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Leselupe.de > Gereimtes
Freude
Eingestellt am 23. 09. 2008 17:55


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Lyrischa
Festzeitungsschreiber
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Freude

Freude ist der Zauberstab,
den mir eine Fee einst gab.
Darf er tanzen, darf er singen,
wird er Licht ins Leben bringen.

Freude lässt die Herzen fliegen,
wie Ballons am Himmel wiegen.
Und den Zauberstab umranken
meine fröhlichen Gedanken.

Freude steht zur Seite mir
helfend in des Alltags Dingen.
Sie führt mich vom Ich zum Wir
und macht unsre Seelen klingen.

Freude kommt auf stillen Wegen,
sucht ein offnes Herz.
Freude geht dem Licht entgegen,
schmilzt den tiefsten Schmerz.

Freude braucht viel Platz auf Erden
und ganz dicht beim Glück.
Damit alle glücklich werden,
jeder bring ein Stück!

Freude sollen allen senden
die Ballons aus meinen Händen.
Wohin auch der Wind sie treibt,
Fröhlichkeit im Herzen bleibt.

Freude kann verschwendet werden,
gern schenk ich ein Stück...
Freude muss vervielfacht werden,
dann kommt sie zurück!

__________________
MaKüScha

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JoteS
Foren-Redakteur - tippende Inquisition
Manchmal gelesener Autor

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"Freude" heisst der Zauberstab,
den es einst bei Aldi gab,
er darf tanzen, er darf schwingen,
denn er soll mir Freude bringen.

"Freude" lässt die Höschen fliegen,
ohne Kinder in den Wiegen,
ja, den Zauberstab umranken
meine fröhlichen Gedanken.

"Freude" steht zur Seite mir
helfend nach des Alltags Dingen.
Er verführt mich mit Plaisir,
muss nur Batterien bringen.

Hallo Lyrischa

Diese Persiflage schrieb ich um Dir zu verdeutlichen, dass man in modernen Zeiten sehr auf seine Metaphern aufpassen muss. Es ist zwar nicht jeder so ein Ferkel, aber viele....

Ansonsten empfinde ich Deinen Text als kitschig und nichtssagend. Die Inhaltslosigkeit des Textes wird dem Leser dank der Länge des Textes zudem immer bewusster. Auch hast Du - wie immer - die Metrik nicht im Griff.

Gruss

Jürgen
__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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Lyrischa
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Freude

Hallo Jürgen,
wenn man will , kann man auf jeden Reim, auf alle Poesie derartig billig und primitiv reagieren, wie gut auch die Metaphern gewählt seien! Traurig, wenn man bei der Betrachtung, beim Lesen derartig an der Oberfläche bleibt und hinter scheinbar einfachen Bildern die Tiefe nicht erkennt. Die Mehrheit der Leser ist - wie die Erfahrung zeigt - dank eigener Erkenntnisse dazu glücklicher Weise in der Lage. Ein Jeder gibt den Wert sich selbst!
Und zur Metrik: Wenn Kritik, dann bitte an konkreter Stelle, direkt am Wort! Du verwendest sie ja in eben derselben Form, geradezu kongruent.

Gruß
Lyrischa
__________________
MaKüScha

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JoteS
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Ach Lyrischa

Nein, das geht nicht mit jeder beliebigen Metapher. Du kannst einen (steifen) Stab vielleicht gerade noch tanzen lassen aber wenn das Ding dann auch noch zu singen beginnt, wirds peinlich. Die Bilder, die Du verwendest sind allesamt schief - bitte sieh Dir doch mal in der Schreibwerkstatt unter "Theoretisches" mal den passenden Artikel an.

Deine Metrik ist falsch:

"Sie führt...." Xx statt xX kann man "zurechtlesen", ist aber unschön genau wie "Damit alle glücklich..." Xx statt xX....

Zudem wechselt das Metrum ständig und unwillkürlich, ebenso wie das Reimschema.

Am Schluss begehst Du auch noch einen der schlimmsten Fehler, indem Du "werden" auf "werden" reimst.

Werte "Kollegin" ich muss leider konstatieren, dass Deine Dichkunst leider scharf gegen Null tendiert und der Umstand, dass dies einige Dummköpfe nicht bemerken oder bermerken wollen, ist da wenig hilfreich, da Du dich in Deinem Unvermögen offensichtlich noch bestätigt siehst.

Gruss

Jürgen


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Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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