken.

Er tastet wild umher mit seiner rechten Hand.
Bis er endlich Bleistift und Papier damit fand.
Wild bÀumt er sich auf und mit letzter Kraft.
Hat er schließlich keuchend einen Satz geschafft.

Er verdreht die Augen nach diesen Zeilen.
Um sich dann mit dem Sterben schnell zu beeilen.
Der Priester nimmt den Zettel: „Es nicht fassen,
Herr jetzt hast Du ihn letztendlich doch verlassen!“

Ohne ihn zu lesen steckt er den Zettel ein.
Es wird wohl eine Nachricht fĂŒr die Gattin sein.
Hoffend und bangend sie auf dem Flur draußen steht.
Sofort der Priester mit der Nachricht zu ihr geht.

Bleich ist sie dem Priester entgegengekommen.
Tröstend hat er sie in den Arm genommen.
„Gott nahm ihn zu sich, doch Sie dĂŒrfen ihn nicht hassen
Ihr Mann hat Ihnen noch diesen Zettel hinterlassen.“

Sie nimmt ihn und nachdem sie kurz darauf geblickt,
OhnmÀchtig sie vor dem Priester zusammenknickt.
Langsam sieht er den Zettel zur Erde fliegen.
Er bleibt Schrift oben vor seinen FĂŒĂŸen liegen.

Was mag schlimmes auf dem Zettel stehen.
Jetzt will der Priester es auch einmal sehen.
Was hat der Sterbende schlimmes hinterlassen?
Noch im BĂŒcken sieht man den Priester erblassen.

WĂ€hrend er langsam in die Knie geht
Sieht der Schwarzkittel was auf dem Zettel steht.
Nicht die Nachricht brachte Ohnmacht und Tot.
Er liest mit Schrecken: „Geh vom Schlauch Idiot!!!“

©RT (in Anlehnung an einen Witz)


__________________
"Die historische Wahrheit ist ein MÀdchen, das man vergewaltigen kann, Hauptsache man macht ihr schöne Kinder" Alexandre Dumas

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Sansibar
Guest
Registriert: Not Yet

Auf dem Schlauch

hallo Talamar,
nun weiß ich, wo der Spruch her kommt. So betrachtet ist dein Vers aber ganz schön makaber, besonders wenn man sich in KrankenhĂ€usern auskennt. Dort passieren Pannen ĂŒber Pannen, fast so krass wie du es beschrieben hast. Hat mir gefallen, weiter so!
Gruß Sansibar aus Sansibar

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Talarmar
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2003

Werke: 88
Kommentare: 345
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Schlechte Benotung

Hallo meine liebe Sansibar,
bedankt fĂŒr Deine lieben Worte.
Doch gibt es Neider ist wohl klar
es sind die Schlimmsten ihrer Sorte.

Die Negativ, ganz zwanglos drĂŒcken
zu ihrem eigennĂŒtzigem EntzĂŒcken.
Können ĂŒber solchen Witz nicht lachen
und es auch schwerlich besser machen.

Man sollte wirklich einmal schauen
wer so etwas mit plumper Bosheit macht.
Solchen Schreibern auf die Finger hauen
So schlagen, dass es wirklich kracht.

Man sollte sie auf der Intensivstation
einen kleinen Zettel schreiben lassen
Den Schlauch treten, Du weißt ja schon
Doch niemals diese Ärsche hassen.

Glaube keiner, dass ich's Handtuch schmeiße
und wird es auch noch so negativ.
Auf solch plumpe Kritik, ich einfach scheiße
es ist mir schlicht gesagt zu primitiv.

Sie können wirklich nichts dafĂŒr,
Das ihr Finger juckt, dass ist wohl klar
FĂŒr solch unsĂ€glichen Vers, mehr GespĂŒr
Und fĂŒr ein wenig mehr Mut - sagt Talarmar

Noch einmal meine liebe Sansibar
Dank und nichts fĂŒr Ungut - Talarmar









__________________
"Die historische Wahrheit ist ein MÀdchen, das man vergewaltigen kann, Hauptsache man macht ihr schöne Kinder" Alexandre Dumas

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Sansibar
Guest
Registriert: Not Yet

Benotung

hallo Talamar,
mach dir nichts draus!!! In der Lupe ist es fast die Regel das ein Neuer nieder gemacht wird.Es ist selten, dass Ermutigung kommt und die haben gerade Neulinge nötig. Ich finde, du solltest es so betrachten: Schreiben ist ein Fluß,es treten VerĂ€nderungen in dir und damit im Schreibstil auf. Man wird, wenn man bei der Sache bleibt einfach besser - und hat dennoch Kritiker. Hier werden hĂ€ufig, ich weiß nicht aus welchem Grund Perfektionisten erwartet - und wer ist schon perfekt?
Bleib dir treu meint
SaS

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