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Leselupe.de > Ungereimtes
Freude
Eingestellt am 24. 05. 2004 12:03


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Löwengeist
???
Registriert: Sep 2001

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Freude

Mein gehaengtes Ding
mein Anker
Ich denke
Ich sterbe

Welch spoettisches Glueck
entbehrlich allzeit
und trotzdem
zwischen Blicken und Tod
so besinnlich
__________________
Der Glaube in uns, geboren aus Hoffnung, weist einen Weg, der Zuversicht heißt.

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Urbinia
Guest
Registriert: Not Yet

hallöchen,
" mein gehÀngtes Ding".. ein Bild, das sich mir nicht erschliesst, ich "hÀnge etwas"..
TschĂŒssi von Urbinia

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lapismont
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Registriert: Jul 2001

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Hallo Löwengeist,

stimme Urbinia zu, auch ich finde keinen Zugang zum Inhalt des Gedichtes.

cu
lap
__________________
Kunst passiert.

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Jongleur
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gehÀngt - gehenkt - zum Henker - VerhÀngnis

Hallo Löwengeist,

ja, seltsam, bin hin und hergerissen, weil es zu verschlossen und vor allem dabei so ... konstruiert verdreht auf mich wirkt.

Dennoch hÀlt es mich fest. Wegen der beiden Zeilen:
ich denke
ich sterbe


cogito ergo sum - herumgedreht, könnte dies bedeuten. Ich denke, also sterbe ich. Oder: Ich denke, also bin ich sterblich. Weil ich denke, erkenne ich, dass ich sterblich bin. Trotz aller "ausgelegter" Anker.*
Der Anker, so scheint es mir, trÀgt seine Apposition vor sich her statt hinter sich (mein Anker, mein gehÀngtes Ding).
Oder: Freude, du mein Anker, mein in den Grund ausgelegter Sinn??
GehÀngt - nun, bin kein Segler oder Motorbootfahrer. Ob der Anker "mein gehÀngtes Ding" ist, aktiv? Ob er nicht eher hÀngt, herabhÀngt (passiv) an einer Kette, aber von mir heruntergelassen, herabgelassen, ausgelegt wird?
Mir jedenfalls kam als erste Assoziation "gehenkt", was vermutlich nicht im Sinne der Autorin ist ...
Dann hab ich mir gedacht: wenn schon verquer, dann könnte man es noch toppen mit "verhĂ€ngt" und seiner NĂ€he zum "VerhĂ€ngnis". Und ĂŒberhaupt könnte das auch eine unzulĂ€ngliche Übersetzung aus einer anderen Sprache .... Ach, diese Wege ergeben nur Blödsinn.

Und das alles soll ja ein Sinnbild der F r e u d e sein.

Also dann, in der zweiten Strophe wird die Freude zum spöttischen GlĂŒck, was ihr meinem Empfinden nach bitter Unrecht tut. Noch mehr die Behauptung: entbehrlich allzeit - außerdem erinnert mich dies "allzeit" an die Floskel, nicht ungefĂ€rbt: allzeit bereit.

Nachdem ich mich bis hier gequÀlt habe, kommt dann wieder ein Begriffspaar, das meine Aufmerksamkeit fesselt:
zwischen Blicken und Tod - keine Ahnung, was es bedeuten soll, dass in diesem Feld die Freude besinnlich wird. Aber irgendetwas muss angerĂŒhrt worden sein, denn zwischen Blicken und Tod verfolgt mich. Eine schöne Wendung!

*Ach ich hoffe, dass es nicht schlicht umgangssprachlich (und verkĂŒrzt) gemeint ist: ich denke, ich sterbe [vor Freude, vor GlĂŒck etc.]

GrĂŒĂŸe vom Jongleur

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Rhea_Gift
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Registriert: Apr 2003

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Hi Löwengeist,

Nun, wĂ€rst du ein Mann (laut Profil auszuschließen), hĂ€tt ich da ja ne Idee zum gehaengten Ding - aber so macht es wirklich neugierig auf eine AufklĂ€rung deinerseits, was dieses besinnliche Ding denn nun sein soll - also?? *neugierigschau*
Als Spiegelmotivliebhaber fĂ€llt mir der noch ein - das solchermaßen sinnlich wahrnehmbare Ich unterschieden vom Denkenden, Sinnliches sterbend im Denkenden, der Spiegel der Anker des Ichs fĂŒr das sich sinnlich Wahrnehmen... mehr fĂ€llt mir nicht ein...

LG, Rhea
__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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Inu
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Registriert: Aug 2002

Werke: 120
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da hat wieder jemand den genialen Gedichtegenerator bemĂŒht. Das kenn ich doch schon. Der Text is a Schmarrn.

Gruß
Inu

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Jongleur
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Aug 2001

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(... und ich dachte immer, der "könnte" nur Vierzeiler ...)
J.

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