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Leselupe.de > Gereimtes
Freitag, der dreizehnte
Eingestellt am 07. 03. 2004 10:51


Autor
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Rudolfus
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2004

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An einem Freitag, dem dreizehnten,
Da ist allerlei geschehen.
Es war nicht an einem vierzehnten,
Das werdet ihr gleich schon sehn.

Mit linkem Fu├č stand ich auf beh├Ąnde
Und knickte um und schrie.
Ich schrie wie am Spie├č und ohne Ende,
Denn die Schmerzen waren wie nie,

Wie niemals in meinem bisherigen Leben.
Da st├╝rzte Vater herbei.
Er st├╝rzte, er fiel und griff daneben.
Da war sein Bein entzwei.

Mit Blaulicht rasten wir ├╝ber die Stra├če.
Ein Laster im Wege uns stand.
Wir machten uns klein wie ein Hoppelhase.
Umsonst! Eine m├Ąchtige Wand,

Die stand uns leider ganz arg im Wege.
Wir prallten mit Macht davor.
Wir waren bet├Ąubt und gar nicht mehr rege
Und ich war verletzt am Ohr.

Wir schleppten uns elend zum Krankenhaus weiter,
Ein Igel versperrte den Weg
Und stach uns. Da waren wir nicht mehr heiter
Und humpelten ├╝ber den Steg.

Wir waren endlich vorm Hause der Kranken,
Das sahen wir ohne Frag'.
Da stutzen wir und gerieten ins Wanken.
Dort stand: Heute Ruhetag!

Und w├Ąhrend wir zitternd am Tor taten klagen,
Da ├Âffnet' der Himmel sich.
Er schickte wolkenbruchartige Klagen
Auf Vater, Mutter und mich.

"Und sollt's bis zum J├╝ngsten Tage sch├╝tten",
So rief mein Vater voll Mut.
"Wir finden noch trauliche, warme H├╝tten!"
Und setzte auf seinen Hut.

Er griff nach dem Handy, gab ein eine Nummer,
Der Notruf sollte es sein.
Doch tot war die Leitung. In seinem Kummer
In den Gully warf er's hinein.

Da standen wir nun vor verschlossenem Hause,
Gebrochen das Bein und der Sinn.
Wir suchten ein Loch der Stra├čenm├Ąuse.
Dort hockten wir lange drin.

Die M├Ąuse der Stra├če, die teilten die Beute
Und gaben uns Zucker und Brot.
Sie waren eine gar lustige Meute
Sie machten uns wieder Mut.

Am vierzehnten gingen wir wieder nach Haus,
Da war der Ungl├╝ckstag endg├╝ltig aus.
__________________
Sieh auf zu den Sternen, hab' acht auf die Gassen...

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Harald
Guest
Registriert: Not Yet

Ruhetag?

Halli, Hallo!

Rudolfus, geb├Ąrde dich nicht beh├Ąnde,
besonders nicht mit dem Fu├č,
sonst k├Ânnte es sein, dass der Zeitenwende
der Dreizehnte weichen muss.

Und dieser best├╝nde dann alle Tage,
w├Ąr┬┤ ewige M├╝h┬┤ und Plag`-
das Krankenhaus h├Ątte dauernd geschlossen
wegen Rudolfos ÔÇ×RuhetagÔÇť.


Gruss
Harald

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Schakim

Wird mal Schriftsteller

Registriert: Jan 2002

Werke: 3
Kommentare: 2501
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Hi Rudolfus!

W├Ąr' ich einer dieser Retter in N├Âten,
da spr├Ąnge ich nat├╝rlich ein.
Ich schenkte euch allen Dreien bald Fl├Âten
und ihr verg├Ąsset das Bein ...

Ihr spieltet gar munter voll Freud' im Trio.
Das Bein w├╝rde schnellstens gesunden.
Da w├Ąr' ich als Retter im Siegesstolz froh
und drehte mit L├Ącheln die Runden.

Sicherlich ist dieser Zauber einh├╝llend,
und alle die Katzen sind schwarz.
M├Âgen sie Dir doch, die W├╝nsche erf├╝llend
als Freitag der Dreizehnte, strahlen in Quarz ...

Sein Glitzern und Funkeln animierte zum Spiele!
Die Tage - sie gingen vorbei.
Zum Gl├╝ck sind die Dreizehnten nicht allzu viele
und insofern wieder auch einerlei!


Eine sch├Âne Woche!
Schakim

__________________
┬ž┬ž┬ž> In jeder Knospe zeigt sich ein kleines Wunder beim Aufbl├╝hen <┬ž┬ž┬ž

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LuMen
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Jan 2003

Werke: 291
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13?

Hallo Rudolfus,

wenn ich einiges andere von Dir recht in Erinnerung habe, gehe ich mal davon aus, da├č Du diese Verse auch an jenem omin├Âsen 13. verfa├čt hast. Und Dein Vater hat ausgerechnet an dem Tage auch noch das H├╝tchenspiel betrieben! Wieviel hat er denn auf seinen Hut gesetzt? Aber es hat doch wenigstens Spa├č gemacht?,
fragt LuMen und gr├╝├čt zur Nacht

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Rudolfus
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2004

Werke: 23
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Schakim, gutes, freundliches Wesen,
An Deinen Versen bin ich genesen!
O, niemals ein Dreizehnter wieder erscheine
Und heil m├Âgen bleiben s├Ąmtliche Beine,
Damit sie zu Deinem Fl├Âtenspiel tanzen,
Vertreiben die Freitagsdissonanzen!

Liebe Gr├╝├če

Rudolfus


Harald, beh├Ą├Ą├Ąnde m├╝ssen wir sein,
Wenn's uns die F├╝├če schl├Ągt krumm oder klein.
Und wenn wir immer den Dreizehnten haben,
Dann sollen uns holen die K├╝chenschaben!
Selbst drunten im Grabe der Lazarus,
Der w├╝rde nicht wach durch Dornr├Âschens Kuss!

Poetengru├č

Rudolfus
__________________
Sieh auf zu den Sternen, hab' acht auf die Gassen...

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