Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5439
Themen:   92264
Momentan online:
414 Gäste und 12 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Gereimtes
Fremde Herzen
Eingestellt am 20. 06. 2004 09:37


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Kitty-Blue
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Jan 2004

Werke: 228
Kommentare: 70
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Kitty-Blue eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Fremde Herzen

Die Nacht ist so kalt, es ist dunkel,
der Mond steigt am Himmel hinauf.
Der Sommer geht langsam zu Ende,
es regnet und h├Ârt nicht mehr auf.

Ich geh ganz allein durch die Stra├čen,
mein Herz ist vor Sehnsucht so schwer.
Die Einsamkeit ist mein Begleiter,
mein Schmerz wird von Tag zu Tag mehr.

Die Menschen gehn an mir vor├╝ber,
kein Einziger bleibt einmal stehn.
Doch pl├Âtzlich schau ich in zwei Augen,
sie sagen: ich kann dich verstehn.

Du fragst mich: ÔÇ×bist du ganz alleine?ÔÇť,
und siehst so verst├Ąndnisvoll aus.
Der Regen verdeckt meine Tr├Ąnen,
du sagst: ÔÇ×komm doch mit mir nach HausÔÇť.

Ich schaue dich an, f├╝hl mich hilflos,
du bist doch ein Fremder f├╝r mich.
Ich wei├č wirklich nicht was ich tun soll,
doch irgendwas f├╝hl ich f├╝r dich.

Du nimmst meine Hand und du l├Ąchelst,
dann gehn wir ganz langsam zu dir.
Ich wei├č was du von mir erwartest,
ich sp├╝r etwas Angst tief in mir.

Die Wohnung ist klein und gem├╝tlich,
ich schau still zum Fenster hinaus.
Du sagst zu mir mit leiser Stimme:
ÔÇ×zieh die nassen Sachen doch ausÔÇť.

Ich steh da und bin ganz verlegen,
ich drehe mich stillschweigend um.
Du gibst mir ein schneewei├čes Handtuch,
ich wickel es um mich herum.

Du legst den Arm um meine Schulter,
und ziehst mich ganz nah zu dir ran.
Das Handtuch f├Ąllt langsam zu Boden,
voll Leidenschaft schaust du mich an.

Du k├╝sst mich ganz zart auf die Lippen,
mein Herz klopft auf einmal so laut.
Ich sp├╝r ├╝berall deine H├Ąnde,
ganz sanft streichelst du meine Haut.

Du nimmst mich fest in deine Arme,
und tr├Ągst mich hin├╝ber zum Bett.
Ich f├╝hle ganz nah deinen K├Ârper,
dann spielen wir zwei ein Duett.

Du sagst nicht ein Wort ├╝ber Liebe,
doch das ist mir heut Nacht egal.
Ich will vor der Einsamkeit fliehen,
mir bleibt keine andere Wahl.





Version vom 20. 06. 2004 09:37

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Zur├╝ck zu:  Gereimtes Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!